DE597622C - Vorrichtung zum Einziehen von Querfaeden in Matratzen - Google Patents
Vorrichtung zum Einziehen von Querfaeden in MatratzenInfo
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- DE597622C DE597622C DED63911D DED0063911D DE597622C DE 597622 C DE597622 C DE 597622C DE D63911 D DED63911 D DE D63911D DE D0063911 D DED0063911 D DE D0063911D DE 597622 C DE597622 C DE 597622C
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- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B68G15/00—Auxiliary devices and tools specially for upholstery
- B68G15/005—Worktables or workframes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Einziehen von Querfäden in Matratzen Bei Maschinen zur Fertigstellung von Matratzen, gepolsterten Kissen u. dgl. ist es bereits bekannt, den Matratzenkörper zwischen zwei Rahmen einzubringen, um ihn dort auf gleichförmige Höhe zusammenzudrücken, worauf die nachfolgende Bearbeitung, wie zusätzliche Einfüllung oder Einziehung von Querfäden u. dgl., vorgenommen werden kann.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine dieser Art. Gemäß der Erfindung ist der Unterrahmen mittels eines Hängelagers drehbar im Gestell der Maschine unterstützt und mit dem Oberrahmen durch eine Nachstellvorrichtung verbunden. Die zwischen die - beiden Rahmen eingebrachte Matratze kann dann ungeachtet ihrer Dicke in waagerechte Lage gebracht oder in jede andere Winkellage zum ganzen Gestell gedreht werden. Um die Einstellung des Oberrahmens mit Bezug auf den Unterrahmen zu ermöglichen, ist ein Kettentrieb angeordnet, der um vier Kettenräder gelegt ist, und diese Kettenräder sind mit Schraubspindeln verbunden. Auf den Schraubspindeln bewegen sich Muttern, die einen Teil des .Oberrahmens bilden, so daß bei Bewegung des Kettentriebes und Verdrehung der Schraubspindeln der Oberrahmen näher an den Unterrahmen herangerückt oder weiter von ihm weggerückt wird. Dieser Antrieb von einem Motor auf den Kettentrieb ist jedoch nur dann möglich, wenn der Unterrahmen und damit natürlich auch der dazu parallele Oberrahmen waagerecht eingestellt sind. Der Kraftantrieb zur Verstellung des Rahmens ist mit einstellbaren Anschlägen ausgerüstet, die ihn selbsttätig abstellen, wenn eine bestimmte Abstandslage der beiden Rahmen voneinander erreicht wird.
- Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine Maschine gemäß der Erfindung, Fig.2 eine Seitenansicht und teilweisen Schnitt durch die Verstellvorrichtung, Fig.3 eine Endansicht und teilweisen Schnitt durch die beiden Rahmen, Fig. q. eine schaubildliche Ansicht cTer Einrichtung für den Kraftantrieb, und Fig. 5 eine Einzelheit dieser Einrichtung. Das Maschinengestell, bestehend aus der Grundplatte io und den Ständern i i und 12, trägt in Hängelagern 13 den Unterrahmen 15 von im wesentlichen rechtwinkliger Gestalt. Von diesem Unterrahmen 15 wird der Oberrahmen 16 getragen und zwischen den beiden Rahmen wird unter Vermittlung von Druckgliedern 37, die gegeneinandergerichtet sind, die Matratze 14 gehalten. Die beiden Rahmen 15 und 16 bestehen aus den Querleisten 18 und Längsleisten 17 sowie den parallel zu den Längsleisten verlaufenden Schienen 28. Diese Schienen sind paarweise angeordnet und auf den Rahmenquerleisten 18 in Paaren verschiebbar. Zur gleichmäßigen Verschiebung, d. h. zur Wahrung des gleichförmigen Abstandes zwischen diesen Schienen ä8 sind in der Nähe der beiden Querleisten 18 die bekannten Nürnberger Scheren 33 angeordnet, die an den Kreuzungsstellen 32 der Lenker mit den Schienen 28 verbunden sind. Die beiden Sätze von Nürnberger Scheren sind ihrerseits durch Zugstangen 34 verbunden und werden in der eingestellten Lage durch die Flügelschrauben 36 in den Schlitzen 35 dieser Zugstangen gesichert. Diese Verstellvorrichtung ist bekannt.
- Die Druckglieder 37 in Gestalt von Kästen oder Trögen sind auf ihren Oberflächen mit Längsschlitzen 39 ausgerüstet, die an bestimmten Stellen kleine Erweiterungen 39' aufweisen, um den Einsatzpunkt der Fäden deutlich anzuzeigen.
- Zur Abstandsveränderung des Oberrahmens vom Unterrahmen befinden sich in dem letzteren Lager 2o, durch welche sich die Schraubspindeln i 9 nach oben erstrecken. An dem Fußende dieser Spindeln sind die Kettenräder 22 angeordnet und um vier solcher an den Ecken eines Rechtecks liegender Kettenräder ist die Kette 23 gelegt. Wird eine der Spindeln i9 in Drehung versetzt, so wird unter Vermittlung der Kette 23 eine Verdrehung aller Schraubspindeln i 9 stattfinden, und die entsprechende Mutter 21 im Oberrahmen 16 wird dadurch längs der Spindel verschoben, so daß der Oberrahmen gehoben oder gesenkt wird.
