DE59468C - Verfahren zur Verhinderung des Absterbens von Zuckermassen - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung des Absterbens von Zuckermassen

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DE59468C
DE59468C DENDAT59468D DE59468DA DE59468C DE 59468 C DE59468 C DE 59468C DE NDAT59468 D DENDAT59468 D DE NDAT59468D DE 59468D A DE59468D A DE 59468DA DE 59468 C DE59468 C DE 59468C
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DENDAT59468D
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Dr. G. A. PIEPER in Rotterdam - Hillesluis
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    • A23G3/42Sweetmeats, confectionery or marzipan; Processes for the preparation thereof characterised by the composition containing organic or inorganic compounds characterised by the carbohydrates used, e.g. polysaccharides
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zuckerwaaren, besonders Caramellenzucker, zeigen bisher stets die Neigung zum sogen. Absterben, d. h. der Glanz derselben verschwindet bereits nach kurzer Zeit, bis dann nach einigen Wochen die Oberfläche der Waaren, sich mehr und mehr dem krystallinischen Zustand hinneigend, trübe und mürbe wird. Diese Veränderung schreitet allmälig weiter in das Innere vor. Hierdurch leidet das Aussehen und die Güte der Zuckerwaaren.
Man hat es nun, indefs ohne Erfolg, versucht, diesem Uebelstand durch Zusatz von Glucose (Stä'rkesyrup) abzuhelfen. Durch diesen Zusatz von Stärkesyrup verlängert man zwar die Dauer, bis zu welcher das Absterben des Zuckers erfolgt, aber es wird hierdurch ein anderer Uebelstand bedingt: die Zuckerwaaren werden sehr hygroskopisch und dadurch feucht und klebrig und sterben schliefslich dennoch ab.
Angestellte Versuche haben nun ergeben, dafs durch Zusatz von Dextrin das Absterben der Zuckerwaaren dauernd verhindert werden kann, ohne dafs dieselben klebrig würden. Zu diesem Zwecke genügt im allgemeinen ein Gehalt der Zuckerwaaren an 5 bis 20 pCt. Dextrin. Demgemäfs verhindert man nach vorliegender Erfindung das Absterben von Zuckerwaaren durch einen Zusatz von zweckmäfsig etwa 10 pCt. Dextrin. Selbstverständlich kann die Menge dieses Zusatzes schwanken; da sowohl ein gröfserer Zusatz der Haltbarkeit nicht schädlich ist und auch schön ein geringerer Zusatz von Dextrin genügt.
Um den Geschmack der Zuckerwaaren nicht in unangenehmer Weise zu beeinflussen, empfiehlt sich die Anwendung . von möglichst reinem Dextrin. Für die Praxis dürfte es sich in den meisten Fällen empfehlen, ein solches reines Dextrin mittelst Diastase aus Stärkemehl herzustellen und die hierbei erhaltene Dextrinflüssigkeit dem zu behandelnden Zucker zuzusetzen.
Dementsprechend kann man das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren folgendermafsen ausführen:
25 g Gerstenmalzschrot werden bei einer Temperatur von etwa 70° C. zweckmäfsig auf einem Wasserbade mit 1 1· Wasser ausgezogen. Mit der erhaltenen, klar abgezogenen Flüssigkeit werden 250 g Stärkemehl verkleistert, das erhaltene Gemisch möglichst schnell auf 750 C. erhitzt und etwa 20 bis 30 Minuten auf dieser Temperatur erhalten. Die Masse ist alsdann dünnflüssig geworden, indem sich das Stärkemehl in Dextrin umgewandelt hat. Nunmehr wird dieselbe aufgekocht, und zwar schnell, damit sich kein Zucker bilden kann, welcher später in .oben beschriebener Weise auf die damit herzustellenden Zuckerwaaren schädlich wirken, d. h. das Fabrikat klebrig machen würde.
Um nun vermittelst dieser dextrinhaltigen, nach erfolgtem Abschäumen klaren Flüssigkeit dem Zucker der herzustellenden Zuckerwaaren Dextrin zuzusetzen, kann man in die-

Claims (1)

  1. selbe ι, bis 2 kg Zucker eintragen und denselben mit der Dextrinflüssigkeit in gewünschtem Grade, auch zu Caramellen, einkochen.
    Statt der beschriebenen Dextrinflüssigkeit kann man selbstverständlich auch andere Dextrinlösungen, so reines, in Wasser aufgelöstes Dextrin, anwenden.
    Die auf diese Weise hergestellten bezw. mit Dextrin versetzten Zuckerwaaren halten sich bei jeder Temperatur und sterben niemals ab.
    Patenτ-Anspruch:
    Verfahren, das Absterben von Zuckerwaaren oder Caramellen zu verhindern, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Dextrin zu der Zuckermasse.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218861B (de) * 1961-10-03 1966-06-08 Nat Starch Chem Corp Verfahren zur Herstellung von Zuckerwaren

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