DE59078C - Vorrichtung zum Reinigen der Treibkette von Fahrrädern während des Fahrens - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Treibkette von Fahrrädern während des Fahrens

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Publication number
DE59078C
DE59078C DENDAT59078D DE59078DA DE59078C DE 59078 C DE59078 C DE 59078C DE NDAT59078 D DENDAT59078 D DE NDAT59078D DE 59078D A DE59078D A DE 59078DA DE 59078 C DE59078 C DE 59078C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
brush
roller
cleaning
bicycles
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59078D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. KNEIFEL in Dresden-Neustadt, Ritterstrafse 2
Publication of DE59078C publication Critical patent/DE59078C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/62Other vehicle fittings for cleaning
    • B60S1/66Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle exterior
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J13/00Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1891 ab.
Es ist bekannt, dafs die Treibkette des Fahrrades derjenige Theil der Maschine ist, welcher die gröfste Sorgfalt verlangt. Bei ungenügender Sorgfalt pflegt die Kette häufig zu reifsen und kann dadurch dem Fahrer die gröfste Verlegenheit bereiten. Die Gründe des Reifsens sind mehrfache: es kann ebensowohl schlechtes Material, wie irgend ein anderer Umstand den Bruch veranlassen; ein Grund, der oft übersehen wird und dennoch häufig das Meiste zu dem gedachten Unfall beiträgt, ist der Mangel an Sauberkeit. -Die Kette ist der steten Verunreinigung durch Sand und Staub ausgesetzt, dem sich bei nassem Wetter noch,der Strafsenkoth zugesellt, und wenn sie nach andauerndem Gebrauch auch nicht immer reifsen sollte, so wird sie durch die Verunreinigungen doch im Laufe der Zeit langsam zerstört, aufserdem führt eine unreine Kette einen schweren Gang des Rades herbei. Bei längeren Touren genügt die Reinigung vor und nach der Fahrt nicht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. nun eine einfache und leicht zu handhabende Vorrichtung, mittelst welcher die Kette selbstthätig während der Fahrt gereinigt werden kann. Es. geschieht dies in der Weise, dafs die Kette durch eine in einem Gleitgestell verschiebbare Bürste, gegen die sie durch eine in demselben Gestell ebenfalls verschiebbar oder auch fest gelagerte Walze angedrückt wird oder auch durch ein Paar verschiebbarer Bürsten läuft, wenn der Fahrer die betreffenden Theile in die Arbeitsstellung bringt. Diese Einstellung kann auch vom Sitze des Fahrers unter Vermittelung eines passenden Hebelwerkes geschehen, so dafs dieser hierbei nicht erst das Fahrrad anhalten und von seinem Sitze herabsteigen mufs.
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht einer Ausführungsform der gedachten Vorrichtung im Arbeitsgange dar.
Das Gleitgestell A wird mittelst der Schelle b an einem in der Nähe der Kettey befindlichen Gestelltheil in der Weise befestigt, dafs die Kette y zwischen den Führungsstangen a a hindurchläuft. Ist ein derartiger geeigneter Gestelltheil in der Nähe der Kette nicht vorhanden, so kann unter Umständen die Schelle b an dem Quersteg αl des Gestelles A mittelst eines mehr oder minder langen gekröpften Armes befestigt werden, um die richtige Lage derselben zu erzielen, oder das Gleitgestell kann auch in anderer geeigneter Weise am Fahrradgestell angebracht werden. · Auf a a ist verschiebbar die Bürste C; sie kann durch Anziehen der Schrauben c c in der gewünschten Höhenlage festgestellt werden. Die Rolle D, welche dazu dient, die Kette beim Arbeitsgang der Vorrichtung gegen C anzudrücken, ist zweckmäfsig ebenfalls verschiebbar auf α α gelagert und kann durch die Schrauben d d festgestellt werden.
