DE593167C - Einrichtung zum Kopieren von Filmen, insbesondere Linsenrasterfilmen - Google Patents

Einrichtung zum Kopieren von Filmen, insbesondere Linsenrasterfilmen

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DE593167C
DE593167C DE1932593167D DE593167DD DE593167C DE 593167 C DE593167 C DE 593167C DE 1932593167 D DE1932593167 D DE 1932593167D DE 593167D D DE593167D D DE 593167DD DE 593167 C DE593167 C DE 593167C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. FEBRUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57c GRUPPE 11 os
Zusatz zum Patent 565
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1932 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 7. Dezember 1930'.
Nach, dem Hauptpatent handelt es sich um eine Einrichtung, die zum Kopieren von Filmen dient, die am Belichtungsfenster einen geringen Winkel miteinander bilden und während der Bewegung kopiert werden. Diese Einrichtung eignet sich insbesondere für Linsenrasterfilme mit parallel zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Linsenraster, um das Auftreten der Moires unschädlich zu machen. Die Schrägführung wird bei der im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung dadurch bewirkt, daß zwischen der Transportvorrichtung und der Belichtungsstelle eine Schrägführungsvorrichtung angeordnet ist, die eine einseitige Aufwölbung eines oder beider Filme bewirkt. Ein sehr wichtiger Vorteil, der durch diese Einrichtung erzielt wird, beruht darin, daß die Transportvorrichtungen für beide Filme mit parallelen Achsen arbeiten können, so daß eine große Genauigkeit im Antrieb gewährleistet ist. Besonders vorteilhaft ist es, für beide Filme die gleiche Transportvorrichtung zu verwenden.
Um beim Kopieren mit der beschriebenen Einrichtung für die größte Übereinstimmung und größte Genauigkeit beim Antrieb der Filme Sorge zu tragen, wird gemäß der Erfindung diese Kopiereinrichtung dadurch weiterhin verbessert, daß beide Filme mittels Greifer angetrieben werden, wobei durch besondere Mittel dafür Sorge getragen ist, daß die Ungleichförmigkeit in der Geschwindigkeit der Filme ausgeglichen wird. Durch die Benutzung von Greifern werden, insbesondere wenn die gleichen Greifer für beide Filme benutzt werden, wesentliche Vorteile erzielt. Vor allem beruhen diese darin, daß die Zähne der Stiftrollen während der Dauer ihres Eingriffes mit den Filmen die Richtung, in der sie auf die Filme Kraft übertragen, ebenso wie auch ihre Berührungspunkte mit dem Film wechseln, wodurch die beiden Filme geringe gegenseitige Verschiebungen erleiden, die störend für die Schärfe der Kopie sind. Außerdem gelingt es auch nicht, die einzelnen Zähne der Stiftrollen mit ausreichender Präzision übereinstimmend herzustellen. Diese Mangel treten beim Antrieb mittels Greifer nicht auf, insbesondere, da diese während der ganzen Dauer des Eingriffes mit dem Film genau in der gleichen Richtung am Film ziehen.
Greifer zum Antrieb der Filme zu verwenden, ist nicht nur für das übliche Kopierverfahren, sondern auch für solche Verfahren bekannt, bei denen die Filme an der Belichtungsstelle miteinander einen Winkel bilden. Dabei wurde jedoch nie darauf geachtet, daß es mit Hilfe von Greifern nicht möglich ist, die Filme mit voll-
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans Rudolf Arni in.Falkensee b. Berlin.
kommen konstanter Geschwindigkeit zu bewegen. Beim Greiferantrieb treten vielmehr geringe Ungleichförmigkeiten in der Filmgeschwindigkeit auf, die jedoch für beide Filme genau gleich sind und gemäß der Erfindung vorteilhaft durch Benutzung einer Blende von sich ändernder öffnung ausgeglichen werden. Bei dem Erfindungsgegenstande werden die bekannten Nachteile vermieden. Vorzugsweise ίο werden beide Filme durch den gleichen Greifer angetrieben.
Eine Einrichtung gemäß der Erfindung und zur Erläuterung nötige Einzelheiten sind in den Figuren dargestellt.
