DE59638C - Anlegevorrichtung für Daubenfügemaschinen - Google Patents

Anlegevorrichtung für Daubenfügemaschinen

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DE59638C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59638D
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A. B. E. NILSEN in Fredrikstad, Norwegen
Publication of DE59638C publication Critical patent/DE59638C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C1/00Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C1/005Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor with tools having a rotational vector which is perpendicular to the working surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H3/00Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
    • B27H3/02Manufacture of barrel staves

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Anlegevorrichtung für Daubenfügemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1891 ab.
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Daubenfügemaschinen, welche gestattet:
1. die Daube, nachdem dieselbe auf der einen Seite gefugt ist, schneller zu wenden als bei den bisherigen Daubenfügemaschinen;
2. das Anlegegestell so einzustellen, dafs die Daube an den Längskanten nach einem mehr oder weniger gekrümmten Bogen beschnitten wird;
3. die eingespannte Daube nur· so weit gegen die Messer zu führen, dafs ein Verschneiden nicht stattfinden kann;
4. eine gröfsere Anzahl Dauben auf einmal zu fügen.
Fig. ι ist eine zum Theil im Schnitt gezeichnete Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 ein Grundrifs dieser Maschine. Fig. 4 zeigt eine Hinteransicht der Messerscheibe.
Auf der Achse a, welche von der Riemscheibe b getrieben wird, sitzt fest die concave Scheibe c, in welcher die Hobeleisen d angebracht sind. An dem vor der Scheibe c gelegenen unteren Rahmen e sind an den beiden Schmalseiten desselben die in senkrechter Richtung verstellbaren Lagerböcke f angebracht, in welchen der obere Rahmen g mit seinen den Lagern entsprechenden auswechselbaren Zapfen f1 drehbar befestigt ist. Dieser Rahmen g trägt auf seiner oberen Fläche die Winkel h, an welchen die zu bearbeitenden Dauben χ an drei Kanten Anlage haben. Die Dauben werden in dieser Stellung mittelst der Klemmplatten i gehalten, von denen jede durch eine Stange k mit einem um den Zapfen Z1 drehbaren und mit Gewicht Z2 versehenen Hebel Z verbunden ist, welche das Bestreben haben, die Platten ζ nach unten zu ziehen. An der der Messerscheibe c zugewendeten Breitseite des Rahmens g sind die Gegengewichte Z3 angebracht. Jeder der Lagerböcke f hat oben einen Schlitz m, in welchem eine Hemmschraube m1 feststellbar angeordnet ist. In dem Schlitz m des einen Bockes f gleitet ein an der einen Schmalseite des Rahmens g fest angebrachter Anschlagstift κ1, während in den Schlitz m des anderen Bockes f eine an der anderen Schmalseite des Rahmens g vorgesehene Hemmstange n2 eingreift, welche mittelst eines am Griff ρ angebrachten Schalthebels 0 nach Bedarf aus dem Schlitz m herausgezogen und wieder darin eingeschoben werden kann.
Wenn man nun mittelst des Griffes ρ den Rahmen g mit den Dauben gegen die in Drehung befindliche Scheibe c führt und gleichzeitig den Schalthebel 0 gegen den Griff ρ drückt, so wird je nach der Stellung der betreffenden Hemmschraube m1 im Schlitz m diese Bewegung des Rahmens g früher oder später begrenzt, weil ..die Hemmstange n2 gegen die entsprechende Hemmschraube m1 stöfst. Nachdem die eine. Kante der Dauben fertig gehobelt ist, wird der Rahmen g mittelst des Griffes ρ so weit von der Scheibe c entfernt bezw. nach unten umgelegt; dafs die Gewichtshebel Z gegen die am unteren Rahmen e festen Hemmeisen q stofsen. Hierdurch werden die Stangen k nebst den Klemmplatten i gehoben, so dafs die Dauben nicht mehr festgehalten werden. Letztere werden jetzt mit der anderen Kante gegen die Scheibe c gewendet. Nun
wird der Rahmen g mit den Dauben wieder mittelst des Griffes ρ gegen die Scheibe c geführt, ohne aber hierbei den Schalthebel ο zu berühren. Die Hemmstange n2 bleibt somit aufser Eingriff mit dem Schlitz m und die Bewegung des Rahmens g wird erst begrenzt, wenn der Anschlagstift ηλ gegen die entsprechende Hemmschraube m1 stöfst. Der Anschlagstift n1 liegt nämlich so weit hinter der Stange n2, als nothwendig ist, um die an einer Längskante behobelten Dauben näher zur Scheibe c zu bringen.
Die Concavität der Scheibe c bestimmt die Bogenform der Daubenkanten; will man aber die Daubenkanten mehr gebogen haben, als die Scheibe concav ist, so kann dies dadurch geschehen, dafs man die Hobeleisen d an dem äufseren Theil der Scheibe mehr nach aufsen stellt. Man kann dies indessen auch dadurch erreichen, dafs man das Anlegegestell bezw. den Rahmen e um einen Zapfen r drehbar macht und an beiden Enden der Bodenplatte des Rahmens je einen gekrümmten Schlitz s vorsieht, durch welche je eine an der Fundamentplatte feste Schraube t hindurchragt. Die Muttern dieser Schrauben t werden angezogen, wenn man die Daubenkanten nur nach der Concavität der Scheibe c gebogen zu haben wünscht. Das Einstellen der an der Fundamentplatte angebrachten Anschlagstücke u, gegen welche sich die äufsere Längskante der Bodenplatte des Rahmens e legt, bestimmt dann die Bogenform der Daube.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Anlegevorrichtung für Daubenfügemaschinen, bei welcher die Daube oder Dauben mittelst eines dieselben tragenden, um das feste Gestell ef drehbaren Rahmens g nach der Messerscheibe c hin bewegt und während dieser Bewegung mittelst 'Klemmplatten i auf g festgehalten werden, welche bei vorbewegtem Rahmen g durch Vermittelung der Gewichtshebel / angeprefst bleiben, bei zurückgelegtem Rahmen g aber mit Hülfe der festen Anschläge q gehoben werden und dann das Umwenden der Dauben gestatten.
  2. 2. Bei der im Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung eine Einrichtung zur Begrenzung der Vorwärtsbewegung des Rahmens g, gebildet einerseits von zwei in je einem Schlitz m des festen Gestelles ef verstellbaren Hemmstiften m1, andererseits von den beiden je mit einem dieser Stifte m1 in Berührung kommenden, am Rahmen g angebrachten Anschlagstiften n1 und n2, von denen der letztere n2 mittelst des Schalthebels ο in den einen Schlitz m hineinbewegt oder daraus zurückgezogen werden kann und nur eingerückt wird, wenn die Dauben das erste Mal gefügt werden, während der erstere nl an g fest ist, in den anderen Schlitz m hineinreicht und zur Zeit der Bildung der zweiten Fuge den Vorgang des Rahmens g hemmt.
  3. 3. Bei der Anlegevorrichtung nach Anspruch 1. die Anordnung, dafs das den Rahmen g tragende Gestell e f in der Mitte um einen Zapfen r drehbar ist und entweder durch Schraubenbolzen t, welche durch gekrümmte Schlitze s des Gestelles ef greifen, oder durch verstellbare Anschläge u in der ihm jeweilig gegebenen Stellung erhalten wird, zum Zweck, die Dauben an den Längskanten nach einem gekrümmten Bogen beschneiden zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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