DE58686A - Anreifsvorrichtung für Stahlstimmen - Google Patents

Anreifsvorrichtung für Stahlstimmen

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DE58686A
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Germany
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nose
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leg
steel parts
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Application number
DE1890M7535
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English (en)
Original Assignee
J. L. MÜLLER in Leipzig, Johannesgasse 10
Filing date
Publication of DE58686A publication Critical patent/DE58686A/de
Application filed by J. L. MÜLLER in Leipzig, Johannesgasse 10 filed Critical J. L. MÜLLER in Leipzig, Johannesgasse 10
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1890 ab.
Die Haupteigenthümlichkeit der vorliegenden Vorrichtung besteht darin, dafs dieselbe blos aus einer Feder hergestellt ist, die an .ihrem einen Ende befestigt und an ihrem anderen Ende zu einer Einfall- und Anreifsnase ausgebildet ist.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1. bis 4 die Vorrichtung mit verschiedenen Stellungen des Anreifsers; Fig. 5 stellt einen Grundrifs dar.
Der eine Schenkel s der rechtwinklig gebogenen Feder ist an der Platte ρ befestigt, während der andere Schenkel r an seinem Ende zur Einfallnase i und Anreifsnase e ausgebildet ist, die in dem Roste i geführt werden. Der Winkel ν bildet einen Anschlag für den Federschenkel s. In Fig. ι gleitet die Einfallnase i unter dem Notenblatt, die Vorrichtung ist in Ruhe, Schenkel s ist zurückgefedert,. Einfallnase i und Anreifsnase e stehen ebenfalls zurück.
Fig. .2 zeigt die Anreifsvorrichtung in dem Augenblick,, wo die Nase i in ein Notenzeichen eingefallen ist; der Schenkel s hat infolge seiner Spannung den Schenkel r mit der Anreifsnase e nach oben bewegt, und da die Einfallnase i und die Anreifsnase e bereits zurückgefedert waren und erstere vom Notenzeichen vorläufig noch in dieser'Stellung gehalten wird, so geht die Anreifsnase an der Stimme % vorbei, ohne diese zu berühren. Gleichzeitig legt sich der Dämpfer d an die Stimme % an. Bei Weiterbewegung des Notenblattes drückt . die Kante des Notenzeichens gegen die Nase z, nimmt dieselbe, dem Druck der Feder s entgegen, mit fort, bis der Schenkel s an dem Winkel ν anliegt. Inzwischen ist aber die Nase e über die Stimme \ gekommen, Fig. 3, und reifst letztere an, wobei nunmehr die Nase i aus dem Notenzeichen herausgedrückt wird, da sie der Fortbewegung des Notenblattes nicht mehr folgen kann (s. Fig. 4). Federschenkel s tritt wieder in Wirkung und zieht den Schenkel r mit Einfallnase i und Anreifsnase e wieder zurück in die in Fig. 1 dargestellte Lage.
Es wird also mit dieser Einrichtung der Anreifsvorgang durch eine einfache Feder mit Einfall- und Anreifsnase bewirkt, wobei alle weiteren Theile, wie sie sich bei anderen dergleichen Einrichtungen finden, fortfallen.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüch:
    Eine Anreifsvorrichtung für Stahlstimmen, bei welcher Einfall- und Anreifsnase (i bezw. e) an einer winkelförmig gebogenen Feder (r s) angeordnet sind, deren einer Schenkel (s) an der Grundplatte (p) befestigt ist, so dafs nach dem Austritt der Einfallnase aus einer Oeffnung des Notenblattes eine selbsttätige Zurückführung der Einfall- und Anreifsnase bewirkt wird und die letztere, welche mit einem Dampfer versehen ist, die Zunge nur bei ihrem Abwärtsgange anreifsen kann.
DE1890M7535 1890-09-27 Anreifsvorrichtung für Stahlstimmen Pending DE58686A (de)

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