DE590630C - Gasgluehlichtlampe - Google Patents

Gasgluehlichtlampe

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Publication number
DE590630C
DE590630C DEH121732D DEH0121732D DE590630C DE 590630 C DE590630 C DE 590630C DE H121732 D DEH121732 D DE H121732D DE H0121732 D DEH0121732 D DE H0121732D DE 590630 C DE590630 C DE 590630C
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DE
Germany
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gas
burner
incandescent lamp
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hood
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Expired
Application number
DEH121732D
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English (en)
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GASGERAETE DEUTSCHE GmbH
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GASGERAETE DEUTSCHE GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0075Fastening or safety devices for reflectors, cover glasses or chimneys
    • F21V37/0083Fastening of cover glasses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. JANUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 a GRUPPE
Gasglühlichtlampe
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1929 ab
Es sind bereits Gasglühlichtlampen, insbesondere Gruppenbrennerlampen, bekannt, bei denen zum Zwecke der Isolierung der Reglereinrichtungen, wie Zündschalter, Druckregler ο. dgl., gegen die an den Brennstellen auftretende Wärme, diese Reglereinrichtungen in ein Gehäuse eingebaut sind, das aus einem dichten Boden und einer Haube mit weiten Ventilationsöffnungen nahe ihrem oberen und unteren Rande besteht, während ein anderes, darunterliegendes Gehäuse, das die Brennstellen und die sich während des Betriebes stark erwärmenden Teile enthält, so ausgebildet ist, daß der größte Teil der in diesem Gehäuse entstehenden Heizgase unter seinem Deckel seitlich ins Freie geleitet
• wird. Bei diesen Lampen liegt der Deckel des unteren Gehäuses mit einem kleinen Teil seiner Fläche am .Boden des oberen Gehäuses und weist Öffnungen auf, durch die hindurch ein geringer Teil der Heizgase aus dem unteren Gehäuse an den Boden des oberen Gehäuses gelangen kann. Es besteht dort also die Möglichkeit, daß der Boden des oberen Gehäuses an einzelnen Stellen mehr als an anderen erwärmt wird.
Um diese Möglichkeit und damit die des Auftretens höherer Temperaturen im tiefsten Teil des oberen Gehäuses zu verringern, sollen gemäß der Erfindung sowohl der Boden des oberen und der Deckel des unteren Gehäuses über ihre gesamte Fläche hin durch einen Luftzwischenraum getrennt sein, als auch die gesamten Heizgase restlos unterhalb des geschlossenen Deckels des unteren Gehäuses ins Freie abgeleitet werden.
Bei einer solchen Lampe können zweckmäßigerweise noch folgende Maßnahmen getroffen werden: Das die Reglereinrichtungen enthaltende Gehäuse kann aus einem fest angeordneten Boden und aus einer ohne Loslösen von Schrauben o. dgl. abhebbaren Haube bestehen. Ferner kann die Regelungsvorrichtung für die in dem unteren Gehäuse liegende Mischdüse und vorzugsweise für den Luftzulaß zur Mischdüse unterhalb dieser Haube angeordnet sein. Vorteilhaft können auch durch den Luftzwischenraum hindurchreichende Buchsen als beide Gehäuse verbindende Teile vorgesehen sein, durch die vorzugsweise die Luftregulierungsschrauben der Bunsenbrenner hindurchgeführt werden. Ferner können die Mischkatnmern in dem unteren Gehäuse, jedoch außerhalb der Abgaskammer angeordnet sein, und zwar in einem Räume, der von den nachher seitlich austretenden
Abgasen umspült wird. Vorzugsweise kann die Abgaskammer in zwei Teile geteilt sein, deren unterer, leicht abnehmbarer Teil den oder die Brenner und vorzugsweise auch die Mischkammern trägt. Ferner kann die Haube " des oberen Gehäuses mit einzelnen Stützen auf dessen Boden ruhen, so daß zwischen Boden und Haube ein weiter Luftdurchlaß frei bleibt.
