DE596478C - Schrittschaltwerk mit mehreren Nulltasten zur Verschiebung des Stiftekastens an Rechenmaschinen - Google Patents

Schrittschaltwerk mit mehreren Nulltasten zur Verschiebung des Stiftekastens an Rechenmaschinen

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DE596478C
DE596478C DEB158859A DEB0158859A DE596478C DE 596478 C DE596478 C DE 596478C DE B158859 A DEB158859 A DE B158859A DE B0158859 A DEB0158859 A DE B0158859A DE 596478 C DE596478 C DE 596478C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

  • Schrittschaltwerk mit mehreren Nulltasten zur Verschiebung des Stiftekastens an Rechenmaschinen Beim Schrittschaltwerk gemäß dem Patent 589 866 besteht die Anordnung einer beim Anschlagen irgendeiner Nulltaste stets den gleichen Weg beschreibenden, mit Verriegelungsorgan verbundenen, den Weg des Schaltorgans begrenzenden und dabei auf Zug beanspruchten Klinke und von Mitteln, die diese Klinke dem gewollten Weg des Stiftekastens entsprechend in der Ruhestellung festhalten.
  • Die vorliegende zusätzliche Erfindung weist ein Schrittschaltwerk mit einer ebensolchen Klinke auf, die durch einen Arm eines mit den Tasten verbundenen Klinkenhebels aus den Zähnen des auf einer Welle festsitzenden Schaltorgans herausgehoben wird, und die Klinke weist einen Arm auf, der durch Betätigung der Tastenhebel axial verschiebbare, in einer gemeinsamen, auf einer durch die Bewegung des Stiftekastens roterenden Welle festsitzenden Trommel gelagerte Stifte bis zum gewollten Weg des Stiftekastens in der Hochlage festgehalten -wird.
  • Durch diese Anordnung wird eine sehr gedrängte Bauart des Schrittschaltwerkes erreicht.
  • Auf der Zeichnung »ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt , Abb. i eine Draufsicht des Schrittschaltwerkes, Abb. 2 einen Schnitt nach A-A der Abb. i mit eingeschalteter Klinke, Abb.3 das gleiche mit ausgeschalteter Klinke, Abb. ¢ einen Schnitt nach B-B der Abb. r mit eingeschalteter Klinke, Abb.5 das gleiche m!it ausgeschalteter Klinke.
  • Abb. 6 zeigt die Klinke nach A-A in besonderer Aufhängüng in eingeschalteter Stellung, Abb. 7 das gleiche in ausgeschalteter Stellung.
  • Abb. 8 zeigt die Arbeitsweise der Klinke nach den Abb. 6 und 7.
  • Das gezeichnete Schrittschaltwerk weist ein als Schaltorgan dienendes, mit dein Stiftekasten durch die Nabe 34 verbundenes Schaltrad 2' auf, das unter dem Einfluß einer Feder 3' steht. In das Schaltrad 2' greift eine unter dem Einfluß einer Feder 17' stehende Klinke q.' ein, die durch den Arm g" des bei 7' gelagerten Klinkenhebels. g', der unter dem Einfluß der Feder 8' steht, durch den Tastenwinkelhebel 2q. aus den Zähnen Z' des Schaltrades 2' herausgehoben werden kann (Abb, 2 und 3). Die Klinke 4.' ist mit dein Arm 18' eines Doppelhebels verbunden, der bei ig' gelagert ist und sich zwischen zwei Anschlägen y und y' so bewegt, daß die Klinke unmittelbar nach erfolgtem Ausheben aus dem Schaltrad 2' durch die Feder i7", unterstützt durch ihr Eigengewicht, einen Weg nach rückwärts machen kann, dessen Betrag geringer ist als die Teilung des Schaltrades 2', damit diese beim Loslassen der Taste wieder in die nächste Zahnlücke einfallen kann (Fig.3). Mit To, Too und Tooo sind Nulltasten bezeichnet. Beim Anschlagen der Taste To wird der Tastenwinkelhebel 24., beim Anschlagen der Taste Too bzw. Tooo durch den entsprechenden Tastenhebel 25 ein bzw. zwei Stifte 28 der Stiftetrommel 27 und durch den Mitnehmer 35 der Tastenwinkelhebel 24. betätigt (Fig. i und q.).
