DE584343C - Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Tuerschloss, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE584343C DE584343C DE1930584343D DE584343DD DE584343C DE 584343 C DE584343 C DE 584343C DE 1930584343 D DE1930584343 D DE 1930584343D DE 584343D D DE584343D D DE 584343DD DE 584343 C DE584343 C DE 584343C
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- Germany
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- pin
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Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/20—Bolts or detents
- E05B85/24—Bolts rotating about an axis
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung· bezieht sich auf Türschlösser für Kraftfahrzeuge und betrifft im besonderen
eine Einrichtung zum Festhalten des Türdrückers gegen Abziehen. Bei solchen Schlössern ist im Drücker ein gewöhnlich
durch ein Zylinderschloß gesteuerter Querriegel eingebaut, der, in einen feststehenden
Beschlagteil eingreifend, den Drücker zu drehen verhindert. Bei den bekannten Schlössern
dieser Art dient der Querriegel selbst dazu, in der wirksamen Stellung neben der
Drehung auch die Längsverschiebung des Drückerstiftes zu verhindern. Für diese letztere
Aufgabe ist er aber nicht zuverlässig, da
t5 er bei Abnahme des Beschlagteiles ohne weiteres
zugänglich und dadurch seine unbefugte Verstellung1 und mithin ein Abnehmen des
Drückers möglich ist.
Der Zweck der Erfindung ist nun, diesen Nachteil zu beseitigen, indem sie die Längsverschiebung
des Drückers durch eine Vorrichtung verhindert, die nicht zugänglich ist, selbst wenn Zugang zu dem Verriegelungsbolzen gewonnen worden ist.
Erreicht wird der angestrebte Zweck erfindungsgemäß dadurch, daß außer dem den
Stift gegen Drehung sichernden Bolzen am Innenende des Stiftes des äußeren Drückers
ein Vierkant vorgesehen ist, der durch eine entsprechende Öffnung einer ortsfesten Platte
hindurchgesteckt und gegenüber dieser Öffnung in gewissem Winkel verstellt angeordnet
ist.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und
es ist
Fig. ι eine Ansicht des Schlosses vom Innern der Tür gegen den Pfosten gesehen,
wobei die Fensterscheibe und deren Führung fortgelassen sind,
Fig. 2 ein waagerechter Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i. ·
Die äußere Türverkleidtmg 10 und die innere
Verkleidung 11 sind an ihren freien Kanten durch den Türpfosten 12 miteinander
verbunden. Nahe der Mitte ist der Pfosten 12 mit einer Aussparung zur Aufnahme einer
Stulpplatte 13 versehen, die in geeigneter Weise, z. B. durch Nieten 14, an dem Pfosten
befestigt ist. Durch eine Aussparung im mittleren oberen Teil der Stulpplatte 13 tritt die
Drehfalle 1S hindurch. Die Falle 15 ist aus
einem einzigen Blechstreifen hergestellt, der an seinem Außenende zwecks Bildens eines
Ansatzes 16 abgebogen ist. Am Außenende der Stulpplatte 13 befindet sich eine mit dieser
aus einem Stück bestehende, senkrecht zu ihrer Kante verlaufende und im wesentlichen
in gleicher Höhe mit dem Riegel 15 liegende Zunge 20. Letztere bildet eine der Konsolen,
in welchen die Nuß 21 gelagert ist. Die Nuß 21 trägt einen aufwärts sich erstreckenden
Ansatz 22, der mit dem Ansatz 16 der Falle ίο 15 zusammenarbeitet. Eine zweite Konsole 23
bildet das Lager für das freie Ende der Nuß 21, und diese Konsole ist an der Stulpplatte
13 durch einen einwärts gebogenen Fuß 24 befestigt. Die Konsole 23 weist einen
umgebogenen Teil 25 auf, in dem eine viereckige Öffnung 26 vorgesehen ist. Eine mit
einigen Windungen um die Nuß 21 herumliegende Feder 27 legt sich mit einem Ende
an die Fläche der Stulpplatte 13 und mit ihrem anderen gegen den Ansatz 22 der Nuß
21 (Fig. 6). Die Windungen der Feder 27 haben das Bestreben, die Nuß 21 in ihre
Normallage zu bewegen. In der Nuß 21 ist eine viereckige Öffnung zur Aufnahme des
Stiftes 28 des außen an der Tür angebrachten Drückers vorgesehen. Der Stift oder Zapfen
28 weist nahe seinem Innenende einen ringförmigen Einschnitt 29 auf. Das viereckige
Ende des Stiftes 28 kann durch die viereckige Öffnung 26 der Haltevorrichtung 25 nur dann
hindurchgelangen, wenn der Drücker sich in der Stellung befindet, in welcher er die Nuß
zurückgezogen hat. In diese ist er nach einer Drehung um etwa 450 aus seiner Ruhelage
herausgedreht worden. Solange die Falle in der Normalstellung sich befindet, ist der
Drücker im Schlosse festgehalten.
