DE587191C - Drahtnagelrichtmaschine - Google Patents
DrahtnagelrichtmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
- B21D3/10—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts between rams and anvils or abutments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Bei der Verwendung von Kopfnägeln aller Art besteht oft das Bedürfnis, gebrauchte
Nägel für eine nochmalige Verwendung vorzurichten, was meist von Hand oder mit
Handvorrichtungen geschieht. Die Erfindung ermöglicht es, diese Arbeit wirtschaftlicher
zu gestalten.
Zu diesem Zwecke besteht die Erfindung darin, daß die Maschine aus einem Sammelbehälter,
in den die zu richtenden und auszulesenden Nägel geschüttet werden, in dem
sie in eine bestimmte Lage gebracht und gleichzeitig vollkommen unbrauchbare Stücke
wieder ausgeschieden werden, und einer Ziehvorrichtung besteht, in die das andere Material
stückweise gelangt und in der der Schaft durch Hindurchziehen gerichtet wird.
Der Sammelbehälter ist erfindungsgemäß mit einem Siebrost, einer Gleitfläche und
einer schlitzförmigen Zuführungsrinne versehen, wie bei Nägelvorrichtungen bekannt
ist.
Die Ziehvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem geteilten, mit einer unter
dem Druck einer Feder stehenden Backe versehenen Zieheisen und einer mit einer Zange
versehenen Zugstange.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dar,
und zwar zeigen
Fig. ι den Aufriß,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 den Seitenriß der ganzen· Maschine, Fig. 4 den Aufriß der Ziehbrille,
Fig. 5 den Seitenriß der rechten Ziehbrillenhälfte.
Eine in der üblichen Weise gelagerte Hauptwelle 2, die entweder mittels Riemenscheibe,
Handkurbel oder anderer Antriebselemente oder direkten Antriebsmaschinen angetrieben
wird, leitet sämtliche Arbeitsbewegungen ein. Für die eigentliche Zugbewegung der Zugstange 8 ist ein am anderen Ende der
Hauptwelle 2 angeordneter Kurbeltrieb 6 mit Kurbelschleife 7 und Bewegungsschleife 8"
vorgesehen, der aus der umlaufenden Bewegung der Hauptwelle 2 der Zugstange 8 die
benötigte geradlinige Hinundherbewegung für die Zieharbeit vermittelt. Die in Gleitlagern
geführte Zugstange 8 ist an einem Ende mit einer Greif- und Zugzange 9 versehen,
die im Leerlauf durch die Druckfeder 9° geöffnet gehalten wird. Der Zugzange 9
gegenüber ist die Ziehbrille 25 angeordnet. Damit die Werkstücke, die vom Kopf nach
dem Spitzenende hin durch das Durchziehen durch eine Ziehöse gerichtet werden sollen,
in der Nähe des Kopfes in die Ziehöse selbst gelangen können, wurde diese geteilt ausgeführt.
Während die eine Backe 250 der Ziehbrille
25 feststehend auf dem Block 3" der Grundplatte 3 befestigt ist, wird die andere
25* in einem Prismengleitlager üblicher Ausführung verschiebbar geführt. Beim Beginn
der Rückbewegung der Zugstange 8 in die Arbeitsstellung wird die. bewegliche Backe 25*
durch eine öffnungsvorrichtung, in diesem Falle durch einen Kniehebel 23, der von einer
auf einer Nebenwelle 14 sitzenden Daumens.cheibe22
bewegt wird, nach auswärts gedrückt, so daß das Werkstück in den entstehenden
Spalt in ösenmitte einfallen oder eingelegt werden kann. Zur genauen Einstellung
der Werkstücklage und zur Unterstützung der Backenführung wurde noch ein im feststehenden Backenteil befestigter Führungsstift
25e, der sich an der unteren Grenze
der Ziehöse befindet, vorgesehen. Bei wieder geschlossenem Zieheisen liegt dann das Werkstück
so, daß die Greif- und Zugzange 9 es kurz hinter dem Kopf erfassen kann, wobei die Zange selbst gegen Ende des Rückganges
durch die Schließflächen 25s selbsttätig geschlossen
wird. Der von der Zange am Werkstück veranlaß te Zug im Verein mit dem
Widerstand, den das Werkstück in der Ziehöse findet, verhindert während seines Be-
■20 Stehens und durch die übliche kniehebelartige
Anordnung tier Zangenschenkel ein öffnen der Zange durch die Druckfeder 9« während
des Ziehvorganges. Ist der Widerstand überwunden und werden die Zangenschenkel durch
«5--Zugkräfte nicht mehr belastet, was bei erfolgtem
Durchgange des Werkstückes eintritt, so tritt die Druckfeder 9« in Tätigkeit,
öffnet die Zangenschenkel und läßt das gerichtete Werkstück über eine Gleitfläche 30
.3° nach unten abfallen.
