DE587280C - Steuerstelle fuer Rohrpostanlagen - Google Patents

Steuerstelle fuer Rohrpostanlagen

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DE587280C
DE587280C DET40358D DET0040358D DE587280C DE 587280 C DE587280 C DE 587280C DE T40358 D DET40358 D DE T40358D DE T0040358 D DET0040358 D DE T0040358D DE 587280 C DE587280 C DE 587280C
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DE
Germany
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contact
tapping
control station
pneumatic tube
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Expired
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DET40358D
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English (en)
Inventor
Arno Horn
Hans Mauch
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/42Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Steuerstelle für Rohrpostanlagen Es ist bekannt, die Rohrpostbüchsen mit einstellbaren Kontaktringen auszurüsten, durch die je nach ihrer Verdrehung gegenüber einer Anfangsmarke die zur Erreichung des Büchsenzieles notwendigen Schaltvorgänge ausgelöst werden. In einer Steuerstelle, die vor jeder oder mehreren Weichen gemeinsam angeordnet ist, wird die Stellung des Kontaktringes gegenüber der Anfangsmarke ermittelt und die sich hieraus ergebenden Steuervorgänge für die Stellung der Weichen ausgelöst. Da die Rohrpostbüchse während ihrer Fahrt im Fahrrohr jede beliebige Drehlage (um ihre Längsachse) annehmen kann, so ist es erforderlich, entweder die Büchsen während ihrer Fahrt zu führen oder aber an der Steuerstelle eine Vorrichtung vorzusehen, durch die die Rohrpostbüchse in die Normallage überführt wird.
  • Durch die Erfindung sollen nun die Einrichtungen erspart werden, die bei den bisherigen Anordnungen notwendig sind, um die Rohrpostbüchse an der Steuerstelle in eine Normallage zu führen. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Steuerstelle ist es möglich, in jeder beliebigen Drehlage der Rohrpostbüchse die Einstellung des Einstellgliedes gegenüber der Anfangsmarke zu ermitteln und schaltungstechnisch für die Steuerung der Weichen auszuwerten. Erreicht wird dieser Vorteil dadurch, daß an der Steuerstelle Abgreiforgane angeordnet sind für die Ermittlung der Lage der Anfangsmarke und Abgreiforgane für die Ermittlung der Lage des Einstellgliedes. Diese Abgreiforgane stehen mit einer Differenzzähleinrichtung in Verbindung, in der aus dem Abgreifergebnis durch Differenzbildung die Lage des Einstellgliedes gegenüber der Anfangsmarke festgestellt wird. Wie die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen, kann die Ermittlung der Differenz der Stellung der Anfangsmarke gegenüber der Stellung des Einstellgliedes in verschiedener Weise auf schaltungstechnischem Wege stattfinden. Es sei jedoch erwähnt, daß diese Ermittlung auch auf rein mechanische Weise erfolgen könnte, indem Methoden angewendet werden, wie sie bei Rechenmaschinen üblich sind.
  • Ferner ist zu beachten, daß die Lage der Büchse in der Steuerstelle bisweilen für die Ermittlung des Zielkenneichens sehr ungünstig ist, wenn nämlich die Kennzeichenglieder gerade zwischen zwei Abgreiforganen liegen. Damit in dieser kritischen Lage der Büchse ein zuverlässiges Arbeiten der Steuerstelle gewährleistet ist, wird erfindungsgemäß das eine Kennzeichenglied so ausgebildet, daß in der kritischen Lage der Büchse dieses Kennzeichenglied entweder mit zwei oder gar keinem Abgreiforgan in Berührung kommt. Dieses Kriterium wird zur Auslösung eines Schaltvorganges benutzt, durch den andere Abgreiforgane, die sich nicht in einer gegenüber der Büchse kritischen Lage befinde, für die Ermittlung des Zielkennzeichens wirksam gemacht werden. Es ist jedoch möglich, statt der Verwendung von in ihrer Lage unveränderbaren Hilfsabgreiforganen die Abgreiforgane eine Korrekturbewegung ausführen zu lassen.