Die äußere Türverkleidung 10 ist mit einer öffnung versehen, durch welche der Stift 28
hindurchgesteckt werden kann. In der Begrenzungswandung dieser öffnung befindet
sich ein Paar im Abstand voneinanderliegender öffnungen oder Nuten zur Aufnahme von
Ansätzen 30, die aus einer Unterlegscheibe 31 ausgestanzt sind. Die Scheibe 31 umgibt an
der Außenverkleidung 10 den Stift 28. Die Scheibe 31 ist mit einer nach außen sich erstreckenden
ringförmigen Hülse 32 und diese mit einer Nut zur Aufnahme eines Bolzens 33 versehen, der in dem außen an der Tür angebrachten
Drücker 34 liegt und zweckmäßig durch ein in dem Drücker 34 eingebautes
Zylinderschloß mit der Nut der Hülse 32 in oder außer Eingriff bewegt werden kann, um
das Drehen des Drückers 34 mit Bezug auf die Scheibe 31 zu verhindern oder freizugeben.
Ein Schlüsselschild 35 ist drehbar, jedoch nicht gleitbar auf dem Drücker 34 angeordnet
und abnehmbar an der äußeren Türverkleidung' 10 durch Schrauben 36 befestigt,
so daß dieses Schild für gewöhnlich die Drückervorrichtung an der Tür trägt. Dieses
Schild kann auch die Unterlegscheibe 31 umschließen und diese gegen unbefugte Beeinflussung
schützen.
Die Scheibe 31 kann sich, solange die Ansätze 30 in den Nuten 30« liegen, gegenüber
der Türverkleidung 10 nicht drehen, wodurch der Drücker, wenn er verriegelt ist, in der
Normallage gehalten wird. Der Drücker kann mithin, wenn er verriegelt ist, nicht gedreht
oder zurückgezogen werden, und mithin hat das Lösen des Schlüsselschildes keinen Einfluß.
Wenn der an der Außenseite der Tür vorgesehene Drücker ausgewechselt oder für
Ausbesserungszwecke abgenommen werden soll, wird das Schlüsselschild losgeschraubt
und der Drücker entriegelt; der viereckige Teil des Stiftes 28 kann alsdann durch die
Haltevorrichtung 25 hindurchgelangen und somit der Drücker mit allen daran vorgesehenen
Teilen seitlich herausgezogen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen äußerer Drücker durch einen mittels Schlüssels gesteuerten Querriegel gegen Drehung gesichert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenende des Stiftes (28) des äußeren Drükkers (34) ein Vierkant vorgesehen ist, der durch eine gleichgestaltete Öffnung (26) einer ortsfesten Platte (25) hindurchgesteckt ist und, gegenüber dieser in einem gewissen Winkel verstellt, das Abziehen des Drückers verhindert, solange sich dieser in der Ruhestellung befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US584343XA | 1929-08-31 | 1929-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE584343C true DE584343C (de) | 1933-09-18 |
Family
ID=22016778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930584343D Expired DE584343C (de) | 1929-08-31 | 1930-08-22 | Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE584343C (de) |
-
1930
- 1930-08-22 DE DE1930584343D patent/DE584343C/de not_active Expired
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