DE586340C - Schlitzbunker zur Entwaesserung - Google Patents

Schlitzbunker zur Entwaesserung

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Publication number
DE586340C
DE586340C DEH128725D DEH0128725D DE586340C DE 586340 C DE586340 C DE 586340C DE H128725 D DEH128725 D DE H128725D DE H0128725 D DEH0128725 D DE H0128725D DE 586340 C DE586340 C DE 586340C
Authority
DE
Germany
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bunker
drainage
floor
slot
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Expired
Application number
DEH128725D
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English (en)
Inventor
Dipl-Berging Karl Schuenhoff
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Humboldt Deutzmotoren AG
Original Assignee
Humboldt Deutzmotoren AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • C21B3/08Cooling slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/022Methods of cooling or quenching molten slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Schlitzbunker zur Entwässerung Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlitzbunker zur Entwässerung g von schlammigen, eine oder grobkörnigen Massen, insbesondere von Steinkohlen.
  • Es ist bekannt, Schlitzbunker mit einer fahrbaren mechanischen Vorrichtung zu entleeren. Sie wurden jedoch bisher nur für trockenes Gut verwendet. Der Benutzung solcher, wegen ihrer einfachen Entleerungsvorrichtung vorteilhaften Bunker für den Entwässerungsbetrieb standen verschiedene Schwierigkeiten entgegen, die durch die vorliegende Erfindung beseitigt worden sind.
  • Weiter sind Entwässerungsbunker bekannt, deren Seitenflächen geneigt und ebenso wie die Bodenfläche als Siebe ausgebildet sind.
  • Diese Bunker besitzen jedoch keinen Entleerungsschlitz am unteren Teil, das Material wird vielmehr weiter oberhalb über geneigte Flächen oder über die Böschungsfläche des Materials selbst entnommen. Außerdem sind solche Bunker bisher nur einstweilig hergestellt worden, während die Erfindung einen durch Zwischenwände in mehrere Felder geteilten Bunker betrifft.
  • Diese Unterteilung des Bunkers hat man vorgenommen, um die Entwässerung weitgehendst den Bedürfnissen des Betriebes anpassen zu können. Während des Betriebeskommt es nun häufig vor, daß das eine Feld gerade mit frischem, sehr feuchtem Material gefüllt wird, während in dem benachbarten die Kohle bereits genügend abgetrocknet ist.
  • Da.die Zwischenwände in gewissem Abstande vom Bunkerboden abschließen, um einen Schlitz für den Durchgang der Entleerungsvorrichtun frei zu 1Massen, konnte an dieser Stelle eine Yermischung der nassen mit der schon getrockneten Kohle eintreten.
  • Damit dies -vermieden wird, ist die Zwischenwand erfindungsgemäß am unteren Ende sattelTörmig geteilt worden. Der Sattel wird so breit gehalten, daß eine Vermischung der Massen benachbarter Bunker unter Berücksichtigung der Böschungswinkel nicht eintreten kann. In der Mitte unter der Zwischenwand ist eine Rinne im Bunkerboden angeordnet, die ein Überlaufen des aus dem Material abfließenden Wassers von einem Bunkerfeld in die benachbarten verhindert und es in die Hauptrinne abführt.
  • Zur Unterstützung des Entwässerungsvorganges werden die Sattelflächen der Zwischenwände erfindungsgemäß ebenfalls als Siebe ausgebildet. Das aufgefangene Wasser wird durch eine Bodenplatte, die den von den Sattelfiächen gebildeten Raum mit dreieckigem Querschnitt nach unten abschließt, nach der Hauptabflußrinne abgeleitet. Gleichzeitig kann sie auch das sich an der Bunkervorderwand sammelnde Wasser nach der hinter dem Bunker liegenden Abflußrinne führen. Zu diesem Zweck ist der Boden nach hinten geneigt angeordnet. In diesem Fälle sind die in Abb. I und 2 dargestellten Rohrleitungen g entbehrlich.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Anordnung einer geneigten und vorspringenden Fläche unterhalb des Bunkerbodens. Bei besonders feuchtem Gut kann es nämlich kurz nach Beschi-ckung des Bunkers vorkommen, daß trotz der Schrägstellung des Bunkerbodens das Wasser über seine Vorderkante überläuft. In diesem Falle fängt diese Fläche das Wasser auf und leitet es ebenfalls der Rinne t zu.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt Abb. I einen Ouerschnitt durch einen derartigen Bunker, während die Abb. 2 und 3 Teile eines Längsschnittes sind und besonders die Gestaltung der Querwände wiedergeben.
  • In die schrägen Seitenwände a und b des Bunkers sind am unteren Ende Siebe c und d eingefügt. Das durch die Sieböffnungen tropfende Wasser wird durch die Rinnen e und f aufgefangen. Dabei läuft das von der Rinne e aufgefangene Wasser entweder durch.
  • Rohre g oder über den Boden q in die Rinne f.
  • Das Ausführungsbeispiel läßt weiterhin erkennen, daß der Bunkerboden h nach rückwärts geneigt ist, so daß das auf ihm sich ansammelnde Wasser nach hinten in die Rinne j ab- -fließen kann. Das eventuell über die Vorderkante des Bunkerbodens überlaufende Wasser wird von der darunter angeordneten Fläche aufgefangen-und ebenfalls der Rinne f zugeleitet. Der Bunker wird durch die Trennwände in mehrere Felder unterteilt. Das untere Ende dieser Trennwände gabelt sich in die Sattelflächenm bzw. P, deren Unterkante in genügendem Abstand vom Bunkerboden h bleiben, damit die Entleerungsvorrichtung n unbehindert von einem Bunkerfeld zum anderen verfahren werden kann. In der Mitte unterhalb der Trennwände befindet sich im Bunkerboden die Abflußrinne o. In Abb. 3 ist die Bodenplatte q dargestellt, die das durch die Sattelflächen p aufgefangene Wasser ableitet.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Schlitzbunker zur Entwässerung von schlammigen, eine oder grobkörnigen Massen, insbesondere von Steinkohlen, der von einer fahrbaren mechanischen Vorrichtung entleert wird, dessen geneigte Wände ganz oder teilweise als Siebe ausgebildet sind und der mit einem geneigten Bunkerboden versehen ist, auf dem sich das entwässerte Gut abböscht, dadurch gekennzeichnet, daß der Bunker in an sich bekannter Weise in einzelne Felder durch Querwände unterteilt ist, die unten sattelartig gegabelt und als Entwässerungsflächen (Siebe) ausgebildet sind, wobei der Hohlraum unter den Sattelflächen durch einen Boden abgeschlossen ist, auf dem das sich an der Bunkervorderwand .sammelnde Wasser zur Bunkerrückwand abfließen kann.
  2. 2. Entwässerungsbunker nach Anaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Sätteln, die die einzelnen Bunkerfelder trennen, über dem Bunkerboden ein Schlitz für den Durchgang der Entleerungsvorrichtung vorhanden ist und die Sättel so breit gehalten sind, daß in dem Schlitz eine Vermischung der Gutssorten nebeneinanderliegender Bunkerfelder nicht eintreten kann.
  3. 3. Entwässerungsbunker nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Bunkerbodens eine geneigte und vorspringende Fläche angeordnet ist, die das über die Vorderkante des Bunkerbodens abfließende Wasser auffängt und der auf der Rückseite des Bunkers angeordneten Rinne zuführt.
DEH128725D 1931-09-26 1931-09-26 Schlitzbunker zur Entwaesserung Expired DE586340C (de)

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