- Diese Verstellung des Oberrahmens 16 mit Bezug auf den Unterrahmen 15 kann nur dann stattfinden, wenn das Kegelritzel24 am Fußende der einen Spindel i 9 in Eingriff mit dem Kegelritze125 steht (Fig. i). Eine Verstellung der beiden Rahmen mit Bezug aufeinander kann also nur in der waagerechten Lage der Rahmen vorgenommen werden.
- Das Kegelritzel25 erhält seinen Antrieb vom Motor 4o durch das Riemenvorgelege 44 45, das von der Riemenscheibe 47 des Motors ausgeht und die Scheiben 48, 49 einer kurzen Welle 41 nach der einen oder anderen Richtung antreibt. Diese Scheiben sind Losscheiben, und der Antrieb erfolgt durch Verrückung des einen oder anderen Riemens auf die Festscheibe 43. Eine verschiebbare Kupplungshülse 46 auf der Welle 41 vollendet die Verbindung zu dem Ritzel25.
- Zur Verschiebung der Riemen dienen die Hebel 5o und 51. Sie werden für gewöhnlich durch Federn in Auslösestellung mit Bezug auf die Riemen gehalten. Wird der Hebel 5o jedoch eingerückt, so wird er durch eine federüberwachte Stange 52 (Fig. 5) in dieser Einrücklage gehalten, da der Hebel 52 durch eine Schiene 54 gegen Verrückung gesichert wird. Der andere zur Einrückung des anderen Riemens dienende Hebel 51 steht unter dem Einfluß einer ähnlichen federüberwachten Sperrschiene 55, die auch gegen Verrückung durch die Schiene 55' gesichert wird. Auf einer im Maschinengestell angeordneten senkrechten Schiene 66 (Fig. 4) sind einstellbar die Anschläge 57 und 58 befestigt. Bei der durch den Kettenantrieb 19, 23 verursachten Verstellung des Oberrahmens 16 kommt nun je nach der Einstellung der Anschläge 57, 58 und je nach der Abstandsbewegung oder Annäherungsbewegung des Oberrahmens 16 einer der Anschläge57, 58 gegen die betreffende Sicherungsschiene 54 oder 55 zu liegen. Die Sicherungsschiene wird dadurch außer Sperrlage gebracht und damit wird der betreffende Riemenverrückungshebel aus seiner Einschaltlage ausgeworfen.
- Damit hört die Annäherung des Oberrahmens an den Unterrahmen bzw. seine Entfernung von dem Unterrahmen auf, wenn ein bestimmter Abstand erreicht worden ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einziehen von Querfäden in Matratzen, bestehend aus zwei mit Bezug aufeinander verschiebbaren Rahmen und darin angeordneten Druckgliedern, zwischen welchen die Matratze auf die gewünschte Höhe zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrahmen (15) in dem Gestell (11, 12) der Maschine mittels eines Hängelagers (13) drehbar unterstützt ist und mit dem zum Zusammendrücken der Matratze dienenden Oberrahmen (16) so verbunden ist, daß in jeder Abstandslage des Oberrahmens (16) von dem Unterrahmen (28) die Wendung der beiden Rahmen und der zwischen ihnen enthaltenen Matratze ermöglicht ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Oberrahmens (16) in einem die beiden Rahmen (15, 16) enthaltenden Gestell ein Kettentrieb (22) vier den Oberrahmen (16) stützende Schraubspindeln (i 9) miteinander verbindet und die den Kettentrieb (22) in Bewegung setzende Welle (27) nur dann mit einem Motor (47) verbindbar ist, wenn der Unterrahmen (15), in welchem sich das Lager (26) für die Welle (27) befindet, eine neue waagerechte Lage im Gestell (i i, 12) der Maschine eingenommen hat.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daßi der Kraftantrieb zur Verstellung des Oberrahmens (16) mit Bezug auf den Unterrahmen (15) mit verstellbaren Anschlägen zur selbsttätigen Ausschaltung des Antriebes ausgerüstet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED63911D DE597622C (de) | 1932-07-17 | 1932-07-17 | Vorrichtung zum Einziehen von Querfaeden in Matratzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED63911D DE597622C (de) | 1932-07-17 | 1932-07-17 | Vorrichtung zum Einziehen von Querfaeden in Matratzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597622C true DE597622C (de) | 1934-05-29 |
Family
ID=7058814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED63911D Expired DE597622C (de) | 1932-07-17 | 1932-07-17 | Vorrichtung zum Einziehen von Querfaeden in Matratzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597622C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747617C (de) * | 1941-07-19 | 1944-11-08 | Emil Stutznaecker Fa | Verfahren und Anordnung zum Abheften von Polsterwaren, insbesondere Matratzen |
-
1932
- 1932-07-17 DE DED63911D patent/DE597622C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747617C (de) * | 1941-07-19 | 1944-11-08 | Emil Stutznaecker Fa | Verfahren und Anordnung zum Abheften von Polsterwaren, insbesondere Matratzen |
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