DE58738C - Selbstthätiger Abschneider für Ziegel - Google Patents
Selbstthätiger Abschneider für ZiegelInfo
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- DE58738C DE58738C DENDAT58738D DE58738DA DE58738C DE 58738 C DE58738 C DE 58738C DE NDAT58738 D DENDAT58738 D DE NDAT58738D DE 58738D A DE58738D A DE 58738DA DE 58738 C DE58738 C DE 58738C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
- B28B11/163—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
- B28B11/165—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
K PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8O: Thon- und Steinwaaren-Industrie.
C. GUTSMUTHS in MÜGELN bei OSCHATZ Selbstthätiger Abschneider für Ziegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 1890 ab.
Auf der Welle α befindet sich lose die hohle Welle b, Fig. 1 und 2, welche durch
die Riemscheibe c ihre Bewegung erhält. An dem vorderen Ende der hohlen Welle sind
Klauen angebracht, welche einer gegenübersitzenden, auf Federn und Nuthen gleitenden
Kupplungshälfte d angepafst sind.
Tritt während des Betriebes der Presse der auf dem Tische T gleitende Strang St gegen
die Klappe k, so drängt derselbe den auf Rädern beweglichen Tisch T zurück, der an
demselben befestigte Knaggen η drückt den Doppelhebel H bei W- nieder, so dafs die
Spitze s desselben die Nase N der Kupplungshälfte d freigiebt, worauf d von der Feder /
vorgeschnellt wird, so die Verbindung der beiden Kupplungshälften herstellend. Es mufs
infolge dessen die Welle α mit dem darauf befestigten Zahnrade R an der Bewegung theilnehmen.
Das Zahnrad R greift in das auf Welle e
befestigte Zahnradi?1, dasselbe in angegebener
Richtung drehend (Fig. 1 und 2).
An dem Rade R1 befindet sich ein erhabener Kreisabschnitt L, in welchem sich bei
begonnener Drehung der auf der Lagerungsachse w des Doppelhebels H befestigte Hebel h2
mit seiner Spitze r legt und hierdurch verhindert, dafs die Spitze s des Doppelhebels H
durch die Federy1 niedergezogen wird. Dieses
kann erst dann erfolgen, wenn R1 die Drehung so weit vollendet hat, dafs die Unterbrechung
der Gleitbahn L die Spitze r freigiebt. Ist dies geschehen, so wird s durch die Feder f1
auf die Kupplungshälfte d gedrückt, schleift nun auf derselben bis zum Schraubengang g
und gleitet an. demselben hin, wobei ■ er die Kupplung ausrückt, bis er unter die Nase N
fafst, so die Welle α mit dem ganzen Mechanismus
feststellend.
Vom Zeitpunkt der Kupplung beider Hälften, somit vom Beginn der Drehung der WTelle e
bis zur Feststellung derselben, hat e eine Umdrehung vollendet.
An der Drehung haben gleichzeitig die auf der Welle e befestigte Curvenscheibe S und
Curvenmuffe M theilgenommen.
Bei Drehung der Curvenscheibe S in angegebener Richtung (Fig. 2) mufs der unten
drehbar befestigte, oben in die Nuth der Scheibe eingeführte Hebel E der Nuth folgen
und wird in gegebenem Falle der Welle e entgegengeführt. Hebel E, welcher durch Gelenk
ν mit Hebel E1 verbunden ist, zwingt diesen, an der Bewegung theilzunehmen.
Hebel i?1 sitzt, verschiebbar auf der mit Federn
versehenen Achse A der Abschneidevorrichtung zwischen dem Doppelknaggen D K, welcher
mit dem Untergestell U des Tisches fest verbunden ist. Es ist diese Anordnung bedingt,
weil der Tisch sich mit dem geprefsten Strange stetig vorwärts bewegt, folglich auch den Abschneider
mitführen mufs, um . einen senkrechten Schnitt zu ermöglichen.
Durch Ausschlagen des Hebels E1 wird der mit der Achse A verbundene Rahmen R A
niedergedrückt und schneidet mit den darin aufgespannten Drähten D D den Strang in gewünschte
Stücke. Ist dies geschehen, so tritt der Doppelhebel DHm Thätigkeit, welcher
Claims (3)
- auf dem einen Ende durch Gelenk G mit dem Tische verbunden ist, dessen anderes Ende in die Curvennuth der Muffe M eingreift. Derselbe wird durch die Nuth rückwärts gedrängt, schiebt infolge dessen den Tisch T mit den abgeschnittenen Stücken vom Strange ab, wobei die Klappe K niederfällt und so die abgeschnittenen Stücke leicht fortzunehmen sind.Diese Verschiebung des Tisches bedingt auch die Verschiebbarkeit der Welle A im Hebel E1.Bei weiterer Drehung der Welle e wird nach einem bestimmten Zeiträume Hebel E durch die Nuth in S gezwungen, seine erste Stellung einzunehmen, und führt so auch den Rahmen -R A in seine frühere Stellung zurück, deich darauf schiebt der Doppelhebel D H den Tisch zwangläufig dem Strange wieder entgegen.Nach Rückgang des Tisches kommt durch Freiwerden des Hebels h2 der Apparat, wie gezeigt, zum Stillstande, und wird erst wieder in Thätigkeit gesetzt, wenn der vorwärts drängende Strang gegen Klappe K drückt und den Tisch verschiebt, so dafs Knaggen η den Doppelhebel H niederdrückt und hierdurch das Spiel erneuert.Die Wellen sowie der ganze Apparat sind auf geeigneten Stühlen und Lagern befestigt.Fig. ι stellt den Apparat mit Abschneidetisch im Grundrifs, Fig. 2 in der Seitenansicht, Fig. 3 in der Längenansicht mit der Welle A dar; Fig. 4 verdeutlicht das Zahnrad JR1 mit der Gleitbahn L.Patent-Ansρrüche:ι . Ein selbsttätiger Abschneider . für Ziegel, welcher nach Auslösung der Sperrung der Kupplungshälfte d durch eine am Tisch T angebrachte Nase η mit der Transmissionswelle C verkuppelt wird, worauf das Abschneiden mittelst der Scheibe S, Hebel EvE1, Rahmen RA und die Verschiebung des Tisches T mittelst der Muffe M, Hebel D H und Gelenkstange G erfolgt.
- 2. Ari dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Abschneider die Einrichtung zum Feststellen der Welle A, bestehend aus der Kupplung, dem Doppelhebel H, der Drehungswelle n> und dem Hebel h2.
- 3. An demselben Abschneider das den Hebel E1 einschliefsende Gabellager D K, welches■ die Verschiebbarkeit der Welle A ermöglicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58738C true DE58738C (de) |
Family
ID=333011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58738D Expired - Lifetime DE58738C (de) | Selbstthätiger Abschneider für Ziegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58738C (de) |
-
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