DE595184C - Ofen zum Brennen von Portlandzement - Google Patents

Ofen zum Brennen von Portlandzement

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DE595184C
DE595184C DEL81851D DEL0081851D DE595184C DE 595184 C DE595184 C DE 595184C DE L81851 D DEL81851 D DE L81851D DE L0081851 D DEL0081851 D DE L0081851D DE 595184 C DE595184 C DE 595184C
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
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Description

DEUTSCHES REICH
Bifeliofheek
. Ind. Eigen
22 MSI 1934
AUSGEGEBEN AM
4. APRIL 1934
REICHSPATENTAMT
~ PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 c GRUPPE
L81851VI80C
Adolf Lude in Kiefersfelden, Oberbayern Ofen zum Brennen von Portlandzement
' Patentiert im .Deutschen Reiche vom 26. August 1932 ab
Es sind bereits zahlreiche . Versuche gemacht worden, um Portlandzement und ähnliche Stoffe auf einem Rost fertigzubrennen, doch haben sich dabei viele Schwierigkeiten gezeigt. Um ein ununterbrochenes Arbeiten möglich zu machen, hat man das Brennen auf Wanderrosten vorgenommen und diesen das Rohgut, gemischt mit der zur vollständigen Durchführung des Brandes notwendigen Menge vonBrennstoff,aufgegeben. DieBeschickungdes Wanderrostes bewegt sich dann derart durch die Brennzone des Ofens, daß ihre einzelnen Beständteile zueinander ruhig liegenbleiben. Der Brand geht ebenso vor sich wie auf den in der Hüttenindustrie bekannten Verblaserosten, d.h. nach der Zündung wandert die Zone der höchsten Temperatur allmählich in Richtung der strömenden Gase quer durch die Schicht. Die Brenndauer ist dabei verhältnismäßig kurz, jedes einzelne Gutteilchen befindet sich nur wenige Minuten im Bereich der Brennzone.
Es hat sich nun gezeigt, daß ein einwandfreies Brennen von Zement auf diese Weise nicht möglich ist. Das den Rost verlassende Gut ist teilweise überbrannt, teilweise noch ungar. Es bilden sich Klumpen, die äußerlich zum Teil von Schmelzfluß überzogen sind, während innen noch Ungares, ja gelegentlich noch unverbrannte Brennstoffteilchen zu beobachten sind. Es ergibt sich auf diese Weise ein Klinker von sehr minderwertiger Beschaffenheit, der noch dazu schwer zu mahlen ist. Worauf dieses eigentümliche Verhalten der Brennstoffrohzementmischung zurückzuführen ist, ist bis jetzt nicht mit Sicherheit festzustellen.' Man schreibt es der sehr kurzen. Brenndauer oder auch der hohen Temperatur zu, die im Innern der Schicht zwangsläufig auftritt. ·
Der Erfinder hat jedenfalls durch Versuche festgestellt, daß sich diese Mißstände dadurch vermeiden lassen, daß das Brenngut während des Brandes dauernd in Bewegung gehalten wird, so daß seine Teile nicht in zueinander parallelen Bahnen durch die Brennzone des Ofens hindurchgehen, sondern sich innerhalb der wandernden Schicht bewegen, beispielsweise dauernd umgewälzt werden. Vorteilhaft geschieht dies etwa dadurch, daß man die einzelnen Abschnitte der Brennschicht nacheinander auf und ab gehende Bewegungen machen läßt, so daß das Brenngut unter der Zusammenwirkung dieser Bewegungen mit dem Einfluß der Schwerkraft eine rollende oder kaskadenartige Bewegung vollführt.
Um dies zu erreichen, wird der Rost des zum Brennen dienenden Ofens gemäß der Erfindung als Schubrost ausgebildet. Vorteilhaft wird er ferner geneigt angeordnet, so daß das an seinem oberen Ende aufgegebene Gut während des Brandes dem unteren Austragsende zuwandert.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung in teilweisem Schnitt.
In dem Brennraum j4 ist ein aus einzelnen Gliedern K bestehender Rost B in geneigter Lage angeordnet; die einzelnen Glieder K werden mittels Schubkurbeln S, die auf hin und her gedrehten Wellen W sitzen, in schräger Richtung auf und ab geschoben. Das in
