DE592432C - Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder Drahtgeflecht - Google Patents

Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder Drahtgeflecht

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DE592432C
DE592432C DEB150494D DEB0150494D DE592432C DE 592432 C DE592432 C DE 592432C DE B150494 D DEB150494 D DE B150494D DE B0150494 D DEB0150494 D DE B0150494D DE 592432 C DE592432 C DE 592432C
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Germany
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bending
levers
tube
wire mesh
bending device
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Application number
DEB150494D
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LUCIEN BOURTEREAU
PIERRE SOURMET
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LUCIEN BOURTEREAU
PIERRE SOURMET
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Biegevorrichtung 2ur Herstellung von Kästen aus Blech oder. Drahtgeflecht mit oder ohne Verstärkungsleisten und mit schwenkbarem Biegehebel, bei welcher das Umbiegen des Werkstoffes um die Achswelle des Biegehebels erfolgt. Solche Vorrichtungen sind an sich bereits vorgeschlagen.
Das Neue der Erfindung gegenüber dem Bekannten ist darin zu erblicken, daß das Drehachsenrohr sowohl als auch das Biegerohr als Durchsteckrohre tind die Biegehebel als Umsteckhebel ausgebildet sind. In der leichten Umsteckbarkeit der genannten Teile ist das Fortschrittliche gegenüber dem Bekannten zu erblicken. Man hat zwar schon für schmale Rahmen Biegevorrichtungen in Vorschlag gebracht, deren an kurzen Hebeln sitzende Druckrollen umsteckbar gemacht sind. Diese Vor-
ao richtung ist wohl für schmale Rahmen geeignet, aber nicht zur Herstellung breiter Kästen aus Drahtgeflecht o. dgl., weil die Endpunkte, an die die Umsteckhebel angreifen, weit auseinander liegen und infolgedessen längere, über die ganze Kastenbreite reichende Biegerohre verwendet werden müssen.
Die Biegevorrichtung besteht aus einem Rahmen, auf dem zwei Paar Pfosten befestigt sind, die in ihrem unteren Teil und in ihrem oberen Teil mit Armen ausgestattet sind. Die oberen Arme an den Pfosten können auf den Pfosten in der Höhe verstellbar angeordnet werden. Ein Pfostenpaar ist fest auf den Rahmen angeordnet, während das andere Pfostenpaar in der Längsrichtung verstellbar ist, um ohne Schwierigkeit Kästen verschiedener Höhe und Länge herzustellen. Jeder Arm hat eine Bohrung, in die erfindungsgemäß ein Rohr eingesteckt werden kann, das als Drehachsenrohr des Biegehebels dient. Die Biegehebel nehmen ein zweites Durchsteckrohr auf, das zum Umbiegen der Blechplatte oder des Drahtgeflechtes um das Drehachsenrohr dient. Die Bohrungen sind so in den Hebeln angeordnet, daß das durchgesteckte Biegerohr als Träger des herzustellenden Kastens dient.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung haben die Biegehebel zur Aufnahme des Biegerohres eine halbkreisförmige Auskehlung, zu dem Zweck, ein schnelleres Fortnehmen und Einlegen des Biegerohres zu ermöglichen. Die Biegehebel können auch mit Zapfen versehen sein, die in das Drehachsenrohr eingeführt werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Biegevorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Biegevorrichtung.
Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
Fig. 4 stellt ein Detail des Biegungshebels dar.
Fig, 5 ist eine perspektivische Ansicht des mit der Biegevorrichtung herzustellenden Kastens.
Fig. 6 bis io zeigen die verschiedenen Phasen S bei der Herstellung der Kästen.
Fig. Ii zeigt eine andere Ausführungsform der Biegevorrichtung.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht der Biegevorrichtung nach Fig. ii.
Fig. 13 zeigt das Ende des Biegehebels in größerem Maßstab.
Die Biegevorrichtung dient insbesondere zur Herstellung von Kästen, die in Fig. 5 perspektivisch dargestellt sind. Die Kästen sind aus Ver-'5 stärkungsrahmen 1 und 3 sowie aus einem ausgebreiteten Drahtgeflecht oder Metallblatt 3 zusammengesetzt. Die Biegevorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht eine schnellere Herstellung der Kästen; auch solche verschiedener Größen können auf einfache Weise hergestellt werden.
Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen 4, beispielsweise aus U-Eisen, der auf Füßen 5 ruht. Auf dem Rahmen 4 sind zwei Paar Pfosten 6, 6a und 7, ya durch Bolzen o. dgl. befestigt. Jeder Pfosten besteht aus zwei Winkeleisen 8. Die Pfosten 6 und 6a sind dauernd an dem Rahmen 4 angebracht, während die Pfosten 7 und ya verstellbar auf dem Rahmen 4 angeordnet sind. Hierzu dienen eine Reihe von Löchern 9 im Rahmen 4, wie Fig. 1 zeigt. Auf jedem dieser Pfosten 6, 6'1 und 7, Ja sind im unteren Teil Arme 10 durch Bolzen befestigt. Die Arme tragen jeder zwei Bohrungen 11 und 12, Am oberen Ende der Pfosten sind in der Höhenrichtung verstellbare Arme 13 angebracht. Dazu dienen Löcher 14 in den Winkeleisen 8. Die Arme 13 sind mit einer Bohrung 15 von gleichem Durchmesser wie die Bohrung 11 der Arme 10 zur Aufnahme der Drehachsenrohre 16 versehen, welche in die Löcher 11 der unteren Arme 10 eingeführt werden. Die Löcher 15 der oberen Arme 13 sind ebenfalls für die Drehachsenrohre mit den beiden Hebeln 17 und 17" bestimmt. Die Bohrungen 12 an den Armen 10 auf den Pfosten 6, 6a und 7, ya nehmen Rohre iS auf, weiche als Träger des herzustellenden Kastens bestimmt sind.
Auf den Armen 10 und 13 sind außerdem noch Führungsränder 19 konzentrisch zu den Bohrungen 11 und 15 vorgesehen, über welche das Biegerohr 20 gleitet, das in die Löcher 21 des Biegehebels 17 und i7iT eingeführt ist.
In der Fig. 4 ist ein Teil des Biegehebels in größerem Maßstab dargestellt. Der Hebel trägt eine Bohrung 21 zur Aufnahme eines Biegerohres 20 und eine Bohrung 22, in welche ein Zapfen 23 eingesetzt ist, der in das Drehachsenrohr 16 eingreift.
Die Wirkungsweise der Biegevorrichtung ist folgende:
Das Drahtgeflecht o. dgl. wird ausgebreitet, und daran werden die Verstärkungsstangen 1 befestigt. Gemäß Fig. 5 sind die Stangen teils im Innern des Kastens vorgesehen, teils an den andern Seiten außen am Kasten befestigt. Das Ganze wird auf die Stangen 18 aufgelegt, und die Biegehebel 17 und 17s mit den Drehachsenrohren 16 werden umgelegt, und zwar zuerst die Hebel an den unteren Armen. Man führt demzufolge das Biegerohr 20 in die Löcher 21 ein, setzt die Hebel in Tätigkeit und biegt das Drahtgeflechts mit oder ohne Verstärkungsgestänge, das zwischen den Rohren 16 und 20 zusammengehalten wird, mit Hilfe des Rohres 20 um das Rohr 16 in die senkrechte Lage um. Hierauf werden die Hebel 17 und 17s und das Rohr 20 herausgenommen und in die oberen Anne 13, 13 umgesteckt, um dem Drahtgeflecht die endgültige Kastenform zu geben.
Die Herstellung eines Kastens mit der Biegevorrichtung ist schematisch in den Fig. 6 bis 10 dargestellt.
In der Fig. 6 wird das Drahtgeflecht o. dgl. gegebenenfalls mit Verstärkungsstangen auf Tragstangen 18 aufgelegt.
Die Fig. 7 zeigt die Form nach der ersten Umbiegung des Drahtgeflechtes. Die Fig. 8 zeigt die zweite Umbiegung. Fig. 9 zeigt die dritte Umbiegung.
Fig. 10 zeigt die vierte und letzte Umbiegung und somit den fertigen Kasten.
Nach der letzten Biegung erfolgt die Bindung an dem Punkt 24 (Fig. 10). In dem fertigen Kasten erfolgt die Anbringung der Verstärkungsstangen 2 auf geeignete Weise.
In dem Ausführungsbeispiel Fig. 11 bis 13 ist wieder der Rahmen mit 4 bezeichnet, der auf Füßen 5 sitzt; er nimmt die Pfosten 6, 6a und 7, ja mit den Armen 10 und 13 auf. Bei dieser »oo Ausführungsform sind die Biegehebel 17 zur Aufnahme der Biegerohre 20 statt mit Bohrungen mit halbkreisförmigen Ausschnitten 29 zur Aufnahme eines Biegerohres 20 versehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Biegerohre 20 sich leichter aus den Ausschnitten 29 entfernen und auch wieder beim Umstecken einfügen lassen als bei den Bohrungen der ersten Ausführungsform.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Biegevorrichtung zur Herstellung von Kästen aus Blech oder aus Drahtgeflecht mit oder ohne Verstärkungsleisten mit schwenkbarem Biegehebel, bei welcher das Umbiegen des Werkstoffes um die Achswelle des Biegehebels erfolgt, dadurch gekennzeichnet daß das Drehachsenrohr (16 und 28) sowohl als auch das Biegerohr (20) als Durchsteckrohre und die Biegehebel (17 und 17") als Umsteckhebel ausgebildet sind.
  2. 2. Ausführungsform der Biegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegehebel (17 bzw. χηα) zur Aufnahme für das Biegerohr (20) eine Auskehlung besitzen.
  3. 3. Ausführungsform der Biegevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegehebel (17 und 17") Zapfen (23) tragen, die in das Drehachsenrohr eingeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB150494D 1930-12-03 1931-06-12 Biegevorrichtung zur Herstellung von Kaesten aus Blech oder Drahtgeflecht Expired DE592432C (de)

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