DE587315C - Maschine zur Gewinnung unbeschaedigter Vliese von Tierfellen - Google Patents

Maschine zur Gewinnung unbeschaedigter Vliese von Tierfellen

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DE587315C
DE587315C DE1930587315D DE587315DD DE587315C DE 587315 C DE587315 C DE 587315C DE 1930587315 D DE1930587315 D DE 1930587315D DE 587315D D DE587315D D DE 587315DD DE 587315 C DE587315 C DE 587315C
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rollers
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DE1930587315D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Maschine zur Gewinnung unbeschädigter Vliese von Tierfellen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Gewinnen unbeschädigter Vliese von Tierfellen.
  • Der Erfindung gemäß werden einer S.chervorrichtung zu .diesem Zweck Walzenpaare, die die Felle in Längs- und Querrichtung strecken, vorgelagert, mit denen Leit- und Förderbänder zusammenarbeiten.
  • Es ist bereits bekannt, Walzen verschiedener Profilierung dazu zu benutzen, gegerbte Häute und Felle oder Leder im Gegensatz zu rohen Fellen in aufeinanderfolgender Behandlung entsprechend der verschiedenen Stärke der Haut an den Rücken- und Seitenteilen zu strecken, um flache, der ursprünglichen Größe der Tierhaut entsprechende Stücke zu erhalten. Es war jedoch nicht bekannt, Rohhäute, die 'härter und weniger leicht formbar als gegerbtes Leder sind, vor dem Scheren so zu behandeln, daß ein uribeschädigtes Vlies so von der Rohhaut maschinell gleichmäßig über die ganze Fellbreite abgeschoren werden konnte, daß das Abscheren zum Erreichen der größtmöglichen Haarlänge unmittelbar über der Hauterfolgte und außerdem die Haut unbeschädigt erhalten blieb.
  • Die maschinelle Gewinnung unbeschädigter Vliese von Tierfellen erfolgte lediglich in der Weise, daß die Haut in der Maschine zerkleinert wurde. Zum gewöhnlichen Abnehmen der Haardecke von Fellen, d. h. zum ungeordneten Gewinnen des Haares unter Schonen der Haut, ist bereits vorgeschlagen, das Fell über eine auf die Fleischseite wirkende, mit Rippen in Form von Rechts- und Linksgewinde versehene Streichwalze zu führen, die das Fell lediglich nach den Seiten auseinanderstreicht und breithält, nicht aber eine Streckwirkung auf die verschieden dicken Hautteile sowie die von der Gliederstärke des Tieres und vom Trennen des Felles herrührenden Falten und Unregelmäßigkeiten ausüben kann. Das Fell wird bei dieser Vorrichtung nach dem Auseinanderstreichen zwischen eine Förderwalze und einem Kamm mit darübergeführtem Bandmesser geführt.
  • Da Vorrichtungen mit Streichwalzen, also mit Walzen ohne Gegenlager, nicht geeignet sind, Unebenheiten und Falten in Leder oder in Rohhaut auszugleichen, bleiben erheblich lange Haarreste auf dem Fell stehen, und es ist daher mit ihnen nicht möglich, maschinell wirtschaftlich ein unzerstörbares Vlies zu erhalten. Außerdem ist dies auch deshalb nicht möglich, weil bei der bekannten Vorrichtung der Zusammenhalt des geschnittenen Vlieses durch das über den Kamm meiner oder in zwei Richtungen geführte Bandmesser zerstört wird. Derartige Vorrichtungen sind nur zur Bearbeitung einiger weniger Fellarten mithartem Haar geeignet, während gerade die wichtigsten, für die Haar- und Vliesgewinnung wertvollsten Kleintierfelle, z. B. Hasen- und Kaninchenfelle, wegen ihres weichen Haares, das sich unter der Einwirkung von Kämmen und Bandmessern umlegt, nicht durch derartige Vorrichtungen zu bearbeiten sind.
  • Die Maschine gemäß -der Erfindung zeigt den Vorteil, daß insbesondere beim Scheren kleiner weichhaariger Felle ein unbeschädigtes Vlies größtmöglicher Haarlänge unter gleichzeitigem Gewinnen einer unversehrten, einen hochwertigen Rohstoff bildenden Haut erhalten wird.
  • Zum Erreichen dieser Vorteile ist es vorteilhaft, die Maschine gemäß der Erfindung mit mehreren hintereinander angeordneten Reihen von Walzenpaaren zu versehen, .die mit Abstand nebeneinander und zu den Paaren benachbarter Reihen versetzt angeordnet sind. Hierdurch wird jede Stelle des Felles unabhängig von den Stärkenunterschieden an den verschiedenen Hautstellen einer erheblichen Reckwirkung unterworfen, die insbesondere durch die Rippen in Form von Rechts- und Linksgewinde auf den unteren, auf die Fleischseite des Felles wirkenden Walzen hervorgerufi#n. wird.
  • Die das Gegenlager für die unteren Walzen bildenden, auf der Haarseite laufenden Walzen tragen Längsrippen, so daß das Vlies lediglich gedrückt, im übrigen aber geschont wird. Die Walzenpaare der Maschine gemäß der Erfindung führen so der dahinter angeordneten Scherv orrichtung ein vollständig ebenes, faltenloses Fell zu, von dem sich die Haare in ihrer Gesamtheit als geschlossenes Vlies nahe an der Haut abtrennen- lassen. Ein solches Vlies bietet auch den außerordentlich wichtigen Vorteil, daß das Haar nach Farbe und Güte leicht sortiert werden kann.