ίο gehöriger Weise aufbereitete Rohgut, welchem die zur vollständigen Durchführung des Brandes notwendige Menge von Brennstoff beigemischt ist, wird durch die Zuleitung C aufgegeben. Durch die Schürbewegung des Rostes wandert es allmählich .dem Austrag Z> zu, wobei es dauernd umgewälzt wird, da in einer Richtung, nach unten, die Schwerkraft darauf einwirkt, in einer anderen Richtung, •nämlich schräg nach oben, die von den einzelnen Rostgliedern ausgeübten Schubkräfte. Hierdurch werden einmal die unmittelbar auf dem Roste befindlichen Schichtteile immer wieder nach den obeftn Zonen der Schicht verbracht, und außerdem wird· die Überhitzung einzelner Schichtteile verhindert Es werden also alle Teile der Schicht auf eine annähernd gleiche Temperatur gebracht und mit Sicherheit erreicht, daß jedes einzelne
. Teilchen längere Zeit dieser Temperatur ausgesetzt ist. Die Höhe dieser Temperatur wird aber durch die Menge des dem Rohgut beigemengten Brennstoffes bestimmt, und diese Menge wird, wie oben gesagt wurde, so bemessen, wie sie zur vollständigen ,Durchführung des Brandes erforderlich ist.
Um den Brennvorgang anzufachen und erforderlichenfalls zu unterstützen, können an geeigneten Stellen zusätzliche Hilfsfeuerungen vorhanden sein. So ist in der Zeichnung eine Düse G dargestellt, ■ um mittels eingeblasenen Kohlenstaubes eine Flamme .im Brennraum A zu erzeugen.
Die für den Brand erforderliche Luft wird von dem Gebläse E geliefert und in die einzelnen unter dem Roste angeordneten Kammem F eingeführt. Hier nicht dargestellte Klappen oder andere Regeleinrichtungen geben die Möglichkeit, die einzelnen Kammern/7 in verschiedenem Maße mit Luft zu versorgen.
Zu bemerken ist noch, daß Schub- und ähnliche Roste bei Zementbrennöfen bereits bekannt sind. Bei diesen bekannten Einrichtungen handelt es sich aber um solche öfen, bei denen auf dem Schubrost nur das Vorbrennen des Gutes mit Hilfe der Abgase des nachgeschalteten Fertigbrennofens erfolgt. Der Brennstoff wird bei diesen Öfen dem Gut nicht beigemischt. Es handelt sich also dort um ein grundsätzlich anderes Brennverfahren.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Ofen zum Brennen von Portlandzement und ähnlichen Stoffen mit einem Rost, auf dem das niit der zur vollständigen Durchführung des Brandes notwendigen Menge von Brennstoff gemischte Rohgut durch den Ofen wandert und dabei fertiggebrannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rast als Schubrost ausgebildet ist.
2. Ofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in Richtung des wandernden Gutes geneigte Anordnung des Rostes (B), während die einzelnen Rostglieder (K) in entgegengesetzter Richtung stoßen'.
3. Ofen nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum unter dem Rost (B) in Kammern (F) geteilt ist, deren je.de eine Regeleinrichtung für die Verbrennungsluft besitzt.
4. Ofen nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Feuerung, beispielsweise Kohlenstaubdüsen (G), die zur Zündung des auf dem Rost liegenden Gutes dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL81851D 1932-08-26 1932-08-26 Ofen zum Brennen von Portlandzement Expired DE595184C (de)

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DE595184C true DE595184C (de) 1934-04-04

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DE (1) DE595184C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134620B (de) * 1955-11-04 1962-08-09 Harry Alfred Reinhold Holm Verfahren zur Herstellung von poroesem Klinker und Ofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134620B (de) * 1955-11-04 1962-08-09 Harry Alfred Reinhold Holm Verfahren zur Herstellung von poroesem Klinker und Ofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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