DE593162C - Stufenlos regelbares Umlaufraederwechselgetriebe - Google Patents
Stufenlos regelbares UmlaufraederwechselgetriebeInfo
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- DE593162C DE593162C DEM107464D DEM0107464D DE593162C DE 593162 C DE593162 C DE 593162C DE M107464 D DEM107464 D DE M107464D DE M0107464 D DEM0107464 D DE M0107464D DE 593162 C DE593162 C DE 593162C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/44—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
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Description
Die Erfindung betrifft ein stufenlos regelbares Umlaufräderwechselgetriebe. Es sind
bereits Umlaufräderwechselgetriebe bekannt, bei denen die treibende und getriebene Welle
in gleicher Achse liegen und bei denen der Umlaufräderträger mit der treibenden Welle
verbunden ist. Bei diesen Getrieben wird zwecks Änderung der Abtriebsdrehzahl, d. h.
zwecks Herbeiführens verschiedener Überto Setzungen des Getriebes, beispielsweise das
mit Innenverzahnung versehene Außenrad abgebremst.
Demgegenüber besteht das Neue beim Erfindungsgegenstand darin, daß die Umlauf-
>5 räder mit Triebstockverzahnung versehen sind, und daß das Außenrad die Abwälzlaufbahn
für die Rollen der Triebstockzahnräder bildet und in an sich bekannter Weise als
Kurvenbahn ausgebildet ist. Durch das Zusammenarbeiten der Triebstockverzahnung
mit der als Kurvenbahn ausgebildeten Abwälzlaufbahn ist der Vorteil gegeben, daß bei
verminderter DrehzaH am Abtrieb das Drehmoment wächst, so daß, abgesehen von den
Reibungsverlusten, dem Abtrieb nahezu dieselbe Leistung entnommen werden kann, wie
beim Antrieb zugeführt wird. Dies ist bei den ,bekannten stufenlosen Umlaufräderwechselgetrieben
mit Zahnrädern im allgemeinen nicht der Fall, da dort bei sinkender Drehzahl
am Abtrieb auch das Drehmoment sinkt, da die Kräfte infolge des Auftreffens auf
Flächen, die senkrecht zu diesen Kräften gerichtet sind, nämlich die Zahnflanken, vernichtet
werden. Diese Kräfte werden in der Bremse aufgenommen. Man erkennt dies ganz
deutlich an den Kräften, die notwendig sind, um ein derartiges Getriebe abzubremsen.
Um diese erheblichen Verluste bei bekannten Umlaufrädergetrieben zu beheben, hat
man bei diesen Bremsen angeordnet, die aus einem Treibmittelerzeuger und einem durch
das erzeugte Treibmittel gespeisten regelbaren Motor bestehen, oder man hat zur Geschwindigkeitsregelung
des Abtriebes die Geschwindigkeit eines umlaufenden Teiles durch ein Schaltwerk geregelt. Dadurch sind aber wieder
andere Nachteile gegeben. Der Gesamtwirkungsgrad derartiger Anlagen wird schlechter,
der Aufbau verwickelter und der Preis und Raumbedarf größer.
Beim Erfindungsgegenstand werden die Nachteile der bekannten Getriebe beseitigt,
ohne daß man noch Zusatzaggregate benötigt. Gegenüber den Umlaufrädergetrieben, die mit Zahnrädern arbeiten, tritt hier zwischen
den Umlaufrädern und der Kurvenbahn beim Abbremsen der Abwälzlaufbahn selbsttätig eine Verlängerung der Kurven ein
und damit eine Verringerung des Steigungswinkeis. Die Kräfte zum Abbremsen sind beim Erfindungsgegenstand geringer.
Das Abbremsen der Abwälzlaufbahn an sich ist bekannt. Beim Erfindungsgegenstand
treten jedoch durch das Abbremsen der besonders ausgebildeten Abwälzlaufbahn die
obenerwähnten- technischen Vorteile auf.
Der Erfindungsgedanke ist in einer Ausführungsform in den Abbildungen dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Getriebe,
Abb. 2 einen Querschnitt in Richtung A-B
ίο der Abb. i.
Im Gehäuse ι des Getriebes lagern die Antriebswelle
2 und eine aus Kreisbogen bestehende Abwälzlaufbahn 3. Die Abwälzlaufbahn
kann durch eine Bremse 4 beliebiger
j 5 Art mehr oder weniger abgebremst oder auch ganz festgelegt werden. Die Antriebswelle 2
trägt an einem Ende als Umlaufräderträger die Kurbelzapfen 5. Auf den Kurbelzapfen 5
lagern drehbar als Triebstockverzahnung aus-
ao gebildete Rollenkränze 6 und 7. Im einzelnen bestehen diese Rollenkränze aus den seitlichen
Platten 6 und 7, den Rollen /? und den
Zapfen 6'. Zwischen den Rollenkränzen ist ein Ritzel 8 angeordnet, das mit der Abtriebs-
s5 welle 9 fest verbunden ist und dessen Zähne 8'
mit den Rollen der Rollenkränze 6 und 7 zusammenarbeiten.
Die Wirkungsweise 'ist folgende:
Beim Drehen der Antriebswelle 2 werden die Kurbelzapfen S und damit die Rollensysteme
6 und 7 mitgenommen. Ist die Abwälzlaufbahn 3 vollkommen durch die Bremse 4
festgelegt, so rollen sich die Rollenkränze 6, 7 an den Kreisbogen der Abwälzlaufbahn 3 ab,
drehen sich dabei und treiben gleichzeitig das Ritzel 8 und damit die Abtriebswelle 9.
Bei vollständigem Stillstand der Abwälzlaufbahn 3 wird die höchste Geschwindigkeit auf
die Welle 9 übertragen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel entsteht bei Stillstand der
Abwälzlaufbahn 3 eine Übersetzung, d. h. die Welle 9 erhält eine höhere Geschwindigkeit
als die Welle 2. Dies kommt dadurch zustande, daß die Kurbelzapfen S nicht nur die
Drehbewegung der Welle 2 übertragen, sondem daß gleichzeitig durch Abrollen der Rollenkränze 6 und 7 diese mitgedreht werden
und damit das Ritzel 8 schneller angetrieben wird.
Lockert man die Bremse 4 langsam, so läuft die Abwälzlaufbahn 3 ebenfalls langsam mit,
und die Abtriebsgeschwindigkeit 9 wird verringert, bis schließlich bei vollständigem Mitlaufen
der Abwälzlaufbahn 3 keine Leistung mehr übertragen wird und Leerlauf vorliegt. In einem der Zwischenstadien zwischen der
höchsten Geschwindigkeit und dem Leerlauf herrscht das Übertragungsverhältnis 1 :1.
Claims (1)
- Patentanspruch:Stufenlos regelbares Umlaufräderwechselgetriebe mit in gleicher Achse liegender treibender und getriebener Welle und einem mit der treibenden Welle verbundenen Umlaufräderträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufräder mit Triebstockverzahnung (6, 6', /?) versehen sind und das Außenrad (3, die Abwälzlaufbahn) in an sich bekannter Weise als Kurvenbahn ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM107464D DE593162C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Stufenlos regelbares Umlaufraederwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM107464D DE593162C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Stufenlos regelbares Umlaufraederwechselgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593162C true DE593162C (de) | 1934-02-22 |
Family
ID=7326182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM107464D Expired DE593162C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Stufenlos regelbares Umlaufraederwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593162C (de) |
-
1928
- 1928-11-20 DE DEM107464D patent/DE593162C/de not_active Expired
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