DE587392C - Verfahren zur Herstellung feinkoernigen magnetisierbaren Pulvers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinkoernigen magnetisierbaren Pulvers

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DE587392C
DE587392C DEST44968D DEST044968D DE587392C DE 587392 C DE587392 C DE 587392C DE ST44968 D DEST44968 D DE ST44968D DE ST044968 D DEST044968 D DE ST044968D DE 587392 C DE587392 C DE 587392C
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magnetizable powder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/04Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from solid material, e.g. by crushing, grinding or milling

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  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung feinkörnigen magnetisierbaren Pulvers Das Hauptpatent betrifft ein verfahren, zur Herstellung feinkörnigen mägnetisierbaten Pulvers, vorzugsweise aus Eisen-Nickel-Legierungen und insbesondere für Zwecke der induktiven Belastung von Fernmeldeleitungen, das darin- besteht, daß beispielsweise durch Oxydation des Materials in geschmolzenem Zustand spröde gemachtes Ausgangsmaterial vor der Zerkleinerung einer derartigen Warmbearbeitung unterzogen wird, daß. .eine feinkristalline Struktur erzielt wird. Vorzugsweise wird bei .diesem Verfahren die Warmbearbeitung während der Abkühlung von hohen Temperaturen bis kurz unter den Bereich der Relristallisationstemperatur in einer einzigen Wärme z. B. durch Auswalzen zwischen immer enger stehenden Walzen vorgenommen.
  • Da die Feststellung dieses Temperaturbereiches in der Praxis auf Schwierigkeiten stößt und .äußerlich für das Auge des Werkmannes nicht erkennbar ist, wird bei einem solchen Verfahren gemäß, der Erfindung die Warmbearbeitung des- Ausgangsmaterials während der Abkühlung desselben von hohem Temperaturen bis kurz oberhalb einer Temperatur vorgenommen, bei der es seine Plastizität (Hämmerbarkeit}.verliert. Diese Temperatur liegt etwas oberhalb des Bereiches der Rekristallisationstemperatur, so daß, wenn die Bearbeitung bis zu der genannten Temperatur vorgenommen wird,. den Kristallen äußerst wenig Gelegenheit gegeben wird, nach Vornahme der letzten Walzoperation wieder zu wachsen. Der Vorteil, der hierdurch erreicht wird, besteht darin, daß der Werkmann in der Lage ist, bei jedem beliebigen Material den richtigen Zeitpunkt zuerkennen, bis zu welchem er die Bearbeitung ausdehnen müß. Die Temperatur, die kurz oberhalb derjenigen liegt, bei der das Material seine Hämmerbarkeit verliert, kennzeichnet sich äußerlich dadurch, daß bei ihr eine Verringerung der Stärke der Stücke gerade noch möglich ist, ohne daß diese zerbröckeln bzw. rissig werden.
  • Man kann vorteilhaft auch das geringe Wachstum der Kristalle bis zur Abkühlung unterhalb der Rekristallisationstemperatur noch dadurch unterbinden, daß,, nachdem die letzte vor Erreichen der Hämmerbarkeitsternperatur vorgenommene Walzoperation beendet ist, das Material plötzlich bis unter den Bereich der Rekristallisationstemperatur abgekühlt wird. Dies kann z. B. in sehr einfacher Weise dadurch vorgenommen werden, daß das Stück nach dem Verlassen des Walzzuges in Wasser abgeschreckt wird.
  • Das neue Verfahren wird vorzugsweise in folgender Weise ausgeübt: Nachdem Proben des Materials von verschiedenen Teilen des Ingots entnommen worden sind und festgestellt worden ist, daß, das Material die beabsichtigte Zusammensetzung von z. B. annähernd 8o% Nickel und zum Rest Eisen besitzt, wird es wieder m einen Glühofen gebracht, in dem es bis auf 13a5° C erhitzt wird. Bei dieser Temperatur ist eine leichte Bearbeitung des Materials möglich. Die warmen Stücke werden dann durch immer enger gestellte Walzen gezogen, und zwar derart, daß das Material mit einer Temperatur durch den letzten Walzenzug geht, die kurz oberhalb jener Temperatur liegt, bei der es seine Hämmerbarkeit verliert.
  • An Stelle des Durchführens des Materials durch die Walzen während seiner ganzen Abkühlungsperiode kann man auch das Material nur am Anfang der Periode durch einige Walzen ziehen, wonach man es bis zu einer Temperatur abkühlen läßt, die kurz oberhalb jener liegt, bei der @es hämmerbar wird, um dann noch einen zusätzlichen Walzenzug anzuwenden und es abzuschrecken.
  • Sollte das Material beim Durchgang durch die Walzen sich bereits vor der letzten Operation bis zu der bezeichneten Temperatur abgekühlt haben, so kann die Auswalzung unterbrochen und das Material wieder auf eine Temperatur gebracht werden, bei der es hämmerbar wird. Der Walzprozeß, kann dann in der vorgeschriebenen Weise fortgesetzt werden.
  • Die weitere Verarbeitung des Materials zu Pulver durch geeignete Mahlwerke u. dgl., Aussieben bis- zur gewünschten Korngröße sowie eventuellen Zusatz von Isolationsmaterialien, Pressen zu Ringen, Glühen u. dgl. kann dann in bekannter Weise vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung feinkörnigen magnetisierbaren Pulvers, vorzugsweise aus Eisen-Nickel-Legierungen, insbesondere für Zwecke der induktiven Belastung von Fernmeldeleitungen nach Patent 58i 75a, dadurch gekennzeichnet, daß die Warmbearbeitung des Ausgangsmaterials während der Abkühlung desselben von hohen Temperaturen bis kurz oberhalb einer Temperatur vorgenommen wird, bei der es seine Plastizität (Hämmerbarkeit) verliert. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,- daß das Material nur im Anfang der Abkühlungsperiode und vor Unterschreitung des Hämmerbarkeitsbereiches einer Bearbeitung unterzogen wird. 3. Verfahren nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß, nach Vornahme der letzten Bearbeitung das Material plötzlich bis auf eine Temperatur abgekühlt wird, die unterhalb der Rekristallisationstemperatur des Materials liegt.
DEST44968D 1928-10-27 Verfahren zur Herstellung feinkoernigen magnetisierbaren Pulvers Expired DE587392C (de)

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