DE586607C - Inhalationsvorrichtung - Google Patents

Inhalationsvorrichtung

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DE586607C
DE586607C DEW90429D DEW0090429D DE586607C DE 586607 C DE586607 C DE 586607C DE W90429 D DEW90429 D DE W90429D DE W0090429 D DEW0090429 D DE W0090429D DE 586607 C DE586607 C DE 586607C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Inhalationsvorrichtung Die Erfindung betrifft Inhalätionsvorrichtungen, bei welchen das Heilmittel unter dem Einfluß eines von einem Motorangetriebenen Steuerventils stoßweise austritt und die Dauer der einzelnen Stöße änderbär ist.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist es erforderlich, Teile auszuwechseln, wenn eine Regelung des Verhältnisses zwischen Öffnungszeit und Schließzeit des Ventils vorgenommen werden soll. Dies ist umständlich und zeitraubend. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Antriebsmotor und dem Ventil zu diesem Zweck eine regelbare Steuervorrichtung angeordnet ist. Die. Erfindung bietet den Vorteil, daß die Regelung in einfachster Weise sehr rasch vorgenommen werden kann. Dies ist besonders wichtig für den Arzt, der die Inhalationsvorrichtung für verschiedene Patienten nacheinander benutzt und die Vorrichtung für jeden Patienten anders einstellen muß.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. r ist eine Seitenansicht der Inhalationsvorrichtung.
  • Fig. a ist eine Vorderansicht; und Fig._3 ist ein Grundriß.
  • Die Inhalationsvorrichtung besteht aus einem Gehäuse a, in welchem da@aDruckmittel, welches durch den Schlauch b zugeführt wird, mit dem Medikament; welches sich in dem Behälter c befindet, gemischt wird. Als Druckmittel kann man z. B. Druckluft verwenden. Diese hat aber den Nachteil, daß sie verhältnismäßig kalt ist. Zweckmäßiger ist es, Wasserdampf. zu verwenden, der in einem elektrisch beheizten Kessel erzeugt wird.
  • Das Gehäuse a besitzt eine Düse d, in welcher ein Nadelventil e bewegbar ist. Das Ventil ist mit einem Gewinde e' versehen und in ein Gleitstück feingeschraubt, welches in einer Öffnung des Gehäuses d, und zwar in dessen Längsrichtung verschiebbar ist. Das Nadelventil e ist mittels des Knopfes g in dem Gleitstück f -einstellbar. Eine Feder f' ist bestrebt, das Nadelventil e geschlossen zu halten, d. h. in Fig. z nach rechts zu drücken.
  • Das Gleitstück f ist mit dem einen' Ende eines Lenkers h verbunden, dessen anderes Ende an dem Gehäuse angelenkt ist. Ferner ist an dem Gehäuse ein drehbarer Hebel i angelenkt, dessen freies unteres Ende an einer exzentrischen Steuerscheibe k anliegt. Diese Steuerscheibe sitzt auf der einen Welle eines Reduktionsgetriebes L, welches durch eine Kupplung m von einem Elektromotor n aus angetrieben wird. Der Elektromotor ist vorteilhaft in bekannter Weise mit einer Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit versehen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn .der Behälter c mit dem Arzneistoff gefüllt ist und durch den Schlauch b das Druckmittel zugeführt wird, wird der Elektromotor in in Gang gesetzt. Mittels der Steuer- Scheibe k wird das Nadelventil e zeitweise geöffnet, so daß ein aus dem Druckmittel und dem Arzneistoff bestehender Strahl austritt und mittels des in Fig. i angedeuteten Glasrohres o und des Mundstücks p in den Mund des Kranken eingeführt wird. Der Kranke muß während der Zeit einatmen, in welcher das -Ventil o offen ist. Nach einer vorbestimmten, durch die Regeleinrichtung einstellbaren.Zeit wird das Ventil e mittels der Feder f' geschlossen. Der Kranke kann nunmehr, durch den Druckmittelstrahl nicht behindert, ausatmen.
  • Durch Einstellen des Ventils e in dem Gleitstück f kann das Verhältnis zwischen der Zeitdauer der Ventilöffnung unZl der Zeitdauer des Ventilschlusses geregelt werden. Verschiebt man das Gleitstück f nach links (Fig. i), so trifft der Hebel i später-auf den Hebel h und öffnet auf diese Weise das Ventil e später. Infolgedessen wird die Austrittszeit des Strahles verkürzt und seine Absperrung «nährend einer Umdrehung verlängert. Außerdem kann aber auch durch Regeln der Motorgeschwindigkeit die Aufeinanderfolge der einzelnen Strahlaustritte beschleunigt oder verzögert werden;

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Inhalationsvorrichtung, bei welcher das Heilmittel unter dem Einfluß eines von einem Motor angetriebenen Steuerventils stoßweise austritt und die Dauer der einzelnen Stöße änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsmotor (n) und dem .Ventil (e) eine regelbare Steuervorrichtung angeordnet ist, die eine Änderung des Verhältnisses zwischen der Öffnungszeit und der Schließzeit des Ventils ermöglicht.
  2. 2. Inhalationsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spindel des Ventils (e) ein Gleitstück (f) längsverschiebbar angeordnet ist, auf welches eine von dem Elektromotor (n) angetriebene Steuerscheibe (k) einwirkt.
  3. 3. Inhalationsvorrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ventilgehäuse (a) ein Hebel (r)- angeordnet ist, dessen freies Ende an der Steuerscheibe (k) anliegt und der auf einen zweiten einerseits an dem Gleitstück (f), andererseits an dein Ventilgehäuse (a) angelenkten Hebet (h) einwirkt.
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