DE59622C - Glühlampe für Drehstrombetrieb - Google Patents

Glühlampe für Drehstrombetrieb

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DE59622C
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DE
Germany
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lamp
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incandescent lamp
phase operation
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DENDAT59622D
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K9/00Lamps having two or more incandescent bodies separately heated

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  • Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
SIEMENS '& HALSKE in BERLIN. Glühlampe für Drehstrombetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Anlagen für Verfheilung von elektrischem Strom, welche mit sogenanntem Drehstrom betrieben werden, d. h. mit drei oder mehr Wechselströmen, welche der Phase nach um gleiche Gröfsen von einander abweichen.
Der Erfinder erachtet es für selbstverständlich, dafs sich die vorliegende Erfindung auf alle derartigen Drehstromsysteme bezieht, und wird in folgendem der Einfachheit halber nur solche Systeme berücksichtigen, welche mit drei Wechselströmen betrieben werden, welche um je i2O° gegen einander verschoben sind.
Wenn also beispielsweise drei Leiter A B und C gegeben sind, welche den gekennzeichneten Drehstrom führen, so lassen sich die Stromaufnehmer im wesentlichen auf zweierlei Arten zwischen die genannten drei Leiter einschalten, entweder werden sämmtliche Stromaufnehmer ihrer Anzahl nach in drei gleiche Theile getheilt und die zu je einem Theile gehörigen neben einander zwischen je zwei der drei gegebenen Leitungen eingeschaltet, Fig. 5, oder aber es werden die zu je einem der drei Theile gehörigen Stromaufnehmer mit je einem der drei gegebenen Leiter verbunden und sämmtliche freien Pole an einen gemeinsamen Punkt geführt, Fig. 6. Da nun die Möglichkeit bestehen mufs, dafs im Verlaufe des Betriebes beliebige Stromaufnehmer aus- und eingeschaltet werden können, so wird es unvermeidlich sein, dafs Verschiedenheiten in der Belastung der drei gegebenen Leiter A B und C eintreten. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Glühlampe, an deren Speisung alle drei Leitungen A B und C gleichmäfsig betheiligt sind. Fig. 1 bis 4 stellen die Lampe dar.
Der Glaskörper der Lampe ist in bekannter Weise gebaut, die Fassung aber erhält drei Elektroden (oder der Anzahl der Drehstromleitungen AB C u. s. w. entsprechend mehr) und der Hals des Glasträgers ebenso viele Stromeinführungen.
Der Kohlenfaden kann den beiden Schaltungsarten, Fig. 5 und 6, entsprechend auf zweierlei Weisen hergestellt werden, entweder, indem je zwei von den drei Elektroden α b und c durch je einen Kohlenbügel bekannter Form verbunden werden, Fig. 1 und 2, oder indem der Kohlenfaden aus drei Schenkeln hergestellt wird, welche in einem Punkte O im Innern der Lampe mit einander verbunden werden, und deren freie Enden an die drei Einführungen und somit· an die drei Elektroden a b und c angeschlossen werden, Fig.-3 und 4. Das Wesen der Erfindung besteht aber nur darin, dafs er alle drei Elektroden unter einander durch gleiche Widerstände verbindet.
Der Erfinder erachtet es für selbstverständlich, dafs die besondere Anordnung der Kohlenfäden im Einzelnen noch mancherlei· Abänderungen zuläfst, und betrachtet als den Gegenstand seiner Erfindung nur überhaupt ein System von Kohlenfaden beliebiger Anordnung im Einzelnen, welches der Bedingung genügt, entweder nach Schaltungsschema Fig. 5 oder Fig. 6 die drei oder mehr Elektroden der Lampe durch gleiche Widerstände unter einander zu verbinden.
Fig. 7 stellt die Verwendungsart der beschriebenen Lampe dar. An den Drehstromleitungen A B und C werden an beliebigen Punkten je drei Zweigleitungen angeschlossen, welche die Leitungen A B und C mit den Elektroden α b und c je einer Lampe verbinden. Es ist ohne Weiteres ersichtlich, dafs bei dem Gebrauch der gekennzeichneten Lampe eine Verschiedenheit der Belastung zwischen den drei Leitungen A B und C niemals vorkommen kann, wie grofs auch immer die im täglichen Betriebe vorkommende Verschiedenheit in der Gebrauchsdauer der einzelnen Lampen sein mag. . .. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Glühlampen für Drehstrombetrieb die Anordnung von drei oder mehreren der Anzahl der Drehstromleitungen entsprechenden Elektroden und ebenso vieler Stromzuführungen, welche sä'mmtlich im Innern der Lampe durch ein beliebig angeordnetes System von Glühkörpern aus beliebigem Material untereinander verbunden sind, zum Zwecke, bei Drehstromvertheilungsanlagen ' unter Wahrung der Unabhängigkeit aller Lampen von einander die Gleichheit der Belastung der verschiedenen Drehstromleitungen zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59622D Glühlampe für Drehstrombetrieb Expired - Lifetime DE59622C (de)

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