ίο In der Zeichnung ist die Erfindung bei-. spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Bild ι einen Schnitt durch eine Hängelampe gemäß der Erfindung,
Bild 2 einen weiteren Schnitt der Ausführung nach der Linie A-B-C-D des Bildes 1 und
Bild 3 einen Schnitt durch eine Aufsatzbügellampe gemäß der Erfindung.
In der Zeichnung bedeutet 1 ein Zufühzo rungsrohr einer Gasleitung. 2 bedeutet einen Druckwellenschalter, 3 und 4 stellen Druckregler für die Lampe dar. 5 und 6 sind Zuführungsrohre zu Regelungsvorrichtungen, 7 sind Düsen und 8 sind Mischkammern, in denen das Gas mit Luft gemischt wird. 9 und 10 bedeuten Mischgasleitungen, die zu den Brennern 11 bzw. 12 führen. Eine Zündflammenleitung ist mit 13 bezeichnet. 14 bedeutet eine Abgaskammer, die mit seitlichen öffnungen 15 versehen ist. In diese Abgaskammer ist ein konischer Teil 16 als Windschutz eingesetzt. 17 ist ein Blechgehäuse, das unten einen Reflektor 18 trägt. Das Blechgehäuse 17 ist mit öffnungen 19 versehen und durch eine Kappe 20 abgedeckt. Über dieser Kappe 20 ist ein nach unten offener Teller 21 vorgesehen. Zwischen Kappe 20 und Teller 21 ist ein Luftspalt. Der Teller 21 ist mit Verschraubungen 22 mit dem Untergehäuse befestigt und wird selbst durch Buchsen 23 getragen. Diese Buchsen 23 bilden einen Teil der Reglungsvorrichtungen. Alle über dem Teller 21 angeordneten Vorrichtungen der Gaslampe sind durch eine teleskopartig bewegbare Haube 24 abgedeckt. Diese Haube 24 liegt in heruntergelassenem Zustande auf in der Zeichnung nicht näher dargestellten Ansatzstücken des Tellers 21 auf. Diese Ansatzstücke sind aber derartig ausgebildet, daß zwischen Haube 24 und Teller 21 ein Luftspalt frei bleibt.
Bei der Anordnung dieser Gaslampe ist
insbesondere darauf Bedacht genommen, daß eine unnötige Erwärmung, des Raumes innerhalb der Haube durch die Abgase vermieden wird, so daß hier auch bei brennender Lampe ungestört alle Teile nachgesehen und geregelt werden können. Aus diesem Grunde sind im wesentlichen alle zwischen dem Brennergehäuse 17 und der Haube 24 bestehenden Verbindungen durch Wärmeisolationsmittel getrennt. Die Abgase selbst steigen in der Abgaskammer 14 hoch und gelangen seitlich durch die Öffnungen 15 und 19 ins Freie. Die Erwärmung der Kappe 20 ist durch den Teller 21 ohne Wirkung auf die darüberliegenden Teile. Der Teller 21 ist nämlich so ausgebildet, daß unter ihm eine als Wärmeisolation dienende Luftschicht abgeteilt wird. Ferner ist durch den zwischen Teller 21 und Kappe 20 bestehenden Luftspalt ein freier Luftzutritt ermöglicht. Die Anordnung ist derart getroffen, daß zwischen dem Zuführungsrohr der Reguliervorrichtung und der Kappe 20 keine unmittelbare Verbindung besteht. Die Zündflammenleitung 13 ist gleichfalls z. B. durch Isolationsflanschetten 31 an der Wärmeleitung nach oben behindert. Die Haube 24 liegt lediglich auf dem Teller 21 auf und kann zur Bedienung der Reguliervorrichtungen angehoben werden. Die zwischen Teller 21 und Kappe 20 vorgesehenen Verbindungseinrichtungen sind in dem Ausführungsbeispiel gleichzeitig als Verstellvorrichtungen für die Luftzufuhr in der Mischkammer ausgebildet. Die Gehäuse 8a sind außerhalb der Abgaskammer so angeordnet, daß sie von den seitlich austretenden Abgasen umspült werden. Abgaskammer 14 wird durch zwei Teile 25 und 26 gebildet. Mit Teil 25 sind die Mischgasleitungen 9 und 10 fest verbunden. Teil 25 kann auf einfache Weise von Teil 26 abgenommen werden. Die Anordnung der Brenner geht in besonders anschaulicher Weise aus Bild 2 hervor. Die Mischgasleitung 10 zerteilt sich in zwei Arme für die eine Brennergruppe. Die andere Brennergruppe wird durch Mischgasleitung 9 gespeist, die in der Mitte der anderen Brennergruppe aus deren Ebene etwas 10a heraustritt. Bei den Leitungen ist darauf Rücksicht genommen worden, daß keine scharfen Leitungsknickungen entstehen.