  • Abb. i zeigt schematisch den Plan einer Rohrpostanlage.
  • Abb. 2 stellt einen Längsschnitt . durch die Steuerstelle dar.
  • Abb. 3 ist das Schaltungsschema der Steuerstelle. _ Abb.4 zeigt ein zweites Schaltungsschema für die Steuerstelle.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt durch die Steuerstelle, bei der die Abgreiforgane eine Korrekturbewegung ausführen.
  • In der Abb. i sind mit Stl und SP die Steuerstellen bezeichnet. Die sich in Pfeilrichtung bewegenden Rohrpostbüchsen sollen wahlweise zu den Stationen I bis IX geschickt werden. In dem Schema sind zwei Gruppenweichen GWl und GW2 gezeigt. Außerdem sind eine Anzahl von Einzelweichen'Wl bis WI dargestellt, die zu den Stationen I bis IX führen.
  • Wie die Abb. 2 zeigt, sind an der Rohrpostbüchse Einstellringe ER' und ER2 vorhanden, die um die Längsachse der Rohrpostbüchse drehbar sind. Der Ring ER' besitzt ein Kontaktsegment NI, das auf dem Schleifring SR 2 entlang gleitet. Der Kontaktring ER2 besitzt gleichfalls ein Kontaktsegment N2, das auf dem Schleifring SR3 entlang gleitet. Die Größe der Kontaktstücke N1 und N2 beträgt in dem vorliegenden Beispiel ein Achtel des Umfanges der Ringe ER: und ER2. Mit dem Schleifring SRI fest verbunden ist das Kontaktstück 117. Auf den Schleifringen SR2 und SR3 sind acht Teilstriche o, i bis 7 eingraviert. In der Mitte der Kontaktstücke NI und N2 ist gleichfalls ein Teilstrich Z1 und Z2 eingraviert. Vor dem Absenden der Rohrpostbüchse wird nun das Kontaktstück NI auf einen bestimmten Teilstrich o, i, 2 usw. eingestellt. Diese Einstellung kennzeichnet diejenige Gruppenweiche GW, die zur Erreichung des Büchsenzieles in eine entsprechende Lage gebracht werden muß. Durch die Einstellung des Kontaktstückes N2 auf einen bestimmten Teilstrich o bis 7 wird die Weiche W l, W 2 USW. gekennzeichnet, die umgelegt werden soll. Auf dem Schleifring SR1 schleift eine Kontaktbürste K1. Den Schleifringen SR2 und SR3 wird über den Kontaktbürsten K2 und K3 Strom zugeführt. Auf dem Umfang des Ringes SR1 schleifen in Höhe des Kontaktstückes M acht Kontaktbürsten A 1 bis A 8, die auf dem Umfang dieses Ringes gleichmäßig verteilt sind. Auf dem Umfang des Einstellringes ER' schleifen acht Kontaktbürsten B1 bis B8, die gleichfalls gleichmäßig auf dem Umfang des .Ringes ER' verteilt sind. Da die Größe des Kontaktstückes N1 ein Achtel des Umfanges des Ringes ER' beträgt, so kommt immer eine der Bürsten B1 bis B$ mit dem Kontaktstück Nr in Berührung. Auf dem Einstellring ER2 schleifen acht Kontaktbürsten C1 bis C8. Die Anordnung der Kontaktbürsten Cl bis C$ ist auch wieder so getroffen, daß immer eine dieser Bürsten mit dem Kontaktstück N2 in Berührung kommt. Die Kontaktbürsten A 1, B 1, Cl liegen alle in der gleichen Ebene untereinander. Dasselbe gilt sinngemäß von den Bürsten A 2, B 2, C 2 üsw. An der Steuerstelle ist ferner ein Sperrhebel Sp vorgesehen, durch den die ankommende Büchse zunächst festgehalten wird, damit das Ausprüfen der Stellungen der Kontaktstücke NI - und N2 gegenüber dem festen Kontaktstück A7 erfolgen kann.
