DE58355C - Filter, bei welchem die Reinigung der festwandigen Filterzelle nach dem unter Nr. 43039 patentirten Verfahren erfolgt - Google Patents
Filter, bei welchem die Reinigung der festwandigen Filterzelle nach dem unter Nr. 43039 patentirten Verfahren erfolgtInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/24—Providing loose granular material to scratch the filters clean
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/04—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
- B01D24/08—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls the filtering material being supported by at least two pervious coaxial walls
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE ®B: Wasserleitung.
patentirten Verfahren erfolgt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Construction eines Filters, welche befähigt ist,
die Oberfläche des porösen Gefäfses, durch welche das Wasser oder eine andere zu filtrirende
Flüssigkeit hindurchdringt, leicht zu reinigen. Um solche Filter zu reinigen, war
es bisher nothwendig, dieselben aus einander zu nehmen und mittelst Handarbeit die aus
dem Wasser oder der Flüssigkeit abgeschiedenen Stoffe, welche sich auf der Oberfläche des
Filtermaterials abgesetzt hatten, zu entfernen.
Nach vorliegender Erfindung wird das Filter gereinigt, ohne dafs dasselbe aus einander genommen
wird, und zwar dadurch, dafs ein Theil des Wassers oder der zu filtrirenden
Flüssigkeit von der Hauptmenge abgesondert und veranlafst wird, den Sand oder die andere
reinigende Substanz, welche zwischen dem porösen Gefäfs und der einschliefsenden Kammer
aufgespeichert ist, durchzurühren, so dafs der Sand . u. s. w. die Wandungen des porösen
Gefäfses reinscheuert.
Beiliegende Zeichnung zeigt theilweise in Ansicht· und theilweise im Schnitt ein aus
Thon oder anderem keramischen Material hergestelltes Filter vorliegender Erfindung.
Das poröse Gefäfs A ist cylindrisch und an jedem Ende theilweise geschlossen. Es befindet
sich in einem äufseren Gefäfs B, das einen abnehmbaren Boden b mit Einlafs b1
für das zu filtrirende Wasser und mit Auslafs b 2 für das bereits filtrirte Wasser besitzt.
Der Einlafs bl communicirt mit einer Kammer
bz, welche durch einen Rost έ»4 von dem
ringförmigen Raum C zwischen dem porösen Gefäfs A und dem äufseren Gehäuse B getrennt
ist. Der Auslafs zweigt sich von dem Innern des porösen Gefäfses A ab und geht durch
die Kammer ba hindurch. Der ringförmige
Raum C ist zum Theil mit Sand D oder anderem reinigenden Material angefüllt. Eine
Kappe E mit ringförmigem Rost e, welcher demjenigen &* am· unteren Ende des Filters
entspricht, ist an dem oberen Theil des porösen Gefäfses A angeordnet. Die Kappe wird mittelst
einer centralen Stange F, welche axial durch das poröse Gefäfs hindurchgeht und in dem
abnehmbaren Boden b befestigt ist, gehalten. Es wird so der Sand D oder das andere
reinigende Material zwischen den Rosten b* und e an den Enden des ringförmigen Raumes C
eingeschlossen.
Das obere Ende des äufseren Gefäfses ist mit einer Reinigungsöffnung G versehen,
welche für gewöhnlich geschlossen gehalten ist und nur dann geöffnet wird, wenn das Filter
gereinigt werden soll.
Das Filtern und das Reinigen des Filters wird auf folgende Weise bewirkt:
Das Wasser wird durch den Einlafs b1 in
die Kammer b3 getrieben und von. da durch ■den Rost b* hindurch in den ringförmigen
Raum C, der den Sand enthält, geleitet; von hier aus gelangt es durch die poröse Wand a
des cylindrischen Gefäfses A in das Innere al
desselben, aus welchem es durch den Auslafs b2 austritt. . :
Die Unreinigkeiten, welche von dem Wasser abgeschieden werden, bleiben an der äufseren
Oberfläche des cylindrischen, porösen Gefäfses A haften.
Wenn nun nach entsprechendem Ablagern der Unreinigkeiten eine Reinigung des Filters
erforderlich ist, so wird die Reinigungsöffnung G an dem oberen Ende des äufseren Gefäfses
geöffnet, so dafs ein Wasserstrom von dem Einlafs b 1 durch den ringförmigen Raum C
hindurchgehen und, ohne dafs das Wasser filtrirt wird, an der Reinigungsöffnung G austreten
kann. Der Wasserstrom setzt die Sandkörner D in Bewegung und veranlafst dieselben,
dafs sie gegen die äufsere Fläche des Gefäfses A reiben und dieselbe reinigen.
Während der Sand durch die obere Kappe E in dem Raum C festgehalten wird, gelangt der
gröfsere Theil der Unreinigkeiten mit dem uiifiltrirten
Wasser durch die Reinigungsöffnung G aus dem Filter.
Nachdem das. Filter gereinigt ist, wird die Reinigungsöffnung G wieder verschlossen, worauf
sich die Sandkörner wieder setzen und das gesammte Wasser, welches durch den Einlafs
hindurchgeht, wieder filtrirt wird und bei dem Auslafs b vollkommen gereinigt wieder in das
Freie tritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Filter, bei welchem die Reinigung der festwandigen Filterzelle nach dem unter No. 43039 patentirten Verfahren erfolgt, gekennzeichnet durch eine Filterzelle (A), ein diese umschliefsendes Gehäuse (B) mit zwischen beiden befindlicher .Sandfüllung (D), einem Eintrittsstutzen (b1) und zwei Austrittsstutzen (b2 G).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE58355T | 1890-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58355C true DE58355C (de) | 1891-08-18 |
Family
ID=34558598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189058355D Expired DE58355C (de) | 1890-10-22 | 1890-10-22 | Filter, bei welchem die Reinigung der festwandigen Filterzelle nach dem unter Nr. 43039 patentirten Verfahren erfolgt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58355C (de) |
-
1890
- 1890-10-22 DE DE189058355D patent/DE58355C/de not_active Expired
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