DE38740C - Apparat zur Herstellung von Zuckercreme - Google Patents
Apparat zur Herstellung von ZuckercremeInfo
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- DE38740C DE38740C DENDAT38740D DE38740DA DE38740C DE 38740 C DE38740 C DE 38740C DE NDAT38740 D DENDAT38740 D DE NDAT38740D DE 38740D A DE38740D A DE 38740DA DE 38740 C DE38740 C DE 38740C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G3/00—Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
- A23G3/02—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
- A23G3/0205—Manufacture or treatment of liquids, pastes, creams, granules, shred or powder
- A23G3/0215—Mixing, kneading apparatus
- A23G3/0221—Mixing, kneading apparatus with introduction or production of gas or under vacuum; Whipping; Manufacture of cellular mass
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung des unter dem Namen »Fondant« bekannten ZuckercrSmes wird der
Zucker geschmolzen und gekocht und dann so schnell wie möglich abgekühlt. Bei dieser
letzteren Operation kommt es darauf an, der Masse ein schneeiges Aussehen zu geben, so
dafs dieselbe wie frische Sahne aussieht.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, durch welchen der Zuckercreme in
besserer Qualität, in gröfserer Quantität, mit gröfserer Schnelligkeit und folglich auch billiger
hergestellt werden soll, als durch das gewöhnliche bisher angewendete Verfahren, welches
nur in Handarbeit bestand.
Der Apparat besteht in der Hauptsache aus einer seichten grofsen Schmelzpfanne, deren
flacher Boden mit einer combinirten Heiz- und Kühlvorrichtung versehen ist, und einem verstellbaren
Quirlapparate, welcher in die Pfanne eingestellt und aus derselben ausgehoben werden
kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des ganzen Apparates, Fig. 2 eine Ansicht des. Gefäfses von
unten, Fig. 3 ein Querschnitt desselben.
In einem mit Stützen B versehenen Gestell A liegt eine Pfanne oder ein anderes ähnliches
Gefä'fs aus Kupfer oder anderem passenden Metall von grofser Oberfläche und mit
einem flachen Boden C versehen. An der Unterseite des Bodens der Pfanne befindet sich
eine combinirte Heiz - und Kühlschlangenröhre D, welche im allgemeinen das Aussehen
einer spiralförmig geriffelten Scheibe mit aufgebogenen Kanten hat, welch letztere an den
Seiten der Pfanne, wie in der Zeichnung bei d angedeutet ist, angenietet werden.
Die Rillen c der spiralförmig geriffelten Scheibe werden an dem flachen Boden C der
Pfanne mit Hülfe einer Reihe von Bolzen d1 vernietet, deren Köpfe in dem Boden der
Pfanne versenkt sind, damit letzterer vollkommen glatt bleibe.
Es wird somit ein spiralförmiger Kanal hergestellt, welcher zuerst um den Rand und
dann gegen die Mitte des Bodens der Pfanne läuft.
Eine Röhre E ist an dem unter der Mitte von C liegenden Ende des spiralförmigen Kanals
angebracht.. Diese Röhre hat zwei Seitenröhren FF1, die mit geeigneten Absperrhähnen versehen
sind und bezw. als Dampfausströmungsrohr und Wassereinströmungsrohr dienen. An dem
auf der Peripherie liegenden Ende ist gleichfalls eine Röhre G mit zwei Seitenröhren H
und / angebracht, die mit Absperrhähnen versehen sind und bezw. als Dampfeinlafsrohr und
Wasserausströmungsrohr dienen.
Die Pfanne ruht im Gestell auf einem Flantsch auf, kann aber auch auf irgend eine
andere geeignete Art gehalten werden.
Ueber der Pfanne und in geeigneter Weise mit derselben verbunden befindet sich ein
Quirlapparat, welcher, wie in der Zeichnung veranschaulicht, von einer Aufhängevorrichtung
K getragen wird. Der Quirlapparat besteht aus einem Quirlrad L, welches am Ende
einer verticalen Welle M sich befindet, die durch die Nabe eines konischen, in der Aufhängevorrichtung
K gelagerten und mittelst eines konischen Rades ο durch eine Welle O
Claims (1)
- in Umdrehung versetzten Zahnrades JV hindurchgeht.Auf der Welle M befindet sich ein Querstück P, welches, wenn das Quirlrad niedergelassen worden ist, an dem Rahmen A durch irgend ein geeignetes Mittel, wie Handschrauben α u. dergl., die durch das Gestell und die Enden von P hindurchgezogen werden, befestigt wird. Die Entfernung zwischen P und L ist so berechnet, dafs, wenn P auf dem Gestell aufliegt, das Quirlrad sich dicht über dem Boden der Pfanne befindet. Das Gewicht W dient dazu, um der Welle M nebst Zubehör das Gegengewicht zu halten.Das Quirlrad besteht aus zwei an der Welle M sitzenden Armen, welche mit Flügeln oder Schaufeln versehen sind, um den Inhalt der Pfanne emporzuheben, um zu rühren und zu schlagen. Irgend welche andere Quirlvorrichtung, die denselben Zweck erfüllt, kann ebenfalls angewendet werden.Die oben beschriebene Construction der Pfanne und des spiralförmigen Kanals gestattet, den Apparat hinreichend stark herzustellen, um der Wirkung des Zusammenziehens und Aiisdehnens des Materials erfolgreich Widerstand leisten zu können; ferner wird bei dieser Construction die Hitze auf alle Theile des Bodens des Gefäfses gleichförmig vertheilt, und findet ebenso gleichmäfsig und schnell die Abkühlung statt, welch letzterer Umstand bei der Herstellung von Zuckercreme durchaus nothwendig und von grofser Wichtigkeit ist.
