DE593581C - Anlasservorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anlasservorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE593581C
DE593581C DEB153676D DEB0153676D DE593581C DE 593581 C DE593581 C DE 593581C DE B153676 D DEB153676 D DE B153676D DE B0153676 D DEB0153676 D DE B0153676D DE 593581 C DE593581 C DE 593581C
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DE
Germany
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springs
tickle
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starter
sleeve
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Application number
DEB153676D
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English (en)
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Bendix Aviation Corp
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Bendix Aviation Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/062Starter drives
    • F02N15/063Starter drives with resilient shock absorbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anlasservorrichtung für Brennkräftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Aiilasservorrichtung für Brennkraftmaschinen, bei welcher die Verbindung zwischen Anlasserwelle und Kitzel durch ineinandergreifende, als Schraubengewinde wirkende Federn gebildet ist. Es ist bereits vorgeschlagen, die Schraubenfedern so auszubilden, daß sie ständig in gegenseitigem Eingriff verbleiben und an allen Stellen ihres gegenseitigen Eingriffs stets die'gleichen Winkel-und Steigungsänderungen erfahren. Derartige Vorrichtungen waren so ausgebildet, daß die Schraubengänge am weitesten ineinander eingeschraubt waren, wenn das Anlasserritzel außer Eingriff mit der Gegenverzahnung, und am weitesten auseinandergeschraubt waren, wenn das Kitzel im Eingriff, also in seiner Arbeitsstellung stand. Dies hat den Nachteil, daß die größte Nachgiebigkeit der Vorrichtung gerade dann vorhanden ist, wenn sie am wenigsten gewünscht wird, und umgekehrt. Wenn nämlich das Kitzel eingreifen soll und dabei gerade Zahn auf Zahn stößt, so ist eine möglichst große Elastizität des Schraubenfedertriebes erwünscht, damit das Einspuren leicht vor sich gehen kann; andererseits soll die Verbindung möglichst steif sein, wenn sich die Zahnungen im gegenseitigen Eingriff befinden, damit nicht während des Anlassens unerwünschte Schwin-Crungen in der Federung entstehen.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben, und erreicht dies dadurch, daß der Schraubenfedertrieb sowie die übrigen Teile so angeordnet sind, daß die Federn in der Ruhestellung am weitesten auseinandergeschraubt sind und sich beim Anlassen ineinanderschrauben, um das Kitzel zum Eingriff mit der Verzahnung der anzulassenden Maschine zu bringen. Weitere Teile der Erfindung sind auf die Federbefestigung und auf eine Begrenzung des Federeingriffs in der Arbeitsstellung des Kitzels gerichtet, wodurch eine günstige Aufnahme der Kräfte im Sinne des Erfindungsgegenstandes erreicht wird.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung. In dieser zeigen: Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung mit den Teilen in Ruhestellung und Abb. a eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mit den Teilen in der Arbeitsstellung. In der dargestellten Ausführungsform ist ein Anlaßmotor io mit einer kräftigen, glatten Verlängerung i i der Ankerwelle versehen. Am äußeren Ende dieser Welle ist ein Ring 12 mittels Keils 13 und einer Schraube 14, welche durch einen Federring 16 festgehalten werden kann, fest angebracht. Ring 12 ist mit einem runden Teil 17 größeren Durchmessers versehen, der eine Umfangsnut i8 und eine Reihe von schrägen Nuten ig an seinem Umfang besitzt. Mehrere als Schraubenfedern 21 ausgebildete Antriebsglieder sind vorgesehen, die mit ihren Enden durch die schrägen Nuten ig hindurchgehen und flache, bogenförmige Teile 22 haben, welche in die Umfangsnut 18 passen, so daß die Federn koaxial zur Welle i i gehalten werden und sich vom Ring 12 aus gegen den Motor io hin erstrecken. Eine T-Ialtemuffe 23 umfaßt den verstärkten Teil 17 des Ringes 12 und bedeckt die Nuten i8 und ig, so daß die Enden 22 der Federn 21 in dem Teil 17 eingeschlossen sind. Die Muffe 23 ist mit Flanschen 24 und 26 versehen, die den Teil 17 umfassen und ein Verschieben der Muffe verhindern.