  • Zum Verständnis der Schaltung nach Abb. 3 sei .angenommen, das Kontaktstück NI sei auf den Teilstrich 4 gestellt worden und das Kontaktstück N2 auf den Teilstrich i. Das als Anfangsmarke geltende Kontaktstück M befindet sich immer auf dem Teilstrich o. Es sei nun angenommen, daß die Rohrpostbüchse in der Steuerstelle zufällig die Lage angenommen hat, wie es in Abb. 3 schematisch dargestellt ist, d. h. das Kontaktstück M kommt nicht mit der Kontaktbürste A8 in Berührung, sondern mit der Kontaktbürste A 2. Dementsprechend kommt auch das Kontaktstück NI nicht mit der Kontaktbürste B4, sondern mit der Kontaktbürste BI in Berührung, und das Kontaktstück N2 schleift auf der Bürste C3. In dieser Lage der Rohrpostbüchse kommt folgender Stromkreis zustande: i. Erde, Relais H, Schleifkontakt KI, Schleifring SR 1, Kontaktstück IV, Kontaktbürste A 2, Kontakt gyl, Relais R2, Batterie.
  • Die Widerstände der Relais R1 bis R8 sind so bemessen, daß das Relais H in dem Stromkreis i nicht anzieht, dagegen das Relais R2. Die Kontakte i r2 bis g y2 werden umgelegt. Die Arbeitskontakte der Relais RI bis R8 sind der übersichtlichen Darstellung wegen in der Schaltung nur durch Punkte angedeutet. Durch das Ansprechen des Relais R 2 wird folgender Stromkreis geschlossen: 2. Erde, Kontakt 2u, Schleifbürste K2, Schleifring SR2, Kontaktstück N1, Kontaktbürste B6, Kontakt 6h, Kontakt 6y2, MagnetG4, Relais L', Kontakt iu, Batterie.
  • In diesem Stromkreis zieht der Gruppenweichenmagnet G4 an, der sich über eine zweite Wicklung in Abhängigkeit von einem eigenen Kontakt und dem Durchfahrtkontakt der Weiche hält. Über den Kontakt l:' wird Relais U'zum Ansprechen gebracht, das sich über den eigenen Kontakt 3 u in Abhängigkeit von dem Rohrkontakt i k (Abb. 2) hält. Durch das Ansprechen des Relais U kommt über den Arbeitskontakt 2 u der nachstehende Stromkreis zustande 3.* Erde, 2 u, K3, SR3, N2; C3, 3 h, 3 72, Stationsweichenmagnet S', i u, Batterie.
  • Der Stationsweichenmagnet S' hält sich über eine zweite Wicklung in. Abhängigkeit von einem eigenen .Kontakt -und dem Durchfahrtkontakt an der Stationsweiche.
  • Entsprechend der Einstellung des Kontaktstückes N' auf den Teilstrich q. ist der .Gruppenweichenmagnet G4 und entsprechend der Einstellung des Kontaktstückes N2 auf den Teilstrich i ist der Stationsweichenmagnet S' zum Anziehen gebracht worden. Die in der Steuerstelle befindliche Büchse kann jetzt dieselbe verlassen. In °bekannter Weise erfolgt hierbei die Freigabe der Büchse durch das Anziehen eines Sperrmagneten, der in Abhängigkeit von Kontakten an den umgelegten Weichen eingeschaltet wird.
  • Es wäre auch denkbar, die Abfahrt der Büchse an der Steuerstelle abhängig von einer Zeitschalteinrichtung zu machen, dessen Ablaufzeit so bemessen ist, daß mit Sicherheit der Steuervorgang für die Weichen durchgeführt werden kann. Sobald die Büchse die Steuerstelle verlassen hat, werden die Relais R2 und U Stromlos. Die Weichenmagnete G4 und S' kehren in ihre Ruhelage zurück, sobald die Büchse die Weichen durchfahren hat.