Soll die Vorrichtung in Thätigkeit treten, so drückt der Fahrer nach Lösen der Schrauben c c d d die Bürste C und die Rolle D gegen die Kettey an. Die Kette ist nun gezwungen, durch die Borstenbüschel der Bürste hindurchzulaufen und reinigt sich hierbei selbstthätig von Schmutz und Staub. Ist die Kette voll-
kommen rein geworden, so werden nach Lösen der Schrauben ccdd die Bürste C und die Rolle D so weit zurückgeschoben, dafs die Kette zwischen beiden frei hindurchgehen kann.
Es könnte hierbei, wie schon angedeutet, die Rolle D auch in entsprechender Lage zur Kette feststehen und nur die Bürste C verschiebbar sein, doch würde sich diese Anordnung weniger empfehlen, weil die Rolle, an der Kette fortwährend anliegend, den Widerstand durch ihre Reibung vermehren würde. Ohne Beeinträchtigung der Wirkungsweise könnte auch i die Rolle unterhalb und die Bürste oberhalb der Kette liegen.
Noch einer weiteren Abänderung ist hier zu gedenken, die sich unter Umständen als sehr zweckmäfsig empfehlen dürfte. Man könnte nämlich die Gegendruckrolle D durch eine zweite verschiebbare Bürste ersetzen, das Zusammenwirken beider Bürsten müfste dann unter allen Umständen — namentlich auch bei verhältnifsmäfsig dicken Ketten — eine gründliche Reinigung der Kette sichern.
Das Ein- und Ausrücken der Bürstvorrichtung kann auch, wie schon erwähnt, durch den Fahrer von dessen Sitz aus erfolgen. Eine derartige Ausführungsform der Vorrichtung stellen die Fig. 3 bis 5 der Zeichnung dar.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht, und
Fig. 5 zeigt die in Frage kommenden Fahrradtheile mit dem zum Ein- und Ausrücken der Bürstvorrichtung dienenden Gestänge.
Die Lager der Bürste C und der Rolle D erhalten hier seitliche Zapfen C1C1 und d1 d\ welche in den Schlitzführungen e e der um Zapfen der Gleitstücke e1 e1 schwingenden Hebel EE gleiten. Werden diese Hebel in der Pfeilrichtung (Fig. 4) gedreht, so entfernen sich Bürste und Rolle von der Kette, während sie bei entgegengesetzter Drehung gegen diese letztere angedrückt werden. Durch Verschieben der Gleitstücke el e1 kann man die Bürste und die Rolle in die geeignete Lage zur Kette bringen. Zur Bewegung der Hebel E E dient ein mit einem derselben fest verbundener Hebel/, an welchen die Zugstange g angreift (Fig. 5). Durch einen Winkelhebel h und eine weitere Zugstange i wird die Verbindung mit dem Handhebel k hergestellt, welcher durch den Fahrer von dessen Sitz aus bequem gehandhabt und in seinen Endstellungen festgestellt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT-AnSprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Reinigen der Treibkette von Fahrrädern während des Fahrens, bei welcher die Kette durch eine in einem Gleitgestell (A) verschiebbare Bürste (C) hindurchläuft, gegen welche sie durch eine in demselben Gestell gelagerte verschiebbare oder auch feste Rolle (D) angedrückt wird, wenn der Fahrer beideTheilefCundD/j bezw. die Rolle (D) in die Arbeitsstellung bringt, wobei diese Einstellung durch den Fahrer auch von dessen Sitz aus durch ein Hebelwerk (f g h i k) erfolgen kann.
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung der Ersatz der Gegendruckrolle (D) durch eine zweite, mit ihren Borsten nach der Bürste (C) hin gerichtete, verschiebbare Bürste.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59078D Vorrichtung zum Reinigen der Treibkette von Fahrrädern während des Fahrens Expired - Lifetime DE59078C (de)

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DE (1) DE59078C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0002629A1 (de) * 1977-12-12 1979-06-27 Jean Louis Petite Vorrichtung zum Reinigen der Kette und des Kettenräderwechselgetriebes eines Fahrrads
US5070569A (en) * 1990-01-25 1991-12-10 Wilkins Raymond F Brush cleaner for sprocket chains

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0002629A1 (de) * 1977-12-12 1979-06-27 Jean Louis Petite Vorrichtung zum Reinigen der Kette und des Kettenräderwechselgetriebes eines Fahrrads
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