  • Beim Anschlagen der Taste To drückt der Tastenw inkelhebel 24 den Klinkenhebel g' nach oben, wobei die Klinke 9"' des letzteren das Schaltrad 2' sperrt und sein Arm g" die Klinke 4.' aus den Zähnen Z' desselben heraushebt. Beim Loslassen der Taste To wird der Klinkenhebel g' bzw. die Klinke 9... durch die Feder 8' aus dem Schaltrad 2' zurückgezogen, und sein Arm g" gibt die Klinke frei, so daß diese unter dem Einfluß der Feder 17' in die nächste Zahnlücke einfällt, worauf die Zahnstange 33 unter der Wirkung der Feder 3' den Stiftekasten 36 um einen Schritt vorwärts bewegt.
  • Auf einer Achse 26 (Abb. i bis 8) sitzt fest eine Trommel 27, in welcher Stifte 28 axial verschiebbar angeordnet sind. Durch eine Feder 2g sind dieselben vor ungewollter Verschiebung gesichert. Die Klinke q.' besitzt einen Arm 4.", der dieselbe unter dem Einfluß der durch den bzw. die Tastenhebel 25 verschobenen Stifte 28 in der Hochlage festhält (Abb. 5). Der Doppelhebel besitzt einen Arm 2o', der sich vor einen durch eine Feder 3o an die verschobenen Stifte 28 angepreßten Flansch 31 legt und ihn festhalten kann, derart, daß die Stifte 28 in der verschobenen Stellung verharren, bis der Arm 2ö den Flansch 3 1 wieder freigibt (Abb. i und q:). Auf der Achse 26, auf der die Stiftetrommel 27 fest ist, sitzt auf dein entgegengesetzten Ende ebenfalls mit der Achse 26 fest verbunden das Schaltrad 2' und das mit ihm durch die Nabe 3.4 verbundene Zahnrad 32. Die Feder 3' bewegt den Stiftekasten 36 und die mit ihm verbundene Zahnstange 33, die über das Zwischenrad 33' durch das Zahnrad 32, die Welle 26 mit dem Schaltrad 2' und Stiftetrommel 27 in rotierende Bewegung setzt (Fig. i und 2).
  • Die Abb. 6 bis 8 zeigen eine Variante der Klinkenanordnung. Gegenüber der Anordnung nach den Abb. i bis 5 ist der Drehpunkt der Klinke um i8o° verlegt und ein Arm q."' vorgesehen (Abb: 8), der mit dem Arm 4" verbunden ist, wodurch ein noch sicheres Einfallen der Klinke erreicht werden soll.
  • Selbstredend könnte die Zahnstange 33 auch so angeordnet sein, daß das Rad 3--2 in diese selbst eingreifen würde.
  • Die Wirkung des Anschlages der Taste To ergibt sich aus der allgemeinen Beschreibung, der Stiftekasten bewegt sich um einen Schritt.
  • Beim Anschlagen der Taste Too bzw. Tooo drückt der Tastenwinkelhebel 24 den Klinkenhebel g' nach oben, wobei die Klinke g` des letzteren das Schaltrad 2' sperrt und sein Arm g" die Klinke 4.' aus den Zähnen Z' desselben heraushebt. Gleichzeitig verschiebt der entsprechende Tastenhebel 25 einen bzw. zwei Stifte 28 der Stiftetrommel 27 und durch die Stifte 28 entgegen der Wirkung der Feder 30 den Flansch 34 so daß sich der Arm 20' des Doppelhebels, der durch die ausgehobene Klinke 4 zur gleichen Zeit freigegeben wurde, durch den Zug der Feder 17" vor den Flansch 31 legen und ihn am Zurückstoßen der Stifte 28 in ihre Ausgangsstellung verhindern kann (Fig. 3 und 5).
