DE593308C - Zubringervorrichtung fuer Teigfadenlegmaschinen - Google Patents

Zubringervorrichtung fuer Teigfadenlegmaschinen

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DE593308C
DE593308C DEF72833D DEF0072833D DE593308C DE 593308 C DE593308 C DE 593308C DE F72833 D DEF72833 D DE F72833D DE F0072833 D DEF0072833 D DE F0072833D DE 593308 C DE593308 C DE 593308C
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Germany
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dough
slide
threads
conveyor belt
pick
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Application number
DEF72833D
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PAUL FUNCK DIPL ING
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PAUL FUNCK DIPL ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Zubringervorrichtung für Teigfadenlegmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Zubringervorrichtung für Teigfadenlegmaschinen, bei denen die Teigfäden auf einem in schräger Ebene umlaufenden endlosen Förderband der Legevorrichtung zugeführt werden. Die Zubringervorrichtung gemäß der Erfindung dient dazu, die von einer Presse kommenden Teigfäden in die Legmaschine einzubringen. Sie besteht aus einem breiten, an und für sich bekannten Aufnehmerschieber, der in ebenfalls an und für sich bekannter Weise absatzweise quer zur Auslaufebene der Teigfäden hin und her bewegt wird, wobei die darüber angeordnete Schneidevorrichtung in Abhängigkeit von der Schieberbewegung so betätigt wird, daß die abgeschnittenen Teigfäden annähernd zur Hälfte über die Vorderkante des Schiebers herunterhängen, so daß sie während der Rückzugsbewegung des Schiebers an die Oberkante des Förderbandes abgegeben werden.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. t ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im senkrechten Schnitt.
  • Fig. 2 veranschaulicht die Arbeitsweise einer ähnlichen Ausführungsform in schematischer Darstellung.
  • Das Geste115o ist nahe an das mit Teigfäden zu beschickende, in waagerechter Richtung laufende Förderband b herangestellt, das in bekannter Weise auf schräg gelagerten schmalen Rollen 3o läuft und auf der Oberseite der ganzen Länge nach mit einer Abdeckung 31 versehen ist. Das Gestell 50 trägt unten eine dauernd umlaufende Welle 5 t, die ebenso (wie auch die Rolle 3o) von der Hauptantriebswelle der Teigfadenlegmaschine mittelbar angetrieben wird. Lose auf der Welle 51 sitzt .eine -Kurbelscheibe 52 mit federbelasteter gesteuerter Mitnehmerklinke 53, 54, deren äußeres Ende 53 sich gegen die von der Welle 5 1 durch Rädergetriebe 55, 56, 57, 58 langsam angetriebene Scheibe 6o legt. Sobald der Ausschnitt 61 dieser Scheibe 6o den Klinkenteil 53 freigibt, stellt sich die Klinke mit ihrem Zahn 54 in die Bahn des dauernd mit der Welle 51 umlaufenden Mitn@elunerzahnes 62, und die Kurbelscheibe 52 führt eine einmalige Umdrehung aus, bis das Klinkenende 53 wieder von dem konzentrischen Teil der inzwischen weitergewanderten Scheibe 6o ausgehoben und die Mitnehmerkupplung gelöst wird. Während der einmaligen Umdrehung der Kurbelscheibe 52 wird durch den Kurbelzapfen 63, Gelenkstange 64 und Arm 65 die Achse 66 einmal hin und her geschwenkt, wodurch ein auf dieser Achse sitzendes Armpaar 67 vermittels eines Gelenkstangenpaares 68 den in schrägen Führungen 69 gleitenden Aufnehmerschieber 70 für die Teigfäden auf und ab bewegt. Gegen Ende des Aufwärtshubes treffen die beiden Arme 67 gegen die Mitnehmer 7 r zweier im Gestell geführter und durch einen Querstab 72 miteinander verbundener Stäbe 73 und bewegen das auf dem Querstab 72 sitzende Messer 74 gegen das feste Gegenmesser 7 5 (vgl. gestrichelte Stellung in Fig. i:). Ein hierbei gespanntes Federpaar 76 bringt beim Rückgang der Arme 67 das bewegliche Messer 74 wieder in seine Offenstelluhg.
  • Die aus dem Verteilerrohr der Teigpresse austretenden, senkrecht zwischen dem Messerpaar herablaufenden Teigfäden f kreuzen also die Bahn des Aufnehmerschiebers 7o. Bei der Einrichtung nach Fig. i steht der Aufnehmerschieber in seiner unteren Endlage eine Zeitlang still. Beim Einkuppehi seines Bewegungsgetriebes haben die Teigfäden eine gewisse Länge angenommen, werden vom aufwärts gehenden Aufnehmer mitgenommen und in seiner oberen Endlage zwischen die Leisten 77 gespannt. Beim nachfolgenden Abschneiden fallen die oberen Fadenenden, ohne daß infolge der Reibung die abgeschnittenen Teigfäden von der Kante des Aufnehmerschiebers abrutschen, auf den Aufnehmerschieber herab. Beim Abwärtsgang des letzteren trifft der herabhängende Fadenteil gegen die Kante des Förderbandes b, worauf sich etwa von der Stellung 7o" ab der Aufnehmerschieber unter den Teigfäden hinwegzieht und die letzteren sich schräg auf die Abdeckung 31 ablegen.
