DE588322C - Fluessigkeitsgetriebe - Google Patents

Fluessigkeitsgetriebe

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DE588322C
DE588322C DEG80883D DEG0080883D DE588322C DE 588322 C DE588322 C DE 588322C DE G80883 D DEG80883 D DE G80883D DE G0080883 D DEG0080883 D DE G0080883D DE 588322 C DE588322 C DE 588322C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/433Pump capacity control by fluid pressure control means
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. MÄRZ 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 588322 KLASSE 47 h GRUPPE
Emil Gölz in Kirchheim unter Teck Flüssigkeitsgetriebe
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1931 ab
Die bisher bekannten Flüssigkeitsgetriebe haben in der Hauptsache den Nachteil, daß ihr Wirkungsgrad ziemlich schlecht ist und dadurch große Erwärmung der Flüssigkeit verursachen, oder, aber sie sind teuer und kompliziert in der Ausführung, worunter andererseits die Betriebssicherheit notleidet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bauart eines derartigen Getriebes, bei welchem diese Nachteile vermieden sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Regelung von Flüssigkeitsgetrieben ein Servomotor ti, ο verwendet- wird, der mit der getriebenen Welle b umläuft und die Verstellung des Exzenters von Pumpe oder Motor regelt, wobei das Servomotorgehäuse ti unmittelbar durch ein Mitnehmerorgan S! die Verstellung des Exzenterringes K. überträgt. In der Ausführung ist der verstellbare Exzenter beim Flüssigkeitsmotor verwendet. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Wirkung des Flüssigkeitsmotors von Null bis zum Maximum zu steigern. Sobald der Flüssigkeitsmotor keine Leistung übernimmt, ist der Flüssigkeitsstrom gesperrt, und die · Kraftübertragung wird lediglich von der Pumpe, bei der Zylindergehäuse und Exzenterwelle rotieren, übernommen.
Die beiliegenden Abbildungen veranschau-Echen schematisch, die Bauart eines solchen Getriebes, und zwar zeigt
Fig. ι das Getriebe im Längsschnitt,
Fig. 2 den Hilfsmotor zur Betätigung der Exzenterverstellung und
Fig. 3 das verstellbare Exzenter.
In Fig. ι bedeutet α das Zylindergehäuse der Pumpe, das mit einem Antriebsmotor starr gekuppelt ist, b die gemeinsame Exzenterwelle, c das ZyHndergehäuse des Flüssigkeitsmotors, das fest mit dem Getriebegehäuse d verbunden ist.
Die Arbeitsweise des Getriebes ist folgende: Das mit Flüssigkeit gefüllte Getriebe wird mittels des mit dem Antriebsmotor starr verbundenen Zylindergehäuses α angetrieben; hierdurch wird die Flüssigkeit der zur Zeit unter Druck stehenden Zylinder des ZylindergeMuses« über den Kanal/ des Schiebers e durch den Kanal»· des Hilfsschiebersh nach, den Arbeitszylindern des Zylindergehäuses c vom Flüssigkeitsmotor getrieben. Steht nun das Exzenter / plus k des Flüssigkeitsmotors auf größtem Hub, wie in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet ist, so erhalten wir an der Getriebewelle h ein Drehmoment, das sich zusammensetzt aus Drehmoment der Pumpe plus Drehmoment des Flüssigkeitsmotors. Entsprechend der Flüssigkeitsaufnahme des Motors (Inhalt desselben) vergrößert oder verkleinert sich die Relativbewegung des Exzenters I mit Welle b gegenüber dem Zylindergehäuse a. Wird nun der Hub des Flüssigkeitsmotors bzw. die Exzentrizität von/ undk gleich Null (s. Fig. 1), so nimmt der Motor keine Flüssigkeit mehr auf, d.h. es fließt keine Flüssigkeit mehr im Getriebe. Die Flüssigkeit ist in der Pumpe festgepreßt, die Kolben m werden festgehalten, und Exzenter / mit Welle b rotieren mit gleicher Geschwindigkeit wie das Zylindergehäuse a (Leckver-
luste vernachlässigt), die Pumpe wird also zur reinen Kupplung. Der Betrieb mit reiner Kupplung kann nur so lange aufrechterhalten werden, solange das an der getriebenen Welle b abgegebene Drehmoment kleiner oder gleich demjenigen des Antriebsmotors ist; steigt dieses mehr an, so muß der Flüssigkeitsmotor zur Arbeitsleistung herangezogen werden. Entsprechend der Zunahme des
ίο Drehmoments an Welle b sinkt natürlich deren Drehzahl. Das Getriebe kann bei !entsprechend kleinerem Drehmoment an Welle δ auch über die Drehzahl des Antriebsmotors gesteigert werden (Schnellgang).
Die Verstellung des Exzenters/ plus k erfolgt mittels des Flüssigkeitshilfsmotors ti, o. Diesem Hilfsmotor wird mittels des Steuerschiebers/? Druckflüssigkeit vom Druckkanal / über Kanal q zugeführt. Entsprechend der Druckzufuhr dreht sich das Gehäuse η um die Schaufel o, die fest mit der Welle b verbunden ist. Im Gehäuse η ist ein Schlitz/·, der den im Exzenterring k befindlichen Mitnehmerstifts und mit ihm den Exzenterring k mitnimmt. Auf gleiche Weise wird der HilfsschieberA mitverdreht, um seine Kanäle mit dem Exzenter i, k immer in Übereinstimmung zu bringen. Durch Umkehr des Druckes im Hilfsmotor η, ο wird auch der HilfsschieberÄ in Umkehrdrehrichtung gebracht und dadurch Rückwärtsgang eingeschaltet.
Der Steuerschieber ρ kann mittels eines Hilfskolbens, der vom Druck der Pumpe betätigt wird, automatisch gesteuert werden. Dadurch ist es möglich, das Getriebe selbsttätig der Charakteristik des Antriebsmotors anzupassen, was hauptsächlich für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren von Wichtigkeit ist. An der unter dem Flüssigkeitsdruck der Pumpe stehenden Bohrung g' ist ein Ventil^ angebracht, das mittels Fliehkraft betätigt wird und dem bei niederer Drehzahl des Antriebsmotors schwachen Drehmoment Rechnung trägt. Bei niederer Drehzahl wird daher der Druck in der Pumpe durch dieses Ventil reduziert. Um Stöße im Getriebe zu vermeiden, ist ein Windkessel, der hier nicht angedeutet ist, vorgesehen. Ebenso werden die Leckverluste durch ein nicht angedeutetes Saugrohr, das in die Flüssigkeit im Gehäuserf taucht, der Pumpe zugeleitet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Regelung von Flüssigkeitsgetrieben (mit geteilter Leistungsabgabe) durch einen Servomotor, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verstellung des Exzenters von Pumpe oder Motor regelnde Servomotor (n, o) mit der getriebenen Welle (δ) umläuft.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Servomotorgehäuses {ti) unmittelbar durch ein Mitnehmerorgan (S) auf den Exzenterring (/Q übertragen 'wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG80883D 1931-10-17 1931-10-17 Fluessigkeitsgetriebe Expired DE588322C (de)

Priority Applications (1)

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DEG80883D DE588322C (de) 1931-10-17 1931-10-17 Fluessigkeitsgetriebe

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DEG80883D DE588322C (de) 1931-10-17 1931-10-17 Fluessigkeitsgetriebe

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DE588322C true DE588322C (de) 1934-03-03

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