DE58490C - Aufhängevorrichtung der Elektroden bei Elektricitätsmessern mit Voltameter - Google Patents

Aufhängevorrichtung der Elektroden bei Elektricitätsmessern mit Voltameter

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DE58490C
DE58490C DE189058490D DE58490DD DE58490C DE 58490 C DE58490 C DE 58490C DE 189058490 D DE189058490 D DE 189058490D DE 58490D D DE58490D D DE 58490DD DE 58490 C DE58490 C DE 58490C
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L. A. W. DESRUELLES und R. F. O. CHAUVIN in Paris, Avenue Percier Nr. 8 bis
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R22/00Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters

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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen auf der Zersetzung von chemischen Lösungen durch den elektrischen Strom beruhenden Elektricitätsmesser. Derselbe besteht aus einem Voltmesser mit Schwimmer und Stromschlufsvorrichtung, sowie aus einem Elektromagneten mit Stromwender und Zählwerk.
Um die Genauigkeit in der Angabe der verbrauchten Strommengen zu erhöhen, ist die Stromschlufsvorrichtung, welche mit dem die beweglichen Elektroden tragenden Schwimmer verbunden ist, federnd aufgehängt, infolge dessen die Schliefsung des Stromkreises für die Verzeichnung der verbrauchten Strommengen öfter und sicherer als bisher stattfindet und dadurch für die· Praxis eine genaue Angabe der verbrauchten Elektricitä'tsmengen erzielt wird.
Fig. ι zeigt das Voltameter mit Schwimmer und Stromschlufsvorrichtung in theilweisem Längsschnitt und in Verbindung mit >dem Stromlauf, Fig. 2 in Seitenansicht und theilweisem Schnitt.
α ist das Voltameter, b sind die an einer Leiste befestigten unbeweglichen Elektroden, c die an dem Schwimmer d befestigten beweglichen Elektroden, welche je nach der Richtung des das Voltameter a durchfliefsenden Stromes mit dem Schwimmer d fallen und steigen. Letzterer trägt die mit dem Ring r versehene (Fig. 1 punktirt) Stange e, welche durch die beweglichen Elektroden c in der Führung f auf- und niederbewegt wird.
Die elastische Aufhängevorrichtung besteht nun darin, dafs ein liegender Metallhebel h an dem einen Ende mit der federnden Metallschiene b} versehen ist, welche am freien Ende mit der Schneide i in dem V-förmigen Ausschnitt einer, an der Wange j befestigten Metallplatte k drehbar gelagert ist, wodurch für den Hebel h eine Bewegung nach Art eines Waagebalkens herbeigeführt wird. Am anderen Ende trägt der Hebel h den Zapfen / mit scharfer Schneide, auf welcher das eine Ende der Spiralfeder s sich befindet, deren anderes Ende von der Schneide eines Zapfens m getragen wird. Letzterer ist an dem in der Metallplatte ρ drehbar angeordneten Hebel η befestigt.
In der Wange j befindet sich ein Ausschnitt, in welchen die Metallplatte ρ derartig eingelassen wird, dafs sie sich heben und senken kann. Dadurch wird der Zweck erreicht, dafs der Winkel, welchen die Spiralfeder s mit dem Hebel h bildet, vergröfsert oder verkleinert werden kann, je nachdem nach Lösung .der Schraube 0 die Platte ρ gehoben oder gesenkt wird.
Um die Spannung der Spiralfeder s entsprechend ändern zu können, ist durch den Hebel η die Schraube q geführt, welche sich mit ihrem Ende auf die Metallplatte ρ stützt. Je nachdem nun die Schraube q angezogen oder gelüftet wird, nähert sich der Hebel η der Platte ρ oder entfernt sich von derselben, wodurch die Spannung der Feder s geregelt wird.
An jeder Seite, und zwar an geeigneten Punkten, trägt der Hebel h scharfschneidige Zapfen t, auf denen der Ring r, welcher an der mit dem Schwimmer d verbundenen Stange e befestigt ist, aufliegt.
Durch die vorbeschriebene Aufhängevorrichtung für den Hebel h, verbunden mit der Doppelregelung der Spannung der Feder s,
werden die beweglichen Elektroden befähigt, schon auf ganz geringe Gewichtsänderungen den Schwimmer d mit dem Hebel h heben und senken zu können, wodurch die vom Elektricitätsmesser nachgewiesenen Verbrauchsmengen an elektrischem Strom eine vollkommene Genauigkeit ergeben.