  • Ein Kitzel 27 ist auf der Welle i i neben dem Motor io in solcher Stellung lose gelagert, daß es mit einem verzahnten Teil 28, z. B. einer Schwungradverzahnung des anzulassenden Motors, in und außer Eingriff gebracht werden kann. Das Kitzel 27 besitzt eine Nabenverlängerung 2g, welche in einen verstärkten Bund 31 endet. Der Bund 31 ist mit einer Umfangsnut 32 und an seinem Umkreis mit einer Reihe schräger Nuten 33 versehen. Eine Anzahl Schraubenfedern 34, die mit den Federn 21 zusammenwirken, greifen in die schrägen Nuten 33 ein. Auch diese Federn 34 haben ebenso wie die Federn 22 flache, bogenförmige Enden 36, welche in die Umfangsnut 32 hineinpassen. Eine Ilaltemuffe 37 umgibt den Bund 31 und bedeckt auch hier wieder die Nuten 32 und 33, so daß die Enden 36 der Federn 34 eingeschlossen werden. Muffe 37 ist ebenfalls wie die Muffe 23 mit Flanschen 38 und 39 versehen, die eine Verschiebung verhindern. Die Federn 34. sind somit koaxial zur Welle i i gehalten und erstrecken sich mit ihren freien Enden gegen den Ring 12 hin. Die Länge der Federn 21 und 34 zusammen ist größer, als dem normalen größten Abstand zwischen dem Kitzel und dem Ring i2 entspricht, so daß die freien Enden der Federn miteinander verschraubt bleiben, wenn das Kitzel 27 sich in seiner Ruhestellung gemäß Abb. i befindet. Ring 12 besitzt über den verstärkten Teil 17 hinaus eine axiale Verlängerung 41 von geringerem Durchmesser, die sich gegen das Kitzel 27 hin erstreckt. Ein als Muffe 42 ausgebildetes Anschlagstück ist auf dieser Verlängerung gelagert und wird darauf mittels eingedrückter Teile 43 festgehalten, welche in eine Vmfangsnut 44 der Verlängerung 41 eingreifen. Die Muffe 42 bildet den Anschlag für das Kitzel 27 in seiner Eingriffsstellung gemäß Abb. 2, und zwar bei Anlage des Bundes 31 der Kitzelnabe, wenn das Kitzel 27 mit dem Glied 28 der anzulassenden Maschine in Eingriff steht. Die Teile sind in vollem Eingriff, bevor die Federn die Grenze ihrer teleskopischen Wirkung erreicht haben. Eine leichte Schr aubenfeder 46 ist auf der Welle i i zwischen dem Kitzel 27 und dein Ring 12 angebracht, um das Kitzel gewöhnlich .außer Eingriff zu halten. Die Feder 46 ist in der Muffe 42 gelagert, wenn sich die Teile in Antriebsstellung befinden.
  • Die Teile können in folgender Weise zusammengebautwerden: Die Enden der Federn 34 werden in die Nuten 32 und 33 des Bundes 3 i an der Kitzelnabe eingelegt. Die mit dem Flansch 39 versehene Muffe 37 wird über das Kitzel hinweg auf den Bund aufgesetzt, und die Flanschteile 38 werden nach innen gebogen. In der gleichen Weise werden die Federn 21 auf dem verstärkten Teil 17 des Ringes 12 angebracht und darauf mittels der mit Flansch 24 versehenen Muffe 23 festgehalten, nachdem die Flanschteile 26 umgebogen sind. Sodann wird die Anschlagmuffe 42 auf die Verlängerung 41 des Ringes 12 innerhalb der Federn aufgeschoben, worauf in die Muffe 42 Vertiefungen eingeschlagen werden, welche in die Nut 44 der Verlängerung 41 eingreifen. Das Kitzel und die mit ihm verbundenen Teile werden dann auf die Welle i i aufgesetzt, worauf die Feder 46 folgt. Danach wird Keil 13 in die Welle eingelagert und Ring 12 mit seinen Teilen auf die Welle i i aufgesetzt, wobei die Enden der Federn 21 zwischen die Enden der Federn 34 eingreifen, bis der Ring richtig sitzt und in seiner Stellung mittels der Schraube 14 gehalten wird.
  • Beim Anlaufen des Motors io findet eine starke Beschleunigung der .Welle i i des Ringes 12 und der Federn 21 statt. Infolge des Beharrungsvermögens des Kitzels 27 und seiner zugehörigen Teile tritt dieses durch die Schraubwirkung der Federn 2i und 34 mit der Verzahnung 28 in Eingriff, bis sich das Ende der Kitzelnabe 29 gegen die Anschlagmuffe 42 anlegt. Durch die weitere Drehung des Ringes 12 gegenüber dem Kitzel werden die zwei Federsätze miteinander kraftschlüssig verbunden, und eine sich selbst anziehende nachgiebige Reibungskupplung stellt sich zwischen dem Ring und dein Kitzel her. Das Kitzel wird in dieser Weise mit der Welle i i in Drehung versetzt, und die Drehung des Gliedes 28 läßt die Maschine an. Sobald diese anspringt, wird das Glied 28 in schnelle Drehung versetzt, wodurch das Kitzel 27 der Welle i i vorläuft. Hierdurch wird die Schraubwirkung der Federn 2i und 34 umgekehrt und Kitzel 27 außer Eingriff mit dem Glied 28 gebracht,, in welcher Stellung es durch die Feder 46 nachgiebig gehalten wird.