  • Es sei nun, angenommen, daß die Lage der Büchse in der Steuerstelle zufällig eine solche ist, daß das Kontaktstück M gleichzeitig mit zwei Kontaktbürsten A 2 - und A 3 in, Berührung kommt. Die Länge des Kontaktstückes M soll etwas größer sein als der Abstand zwischen zwei Kontaktbürsten, während die Länge der Kontaktstücke NI und N2 etwas kleiner sein soll als der Abstand zwischen zwei Kontaktbürsten. In dem angenommenen Beispiel befindet sich daher das Kontaktstück NI gerade zwischen den Kontaktbürsten B6 und B', ohne mit diesen Kontaktbürsten in Berührung zu kommen. Das Kontaktstück N2 befindet sich gleichfalls -zwischen den Kontaktbürsten C3 und C4. Da die Kontaktbürsten A 2 und A 3 mit dem Kontaktstück M in Verbindung stehen, ziehen in dem nachstehend angeführten Stromkreis die Relais H, R z und R 3 an q.. Erde, H, K1, SRI, U, A2, g v', R2, Batterie und parallel dazu A3; g y2, R3, Batterie.
  • Durch die Parallelschaltung des Relais R 2 und R3 wird der Strom für das Relais H so vergrößert, daß dasselbe anziehen kann. Nachdem Relais R 2 angezogen ist, wird der Stromkreis für das Relais R3 durch Kontakt g unterbrochen. Das bereits angezogene Relais H hält sich jetzt über Relais R2. Über die Kontakte = h bis g h des Relais H werden die Hilfsbürsten B1' bis B3' und Cl' bis C8' an die Kontakte der Relais R1 bis R$ geschaltet. Über die Hilfsbürsten B6' kommt der unter 2 beschriebene Stromkreis zustande, während über die Hilfsbürsten C3' der unter 3 angegebene Stromkreis verläuft. Die weiter sich abspielenden Schaltvorgänge sind die gleichen, wie bereits beschrieben.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. q. dargestellt. Statt der in bekannter Weise zur Differenzbildung miteinander verdrahteten Kontaktanordnung einer Relaisreihe werden bei diesem Ausführungsbeispiel Schrittschalter verwendet. Der Einfachheit halber ist angenommen, daß von der Steuerstelle nur die Stationsweichen SO, S' usw. zu beeinflussen sind. Die Bestimmung dieser Stationsweiche geschieht wieder durch Verschieben des Kontaktstückes N gegenüber der Anfangsmarke M.
  • Es sei angenommen, daß das Kontaktstück N auf den Teilstrich 3 gestellt ist, d. h: es soll der Weichenmagnet S3 zur Umlegung der Weiche in der Station III beeinflußt werden. Die Rohrpostbüchse soll in der Steuerstelle die hier angedeutete Lage eingenommen haben, d. h. die Anfangsmarke M, die immer auf dem Teilstrich o steht, kommt nicht mit der Kontaktbürste A8 in Berührung, sondern mit der Kontaktbürste A 3. In dieser Lage der Bürste kommt dann "sinngemäß das Einstellglied N nicht mit der Kontaktbürste B3, sondern mit der Kontaktbürste Bs in Berührung. Sobald die Büchse in der Steuerstelle durch den Sperrhebel SP (vgl. Abb. 2) festgehalten wird, werden die Kontakte i k, 2 k umgelegt. Durch Schließen des Kontaktes 2k erhält der DrehmagnetDl Unterbrecherstrom, so daß die Kontaktarme a1, b1, cl, dl, e1 schrittweise vorwärts bewegt werden: 5. Erde, Unteibrecherkontakt U, Rohrkontakt 2 k in, der Steuerstelle, Drehmagnet D', i Kontakt 3 t des Relais T, Batterie.
