DE587193C - Elektrisches Doppelzaehlwerk - Google Patents

Elektrisches Doppelzaehlwerk

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DE587193C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Elektrisches Doppelzählwerk Die Erfindung betrifft ein elektrisches Doppelzählwerk mit einem Relais, das die Umschaltung vom -einen Zähler auf den andern durch elektrische Fernsteuerung auszuführen kestattet. Bei Zählwerken dieser Art ist es bekannt, den jeweils nicht angetriebenen Zähler zu sperren, um fehlerhafte Verdrehungen der Zahlenrollen desselben infolge Erschütterungen zu vermeiden. Bei einem Zählwerk dieser Art sind zwei Blattfedern vorgesehen, von denen jede einen zapfenartigen Anschlag aufweist, der von außen in den äußeren, mit der Einerrolle des zugehörigen Zählers verbundenen Zahnkranz einzugreifen sucht. Der Anker des Umschaltrelais bringt den Antrieb des Zählwerkes mit dem einen oder dem andern Zähler in Eingriff und hebt die Feder des jeweils angetriebenen Zählers ab. Zu diesem Zwecke trägt er einen zwischen den Zahlenrollen hindurchgehenden Balken, der sich an seinem freien Ende in zwei starre Arme gabelt, von denen jeder auf eine der genannten Federn abhebend einwirken kann.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Zählwerk trägt demgegenüber der Umschaltanker eine dünne Gabel, deren- einer Zinken jeweils die Zapfenkrone einer Zahlenrolle des zu sperrenden Zählers nahezu senkrecht zum Umfang dieser Rolle von innen nach außen durchdringt, während der andere Zinken sich innerhalb der mitgenommenen Zapfenkrone befindet.
  • Gegenüber dem genannten bekannten Zählwerk besitzt das erfindungsgemäße die Vorteile, daß die Ausbildung des Ankers zugleich als Träger des Kupplungsteils und der Gabel eine einfachere Montage durch Wegfall besonderer Befestigungsmittel und eine vor dem Einbau erfolgende genaue Einstellung ermöglicht wird, und daß schließlich durch die Bewegung.der Zinken innerhalb der Stifträder Raumersparnis und gedrängte Anordnung aller Teile erreicht wird, da die Gabel nur geringe Dimensionen aufweist.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit zwei Zählern.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, während Abb. a eine Seitenansicht darstellt.
  • Abb. 3 zeigt die Abänderung eines Einzelteils.
  • a. bezeichnet die erste Trommel des ersten Zählers und 3 die erste Trommel des zweiten. Die Trommeln besitzen, wie gewöhnlich, zum Eingreifen eine Zapfenkrone 1q.. Ein Relais mit den Polteilen 8 und 9 ist mit 7 bezeichnet-und mit einer nicht dargestellten Steuerleitung verbunden. Zwischen diesen Polteilen kann um 13 ein Anker 6- schwingen., auf dem in Abb. a eine Gabel befestigt ist. Der Anker ,6 und die Gabel i sind schematisch dargestellt. Ein Schaltrad io ist auf dem Anker 6 angebracht und kann abwechselnd mit dem einen oder anderen der Räder 1_i und 12 in Eingriff treten. Die Gabel i ist aus Blech ausgeschnitten. Sie ist sehr dünn und erfordert keine Regelung der Seitenbewegung ihrer Zinken 4 und 5 infolge des immer sehr genauen Abstandes zwischen den beiden darüber befindlichen Trommeln 2 und 3. Die beiden Zinken 4 und 5 der Gabel stehen senkrecht zu den Flächen der beiden Trommeln und befinden sich jeweils im Innern der Zapfenkronen 14 dieser Trommeln in. Ruhe. Wenn sie in die eine dieser Kronen eindringen, um die entsprechende Trommel festzusetzen, geschieht dieses Eindringen vom Innern der Krone nach außen.
  • Die in Abb. i und 2 dargestellte Stellung der Teile entspricht dem hohen Tarif. Das Schaltrad io, welches durch den Zähler betätigt wird, greift in das Rad i i ein, wodurch die Trommel 2 angetrieben wird. Der obere Zinken 4 der Gabel befindet sich im Innern der Zapfenkrone i ¢ der Trommel z. Der untere Zinken 5 ist in die Krone der Trommel '3 von innen her nach außen eingetreten. Der umgekehrte Vorgang spielt sich für den niedrigeren Tarif ab, wobei das Schaltrad io mit dem Rade 12. in Eingriff tritt.
  • Die Gabel befindet sich vor den Einertrommeln. Es ist also leicht das gute Funktionieren zu überwachen. Außerdem kann man infolge der Dünnheit und der Elastizität der Zinken 4 und 5 die gesperrte Trommel vor- und rückwärts drehen, um sie auf Null zu stellen. Man braucht hierbei nicht zu fürchten, die 'Gabel- zu zerstören. Vorausgesetzt, daß man die Trommel 3 mit der Hand im Sinne des dargestellten Pfeiles in Abb. 2 dreht, wird der links von dem Zinken 5 dargestellte Zapfen über diesen Zinken hinweggleiten, -der infolge seiner Elastizität ausweicht. Wenn die Trommel im entgegengesetzten Sinne gedreht wird, gleitet der rechte Zapfen unter dem Zinken hinweg. Die geringe Dicke der Zinken erlaubt ihnen andererseits, ein leichtes Eintreten zwischen die Zapfen. Die Gabel könnte auch aus sehr dünnem Metalldraht hergestellt sein, wie es in Abb. 3 gezeigt wird. In dieser Abbildung zeigt die Gabel ein Auge 15 für die Befestigung an der Relaisarmatur. Die beiden Zinken 4° und 5° sind an ihren äußeren Enden umgebogen, um Teile 16 und 17 zu bilden, die der Höhe der Zapfen entsprechen und die dazu bestimmt sind, zwischen die Zapfen einzutreten. Es würde ebenfalls genügen, nur die Zinken aus Metalldraht herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Doppelzählwerk, bei welchem ein mit einer Gabel versehener Umschaltrelaisanker ein vom Motor angetriebenes Rad wahlweise mit dem einen der beiden Zähler in Eingriff bringt und den jeweils nicht angetriebenen Zähler sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zinken der dünnen, vom Umschaltanker getragenen Gabel jeweils die Zapfenkrone einer Zahlenrolle des zu sperrenden Zählers nahezu senkrecht zum Umfang dieser Rolle von innen nach außen durchdringt, während der andere Zinken sich innerhalb der mitgenommenen Zapfenkrone befindet.
DE1930587193D 1929-12-10 1930-10-01 Elektrisches Doppelzaehlwerk Expired DE587193C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH587193X 1929-12-10

Publications (1)

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DE587193C true DE587193C (de) 1933-10-31

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ID=4521875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930587193D Expired DE587193C (de) 1929-12-10 1930-10-01 Elektrisches Doppelzaehlwerk

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