DE36865C - Verfahren, Dynamomaschinen elektrisch zu verbinden - Google Patents

Verfahren, Dynamomaschinen elektrisch zu verbinden

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DE36865C
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Germany
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machine
electrically connecting
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dynamo
switched
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
    • H02J3/40Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

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Description

Αί(
SkX-zv X*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1885 ab.
Bei gröfseren Anlagen für elektrische Beleuchtung wie für elektrische Kraftübertragung hat man in gleicher Weise, wie man galvanische Elemente parallel schaltet, versucht, auch Dynamomaschinen gemeinsam in einem Stromkreis arbeiten zu lassen. Es ist bekannt, dafs sich hierbei eigentümliche Schwierigkeiten herausgestellt haben. Ist die elektromotorische Kraft bei den Maschinen eine ungleiche, so stört eine die andere. Um solchen Schwierigkeiten zu begegnen, hat man bisher diejenige Dynamomaschine, welche beispielshalber in den schon betriebenen Glühlampenstromkreis aufgenommen werden soll, ihren Strom zuerst in eine sogen. Ersatzlampenbatterie bezw. einen entsprechenden Widerstand senden lassen, darauf hat. man ihre Spannung der des Glühlampenstromkreises gleich gemacht und die Maschine zugleich mit der Ersatzbatterie in den Stromkreis eingeschaltet, welcher bereits von dem die Glühlampen speisenden Strom durchflossen wird. Jetzt wurde die Ersatzbatterie allmälig ausgeschaltet und die dadurch gesteigerte Spannung in bekannter Weise wieder vermindert. Um unser Verfahren verständlich zu machen, schicken wir einige Bemerkungen über die Stromvertheilung voraus. Es seien zwei Elektricitätserzeuger (galvanische Elemente oder elektrische Maschinen) mit der elektromotorischen Kraft-Ji1 E2 und innerem Widerstand W1 W2 parallel geschaltet und durch einen äufseren Widerstand W geschlossen. Der den Widerstand W durchfliefsende Strom ist die Summe der beiden Ströme, die den elektromotorischen Kräften E1 und E2 entsprechen. Bezeichnet noch E die Spannung an den Enden des Widerstandes W, so' giebt das Ohm'sche Gesetz unmittelbar :
Ex -E-I1 W1,
E2 E=i2w2-
Diese beiden Gleichungen lassen die Verhältnisse klar übersehen. So lange nämlich E2 gröfser ist als E, ist I2 positiv. Es wird Null, sobald E2 gleich E wird, und negativ, sobald E2 unter dem Werth E herabsinkt.
Nach diesen theoretischen Auseinandersetzungen wird unser Verfahren leicht verständlich werden. Der Anschaulichkeit wegen nehmen wir als Beispiel eine Glühlampenanlage. Es ist bekanntlich möglich, die elektromotorische Kraft der Maschinen mit gemischter Wickelung oder mit Nebenschlufs, welche zum Betriebe der Glühlampen dienen, durch einen sogen. .Regulirwiderstand oder Verändern der Umdrehungsgeschwindigkeit zu reguliren. Wir reguliren nun die neu einzuschaltende Maschine, ohne eine Ersatzbatterie oder entsprechenden Widerstand zu benutzen, derart, dafs bei offenem äufseren Stromkreis ihre elektromotorische Kraft gleich ist der Spannung an den Glühlampen,. in deren Stromkreis die Maschine aufgenommen werden soll. Darauf wird die Maschine eingeschaltet und wird, wie in vorstehenden Bemerkungen auseinandergesetzt, keinen Strom senden, aber, auch keinen Rückstrom empfangen, so dafs die Dampfmaschine leer läuft. Wird nun die elektromotorische Kraft gestei-
gert, so wird die Maschine anfangen, Strom zu geben, während die Dampfmaschine belastet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, eine dynamoelektrische Maschine in einen bereits von elektrischem Strom durchflossenen Stromkreis in der Weise einzuschalten, däfs die elektromotorische Kraft der einzuschaltenden Maschine vorher gleich gemacht wird der Spannung an den Enden des äufseren Stromkreises, so dafs die Maschine unmittelbar nach dem Einschalten keinen Strom » in den betreffenden Stromkreis sendet.
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