  • Sollte es während eines Anlaßvorganges vorkommen, daß die Zähne des Kitzels 27 auf die Zähne des Gliedes 28 stoßen, so können die Federn 2 i und 34 nachgeben und zwischeneinander allmählich eine genügende Verschiebung einstellen, so daß das Kitzel mit clen Zähnen des Gliedes 28 richtig zum Eingriff kommen kann. Die Federn 2 i und 34 haben vprzugsweise rechtwinkligen Querschnitt und verhältnismäßig beträchtliche radiale Höhe und geringe radiale Stärke, um ausreichende Steifigkeit zu besitzen und genügend Reibungsfläche gegeneinander zur Übertragung der Antriebskraft zu schaffen. Dadurch, daß die Federn in axialer Richtung genügend nachgiebig sind, können sie die Eingriffswirkung in geeigneter Weise dämpfen.
  • Dadurch, daß die Federn sich am wenigsten überlappen, wenn das Kitzel sich außer Eingriff befindet, und daß die überlappung zunimmt, wenn das Kitzel in Eingriff kommt, ist der Antrieb anfänglich verhältnismäßig nachgiebig, und er wird in dem Maße steifer, wie der Eingriff fortschreitet. Infolgedessen ist die axiale Dämpfungswirkung am größten, wenn der Eingriffsvorgang beginnt, und das Maß des Drehmomentes der durch die Federn gebildeten Kupplung am größten, wenn die Teile sich in Antriebsstellung befinden.. Überdies wird der Druck, der durch die Keilwirkung erzeugt wird, welche die Federn aufeinander ausüben, unmittelbar durch die Anschlagmuffe 42 aufgenommen, die zwischen dem Kitzel und dem Ring eingeschaltet ist, so daß keinerlei Befestigungsmittel oder Gelenke etwa Scherbe@anspruchungen unterworfen sein können. Durch die Art, in der die Federn an ihren Befestigungsstellen angebracht sind, wird ferner das Drehmoment auf die bzw. von den Federn in solcher Weise übertragen, daß an ihren Enden keine örtlichen Biegungsmomente entstehen. Die Teile sind dabei derart ausgebildet, daß die Befestigungsteile keinen Drehbeanspruchungen unterworfen sind und daß auch keine Schwächung der Federn durch die Bearbeitung oder andere mechanische Vorgänge verursacht wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlasservorrichtung für Brennkraftmaschinen, bei welcher die Verbindung zwischen Anlasserwelle und Kitzel durch ineinandergreifende, als Schraubengewinde wirkende Federn gebildet ist, welche ständig in gegenseitigem Eingriff verbleiben und an allen Stellen ihres gegenseitigen Eingriffs stets die gleichen Winkel- und Steigungsänderungen erfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenfedertrieb sowie die übrigen Teile so angeordnet sind, daß die Federn in der Ruhestellung am weitesten auseinandergesehraubt sind und sich beim Anlassen ineinanderschrauben, um das Kitzel zum Eingriff mit der Verzahnung der anzulassenden Maschine zu bringen.
  2. 2. Anlasservorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Nuten zur Aufnahme der Federenden an den Befestigungsstellen aus je einer Umfangsnut (i8) und einer Reihe mit dieser Umfangsnut zusammenhängender schräger Nuten (ig) in den Bünden (i2 und 1ß) an der Anlasserwelle und dem Kitzel bestehen.
  3. 3. Anlasservorrichtungnach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn flache, bogenförmige Endstücke besitzen, die in die Nuten (i8, ig) an den Bünden (i2, 13) passen.
  4. 4. Anlasservorrichturig nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn rechteckigen Querschnitt mit großer Höhe im Verhältnis zur Dicke besitzen zur Erzeugung ausreichender Steifigkeit und Reibung für die Kraftübertragung und hinreichender Nachgiebigkeit zur Dämpfung der Eingriffswirkung.
  5. 5. Anlasservorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsteile von Kitzel und Welle (Bünde 12, 13) von Sicherungshülsen umschlossen sind, welche die schrägen Nuten abdecken und zur Verhinderung ihrer Verschiebung mit Flanschen um die Befestigungsteile herumgreifen.
  6. 6. Anlasservorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kitzel in seiner Eingriffsbewegung durch eine Anschlaghülse (42) begrenzt ist, die innerhalb der Schraubenfedern auf einer Verlängerung (4i) des Bundes (r2) angebracht ist und gegen den vergrößerten Nabenteil (3z) des Kitzels in seiner Eingriffsstellung mit dem Gegenglied der anzulassenden Maschine anliegt und so den Trieb zur Drehung mit der Kraftquelle zwingt.
  7. 7. Anlasservorr ichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die An= schlaghülse mit dem Bund (i2) durch eine in der Hülse angebrachte Einpressung (43) verbunden ist, die sich in eine entsprechende Nut (q4) in der Verlängerung (q.1) des Bundes (12) einlegt. ä. Anlassercor r ichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel gewöhnlich in der ausgerückten Stellung mittels einer leichten, -zwischen Ritzel (27) und Bund (12) angeordneten Gegenfeder gehalten wird, die von der Hülse (42) umschlossen wird, wenn sich die Teile in treibender Stellung befinden.
DEB153676D 1930-12-27 1931-12-23 Anlasservorrichtung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE593581C (de)

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