DE593402C - Apparat zum Einrollen von Muenzen - Google Patents
Apparat zum Einrollen von MuenzenInfo
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- DE593402C DE593402C DEB157284D DEB0157284D DE593402C DE 593402 C DE593402 C DE 593402C DE B157284 D DEB157284 D DE B157284D DE B0157284 D DEB0157284 D DE B0157284D DE 593402 C DE593402 C DE 593402C
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Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 5
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
- G07D9/06—Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
- G07D9/065—Devices for wrapping coins
Landscapes
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Description
- Apparat zum Einrollen von Münzen Bei bekannten Apparaten zum Einrollen von Geldmünzen werden die seitlichen Ränder des Einrollpapiers durch verschiedenartig ausgebildete, nacheinander zur Wirkung kommende Falzfinger umgebrochen. Die Erfindung bezweckt, das Umbiegen des Einrollpapiers mit einfacheren Mitteln zu erreichen.
- Erfindungsgemäß werden zwei auf Geldrollenlänge sich gegenüberstehende, uridrehbar angeordnete, in der zur Geldrollenachse senkrechten Ebene gekrümmte Falzfinger vorgesehen, die beim Drehen der Münzensäule das an den Längsseiten sägeartig gezackte Einrollpapier am Rollenrand umbrechen.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb.2 eine Vorderansicht des Apparates, Abb#. 3 einen Querschnitt durch den Apparat mit der Papierführungsvorrichtung, Abb. q. die Papierführungswalze und Abb.5 die Falzfinger in perspektivischer Darstellung.
- In einer Holzplatte a sind zwei Wände b versenkt eingesetzt. Der Abstand der Wände beträgt genau die Rollenpapierbreite, welche wiederum nach der Geldrollenlänge unter Vorsehung der seitlichen Einfaltflächen bemessen ist. Die Wände dienen zugleich als Papierführung. In den Wänden sind die Walzen c gelagert, welche zur Aufnahme der Geldrolle g dienen. Über den Walzen, durch die Wände hindurch, ist rechts und links eine Schiene d geführt, welche an der Holzplatte verschiebbar angeschraubt ist. Diese Schienen trägen nach innen die Falzfinger e. Diese stehen sich in gleicher Anordnung gegenüber und haben einen Abstand, der genau der Länge einer Geldrolle g entspricht.
- Als Papierführung befinden sich weiter am Apparat eine zwischen den Walzen in die Wände eingelassene, mit einer Hohlkehle versehene Schiene h, eine ausklappbare Auslegeplatte i und die Führungswalze k (Abb. ¢).
- Das zur Verwendung kommende Rollenpapier ist an beiden Längsrändern sägeartig gezackt. Die Zacken sind nach der Münzengr öße berechnet. Das Zählen einer bestimmten Münzenmenge geschieht durch einfaches Auflegen der Münzen auf die Walzen, nachdem vorher das Papier eingeführt worden ist.
- Das Anfeuchten des Papierendes erfolgt zweckmäßig unmittelbar .vor Beginn des Geldeinrollens.
- Das Einrollen erfolgt in der Weise, daß die Zunge, d. i. das zackenlose Anfangsstück des Papiers, zwischen den Geldstücken und den Walzen straff eingeführt wird. Sodann wird die Münzensäule unter Aufdrücken des Papiers auf die Münzen mit beiden Händen weitergedreht. Die Daumen werden dabei immer außen, die Finger innen angesetzt. Die Zacken des Einrollpapiers stoßen beim Drehen der Münzensäule gegen die Falzfinger, werden von diesen umgebrochen und beim Weiterdrehen der Rolle durch die der Geldrolle zugekehrte Fläche der Falzfinger aufeinandergepreßt.
- Bei vorheriger Anfeuchtung des gummierten Papierendes wird die Geldrolle während des letzten Teiles ihrer Drehung der Länge nach und an den Seiten zugeklebt und vollständig geschlossen. Durch seitliches Verschieben einer Schiene d kann die Geldrolle bequem aus dem Apparat herausgenommen werden.
- Die Zugfedern t bewirken, daß die Schienen dem seitlichen Papiereinzug im erforderlichen Maße nachgeben. Sie bringen nach Entfernung der fertigen Rolle die Schienen wieder in die ursprüngliche Lage zurück.
- Für jede Geldsorte ist ein eigener Apparat in entsprechender Größe notwendig. Es entfällt das zeitraubende Auswechseln von zu den Geldstücken passenden Apparatteilen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Einrollen von Geldmünzen, gekennzeichnet durch zwei auf Geldrollenlänge sich gegenüberstehende, uridrehbar angeordnete, in der zur Geldrollenachse senkrechten Ebene gekrümmte Falzfinger, die beim Drehen der Münzensäule das an den Längsseiten sägeartig gezackte Einrollpapier am Rand umbrechen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB157284D DE593402C (de) | Apparat zum Einrollen von Muenzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB157284D DE593402C (de) | Apparat zum Einrollen von Muenzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593402C true DE593402C (de) | 1934-02-26 |
Family
ID=7003715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB157284D Expired DE593402C (de) | Apparat zum Einrollen von Muenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593402C (de) |
-
0
- DE DEB157284D patent/DE593402C/de not_active Expired
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