DE592432C - Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder Drahtgeflecht - Google Patents
Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder DrahtgeflechtInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D5/00—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
- B21D5/04—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
- B21D5/042—With a rotational movement of the bending blade
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Biegevorrichtung
2ur Herstellung von Kästen aus Blech oder. Drahtgeflecht mit oder ohne Verstärkungsleisten
und mit schwenkbarem Biegehebel, bei welcher das Umbiegen des Werkstoffes um die Achswelle des Biegehebels erfolgt.
Solche Vorrichtungen sind an sich bereits vorgeschlagen.
Das Neue der Erfindung gegenüber dem Bekannten ist darin zu erblicken, daß das Drehachsenrohr
sowohl als auch das Biegerohr als Durchsteckrohre tind die Biegehebel als Umsteckhebel
ausgebildet sind. In der leichten Umsteckbarkeit der genannten Teile ist das Fortschrittliche
gegenüber dem Bekannten zu erblicken. Man hat zwar schon für schmale Rahmen Biegevorrichtungen in Vorschlag gebracht,
deren an kurzen Hebeln sitzende Druckrollen umsteckbar gemacht sind. Diese Vor-
ao richtung ist wohl für schmale Rahmen geeignet, aber nicht zur Herstellung breiter Kästen aus
Drahtgeflecht o. dgl., weil die Endpunkte, an die die Umsteckhebel angreifen, weit auseinander
liegen und infolgedessen längere, über die ganze Kastenbreite reichende Biegerohre verwendet
werden müssen.
Die Biegevorrichtung besteht aus einem Rahmen, auf dem zwei Paar Pfosten befestigt
sind, die in ihrem unteren Teil und in ihrem oberen Teil mit Armen ausgestattet sind. Die
oberen Arme an den Pfosten können auf den Pfosten in der Höhe verstellbar angeordnet werden.
Ein Pfostenpaar ist fest auf den Rahmen angeordnet, während das andere Pfostenpaar
in der Längsrichtung verstellbar ist, um ohne Schwierigkeit Kästen verschiedener Höhe und
Länge herzustellen. Jeder Arm hat eine Bohrung, in die erfindungsgemäß ein Rohr eingesteckt
werden kann, das als Drehachsenrohr des Biegehebels dient. Die Biegehebel nehmen
ein zweites Durchsteckrohr auf, das zum Umbiegen der Blechplatte oder des Drahtgeflechtes
um das Drehachsenrohr dient. Die Bohrungen sind so in den Hebeln angeordnet, daß das durchgesteckte
Biegerohr als Träger des herzustellenden Kastens dient.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung haben die Biegehebel zur Aufnahme
des Biegerohres eine halbkreisförmige Auskehlung, zu dem Zweck, ein schnelleres Fortnehmen
und Einlegen des Biegerohres zu ermöglichen. Die Biegehebel können auch mit Zapfen versehen sein, die in das Drehachsenrohr
eingeführt werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Biegevorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Biegevorrichtung.
Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
Fig. 4 stellt ein Detail des Biegungshebels dar.
Fig, 5 ist eine perspektivische Ansicht des mit der Biegevorrichtung herzustellenden
Kastens.
Fig. 6 bis io zeigen die verschiedenen Phasen
S bei der Herstellung der Kästen.
Fig. Ii zeigt eine andere Ausführungsform der Biegevorrichtung.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht der Biegevorrichtung
nach Fig. ii.
Fig. 13 zeigt das Ende des Biegehebels in größerem Maßstab.
Die Biegevorrichtung dient insbesondere zur Herstellung von Kästen, die in Fig. 5 perspektivisch
dargestellt sind. Die Kästen sind aus Ver-'5 stärkungsrahmen 1 und 3 sowie aus einem ausgebreiteten
Drahtgeflecht oder Metallblatt 3 zusammengesetzt. Die Biegevorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht eine schnellere Herstellung
der Kästen; auch solche verschiedener Größen können auf einfache Weise hergestellt
werden.
Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen 4, beispielsweise aus U-Eisen, der auf Füßen 5
ruht. Auf dem Rahmen 4 sind zwei Paar Pfosten 6, 6a und 7, ya durch Bolzen o. dgl.
befestigt. Jeder Pfosten besteht aus zwei Winkeleisen 8. Die Pfosten 6 und 6a sind dauernd
an dem Rahmen 4 angebracht, während die Pfosten 7 und ya verstellbar auf dem Rahmen
4 angeordnet sind. Hierzu dienen eine Reihe von Löchern 9 im Rahmen 4, wie Fig. 1
zeigt. Auf jedem dieser Pfosten 6, 6'1 und 7, Ja
sind im unteren Teil Arme 10 durch Bolzen befestigt.