  • Bei der Einrichtung nach Fig. 2 steht der Aufnehmerschieber in seiner oberen Endlage 70' eine Zeitlang still. Beim Rückzug zieht er die senkrecht herabhängenden unteren Teigfadenenden f über die obere Kante des Förderbandes b herüber. Während nun der Schieber in der Stellung 7o" anhält, senkt sich eine Gegenhalterleiste 78 aus ihrer oberen Stellung in die untere Stellung 78', wodurch sich die Reibung der auf dem Aufnehm:rschieber 70 liegenden T-eigfadenenden so stark erhöht, daß die nach dem Abschneiden der Teigfäden herabfallenden oberen Fadenteile die bereits auf dem Aufnehmerschieber liegenden Fadenteile nicht durch ihr Gewicht herunterziehen können. Beim weiteren Rückgang des Aufnehmerschiebers in seine untere Endlage 70 werden die Fäden wie bei der Einrichtung nach Fig. i an das Förderband b abgegeben.
  • Bei der Einrichtung der Fig. i kommen die gleichmäßig abgeschnittenen oberen Fadenenden auf die Abdeckung 31 zu liegen, und die ungleich langen unteren Fadenenden, wie sie beim Auspressen vo_n Teigfäden stets entstehen, hängen senkrecht über das Förderband herab. Im Verlauf des Wickelvorganges gelangen die herabhängenden Fadenenden auf die Außenseite des aus dein Teigfäden zu bildenden Wickels. Die Wickel erhalten daher bei dem Zubringer nach Fig. i unter Umständen ein schlechtes Aussehen. Dieser Nachteil kommt bei der Einrichtung nach Fig.2 in Wegfall, weil hier die gleichmäßig abgeschnittenen oberen Fadenenden über das Förderband herabhängen und die ungleichen unteren Fadenenden, die beim Wickelvorgang in das Innere des Wickels hineinzuliegen kommen, auf der Abdeckung 31 liegen.
  • Treten die Teigfäden in enger Aufeinanderfolge aus dem Teigverteilerrohr der Presse aus, so läßt man das Förderband b langsam laufen, treffen sie aber in ;einzelnen Gruppen aus, so kann man die Zubring=ervorrichtung unmittelbar mit einem schneller laufenden, mit Abnehmerstiften versehenen Förderband zusammenarbeiten lassen.
  • Das Getriebe 55, 56, 57, 58 ist so berechnet, daß der Teigfadenaufnehmerschieber 70 erst dann von neuem in T_ ätigkeit gesetzt wird, wenn die ausgepreßten Teigfäden genügend lang herunterhängen und das Förderband den Teigfäden einen unbelegten Teil darbietet. Man kann auf diese Weise das Verteilerrohr genügend lang ausführen, um trotz der langsamen Auspreßgeschwindigkeit der Teigfäden eine Vollausnutzung der Legmaschine zu erzielen. Im Falle der Verwendung des langsamen Förderbandes bei dicht nebeneinander herablaufenden Teigfäden gelingt es, das Verteilerrohr so zu verkürzen, daß das Reinigen des Teigrohres wesentlich erleichtert wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zubringervorrichtung für Teigfadenlegmaschinen mit die Teigfäden tragendem, in schräger Ebene umlaufendem endlosem Förderband, gekennzeichnet durch einen über der oberen waagerechten Kante des Förderbandes (b) absatzweise quer zur Auslaufebene der Teigfäden hin und her bewegten breiten Aufnehmerschieber (70), wobei die darüber angeordnete Schneidevorrichtung (74, 75) in Abhängigkeit von. der Schieberbewegung so betätigt wird, daß die abgeschnittenen Teigfäden annähernd zur Hälfte über die Schiebervorderkante herunterhängen, so daß sie während der Rückzugsbewegung des Schiebers (7o) aus dem Bereich der waagerecht verlaufenden Oberkante des Förderbandes (b) auf letzterer h.ängenbleiben und der Schieber sich unter ihnen hinwegzieht.
  2. 2. Zubringervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerschieber (7o) am Ende seiner Vorschubbewegung in einen hinter den Teigfäden angeordneten, gegebenenfalls durch zwei Leisten (77) gebildeten Spalt vordringt, wonach die darüber angeordnete Abteilvorrichtung (74, 75) für die Teigfäden in Tätigkeit tritt und die oberen Enden der Teigfäden auf den Aufnehmerschieber (7o) niederfallen, der sich beim Zurückbewegen aus dem Bereich der oberen Kante des Förderbandes (b) unter den an dieser Förderbandkante hängenbleibenden Teigfäden hinwegzieht.
  3. 3. Zubringervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des Aufnehmerscbiebers (70) so in Abhängigkeit von der Betätigung der Abschneidevorrichtung (74,735) gesteuert wird, daß sich die unteren Eiden der auslaufenden Teigstr,änge .bei der Rückzugsl;ewegung desAufnehmerschiebers (70) auf ihn auflegen, wobei gegen die auf diese Weise seitlich herübergezogenen Teigfäden kurz vor Betätigen der Abschneidevorrichtung (74, 75) eine die noch nicht abgeschnittenen Teigfäden einlunikkende und den Widerstand gegen ungewolltes Abgleiten im Augenblick des Abschneidens vergrößernde Leiste (78) von oben vörgeschoben wird.
  4. 4. Zubringervorrichtung nach Ansprüchen t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Atifnehmerschieber (70) in einer schrägen, beim Vorschub in den Bereich der auslaufenden Teigstr,änge ansteigenden Ebene dicht über der Oberkante des Förderbandes (b) geführt ist.
  5. 5. Zubringervorrichtung nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise Bewegung des Aufnehmerschiebers (70) von einer durch eine gesteuerte Mitnehmerklinke (53, 54) absatzweise mit einer stetig umlaufenden Antriebswelle (5 r) mittels Mitnehmerzahn (62) kuppelbaren Kurbelscheibe (52) abgeleitet wird.
DEF72833D 1932-02-21 1932-02-21 Zubringervorrichtung fuer Teigfadenlegmaschinen Expired DE593308C (de)

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