DE59151C - Milchvorwärmer - Google Patents

Milchvorwärmer

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DE59151C
DE59151C DENDAT59151D DE59151DA DE59151C DE 59151 C DE59151 C DE 59151C DE NDAT59151 D DENDAT59151 D DE NDAT59151D DE 59151D A DE59151D A DE 59151DA DE 59151 C DE59151 C DE 59151C
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Germany
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milk
float
vessel
rises
flows
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59151D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. R. brock in Leipzig-Gohlis, Hohestr. 15 I
Publication of DE59151C publication Critical patent/DE59151C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J9/00Milk receptacles
    • A01J9/04Milk receptacles with cooling arrangements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an den für Molkereizwecke, Abrahmen der Milch, dienenden Schleudermaschinen, und ist dieselbe bestimmt, die Ausbeute an Rahm zu erhöhen. Die Erreichung dieses Zweckes ist dadurch angestrebt, dafs mit der Schleudermaschine ein Milchanwärmer verbunden ist, welcher die Milch so weit und so gleichmäfsig zu erwärmen gestattet, als nöthig, um die raschere und reichlichere Entrahmung zu vollziehen.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι bis 3 einen Anwärmer mit directer Heizung des Wasserbades,
Fig. 4 einen Anwärmer für Dampf- bezw. Wasserheizung durch Wärm tasche,
Fig. 5 bis 8 Ansichten einer Milchschleudermaschine, verbunden mit Milchanwärmer für Handbetrieb.
Mit A ist das von einem Reservoir kommende Milchzuleitungsrohr bezeichnet, während B an diesem Rohr befestigte Stifte sind, die sich in Schlitzen C1 eines Rohrstutzens, in dem A lose eingesteckt ist, führen. An dem Stutzen C ist ein entsprechender Schwimmer D befestigt, auf dessen oberer Fläche die Leitschaufeln D1 sich befinden. E ist ein Gefäfs, welches in einem anderen, mit Wasser zu füllenden Behälter F steht, während letzteres über den Heizflammen H, die von / aus gespeist werden, in ein entsprechendes Gestell eingesetzt ist.
In Fällen, wo grofse Mengen Milch zu entrahmen sind und auch Dampf zur Verfügung steht, würde eine Abänderung des Anwärmers etwa in Art der Fig. 4 anzuwenden sein. Hier bezeichnet aufser den vollkommen übereinstimmenden und gleich bezeichneten Theilen des Apparates F eine innerhalb E als Zwischenboden angebrachte Wärmtasche, auf welcher bei E1, wo Zwischenraum mit der Seitenwand verbleibt, eine senkrechte Scheidewand in entsprechender Höhe angebracht ist. In diese Wärmtasche wird Dampf eingeleitet und erwärmt dieser die durch A etc. zugeleitete Milch.
Die Wärmvorrichtung ist immer in geeigneter Weise mit der entsprechend construirten Schleudermaschine zu verbinden, so dafs keinerlei Wä'rmeverluste und sonstige Mängel eintreten können. In den Fig. 5 bis 8 ist eine derartige Anordnung dargestellt, und zwar an einer für Handbetrieb construirten Maschine. Der Antrieb derselben erfolgt mittelstRäderübersetzungi? und eines Paares Frictionsscheiben Q und Q1, so dafs die auf der in M gelagerten Trommelwelle N leicht lösbar befestigte Trommel O in Umdrehung versetzt werden kann.
Die Zuleitung der gewärmten Milch nach der Trommel erfolgt mittelst des Rohres K, und tritt die Vollmilch alsdann aus dem an der Trommel befestigten Theil O1 durch in deren Boden bei O1 befindliche Löcher ins Innere derselben. Es findet nun die Abscheidung des Rahmes von der Milch statt, und die entrahmte Milch tritt bei O" in den Schlauch P1, der Rahm dagegen bei 0'" in P", worauf dann durch P1 bezw. P" der Abflufs in die bereitstehenden Gefäfse erfolgt.
In Betrachtnahme des Umstandes, dafs die für besseres Entrahmen nöthige Temperatur

Claims (1)

  1. nicht nur zu erzielen, sondern auch möglichst gleichmäfsig einzuhalten ist, ist im Anwärmapparat eine Gegenstromrichtung geschaffen und durch die Anwendung des Schwimmers die dem Verbrauch (Abflufs) entsprechende Zuleitung regulirt.
    Wird die zu entrahmende Vollmilch in das Reservoir eingeachüttet, so fliefst sie durch A nach E. Mit dem Höhersteigen des Niveaus der Milch in E steigt auch der Schwimmer D und veranlafst hierdurch eine Verkleinerung der Ausflufsöffnung und somit auch eine Verringerung der zufliefsenden Menge. Es ist so ermöglicht, der Schleudertrommel immer gleichmäfsig viel Milch zuzuführen.
    Auf dem Schwimmer D sind, wie schon erwähnt, die Leitschaufel!! D1 angebracht, zu dem Zwecke, der zuströmenden Milch die aus der Zeichnung ersichtliche Richtung zu geben. Diese ist gerade entgegengesetzt dem Milchabflufs gewählt und wird dadurch bewirkt, dafs die durch A zuströmende Milch zwangsweise den gröfsten Theil von E bezw. auch der Wandungen dieses Gefäfses zwecks Erwärmung zu passiren hat, bevor sie durch K nach der Schleudertrommel O abfliefst.
    Patεnt-Anspruch:
    An Schleudermaschinen für Molkereizwecke ein heizbarer Milchvorwärmer, bei welchem das Milchgefäfs E mittelst heifsen Wassers erwärmt wird und die auf einem den Zuflufs regulirenden Schwimmer D angeordneten Leitschaufeln D1 die Milch auf der dem Abfiufsrohr K entgegengesetzten Seite in das Milchgefäfs eintreten lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59151D Milchvorwärmer Expired - Lifetime DE59151C (de)

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