Um nun durch das Heben und Senken des Hebels h den Stromkreis für den Elektromagneten χ1 x2 schliefsen und dadurch den Stromwender und Zählapparat in Thätigkeit versetzen zu können, ist der Hebel h an seinem freien Ende mit einem StromschlufsstUck versehen, welches mit den Eisenkernen der beiden Elektromagnelrollen W1W"1 in Berührung gebracht werden kann. Die Rolle wl steht mit dem Contact u1 und mit der Rolle x1, die Rolle»'2 mit dem Contact u1 und mit der Rolle x2 der Elektromagneten λ:1 x~ in Verbindung. Die Enden der Rollen x1 x2 sind bei y unter einander und mit der positiven Hauptleitung verbunden, welche zu den Lampen führt. Die negative Hauptleitung geht über die Bürste i, Schiene ^1 des Stromwenders \ und Bürste 4 zu den unbeweglichen Elektroden b; die Rückleitung der Lampen ist über die Bürste 3, Schiene ^2 und Bürste 2 mit der Führung f, Stange e, Schwimmer d und den beweglichen Elektroden c verbunden.
Wie aus dem in Fig. 1 dargestellten Stromlauf ersichtlich ist, liegt der Elektromagnet x1 x2 in Parallelschaltung zu den Lampen, und es ist dessen Stromkreis nur für die Dauer der Berührung zwischen Hebel h und Schraube w1 bezw. M2 geschlossen. In Fig. 1 liegt der Hebel h auf der Klemme ti2 auf; der Beleuchtungsstrom erleidet daher bei -f- eine Verzweigung. Der Hauptzweig führt über die Lampenbürste 3, Schiene ^2, Bürste 2, Führung f und Stange e zum Knotenpunkt g, der Nebenzweig über y, Rolle x2, Rolle 3^2, Contact u1 und Hebel h zum Knotenpunkt g und weiter über Stange e, Schwimmer d, Voltameter α, Bürste 4, Schiene ^1 und Bürste 1 in die Rückleitung zum Stromerzeuger zurück.
Auf die Umkreisung der Rolle x2 durch den elektrischen Strom wird der Anker des Elektromagneten x1 x2 angezogen und dadurch sowohl der Stromwender \ als auch der Zählapparat in Thätigkeit versetzt. Letzterer verzeichnet die verbrauchte Elektricitätsmenge in bekannter Weise, ersterer wechselt die Verbindungen zwischen dem Voltameter α und der negativen Leitung in der Weise, dafs durch die Schiene ^2 die Bürsten 1 und 2 und durch die Schiene ^1 die Bürsten 3 und 4 unter einander verbunden werden. Der Hauptstrom findet daher nun den Weg in umgekehrter Richtung durch das Voltameter α, und zwar von den Lampen über Bürste 3, Schiene ^2,. Bürste 4, Voltameter α, Schwimmer d, Stange e, Führung/, Bürste 2, Schiene ^1 und Bürste 1 in die Rückleitung. Die beweglichen Elektroden c erleiden in der Gewichtsmasse eine Aenderung, bis dieselben den Schwimmer d mit Stange e und Hebel h so weit heben, dafs letzterer sich gegen den Contact u1 legt und dadurch den Nebenstromkreis für. die Elektromagnetrolle x1 schliefst, infolge dessen die vorbeschriebene Thätigkeit des Apparates sich wiederholt.
Die in einem Voltameter zur Verwendung kommenden Elektroden werden vor dem Gebrauch amalgamirt. Diese Amälgamirung geht nach kurzem Gebrauch verloren. Um nun sowohl eine Amälgamirung der im Voltameter verwendeten Elektroden vor dem Gebrauch zu vermeiden, sowie die Amälgamirung auch.während des Gebrauches beizubehalten, wird der elektrolytischen Lösung eine bestimmte Menge schwefelsauren Quecksilberoxyduls zugesetzt. Dieses Salz ist in der Flüssigkeit schwer löslich. Wird indessen ein elektrischer Strom durchgeleitet, so wird das Quecksilberoxydul zersetzt, und es wird nun beim Durchgang des Stromes durch' das Voltameter nur so viel metallisches Quecksilber frei, als die jeweilige positive Platte Metallmengen abgiebt. Das freie Quecksilber wandert nun zu dieser positiven Elektrode und amalgamirt sie.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Elektricita'tsmessern mit Voltameter:
    ι. Eine elastische Aufhängevorrichtung für die beweglichen Elektroden, bestehend aus dem Hebel (h) mit der federnden Schiene (h1) mit Schneide (i), drehbar gelagert nach Art eines Waagebalkens, an welchem die beweglichen Elektroden befestigt sind, und aus der Spiralfeder s, zum Zwecke, schon auf ganz geringe Gewichtsänderungen der beweglichen Elektroden ein Steigen und Fallen des Hebels h herbeizuführen und dadurch die Genauigkeit in den Angaben der verbrauchten Elektricitätsmengen zu erhöhen.
  2. 2. Bei der in Anspruch 1. gekennzeichneten elastischen Aufhängevorrichtung die Anordnung eines Hebels (n) mit Schraube (q) und einer Platte (p) mit Schraube (0), zum Zwecke, den Winkel der Feder (s) mit dem Hebel (h) zu ändern und dadurch sowohl die Spannung der Feder (s) als auch die Empfindlichkeit und Hubhöhe des . Hebels (h) zu regeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189058490D 1890-12-13 1890-12-13 Aufhängevorrichtung der Elektroden bei Elektricitätsmessern mit Voltameter Expired DE58490C (de)

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