Die Teilung der Ziehbrille verfolgt aber auch noch einen anderen Zweck. Da die
Maschine für jede Länge und Stärke von Nägeln gedacht ist, wird von der Ziehöse eine
gewisse Ausdehnungsfähigkeit bei zunehmenden Materialstärken gefordert. Zu diesem
Zwecke wird der bewegliche Grundkörper 25*
durch eine Druckfeder 26 in seine Arbeitsstellung gedrückt und kann federnd zurückgehen,
wenn Nägel größerer Stärke durch das Zieheisen gezogen werden sollen. Diese Nachgiebigkeit
der Ziehöse vermeidet auch, daß bei aufgenommenen Stücken mit größeren Unregelmäßigkeiten ein Reißen des Werkstoffes
oder ein Maschinenschaden eintritt, da derartige Stücke ein weiteres öffnen der
Ziehöse erzwingen können. Sie müßten allerdings nochmals den ganzen Arbeitsgang durchmachen oder als unbrauchbar ausgeschieden
werden.
Zur Begegnung etwaigen Verschleißes wurde die eigentliche öse aus zwei gesonderten
Hälften 25° und 25^ aus härterem Material,
die schwalbenschwanzförmig in den Grundkörper eingelassen sind, ausgeführt.
Betriebsstockungen sind damit schnell be-Jioben.
Die Druckfeder 26 selbst, die das Zieheisen mit der beweglichen Backe 25* zu schließen hat, wird durch eine Stellschraube
28 gespannt und kann damit auf den erforderlichen Federdruck eingestellt werden.
Die Zuführung der einzelnen Werkstücke zur Ziehvorrichtung übernimmt der Aufnahmebehälter
24, dessen oberer Teil· das gesamte in ihn hineingeschüttete unsortierte Arbeitsgut verschiedener Länge und Stärke
aufnimmt. Diese zum großen Teil auf dem Siebrost 24* liegenden Werkstücke werden
durch eine Schüttelvorrichtung durcheinander geschüttelt, die aus einer auf der Nebenwelle
14 sitzenden Nockenscheibe 17 besteht, die
den doppelarmigen Hebel 19 mit der Stoßstange 20, die in dem am Aufnahmebehälter
24 befestigten Scharnier 21 eingelenkt ist, so betätigt, daß eine stetige Aufwärtsbewegung
und ruckartige Abwärtsbewegung des in Scharnieren 24s beweglichen Behälters stattfindet.
Das Durcheinanderschütteln des Arbeitsgutes veranlaßt die einzelnen Werkstücke, durch einen Siebschlitz nach unten abzufallen
und auf den Gleitflächen 24C und 24·*
weiterzurutschen. Durch die Schräglage dieser Flächen wird den Nägeln ein Hinabrutschen
mit den Köpfen bis zur unteren Kante der Richtfläche 24** gestattet, während
die Schäfte durch den Schlitz 24e hindurchrutschen,
so daß die Nägel mit ihren Köpfen sämtlich nach einer Seite hin zu liegen kommen.
