DE407397C - Spannvorrichtung fuer die Gurte von Polsterstuehlen - Google Patents

Spannvorrichtung fuer die Gurte von Polsterstuehlen

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DE407397C
DE407397C DEF55305D DEF0055305D DE407397C DE 407397 C DE407397 C DE 407397C DE F55305 D DEF55305 D DE F55305D DE F0055305 D DEF0055305 D DE F0055305D DE 407397 C DE407397 C DE 407397C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G15/00Auxiliary devices and tools specially for upholstery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für die Gurte von Polsterstühlen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für die Gurte bei Polsterstühlen, Matratzen u. dgl. Die Spannvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einer Hebelklemme, bei der das bewegliche Glied durch die Zugspannung des herumgeführten Gurtbandes in der Schließstellung gehalten wird. Die Spannvorrichtung gemäß der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen dadurch, daß das bewegliche Glied der Hebelklemme verschiebbar auf dem Hebel lagert. Durch diese Anordnung tritt die Klemmwirkung mit Bezug auf das Gurtband ein, wenn der Winkel zwischen dem Hebel und dem Gurtband größer wird als 9o°. Der Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung den bekannten Anordnungen gegenüber liegt darin, daß besondere Scharnierverbindungen in Fortfall kommen, wodurch es möglich ist, die Hebelklemme aus einer einzigen Drahtlänge in einfacher Weise herzustellen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Ansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Abb. z ist der untere Teil der Vorrichtung einer anderen Ausführungsform der Abb. i. Abb.3 und q. sind weitere Ausführungsformen der Vorrichtung.
  • Abb.5 zeigt die Anwendung der Vorrichtung auf einem Stuhlrahmen.
  • Gemäß Abb. i besteht die Vorrichtung aus einem Metalldraht oder einer Stange, die gabelförmig so gebogen ist, daß zwei Arme a von gleicher Länge entstehen. In der Mitte sind diese Arme zusammengezogen, um einen Handgriff b zu bilden. Die unteren Teile der Arme liegen in einem Abstand vonieinander, der etwas größer ist als die Breite des zu spannenden Gurtbandes, wobei die Arme parallel zueinander geführt sind. Die oberen, dicht nebeneinanderliegenden Teile der Arme sind der bequemen Handhabung wegen etwas schräg gegeneinander abgebogen. An den freien Enden der Arme sitzt .ein Block c von rechteckigem Querschnitt aus Holz oder einem anderen geeigneten Material. Die Arme a sind fest in den Block eingeschlagen.
  • Vor der Befestigung des Blocks wird eine längliche Metallplatte oder ein Querstück (l auf die Arme der Stange aufgeschoben. Dieses Querstück kann leicht auf der Stange verschoben werden und sich gegen den Block c legen oder von diesem nach oben bewegt werden. Die breiten Kanten des Querstücks d können aufgerauht oder mit Sägezähnen versehen sein. Das Querstück d besteht aus einem zusammengefalteten Metallstreifen, der so gebogen ist, daß er auf den Armen a der Stange geführt wird und den Raum zwischen den beiden Armen a überbrückt.
  • Anstatt die Enden der beiden Arme senkrecht in den Block c einzustecken, können diese auch an den Enden umgebogen werden und in Stirnseitenlöchern des Blocks eingreifen. Die Stirnflächen des Blocks können mit Nuten versehen sein, in welche die Stangen eingreifen, um dadurch den Block in seiner richtigen Lage festzuhalten (Abb. 2 rechts). An den Armen der Stange können Schultern vorgesehen sein, um den Hub des Querstücks d zu begrenzen. Bei der Anwendung der Vorrichtung wird das Gurtband über das Querstück d gelegt und dann zwischen dem Querstück und dem Block c durchgezogen. Letzterer wird gegen den Stuhlrahmen abgestützt und der Handgriff von dem Stuhlrahmen wegbewegt. Dadurch greift das Querstück und der Block das Gurtband, und es wird gleichzeitig auf das Gurtband ein Zug ausgeübt, bis die erforderliche Spannung des Bandes erreicht ist, wie es in der Abb. 5 veranschaulicht ist.
  • An Stelle des Holzblocks kann auch die Stange länger sein, und die Enden der Stange werden nach innen gegeneinandergebogen, wie es in der Abb.3 dargestellt ist. Diese gegeneinandergebogenen Enden bilden dann das Gegendruckstück, gegen welches sich das Querstück d legt.
  • Bei einer weiteren in der Abb. q. dargestellten Ausführungsform kann die Vorrichtung mit zwei Einspannschenkeln versehen sein, so daß zwei Gegendruckstücke an beiden Enden und zwei Querstücke d', zur Anwendung kommen. Die Stange wird dann in geeigneter Weise gebogen. Bei dieser Ausführungsform kann der eine Schenkel der Spannvorrichtung für eine bestimmte Breite des Gurtbandes dienen, während der andere Schenkel für eine andere Breite des Gurtbandes geeignet ist.
  • Die Vorrichtung dient in der Hauptsache zum Spannen von Gurtbändern bei Stühlen und anderen Sitzgelegenheiten; sie kann jedoch auch zum Spannen der Gurtbänder für Matratzen, Motorwagenverdecke und für andere Zwecke benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: -i. Spannvorrichtung für die Gurte von Polsterstühlen, Matratzen u. dgl. unter Verwendung einer Hebelklemmvorrichtung, bei der das bewegliche Glied durch die Zugspannung des herumgeführten Gurtbandes in der Schließstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Glied (d) der Klemmvorrichtung verschiebbar auf dem Hebel lagert, wodurch die Klemmwirkung mit Bezug auf das Gurtband eintritt, wenn der Winkel zwischen denn Hebel und dem Gurtband größer wird als 9o°.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus zwei Armen (a, a) bestehende Hebel ein Querstück (c) trägt, welches als festliegende Klemmbacke dient.
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