Nach Fig. 1 werden die beiden Filme 1 und 2 an der Stelle^, an der sie über die Walze 4 laufen, kopiert. Von der Belichtungsstelle laufen die Filme über die Schrägführungsvorrichtung 5, die im Ausführungsbeispiel als schräg zwischen die Filme gestelltes Stäbchen dargestellt ist, und über die Walze 6 zur Antriebsvorrichtung. Diese besteht aus den beiden Greifern 7 und 71, die mit Hilfe von gelenkigen Armen 10 bis 12 bzw. io1 bis 121 durch die Kurbelwellen 8 und 9 angetrieben werden. Hinter der Walze 13 laufen die Filme zu den Aufwickeltrommeln. Vor der Walze 4 sind noch federnde Führungen 14 und 141 angebracht, die dafür sorgen, daß die Filme zwischen der Belichtungsstelle und der Antriebsvorrichtung gleichmäßig straff liegen.
Zur Belichtung wird eine Lichtquelle 15 mit Hilfe der Linse 16 auf einen Spalt 17 abgebildet.
In der Nähe dieser Spalten kann eine Linse 18 angeordnet sein, die die Linse 16 in die Linse 171 abbildet. Diese ihrerseits bildet den Spalt auf den Film ab. Da es nun mit Hilfe von Greifern nicht gelingt, zu bewirken, daß die Filme stets mit genau gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt werden, sondern diese Geschwindigkeit, auch wenn man mit mehr als einem Greifer arbeitet, geringen Schwankungen unterliegt, ist in der Nähe der Linse 16 außer einer Blende 19, die vorzugsweise rechteckige Öffnung besitzen kann, eine umlaufende Blende 20 angeordnet. Diese Blende ist im Ausführungsbeispiel als Trommel ausgebildet und dreht sich um die Achse 21. Ihr Ausschnitt ist so bemessen, daß die Stärke des auf die Filme treffenden Lichtes in Übereinstimmung mit der Filmgeschwindigkeit so geregelt wird, daß alle Stellen gleich belichtet werden. Der Antrieb für die Blende wie auch für die Kurbelwellen 8 und 9 kann durch Äntriebsketten 22 und. 221 miteinander verbunden sein.
In Fig. 3 ist eine Seitenansicht auf die Blende 20 dargestellt. Sie besteht aus einer um die Achse 21 drehbaren Trommel großen Durchmessers, bei der die Zylinderfläche 23 durch die Kurve 24 begrenzt ist. Die Form dieser Kurve erhält man, indem man, wie in Fig. 2 dargestellt, als Abszisse die während einer Periode vom Greifer zurückgelegte Strecket und als Ordinate die dazugehörige Geschwindigkeit in der Bewegung des Greifers oder Filmes aufträgt. Die Kurve 24 wird dann so ausgebildet, daß an den Stellen mit geringer Transportgeschwindigkeit der Filme die hindurchtretende Lichtmenge klein und an den Stellen mit großer Geschwindigkeit die hindurchtretende Lichtmenge groß ist. Es ist vorteilhaft, den Spalt 17 möglichst eng zu wählen, da man dann eine befriedigende Gleichmäßigkeit der Belichtung erzielt, indem man den Quotienten aus hindurchgegangener Lichtmenge und Geschwindigkeit des Filmes konstant macht. Erleichtert wird die Erzielung dieser Gleichmäßigkeit auch dadurch, daß die Blende 19 als möglichst schmaler Spalt ausgebildet wird.
An Stelle der in der Figur dargestellten Einrichtung mit zwei wechselweise die Filme antreibenden Greifern kann man auch eine Einrichtung benutzen, bei der nur ein Greifer zum Antriebe der Filme dient. Dadurch wird die Genauigkeit im Fortschalten der Filme verbessert, während es etwas schwieriger wird, dafür zu sorgen, daß die Belichtung in allen Augenblicken einen genau gleichen Wert besitzt. In jedem Falle empfiehlt es sich, die Greifer in an sich bekannter Weise so auszubilden, daß die Filmgeschwindigkeit möglichst gleichmäßig ist. Diese Gleichmäßigkeit ist bei Verwendung 'mehrerer Greifer leichter zu erzielen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Kopieren von Filmen, insbesondere von Linsenrasterfilmen, nach Patent 565 209, dadurch gekennzeichnet, daß zum Transport für die Filme in an sich bekannter Weise Greifer angeordnet sind und zum Ausgleich der dabei entstehenden Ungleichmäßigkeit der Filmgeschwindigkeit die Belichtung entsprechend gesteuert wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Filme durch dieselben Greifer transportiert werden,
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang vor den Filmen eine die Stärke des Lichtes im Belichtungsfenster steuernde umlaufende Blende angeordnet ist, die vorzugsweise die Form eines Zylinders (20) hat, dessen Rand Ausbuchtungen aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1932593167D 1930-12-07 1932-09-01 Einrichtung zum Kopieren von Filmen, insbesondere Linsenrasterfilmen Expired DE593167C (de)

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DE565209T 1930-12-07
DE593167T 1932-09-01

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DE593167C true DE593167C (de) 1934-02-22

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