  • Sobald der Kontaktarm cl den Schritt 3 erreicht hat,. zieht das Prüfrelais P in folgendem Stromkreis an: 6. Erde, Schleifkontakt KI, Schleifring SRI, Kontaktstück M, Kontaktbürste A 3, Kontaktarm cl, Kontakt 2h des Relais H, Prüfrelais P, Rohrkontakt i k, Batterie.
  • Über den eigenen Kontakt ip hält sich das Relais P; über den Kontakt 3p des Relais P erhält der Drehmagnet D 2 Unterbrecherstrom, so daß die Kontaktarme a2, b2 schrittweise vorwärts bewegt werden. Im gleichen Rhythmus bewegen sich jetzt die Kontaktarme a1 bis e1 des. einen Schrittschalters und die Kontaktarme a2; b2 des zweiten Schrittschalters. Die Kontaktarme a1 bis e1 des ersten Schrittschalters eilen den Kontaktarmen a2, b 2 des zweiten Schrittschalters um drei Schritte voraus. Sobald der Kontaktarm a1 den Schritt 6 erreicht, zieht das Relais T in folgendem Stromkreis an 7. Erde, Schleifkontakt K2, Schleifring SR2, Kontaktstück N, Kontaktbürste B6, Kontaktarm a1, Kontakt 31a, Relais T, Kontakt 2p, Batterie.
  • ' Über den eigenen Kontakt it hält sich das Relais T. - Durch das Anziehen des Relais T wird jetzt über den Kontakt 2t der Weichenmagnet S3 in. folgendem Stromkreis erregt B. Batterie, Kontakt 2t, Kontaktarm a2 auf Schritt 3, Weichenmagnet S3, Erde.
  • Über einen eigenen Kontakt und eine zweite Wicklung hält sich in bekannter Weise der Weichenmagnet S3 in Abhängigkeit von einem Durchfahrkontakt an der Weiche. Durch das Umlegen des Kontaktes 2t ist der Drehmagnet D 2 stromlos geworden; ebenso ist der Anzugsstromkreis für den Drehmagneten Dl durch Öffnen des Kontaktes 3t unterbrochen worden. Durch das vom Magneten S3 veranlaßte Umlegen der Weiche wird in bekannter Weise die Abfahrt der Büchse aus der Steuerstelle freigegeben. Sobald die Büchse die Steuerstelle verlassen hat, kehren die Rohrkontakte ik und 2k wieder in ihre Ruhelage zurück. Der Haltestromkreis für das Relais P wird durch Kontakt ik unterbrochen. Durch das Abfallen des Relais P wird auch das Relais T stromlos, dessen Haltestromkreis durch den Kontakt 2p unterbrochen wird. Über den Kontaktarme', den Ruhekontakt 3t wird der Drehmagnet Dl von neuem erregt und die Kontaktarme a1 bis e1 in die Anfangslage zurückgeführt. Auch der Drehmagnet D2 erhält im nachfolgenden Stromkreis Unterbrecherstrom 9. Batterie, 2t, D2, b2, 3P, U, Erde. Sobald die Kontaktarme a2, b2 ihre Anfangslage erreicht haben, wird der unter 9 genannte Stromkreis durch den Kontaktarm b2 unterbrochen.
  • Um ein sicheres Abgreifen des Zielkennzeichens von der Büchse zu gewährleisten, wenn die Einstellglieder der Büchse zufällig eine gegenüber den Abgreiforganen in der Steuerstelle ungünstige Lage einnehmen, wird eine Umschaltung veranlaßt. Zu diesem Zweck ist die Länge des Kontaktstückes M ein wenig kleiner gewählt als der Abstand zwischen zwei Kontaktbürsten Al, A2 USW., so daß in der kritischen Lage der Rohrpostbüchse eine Berührung des Kontaktstückes M mit einer der Bürsten A' , A2... nicht stattfindet.
