DE58366C - Syphonverschlufs - Google Patents

Syphonverschlufs

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Publication number
DE58366C
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DE
Germany
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closure
head
siphon
valve
parts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58366D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KORETZ in Wien, Währing, Johannesgasse 15
Publication of DE58366C publication Critical patent/DE58366C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ANTON KORETZ in WIEN. Syphonverschlufs.
Die Erfindung betrifft einen Verschlufs für Syphonflaschen, welcher leicht abgenommen und zerlegt werden kann, um ein bequemeres Reinigen der Flaschen und des Verschlusses, sowie das rasche Anbringen und Zerlegen desselben zu ermöglichen.
Dieser Verschlufs ist durch einen zweitheiligen Syphonkopf gekennzeichnet, dessen beide Theile durch einen Bügel unter sich und mit dem Behälter fest verbunden werden, wobei eine Stellvorrichtung den luftdichten Abschlufs der Verschlufstheile bewirkt.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen der Erfindung gemä'fs hergestellten Syphonverschlufs dar.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längenschnitt durch den Verschlufs, Fig. 2 eine Vorderansicht desselben; Fig. 3 ist eine Ansicht des oberen Syphonkopftheiles, von rückwärts gesehen, Fig. 4 eine Draufsicht desselben; Fig. 5 stellt das Ventil in Ansicht und Draufsicht dar und Fig. 6 veranschaulicht im Horizontalschnitt die Verbindung des Bügels mit dem Flaschenhals.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht der Verschlufs aus einem zweitheiligen Syphonkopf, dessen unterer Theil A das Ausflufsrohr α besitzt und auf die Mündung der Flasche C aufgesetzt wird, während der obere Theil B mit einem seitlichen Schlitz b für den Durchgang des Drückerhebels D versehen ist.
Beide Theile besitzen eine centrale senkrechte Bohrung von wechselndem Durchmesser zur Aufnahme des Steigrohres c, des Ventils E und der Feder /.
Um die auf einander gesetzten Theile A und B gegen seitliche Verschiebungen zu sichern, sind sie an ihren Berührungsflächen mit Ringflantsch und Ringnuth versehen. Der untere Kopftheil A ist aufserdem mit einem in den Flaschenhals hineinreichenden Fortsatz a1 ausgestattet. Das Ventil E hat cylindrische Form, ist mit einem Schlitz e versehen, in welchem sich der Drückerhebel D führt, und besitzt eine Einziehung e1 oberhalb des verbreiterten unteren Theiles e2, welcher vortheilhaft ausgehöhlt ist und sich mit seinem Rande allseitig an einen das Steigrohr c in dem Kopftheil A abdichtenden Ring g anlegt. In der Einziehung e1 des Ventils wird ein Ring gl aus elastischem Material festgehalten, welcher zugleich als Dichtung für die auf einander gesetzten Syphonkopftheile A und B dient.
Die Feder f, welche das Ventil E beständig auf seinen Sitz niederdrückt, stützt sich einerseits auf dieses Ventil, andererseits auf eine in den oberen Kopftheil B eingesetzte Platte^/1, welche mit einer centralen Bohrung für den Durchgang des Schraubenbolzens f2 versehen ist.
Letzterer hat eine Körnerspitze und einen eckigen Kopf /3, um mittelst eines Schraubenschlüssels (Fig. 4) den Bolzen heben oder senken zu können. Die beiden Theile A und B werden durch einen Bügel F zusammengehalten,· dessen freie Enden mit Nasen oder Absätzen /4/δ sich gegen den unteren Rand des Flaschenkopfes bezw. an einen die Bügelenden umschliefsenden lösbaren Ring h anlegen.
Die feste Verbindung der Theile des auf die Flasche gesetzten Verschlufskopfes unter ein-
ander und mit dem Behälter wird rasch und sicher durch Herausschrauben des Bolzens /2 mittelst des an den Kopf/3 angelegten Schlüssels bewirkt, wodurch die Körnerspitze sich an den Bügel / legt und denselben zu heben trachtet. Infolge dessen drücken sich die Ansätze/4 und/5 fest an den unteren Rand des Flaschenkopfes und des Ringes h an, wodurch die Theile A und B dicht auf einander geprefst werden.
Der luftdichte Abschlufs zwischen den letzteren wird hierbei, wie früher erwähnt, durch den elastischen Ventilring gl und zwischen der Flaschenmündung und dem unteren Kopftheil A durch den Dichtungsring g- bewirkt.
Wie leicht einzusehen, kann der beschriebene Verschlufs durch einfaches Niederschrauben des Bolzens /2 gelüftet und nach Abnahme des Bügels F zerlegt werden.
Die den Kopf bildenden Theile A und B, sowie das Ventil E können aus Glas oder Porcellan sein, damit die gashaltige Flüssigkeit nicht mit Metall in Berührung kommt.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An spruch:
    Ein Syphonverschlufs, gekennzeichnet durch die auf einander passenden, den Syphonkopf bildenden Theile A und B, welche mit einer centralen, senkrechten Bohrung für das Steigrohr, das Ventil E und dessen Feder versehen und durch den mit dem Ventil verbundenen elastischen Ring gl abgedichtet sind, einen durch einen Ring h an dem Flaschenkopf gehaltenen Bügel und einen zur festen Verbindung der Verschlufstheile unter einander und mit dem Flüssigkeitsbehälter gegen den Bügel anhebbaren, im Obertheil B eingeschraubten Bolzen f2.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58366D Syphonverschlufs Expired - Lifetime DE58366C (de)

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