In Bild 3 ist eine Aufsatzbügellampe dargestellt, deren Einrichtungen im wesentlichen denen des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen. Ein wichtiges Merkmal dieser Ausführung besteht darin, daß die Zuführungs- bzw. Bügelrohre 1 durch eine den Reflektor 33 tragende Decke 32 hindurchgeführt und mit dem Boden, der als Träger für die Teile der Lampe dient, fest verbunden sind. Um eine Erwärmung dieser Rohre zu vermeiden, sind sie ferner durch besondere Kammern 27 hindurchgeführt, so daß der durch die öffnungen 15 und 19 heraustretende Abgasstrom die Rohre selbst nicht umspülen kann. Eine die Regelungsvorrichtungen abdeckende Haube 28 ist um ein Scharnier 29 drehbar angeordnet. Die Bewegung dieser Haube wird durch eine Sperrvorrichtung 30 begrenzt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ι. Gasglühlichtlampe, insbesondere Gruppenbrennerlampe mit zwei Gehäusen, von denen das obere die Reglereinrich-5tungen enthält und unten durch eine besondere Abschlußwand geschlossen ist, während das untere die Brenner enthält und oben durch eine Abschlußwand geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
    ίο die beiden Abschluß wände (20, 21) über ihre gesamte Fläche hin durch einen Luftzwischenraum getrennt sind und die gesamten Heizgase unterhalb der geschlossenen' oberen Abschlußwand (20)
    • 5 des unteren Gehäuses ins Freie abgeleitet werden.
  2. 2. Gasglühlichtlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des die Reglereinrichtungen enthaltenden Gehäuses fest angeordnet ist, während der übrige Gehäuseteil als ohne Loslösen von Schrauben o. dgl. abhebbare Haube ausgebildet ist.
  3. 3. Gasglühlichtlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsvorrichtung für die in dem die Brenner enthaltenden Gehäuse liegende Mischdüse und vorzugsweise für den Luftzulaß zur Mischdüse unterhalb der Haube des die Reglereinrichtungen enthaltenden Gehäuses angeordnet ist.
  4. 4. Gasglühlichtlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die beiden Gehäuse verbindende Haltebuchsen, durch die vorzugsweise die Luftregulierungsschrauben der Bunsenbrenner hindurchgeführt sind.
  5. 5. Gasglühlichtlampe nach einem der \Orhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammern zwar in dem die Brenner enthaltenden Gehäuse, aber außerhalb der Abgaskammer angeordnet sind, und zwar in einem Räume, der von den seitlich austretenden Abgasen umspült wird.
  6. 6. Gasglühlichtlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die i\bgaskammer in zwei Teile geteilt ist, deren unterer, leicht abnehmbarer Teil die Brenneranordnung und vorzugsweise auch die Mischkammer trägt.
  7. 7. Gasglühlichtlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die -Haube des die Regler einrichtungen enthaltenden Gehäuses auf dem Boden über einzelnen Stützen aufruht, so daß zwischen Boden und Haube ein weiter Luftdurchlaß frei bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH121732D 1929-05-22 1929-05-22 Gasgluehlichtlampe Expired DE590630C (de)

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