DE584073C - Zweimann-Buegelsaege - Google Patents

Zweimann-Buegelsaege

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Publication number
DE584073C
DE584073C DEG85264D DEG0085264D DE584073C DE 584073 C DE584073 C DE 584073C DE G85264 D DEG85264 D DE G85264D DE G0085264 D DEG0085264 D DE G0085264D DE 584073 C DE584073 C DE 584073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
hacksaw
man
leg
blade
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Expired
Application number
DEG85264D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS GERSON
Original Assignee
HANS GERSON
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Publication date
Application filed by HANS GERSON filed Critical HANS GERSON
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Application granted granted Critical
Publication of DE584073C publication Critical patent/DE584073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/08Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools
    • B23D51/12Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools for use with tools, dealt with in this subclass, which are connected to a carrier at both ends, e.g. bows adjustable in length or height
    • B23D51/14Attachment of the tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine neue, Ausführung der Zweimann-Bügelsäge.
Die gebräuchliche Ausführung mit geraden Schenkeln (Abb. 1) sowie die bekannte Art der Blattbefestigung durch Steckschrauben und Spannlöcher hat folgende Nachteile: Ein nicht unerheblicher Teil des Sägeblattes kann beim Schneiden praktisch nicht ausgenutzt werden, da an jedem Ende des Blattes ein gewisser Teil als sog. Schutzstrecke a, a1 beachtet werden muß, um Handverletzungen am Holze e zu vermeiden. Hierdurch gestaltet sich das Verhältnis zwischen Blattspannlänge c und der praktischen Nut-
»5 zungslänge b ungünstig, da die große nur zum Teil ausgenutzte Spannlänge das Blatt in seiner Steifheit unnötig schwächt, was sich nachteilig auf die Leistung der Säge auswirkt. Überdies können bei unachtsamem
ao Ausziehen der Säge über die Schutzstrecken hinaus leicht Handverletzungen eintreten. Ein weiterer Nachteil ist der, daß das Spannen des Bügels von Hand sehr umständlich ist. Eine Unterbrechung während des Spann-Vorganges ist nicht möglich, sondern der Arbeiter muß auf einmal so viel Kraft aufwenden bzw. die Schenkel so weit zusammenbiegen, daß die Spannlöcher des Bügels und des Sägeblattes genau übereinstimmen, und dann schnell die Halteschraube hindurchstecken, da der zusammengedrückte Bügel naturgemäß nur kurze Zeit in dieser Lage gehalten werden kann. Das Hindurchstecken der Halteschraube ist auf diese Art eine mühselige und zeitraubende Arbeit, die fast nie auf den ersten Anhieb gelingt. Beim Spannen muß notwendigerweise der eine Schenkel des Bügels auf die Erde oder eine feste Unterlage gestützt werden, wobei nicht selten die äußere Kante des Rohrendes breitgedrückt oder das evtl. nach außen überstehende Ende des Sägeblattes beschädigt wird. Solcherlei Mißstände und Schwierigkeiten beim Spannen (und Entspannen) haben zur Folge gehabt, daß dieser Bügel im Gegensatz zum Holzbügel in der Praxis wenn über* haupt, dann sehr selten entspannt wird, was natürlich die Spannkraft desselben auf die Dauer schwächt. Eine solche Säge ist für den Waldgebrauch, wo das Blatt häufig ent- 5" spannt werden muß, denkbar ungeeignet. Zur Erleichterung des Spannens hat man bei anderen Sägen an einem Ende eine Spannschraube mit Flügelmutter angebracht. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, daß durch die Spannschraube nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der notwendigen Spannstrecke, die bei einem größeren Bügel immerhin 10 bis 12 cm beträgt, aufgenommen werden kann. Außerdem sind die nach außen vorstehenden Schraubenbolzen im Gebrauch hinderlich und können leicht im Gewinde einrosten.
Obengenannte Nachteile sind durch den in den Abb. 2 bis 4 dargestellten Bügel behoben.
Die Abb. 2 zeigt die Seitenansicht des Bügels,
die Abb. 3 das Schenkelende von der Seite im Schnitt (Sägeblatt verdeckt hintere Rohrhälfte!) und
die Abb. 4 dasselbe schräg von vorn.
Durch die bogenförmig nach innen gekrümmten Schenkelenden /, fl können auch die Blattbefestigungspunkte d, d1 gegenüber der üblichen Ausführung mehr nach innen verlegt, also einander genähert werden, wo-
«o durch die Spannlänge c im Verhältnis zur praktischen Nutzungslänge b stark vermindert wird. Das Blatt wird dadurch steifer und verträgt einen höheren Schneidedruck, kann deshalb unter Umständen auch dünner