Unbrauchbare Stücke ohne Köpfe rutschen dabei gänzlich durch den Schlitz oder die Zuführungsrinne 24* hindurch und
werden somit aus der weiteren Verarbeitung ausgeschieden. Die Zuführungsrinne 24', von
der Gleitfläche 24* und der Richtfläche 24d gebildet,
weißt nun noch eine Neigung nach dem Zieheisen hin auf, so daß die Werkstücke
in ihrer teilweise ausgerichteten Lage auch eine Bewegung nach dieser Richtung hin
aufnehmen und darin nur durch ein Sperrorgan (Sperrhebel 10 und 11), das im geeigneten
Zeitpunkt den Weg für nur ein Stück freigibt, gehindert werden. Die Anzahl der Schlitze im Siebrost sowie die Neigung der
Gleitflächen muß so gewählt sein, daß, um Stauungen des Materials zu vermeiden, nur 1O5
eine kleine Anzahl von Nägeln jeweils ihren Lauf nimmt. Jede Einzelbewegung der
Werkstücke wird dabei immer durch eine Schüttelbewegung des Behälters eingeleitet,
weshalb diese auch in dem Zeitpunkt zu erfolgen hat, in dem die Ziehbrille geschlossen
wurde und der Durchziehvorgang des Arbeitsganges begonnen hat, damit das vom Sperrorgan
freigegebene Arbeitsstück dann noch genügend Zeit findet, vom Ende der Zuführungsrinne
24* nach der Fangrinne 24' hin
abzufallen und sich mit dem Kopfende auf die mit einer Kerbe versehene Teilfuge des
Zieheisens 25 zu legen, von wo es sich dann von selbst infolge seiner Schwere in die Ziehöse
legen kann, sobald diese geöffnet wird. Daraufhin erfolgt nun der schon beschriebene
■ Arbeits- und Ziehvorgang, nach dessen Beendigung
das. fertig gerichtete Stück nach unten hin abfällt und eine Wiederholung der geschilderten Arbeits- und Bewegungsgänge
eintritt.
Eine durch das Ziehen des Werkstoffes auftretende geringe Härtung der Oberfläche
des Materials verleiht den Schäften nur eine größere Steifigkeit, was für die ίο Wiederverwendung der Nägel sehr vorteilhaft
ist.
Die Maschine selbst ermöglicht es, in kurzer Zeit und vollkommen selbständig gebrauchtes
Material durchzusortieren und wieder verwendungsfähig zu machen. In Betrieben,
in denen mit größeren Mengen Kopfnägeln gearbeitet wird, bringt ihre Verwendung Ersparnisse an Material und Unkosten.
Claims (3)
1. Drahtnagelrichtmaschine für gebrauchte Kopfnägel aller Art, bestehend
aus einem Sammelbehälter und einer Ziehvorrichtung.
2. Drahtnagelrichtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sammelbehälter (24) in an sich bekannter Weise mit einem Siebrost (24*), einer Gleitfläche (24C) und einer schlitzförmigen
Zuführungsrinne (24*) versehen ist.
3. Drahtnagelrichtmaschine nach · den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ziehvorrichtung aus einem geteilten, mit einer unter dem Druck einer Feder (26) stehenden Backe
(25&) versehenen Zieheisen (25) und einer
mit einer Zange (9) versehenen Zugstange (8) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK121595D DE587191C (de) | 1931-08-11 | 1931-08-11 | Drahtnagelrichtmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK121595D DE587191C (de) | 1931-08-11 | 1931-08-11 | Drahtnagelrichtmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587191C true DE587191C (de) | 1933-10-31 |
Family
ID=7244885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK121595D Expired DE587191C (de) | 1931-08-11 | 1931-08-11 | Drahtnagelrichtmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587191C (de) |
-
1931
- 1931-08-11 DE DEK121595D patent/DE587191C/de not_active Expired
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