  • Vorteilhaft ist zwischen den verschiedenen Walzenpaaren und der Schervorrichtung eine Kehlleiste angeordnet, die das Haar unmittelbar vor dem Scheren schonend aufrichtet.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Maschine gemäß der Erfindung.
  • Abb. i zeigt die Maschine zum Strecken und Scheren im Schnitt.
  • Abb.2 zeigt die Maschine ohne die dazugehörige Schervorrichtung von oben gesehen. Der in den Abbildungen dargestellte, zum Strecken der Felle dienende Maschinenteil hat einen Werktisch, der eben oder geneigt angeordnet ist und Walzen sowie Führungsbänder enthält. Die Tischfläche wird in passender Weise durch Blechplatten 5 gebildet und ist mit dem Durchgriff der Streckwalzen und der Führungsbänder dienenden Öffnungen versehen.
  • Die über dem Tisch befindlichen Walzen i sind mit in Längsrichtung verlaufenden Rillen versehen und üben auf die darunter befindlichen Walzen 2 und damit auf die Förderbänder einen regelbaren Druck aus. Die Walzen 2 tragen, um ein seitliches Ausrecken in der Breitenrichtung der Felle zu erreichen, passend gruppierte, schraubenförmig verlaufende Profile oder Rillen. Selbstverständlich können die Walzen. zum Erreichen der günstigsten Streckwirkung auch mit anderen Profilformen oder Rillenanordnungen versehen sein.
  • Die Bänder oder Riemen q., auf die das zu bearbeitende Fell aufgelegt und durch die es über den Tisch durch die Streckvorrichtung geführt wird, werden zwischen einem Walzenpaar hindurch und um das darauffolgende mittels Umlenkrollen herumgeführt. Dabei sind die nebeneinanderlaufenden Bänder in bezug auf die Walzenführung gegeneinander versetzt geführt, so daß ,ein Band zwischen einem Walzenpaar hindurchgeht, wenn das danebenliegende durch die Umlenkrollen 3 um die untere Walze herumgeführt ist. Zum Spannen der Bänder oder Riemen dienen Spannrollen 6, 7, die an irgendeiner passenden Stelle der Maschine angebracht sein können.
  • Die Walzen, insbesondere die unteren Walzen, werden durch endlose Ketten oder in anderer zweckentsprechender Weise angetrieben. Wenn das Fell sämtliche Walzen der Maschine durchlaufen hat, wird es einer mit Längsrillen versehenen Walze 8 zugeführt, die mit einem Zahnradgetriebe versehen und von Hand oder mechanisch angetrieben wird. Eine hinter der Walze 8 liegende zweite Walze 9 ist mit der ersten durch Zahnräder o. dgl. verbunden. Über der Walze 8 ist eine Schiene oder Kehlleiste io angeordnet, die der Breite der Streckvorrichtung entsprechend dazu dient, die während des Streckvorganges umgelegten Haare des Felles wieder aufzurichten.
  • Die Kehlleiste oder Schiene ist in der Höhenlage, d. h. in bezug auf das ankommende Fell regel- und einstellbar. Unmittelbar hinter der Aufrichtschiene i o ist eine vorzugsweise durch :einen Motor angetriebene Schermaschine i i angebracht, in deren Kämme die Haare des Felles eintreten. Eine dicht über bzw. hinter der Schermaschine angeordnete Leitplatte 12 dient zum Aufnehmen des unversehrten abgeschorenen Vlieses, während die geschorene Haut zwischen den beiden Walzen 8 und 9 durch die in den Walzen angeordneten Längsrillen nach unten fortgezogen wird.
  • Das Arbeiten mit der Maschine ist außerordentlich einfach. ' Das Fell wird auf den Tisch zwischen das erste Paar der Streckwalzen geführt, wodurch es mitgenommen und unter Streckwirkung nach beiden Richtungen durch sämtliche Streckwalzenpaare gefördert wird. Hierbei erfolgt ein vollständiges Ausrecken des Felles in Längs- und Querrichtung, so daß es in vollkommen ebenem Zustande unter der Kehlleiste i ö hinwegläuft, die die niedergelegten Haare des Felles 'aufrichtet, so daß diese in die unmittelbar dahinter befindliche Schere eintreten und als geschlossenes Vlies dicht auf der Haut abgeschnitten und das Vlies als geschlossenes Ganzes über die Schervorrichtung nach hinten abgeführt wird, während das Fell sauber geschoren zwischen den Walzen 8 und g die Vorrichtung verläßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Gewinnung unbeschädigter Vliese von Tierfellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schervorrichtung (i i) Walzenpaare (i, 2) zum Strecken des Felles in Längs- und Querrichtung und mit den Walzen zusammenarbeitende Leit- und Förderbänder (q.) vorgelagert sind, um außer dem Vlies auch die Haut unversehrt zu erhalten.
  2. 2. Maschine nach Einspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Reihen von Walzenpaaren hintereinander, die Walzenpaare mit Abstand nebeneinander und zu den Paaren benachbarter Reihen versetzt angeordnet und die mit der Haarseite zusammenwirkenden Walzen längsgerippt und die auf die Fleischseite wirkenden, Walzen mit Rippen, in Form von Rechts-und Linksgewinde versehen sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Walzenpaaren eine dem Aufrichten der Haare dienende Kehlleiste (i o) unmittelbar vor der Schervorrichtung angeordnet ist.
DE1930587315D 1930-10-29 1930-10-29 Maschine zur Gewinnung unbeschaedigter Vliese von Tierfellen Expired DE587315C (de)

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