•5 sein. Zudem verhindern die vorstehenden Schenkelenden ein zu weites Durchziehen der Säge beim Schnitt, wodurch Handverletzungen in weitgehendem Maße vorgebeugt wird. Die Schutzstrecken werden hierdurch ebenfalls überflüssig. Wie die Abb. 3 und 4 zeigen, verläuft an den Schenkelenden einer der zur Aufnahme des Sägeblattes vorgesehenen Schlitze, und zwar der an der äußeren Rohrseite gelegene, h, nicht wie der innere bis zum Rohrende durchgehend, sondern wird kurz zuvor unterbrochen, so daß am Ende ein schmaler, oben offener Rohrkranz i entsteht. Die den Schlitz abschließende Kante dieses geschlossenen Rohrteiles g dient als Befestigungspunkt für das Sägeblatt. Letzteres ist an jedem Ende von der Zahnseite her mit zwei oder mehreren hakenförmigen Einkerbungen k versehen, die beim Spannen der Säge stufenweise über diese Kante einschnappen. Dadurch, daß der Spannvorgang während der einzelnen Stufen beliebig unterbrochen werden kann, ohne daß der Bügel wieder in seine ursprüngliche Lage zurückschnellt, ist ohne besonderen. Kraft- und Zeitaufwand ein sicheres und bequemes Spannen möglich, zumal der eine Schenkel des Bügels hierbei ohne weiteres auf die Erde oder eine feste Unterlage gestützt werden kann, ohne daß das Sägeblatt in Berührung mit dieser
kommt und beschädigt werden könnte. Die Handgriffe können der Sicherheit halber, obwohl sie nicht unbedingt mit der Erde in Berührung kommen, anstatt aus Holz auch aus Gummi oder anderem bruchsicherem Material bestehen. Ein Vorteil dieser Spannvorrichtung ist ferner die zwangsläufige Verlegung der Blattbefestigungspunkte in die Nähe der Zahnspitzenlinie, wodurch das Sägeblatt beim Schneiden einen weitaus höheren Schneidedruck auf vertikale Durchbiegung ohne Vibration aufnehmen kann als bei der üblichen Anordnung der Spannlöcher in der Mitte des Blattes. Die beschriebene Spannvorrichtung ist in der Konstruktion und Herstellung trotz der vielseitigen Verbesserungen verhältnismäßig einfach und erfordert keine zusätzlichen Hilfsmittel, wie Steckbolzen, Spannschrauben, Flügelmuttern usw., Teile, die bei häufigerem Spannen und Entspannen des Blattes, z. B. im Walde, leicht verlorengehen können. Die ganze Säge besteht im wesentlichen nur -aus Bügel und Blatt. Wie Versuche ergeben haben, genügt die Spannkraft eines normalkräftigen Bügels, um ein Ausspringen des Sägeblattes aus der Spannkerbe während des Schneidens zu verhüten, ebenso sind die Spannkerben im Sägeblatt imstande, das Vielfache der auf sie einwirkenden Belastung aufzunehmen.
Der Bügel kann aus Metallrohr mit run- 7S dein, ovalem oder sonst geeignetem Querschnitt sowie auch aus anderem nicht rohrförmigem Profil (aber niit rohrförmig ausgebildeten Schenkelenden) bestehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zweimann-Bügelsäge aus Metallrohr oder anderem Profil, aber mit rohrförmigen Schenkelenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden (/, Z1) zwecks Erzielung eines günstigen Verhältnisses zwischen Spannlänge (c) und Nutzungslänge (b) bogenförmig nach innen gekrümmt sind und durch Unterbrechung des äußeren Rohrschlitzes Qi) am Ende des Schenkels ein unten geschlossener Rohrteil (i) gebildet, wird, dessen obere, den Schlitz abschließende Kante (g) als Befestigungspunkt für das von der Zahn- 9S seite her mit entsprechend ausgebildeten hakenförmigen Einkerbungen {k) versehene Sägeblatt dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG85264D 1933-04-06 1933-04-06 Zweimann-Buegelsaege Expired DE584073C (de)

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DEG85264D DE584073C (de) 1933-04-06 1933-04-06 Zweimann-Buegelsaege

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DEG85264D DE584073C (de) 1933-04-06 1933-04-06 Zweimann-Buegelsaege

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Publication Number Publication Date
DE584073C true DE584073C (de) 1933-09-14

Family

ID=7138170

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DEG85264D Expired DE584073C (de) 1933-04-06 1933-04-06 Zweimann-Buegelsaege

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DE (1) DE584073C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517814A (en) * 1946-02-13 1950-08-08 Gen Steel Warehouse Co Inc Saw blade mounting
US2851775A (en) * 1957-03-13 1958-09-16 Ernest C Vroman Pruning saw

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517814A (en) * 1946-02-13 1950-08-08 Gen Steel Warehouse Co Inc Saw blade mounting
US2851775A (en) * 1957-03-13 1958-09-16 Ernest C Vroman Pruning saw

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