DE347993C - Kohlenstaubfeuerung, bei der mehrere Duesen mit dem Kohlenstaubluftgemenge beschickt werden - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung, bei der mehrere Duesen mit dem Kohlenstaubluftgemenge beschickt werden

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DE347993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2203/00Feeding arrangements
    • F23K2203/006Fuel distribution and transport systems for pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Kohlenstaubfeuerung, bei der mehrere Düsen mit dem Kohlenstaubluftgemenge beschickt werden. Die Erfindung betrifft eine Kohlenstaubfeuerung, wie diese beispielsweise bei Kesselbatterien, Flamm- und Drehofenanlägen und ähnlichen Betrieben Anwendung findet und bezweckt eine Verbesserung in wärmetechnischer Hinsicht. Allgemein wird bei Kohlenstaubfeuerungen gegenüber Feuerungen mit festen Brennstoffen über einen hohen Kohlenverbrauch geklagt, was besonders bei mit Kohlenstaub befeuerten Drehöfen gegenüber stehenden Öfen gilt. Um die Wärmewirkung zu verbessern, ist bereits vorgeschlagen worden, den Kohlenstaub nicht durch eine, sondern mehrere Düsen in beschränkter Zahl einzublasen oder Ober durch andere Vorrichtungen in verteiltem Zustande in die Feuerung einzuführen-. Alle Versuche in dieser Hinsicht scheiterten aber vollkommen, so daß allgemein Abstand davon genommen wurde. Die Ursache der bisherigen vergeblichen Bemühungen ist darin zu suchen, daß die Unterteilung in eine Anzahl gleichmäßig beschickter Düsen bisher nicht weit genug getrieben wurde.
  • Außerdem wurde gefunden, daß die neue Feuerung noch in bestimmter Weise gestaltet werden muß. Bekannt ist z. B. der auffallend geringe Brennstoffverbrauch der sogenannten flammenlosen Verbrennung, welcher darauf beruht, daß der Brennstoff, der zumeist in einem Gasstrom besteht, in feine Fäden zerlegt und mit Luft gemischt wird. Eine so feine Verteilung ist aber bei der Kohlenstaubfeuerung einerseits praktisch kaum durchführbar und vor allen Dingen auch nicht notwendig. Jedoch wird, abweichend von allen bisherigen Vorschlägen, die Unterteilung so weit getrieben, daß bei einer Feuerung in beliebiger Größe durch jede Düse höchstens etwa 150 kg, zweckmäßig jedoch weniger Kohlenstaub in der Stunde eingeführt wird. In an sich bekannter Weise wird die zur Verbrennung erforderliche Luftmenge, die bei der Anwendung der Erfindung sich der theoretisch notwendigen in gewünschter Weise nähert, nur zu einem Teil durch die Düse selbst eingeführt, während der übrige Teil injektorartig angesaugt oder in irgendeiner geeigneten Weise in die Feuerung gedrückt wird. Nun ist es aber nicht allein damit getan, daß jeder der einzelnen Düsen nur die oben genannte Höchstmenge zugeführt wird, sondern vor allen Dingen ist eine Mischung des in die Düse eingeführten Kohlenstaubes in- möglichst vollkommener Weise mit der Verbrennungsluft wesentlich. Bisher war die Wahrnehmung gemacht worden, daß sich wohl die Luft, nicht -aber der in den einzelnen Luftschichten vorhandene Kohlenstaub gleichmäßig abteilen ließ. Die Erfindung bezweckt demnach weiterhin die Vermeidung dieses eben geschilderten Nachteiles.
  • Bei der bisherigen Anwendung mehrerer Verbrennungsdüsen zeigte sich nicht nur das Gemisch von Kohlenstaub und Luft in der einzelnen Düse ungleichmäßig, sondern es bekamen die einzelnen Düsen selbst ganz unterschiedliche Kohlenstaubmengen zugeteilt, so daß manche Düsen zu viel, manche zu wenig oder gar keinen Kohlenstaub führten.