..■ Der Apparat wird nun folgendermafsen gebraucht:Die Pfanne wird mit einer geeigneten Menge Zucker angefüllt und der Dampf durch die Röhre H eingelassen. Letzterer strömt durch die Röhre G durch die Windungen des Kanals zu der in der Mitte unter dem Boden liegenden Röhre E und der Seitenröhre F, wobei die Absperrhähne F1 und J geschlossen sind. Der heiise Dampf kommt so zuerst mit den äufseren kälteren Theilen des Bodens des Gefäfses in Berührung und gelangt dann allmälig zu den nach innen zu gelegenen Theilen, so dafs die Pfanne gleichförmig erhitzt wird, der Zucker vollständig und gleichmäfsig schmilzt und kocht und das Gefäfs sich in allen Theilen gleichmäfsig ausdehnt.Ist der Zucker geschmolzen und gekocht, so werden die Dampfeinströmungs- und Ausströmungsröhren geschlossen und die Wassereinströmungs - und Ausströmungsröhren geöffnet.Das Kühlwasser tritt in die in der Mitte unter dem Boden der Pfanne liegende Oeffnung der Schlangenröhre und gelangt durch dieselbe zu dem vorderen Ende derselben, so dafs der centrale heifseste Theil der Pfanne zuerst der Kühlflüssigkeit, wenn diese am meisten wirkungsfähig ist, ausgesetzt wird, während die äufseren Theile der Pfanne allmälig abgekühlt werden.Die Kühlflüssigkeit kommt auf diese Weise zuerst mit dem mittleren Theil der Pfanne in Berührung, wo diese letztere am besten der starken Zusammenziehung, die sich allmälig gleichförmig über das ganze Gefäfs ausdehnt, widerstehen kann.Im geeigneten Augenblick wird die Quirlvorrichtung in die Pfanne niedergelassen und das Querstück in gehöriger Weise befestigt; hierauf wird das Quirlrad in Umdrehung versetzt und die in der Pfanne befindliche Masse umgerührt und geschlagen, bis sie den gewünschten Zustand erreicht hat.Ist der Creme fertig, so wird er aus dem Gefäfs herausgenommen und letzteres auf leichte und bequeme Weise dadurch gereinigt, dafs man dasselbe mit Wasser füllt, dieses durch Dampf, den man durch die Schlangenröhre strömen läfst, erwärmt und den Quirlapparat in die Pfanne niederläfst und in Rotation versetzt.Mit Hülfe des oben beschriebenen Apparates kann eine beträchtliche Menge auf einmal sehr schnell geschmolzen, gekocht, gekühlt und gequirlt werden, ohne von der Geschicklichkeit und Emsigkeit der Arbeiter weiter abhängig zu sein.Patenτ-Aνspruch:Ein Apparat zur Herstellung von ZuckercrSme, der im wesentlichen aus der Combination einer Heiz- und Kühlpfanne mit einem verstellbaren Quirlrade besteht, wobei sich unter dem Boden des ersteren eine spiralförmig gewundene Rohrleitung befindet zur Zuleitung des heifsen Dampfes von äufsen nach innen und zur Zuleitung des Kühlwassers von innen nach äufsen behufs gleichmäfsiger Erhitzung und Abkühlung des Zuckers und wobei das verstellbare Quirlrad auf einer senkrechten Transmissionswelle sitzt, welche aufser dem Quirlrad eine Traverse trägt zur Befestigung der mit Gegengewicht versehenen Quirlvorrichtung auf der Pfanne.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38740C true DE38740C (de) |
Family
ID=314421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38740D Expired - Lifetime DE38740C (de) | Apparat zur Herstellung von Zuckercreme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38740C (de) |
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