Die Arme tragen jeder zwei Bohrungen 11 und 12, Am oberen Ende der Pfosten sind in
der Höhenrichtung verstellbare Arme 13 angebracht. Dazu dienen Löcher 14 in den Winkeleisen
8. Die Arme 13 sind mit einer Bohrung 15 von gleichem Durchmesser wie die Bohrung 11
der Arme 10 zur Aufnahme der Drehachsenrohre 16 versehen, welche in die Löcher 11 der unteren
Arme 10 eingeführt werden. Die Löcher 15 der oberen Arme 13 sind ebenfalls für die Drehachsenrohre
mit den beiden Hebeln 17 und 17" bestimmt.
Die Bohrungen 12 an den Armen 10 auf den
Pfosten 6, 6a und 7, ya nehmen Rohre iS auf,
weiche als Träger des herzustellenden Kastens bestimmt sind.
Auf den Armen 10 und 13 sind außerdem noch
Führungsränder 19 konzentrisch zu den Bohrungen 11 und 15 vorgesehen, über welche das
Biegerohr 20 gleitet, das in die Löcher 21 des Biegehebels 17 und i7iT eingeführt ist.
In der Fig. 4 ist ein Teil des Biegehebels in größerem Maßstab dargestellt. Der Hebel trägt
eine Bohrung 21 zur Aufnahme eines Biegerohres 20 und eine Bohrung 22, in welche ein
Zapfen 23 eingesetzt ist, der in das Drehachsenrohr 16 eingreift.
Die Wirkungsweise der Biegevorrichtung ist folgende:
Das Drahtgeflecht o. dgl. wird ausgebreitet, und daran werden die Verstärkungsstangen 1
befestigt. Gemäß Fig. 5 sind die Stangen teils im Innern des Kastens vorgesehen, teils an den
andern Seiten außen am Kasten befestigt. Das Ganze wird auf die Stangen 18 aufgelegt, und die
Biegehebel 17 und 17s mit den Drehachsenrohren
16 werden umgelegt, und zwar zuerst die Hebel an den unteren Armen. Man führt
demzufolge das Biegerohr 20 in die Löcher 21 ein, setzt die Hebel in Tätigkeit und biegt das
Drahtgeflechts mit oder ohne Verstärkungsgestänge, das zwischen den Rohren 16 und 20
zusammengehalten wird, mit Hilfe des Rohres 20 um das Rohr 16 in die senkrechte Lage um.
Hierauf werden die Hebel 17 und 17s und das
Rohr 20 herausgenommen und in die oberen Anne 13, 13 umgesteckt, um dem Drahtgeflecht
die endgültige Kastenform zu geben.
Die Herstellung eines Kastens mit der Biegevorrichtung ist schematisch in den Fig. 6 bis 10
dargestellt.
In der Fig. 6 wird das Drahtgeflecht o. dgl. gegebenenfalls mit Verstärkungsstangen auf
Tragstangen 18 aufgelegt.
Die Fig. 7 zeigt die Form nach der ersten Umbiegung des Drahtgeflechtes.
Die Fig. 8 zeigt die zweite Umbiegung. Fig. 9 zeigt die dritte Umbiegung.
Fig. 10 zeigt die vierte und letzte Umbiegung und somit den fertigen Kasten.
Nach der letzten Biegung erfolgt die Bindung an dem Punkt 24 (Fig. 10). In dem fertigen
Kasten erfolgt die Anbringung der Verstärkungsstangen 2 auf geeignete Weise.
In dem Ausführungsbeispiel Fig. 11 bis 13 ist
wieder der Rahmen mit 4 bezeichnet, der auf Füßen 5 sitzt; er nimmt die Pfosten 6, 6a und
7, ja mit den Armen 10 und 13 auf. Bei dieser »oo
Ausführungsform sind die Biegehebel 17 zur Aufnahme der Biegerohre 20 statt mit Bohrungen
mit halbkreisförmigen Ausschnitten 29 zur Aufnahme eines Biegerohres 20 versehen.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Biegerohre 20 sich leichter aus den Ausschnitten
29 entfernen und auch wieder beim Umstecken einfügen lassen als bei den Bohrungen der ersten
Ausführungsform.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Biegevorrichtung zur Herstellung von Kästen aus Blech oder aus Drahtgeflecht mit oder ohne Verstärkungsleisten mit schwenkbarem Biegehebel, bei welcher das Umbiegen des Werkstoffes um die Achswelle des Biegehebels erfolgt, dadurch gekennzeichnet daß das Drehachsenrohr (16 und 28) sowohl als auch das Biegerohr (20) als Durchsteckrohre und die Biegehebel (17 und 17") als Umsteckhebel ausgebildet sind.
- 2. Ausführungsform der Biegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegehebel (17 bzw. χηα) zur Aufnahme für das Biegerohr (20) eine Auskehlung besitzen.
- 3. Ausführungsform der Biegevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegehebel (17 und 17") Zapfen (23) tragen, die in das Drehachsenrohr eingeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR592432X | 1930-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE592432C true DE592432C (de) | 1934-02-09 |
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ID=8964823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB150494D Expired DE592432C (de) | 1930-12-03 | 1931-06-12 | Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder Drahtgeflecht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE592432C (de) |
-
1931
- 1931-06-12 DE DEB150494D patent/DE592432C/de not_active Expired
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