  • Es sei angenommen, das Kontaktstück M befinde sich gerade zwischen den Kontaktbürsten A 3 und A4. Wenn daher der Kontaktarm cl die Stellung des Kontaktstückes M ausprüft, so liegt an keinem der Schritte i bis 8 das an der Schleifbürste El liegende Prüfpotential. Auf Schritt 9 kommt jedoch folgender Stromkreis zustande: io. Erde, Relais H, Kontaktarm cl auf Schritt 9, Kontakt 21a, Relais P, Rohrkontakt ik, Batterie.
  • In diesem Stromkreis zieht nur das Relais H an, da die Wicklung dieses Relais so hochohmig sein soll, daß das Relais P nicht ansprechen kann. Relais H hält sich in nachfolgendem Stromkreis ii. Erde, H, ila, 3t, Batterie.
  • Da der unter 5 geschilderte Anzugsstromkreis für den Drehmagneten Dl durch Kontakt 3t noch nicht unterbrochen ist, werden die Kontaktarme a1 bis e1 zum zweiten Male über die einzelnen Kontaktschritte geführt. Sobald der Kontaktarm dl den Schritt 3 erreicht, zieht das Relais P in folgendem Stromkreis an: 12. Erde, K1, M, A3', dl auf Schritt 3, 214 P, ik, Batterie.
  • Durch das Anziehen des Relais P erhält der Drehmagnet D2 über Kontakt 3p Unterbrecherstrom, wie bereits geschildert, so daß sich jetzt die Kontaktarme a2 und b2 gleichzeitig mit den Kontaktarmen a1 bis e1 fortbewegen. Sobald der Kontaktarm b1 den Schritt 6 erreicht, zieht das Relais T in folgendem Stromkreis an 13:. Erde, K2, SR2, N, BI', b1 auf Schritt 6, 3h, T, 2p, Batterie.
  • Durch das Umlegen des Kontaktes 2t und Kontaktarm cx2 auf Schritt 3 zieht der Weichenmagnet S3 an und der Drehmagnet D2 wird stillgesetzt. Durch das .Öffnen des Kontaktes 3t wird der Anzugsstromkreis für den Drehmagneten Dl unterbrochen und das Relais H zum Abfallen gebracht. Die weiter sich abspielenden Schaltvorgänge, wie der Nachhauselauf der Schrittschalter, sind die gleichen, wie bereits geschildert.
  • Es ist nun denkbar, anstatt durch ein Relais H eine Umschaltung auf die Hilfsbürsten vorzunehmen, die Hauptbürsten selbst in die punktierte Lage zu bewegen. In diesem Falle könnte auf die Kontaktarme b1 und dl verzichtet werden; statt dessen müßte jedoch in der Steuerstelle eine Vorrichtung vorgesehen werden, durch die der ganze Bürstenkranz um einen gewissen Winkelbetrag verdreht wird. Wie dies durchgeführt werden kann, zeigt die Abb. 5.