  • Die ausgehobene Klinke # gleitet also durch den Zug der Feder 17" am Hebel g" nach unten, so daß sich der eine Arm 18' des Doppelhebels auf den, Anschlag y' auflegt und der andere Arm 2o' vor den durch Stifte 28 entgegen der Feder3o verschobenen Flansch 31 geschwenkt wird, ihn also in ausgehobener Stellung festhält (Fig.3). Wird die Taste Too bzw. Tooo losgelassen, so zieht die Feder 8' den Klinkenhebel g' zurück, die Klinke q.' wird durch den Arm g" freigegeben, kann aber, da ihr Arm 4." an dem bzw. den herausgehobenen Stiften -25 der Stiftetrommel27 anliegt, infolge des Zuges der Feder 17' nicht in den Bereich der Zähne des Schaltrades 2' einfallen. Die Feder 3' bewegt den Stiftekasten 36, mit ihm die Zahnstange 33 und durch die Räder 33' und 32 auch die Trommel 27 mit den Stiften 28, bis der Arm q." der Klinke q.' aus dem Bereich der durch die Taste Too bzw. Tooo herausgedrückten Stifte 28 gelangt und durch die Feder i 7' sich gegen die Welle 26 verschwenkt, so daß die Klinke..' in die Zähne Z des Schaltrades--' eingreift und in ihre Ruhelage zurückkehrt, d. h. vom Schaltrad 2' so lange mitgenommen wird, bis der Arm 18' ain Anschlag y aufliegt (Fig. 2 und q.) .
  • Durch den Weg des Hebels 18' von y' bis y schwenkt auch der Arm 2o' des Doppelhebels aus dem Bereich des Flansches 31, so daß dieser losgelassen wird und unter der Wirkung der Feder 30 die Stifte 28 in ihre Anfangsstellung zurückdrückt (Fig. q.).
  • Je nach der Dauer, während welcher der Arm q." durch die Stifte 28 hochgehalten wird, erlaubt diel Klinke q.' dem Schaltorgane' den nötigen Weg für zwei bzw. drei oder noch mehr Schritte des Stiftekastens.
  • Wenn der Stiftekasten 36 in seiner Endlage angelangt ist, so wird durch denselben bzw. den Stift A' ein Winkelhebel A betätigt, der den Doppelhebel i S' sperrt, so daß er bzw. das Schaltwerk durch die Tastatur nicht mehr betätigtwerden kann (Fig.4). Stifte,-28, die herausgedrückt wurden, werden durch den Flansch 31 in ihre Anfangsstellung zurückgestoßen, da dieser durch den Arm 2o' des Doppelhebels nicht mehr in seiner ausgehobenen Stellung gehalten wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schrittschaltwerk mit mehreren Nulltasten zur Verschiebung des Stiftekastens an Rechenmaschinen mit einer Klinke gemäß dem Patent 589866, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (4') durch einen Arm (9") eines mit den Tasten. verbundenen Klinkenhebels (9') aus den Zähnen (Z') des auf einer Welle (26) festsitzenden Schaltorgans (2') herausgehoben wird und daß die Klinke einen Arm (q.") aufweist, der durch bei der Betätigung der Tastenhebel (25) axial verschiebbare, in einer gemeinsamen, auf einer durch die Bewegung des Stftekastens rotierenden Welle (26) festsitzenden Trommel (27) gelagerte Stifte (28) bis zum gewollten Weg des Stiftekastens in der Hochlage festgehalten wird.
  2. 2. Schrittschaltwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (28) vor ungewollter Bewegung durch eine Feder (29) gesichert sind.
  3. 3. Schrittschaltwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (26) ein federbeeinflußter Flansch (31) sitzt, der an den Stiften (28) anliegt, und daß der Flansch (31) bei verschobenen Stiften durch einen Arm (2o') eines mit der Klinke (q.') verbundenen Doppelhebels (18') festgehalten wird. q..
  4. Schrittschaltwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (26) ein Zahnrad (32) trägt, das durch ein Zwischenrad (33') mit der mit dein Stiftekasten verbundenen Zahnstange (33) in Eingriff steht.
  5. 5. Schrittschaltwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Tasten (Too und Tooo), daß je zwei Tastenhebel (2:1, 25) betätigt werden.
DEB158859A 1930-03-04 1930-10-31 Schrittschaltwerk mit mehreren Nulltasten zur Verschiebung des Stiftekastens an Rechenmaschinen Expired DE596478C (de)

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