DE589876C - Vorrichtung zur chemischen Nachbehandlung von Einzelbildern aus Filmstreifen - Google Patents

Vorrichtung zur chemischen Nachbehandlung von Einzelbildern aus Filmstreifen

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DE589876C DEW91267D DEW0091267D DE589876C DE 589876 C DE589876 C DE 589876C DE W91267 D DEW91267 D DE W91267D DE W0091267 D DEW0091267 D DE W0091267D DE 589876 C DE589876 C DE 589876C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur chemischen Nachbehandlung von Einzelbildern aus Filmstreifen Bekanntlich ist es fast unmöglich, eine größere Anzahl von Aufnahmen auf einem Reihenbilderfilm so zu belichten, daß alle diese Aufnahmen in der Entwicklung die gleiche und gleichmäßige Dichte erhalten.
  • Besonders bei Kleinbilderaufnahmen wurde diese Tatsache unangenehm empfunden, hauptsächlich aber der Mangel an Vorrichtungen zum chemischen Nachbehandeln einzelner Bilder (Abschwächen oder Verstärken). Bisher mußten die Bilder, die nachbehandelt werden sollten, aus dem Film herausgeschnitten werden. Zudem waren diese kleinen Bildfilmteilchen in den Bädern sehr schwer zu behandeln, die Ränder zum Anfassen waren zu klein: Viele schöne Aufnahmen wurden verkratzt oder sonstwie beschädigt und unbrauchbar ,gemacht, ganz abgesehen von der Mühe, die das Wiedereinfügen der Bilder in den Filmstreifen in der richtigen Reihenfolge beanspruchte.
  • Durch den Erfindungsgegenstand wird es möglich, einzelne Bilder eines Bilderfilms nachzubehandeln, ohne die nachzubehandelnden Bilder herauszuschneiden.
  • Das Wesentliche der Erfindung ist eine Abdichtung des in der Vorrichtung liegenden Filmstreifens gegen die Chemikalien, mit denen einzelne Bilder, die aus der Vorrichtung hervorragen, nachbehandelt werden sollen. Nach der Erfindung ist es möglich, die nachzubehandelnden Bilder in die Nachbehandlungsflüssigkeit zu legen und darin zu beobachten, ohne sie mit den Händen zu berühren. .
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Vorrichtung, Abb. a eine Seitenansicht und Abb. 3 einen Schnitt der Länge nach.
  • Die Vorrichtung besteht aus den Trommeln a und b, in welche der Film eingelegt wird. Diese Trommeln a und b haben schnabelförmige Gleitschienen s, an denen entlang die nachzubehandelnden Bilder m hervorgezogen werden. Je nach der Anzahl der gleichzeitig neben- und miteinander nachzubehandelnden Bilder m werden die Trommeln a und b auf einer Gleitschiene c so lange verschoben, bis nur die nachzubehandelnden Bilder an den Enden der Schienen s und s1 herausragen. Die Enden der Schienen s und s1 mit diesen Bildern nach unten werden dann in die in einer Schale h vorbereitete Flüssigkeit l getaucht (Abb. i). Das weitere Vordringen der chemischen Flüssigkeit wird dadurch verhindert, daß die federnden Deckel y den Film auf die Kanten der schnabelförmigen Filmaustrittsleisten pressen und ihn dadurch scharf an der Trennungslinie der Aufnahmen abdichten (Abb. 3). Beim Einführen des Films in in die Trommeln a und b halten die Sperrfedern k und hl mit den Nasen i und il die Deckel z- vermittels der Ansätze g und g,. geöffnet. Der Film ist zunächst lose in den Trommeln liegend gedacht (Abb. 3) ; es könnte aber auch irgendeine bekannte Filmaufrollvorrichtung eingebaut werden, oder die Trommeln könnten eine Öffnung zum Herausnehmen des ganzen Films haben.
  • Bei der Benutzung werden die Filmtrommeln a und b, die schnabelförmigen Gleitleisten s, s nach oben gestellt, auf eine Gleitschiene c vermittels der an den Trommeln angebrachten Bügel d, d' aufgeschoben, nachdem die Deckel r, -wie Abb. 3 gestrichelt zeigt, von der Federsperre bei i und g gehalten sind. Nach dem Einführen der Filmenden 17, und o in die Trommeln d und b werden beide Deckel r geschlossen und die Nachbehandlungsbilder m zwischen die Enden der Leisten s und s' durch entsprechendes Verschieben der Trommeln a und b äuf der Gleitschiene c richtig eingestellt. Die Trommeln werden dann mittels der Stellschrauben f (Abb. a) auf der Gleitschiene c festgepreßt. Die ganze Vorrichtung wird nun am Handgriff e gestürzt und, wie aus Abb. z ersichtlich, in die chemische Flüssigkeit l zur Nachbehandlung gehalten.

Claims (1)

  1. PATEN TAINSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur chemischen Nachbehandlung von Einzelbildern aus Filmstreifen ohne Heraustrennung aus denselben, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Trommeln (a, b) mit schnabelartigen. Gleitleisten (s, s') zur Aufnahme der nicht zu behandelnden Filmenden (i,, o) an einer Gleitschiene (c) mit Handgriff (e) verschiebbar zur Einstellung der Nachbehandlungsbilder (m) angebracht sind. z. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß federnde Deckel (r), anpreßbar gegen die unteren Enden der schnabelartigen Gleitleisten (s, s') an den Trommeln (a, b) angebracht sind, um den an diesen Stellen (s, s') austretenden Film scharf an der Trennungslinie der Einzelbilder gegen die Behandlungsflüssigkeit abzudichten. .
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