  • Die untereinanderliegenden Bürsten Al, B1, A', B 2 USW. sind in einem' zylinderartigen Isolierstück J befestigt, das, wie die Abb. 2 erkennen läßt, um die Rohrachse drehbar ist. An dem Zylinder J befindet sich ein Ansatz Z, an den die Feder F angreift. Durch die Feder F wird der Ansatz Z gegen den Tauchanker Hl des Magneten H gepreßt. Die Bewegung des Ankers Hl wird durch den festen Anschlag An i begrenzt. Wenn nun, wie bei Abb. q. beschrieben ist, der Magnet H anzieht, so wird durch den Anker Hl der Zylinder ,j ein Stück entgegen der Feder F gedreht, so daß die Bürsten A1, B1 usw. aus der für das Abgreifen des Zielkennzeichens kritischen Lage herausbewegt werden. Damit nach Stromloswerden des Magneten H die Bürsten in dieser. neuen Lage verbleiben, ist an dem Zylinder J eine Rast X vorgesehen, in die die Klinke L einfällt. Sobald die Büchse die Steuerstelle verläßt, wird durch die Bewegung des Sperrhebels SP ein mit diesem verbundener Anschlag Q in Pfeilrichtung gegen die Klinke L bewegt, so daß unter Wirkung der Feder F der Zylinder J in seine Anfangslage zurückgedreht wird. Es wäre durchaus denkbar, die eben geschilderte Korrekturbewegung der Abgreiforgane auf mechanischem Wege auszuführen, wenn beispielsweise die Abgreiforgane nicht wie hier als Kontaktbürsten ausgebildet sind, sondern als Fühlstifte, die das aus Erhöhungen und Vertiefungen an der Oberfläche der Büchse bestehende Ziellennzeichen abgreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Steuerstelle für Rohrpostanlagen, in der durch Ermittlung des Winkelbetrages zwischen der festen Marke und dem Einstellglied an der Rohrpostbüchse die Steuerung der Weichen bewirkt wird, indem an der Abgreifstelle auf dem Rohrumfang Abgreifeinrichtungen verteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß derartige auf dem Rohrurnfang verteilte Abgreifeinrichtungen (A, A2..., B1, B2..., C1; C2....) sowohl für die Anfangsmarken (M) als auch für die Einstellglieder (N1, N2) angeordnet sind und die Abgreiferergebnisse, einer weiteren Einrichtung übermittelt werden, die durch Differenzbildung den Winkelbetrag zwischen Anfangsmarke und Einstellglied feststellt.
  2. 2. Steuerstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Abgreiforgane (A1, A2... ) für die Bestimmung der Lage der Anfangsmarke (M) gleich ist der Zahl der Abgreiforgane (B1, B2, C1, C2) für die Bestimmung der Lage der Einstellglieder (N1, N2). 3. Steuerstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgreiforgane (A', A 2, B l, B2, Cl, C 2 ... ) aus Kontaktbürsten bestehen, während die Anfangsmarke (M) und die Einstellglieder (NI, N2) an der Rohrpostbüchse aus Kontaktsegmenten gebildet sind. q.. Steuerstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine die für den Abgreifvorgang ungünstige Lage der Rohrpostbüchse ermittelnde. Schaltvorrichtung (H) vorgesehen ist, durch die gegenüber den Hauptabgreiforganen (A1, B1, C1 ... ) versetzte Hilfsabgreiforgane (A1', B1', C1'...) eingeschaltet werden. 5. Steuerstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine die für den Abgreifvorgang ungünstige Lage der Rohrpostbüchse ermittelnde Schaltvorrichtung (H) vorgesehen ist, durch die die Abgreiforgane (A1, A2. . ., B1, B2. . .) in eine für den Abgreifvorgang günstige Lage bewegt werden. 6. Steuerstelle nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung' (H) in Abhängigkeit von der Lage eines Kennzeichengliedes (11A7) in bezug auf zwei benachbarte Abgreiforgane (A' A 2, A 2 A 3 ... ) wirksam gemacht wird. 7. Steuerstelle nach Anspruch i bis q. und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kontaktstückes (M) größer ist als der Abstand zwischen zwei benachbarten Kontaktbürsten (A1 und A2), so daß in gewissen Lagen der Rohrpostbüchse eine gleichzeitige Berührung zweier Kontaktbürsten (AI A2, A 2 A 3 . . . ) stattfindet. B. Steuerstelle nach Anspruch i bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kontaktstückes (M) kleiner ist als der Abstand zwischen zwei benachbarten Kontaktbürsten (A 1 A 2, A 2 A 3 ... ), so daß in gewissen Lagen der Rohrpostbüchse das Kontaktstück (M) mit keiner der Kontaktbürsten (A 1, A 2. . . ) in Berührung kommt
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077607B (de) * 1954-01-22 1960-03-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zur Zielansteuerung in Rohrpostanlagen durch Buechsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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