  • Betrachtet man Abb. i der Zeichnung, bei welcher a das Zuleitungsrohr bedeutet, dem etwa durch eine Schnecke o. dgl. von d her Kohlenstaub zugeführt wird, so befindet sich unmittelbar nach dem Einfallen des Kohlenstaubes in den Luftstrom seine Hauptmasse zunächst im oberen Teil, etwas später im mittleren b, und schließlich im unteren Teil c des Rohres a. Die Sättigung der Luft mit Kohlenstaub ist demnach in verschiedenen Höhenlagen und damit in den einzelnen Luftschichten im Düsenrohr verschieden. Infolgedessen sind namentlich leichtere und leichter brennbare Teile des Kohlenstaubes mit zu viel, an- -dere mit zu wenig Luft gemischt. Die leichter brennbaren Teile werden in der Einblaseluft beim Eintritt in den Ofen entzündet und verbrannt. Die Verbrennungsprodukte hüllen den glühenden Koksrest ein, und es kann eine -weitere Verbrennung erst nach dem Zutritt neuen Sauerstoffes in den Gasstrom oder nach Herausfallen des glühenden Kokses aus diesem stattfinden. Einleuchtend ist, daß mit der Vergrößerung der Kohlenmenge auch die Flammenlänge wächst, und damit auch-- die Nachteile der unregelmäßigen Verbrennung sich erhöhen.
  • Die gleichmäßige Mischung von Luft und Kohlenstaub wird nun entsprechend der Erfindung durch eine Einrichtung hervorgerufen, die Abb.2 und 3 der Zeichnung darstellt, wobei Abb. 3 ein Schnitt nach A,B der Abb. z in vergrößertem Maßstabe ist. Es ist r das Zuleitungsrohr, durch welches Kohlenstaub mit Luft gemischt den einzelnen Düsenrohren a, 3, q., 5 usw. zugeführt wird. Die Düsen selbst sind zeichnerisch nicht dargestellt. Um nun zu verhüten, daß in dem Querschnitt der Düsenrohre 2 eine unregelmäßige Verteilung des Kohlenstaubes vor sich geht, und um ferner zu bewirken, daß sich das gleichmäßige Kohlenstaubluftgemisch zu gleichen Mengen auf die Düsenrohre 2, 3, q. und 5 verteilt, ist, wie Abb. 3 deutlich erkennen läßt, die Verbindung des Zuleitungsrohres r mit dem Düsenrohr 2 zu einem ventilartigen Gehäuse 6 ausgebildet. Es werden durch Schieber ; oder Ventile oder ähnliche Vorrichtungen einstellbare öffnungen 8 und 9 geschaffen, durch deren Einstellung während des Betriebes die richtige Verteilung der Kohle auf die einzelnen Düsen vorgenommen werden kann. Hiernach werden die Schieber so eingestellt, daß die Durchtrittsöffnungen für die Luft und den Kohlenstaub im Düsenrohr :2 kleiner sind und nach 5 zu allmählich zunehmen, so daß jedes Düsenrohr in' gleicher Menge mit Kohlenstaub und Luft beaufschlagt wird.
  • Weiterhin wird eine gleichmäßige Mischung -des Kohlenstaubes und der Luft innerhalb des Zuleitungsrohres i und damit auch des Düsenrohres 2 ebenfalls durch entsprechende Einstellung der Schieber 7 herbeigeführt. Durch deren verschiedenartige Einstellung ist es ohne weiteres möglich, den Durchtritt der Luftmenge nach der öffnung 8 bzw. der öffnung 9 zu beliebig zu bemessen, so daß in Richtung der Bildebene eine gleichmäßige Mischung des Kohlenstaubes mit der Luft hervorgerufen wird. In manchen Fällen genügt für die Regelung des Kohlenstaubes die Einstellung des unteren Schiebers, da infolge des kürzeren Weges die untere öffnung voll ausgenutzt wird, während durch die obere öffnung nur diejenige Luftmenge hindurchtritt, die aus der Düse noch entweichen kann. Entsprechend angebrachte, in der Zeichnung nicht dargestellte Schauöffnungen gestatten dein Heizer die Überwachung und Regelung der Verteilung.
  • In dem gewählten Beispiel sind die Verteilungsvorrichtungen senkrecht übereinander angeordnet, können aber natürlich auch seitlich sitzen, sofern sie gestatten, die oberen und unteren Luftströme, die sonst ungleiche Kohlenstaubmengen enthalten, so zu mischen, daß in der Räumeinheit der Luft die gleiche Menge Kohlenstaub vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlenstaubfeuerung, bei der mehrere Düsen mit dem Kohlenstaubluftgemenge beschickt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen sich ventilgehäuseartig mit oberen und unteren durch Absperrvorrichtungen regelbaren Durchtrittsöffnungen an das Kohlenstaubluftzuführungsrohr anschließen, so daß jeder Düse gleichmäßig nur soviel Kohlenstaub zugeführt wird, daß derselbe in dem jeweilig zur Verfügung stehenden Verbrennungsraume sicher verbrannt werden kann.
DE1918347993D 1918-03-10 1918-03-10 Kohlenstaubfeuerung, bei der mehrere Duesen mit dem Kohlenstaubluftgemenge beschickt werden Expired DE347993C (de)

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