DE583450C - Webstuhl mit Kettenfadenwaechter im Geschirr - Google Patents

Webstuhl mit Kettenfadenwaechter im Geschirr

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DE583450C
DE583450C DEM119868D DEM0119868D DE583450C DE 583450 C DE583450 C DE 583450C DE M119868 D DEM119868 D DE M119868D DE M0119868 D DEM0119868 D DE M0119868D DE 583450 C DE583450 C DE 583450C
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DEM119868D
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Maschinenfabrik Rueti AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webstuhl mit Kettenfadenwächter im Geschirr Die Erfindung betrifft einen Webstuhl mit Kettenwächter im Geschirr. Die Schaftbewegung für solche Kettenwächterschäfte ist, wie aus nachstehendem hervorgeht, größer als für normale Schäfte.
  • Bei einem gewöhnlichen Geschirr mit festen Litzen ist der Flügelweg gleich dem Litzenweg. Dieser Weg ist bestimmt durch -die Schützenhöhe. Beim gewöhnlichen Kettenwächtergeschirr sind die Litzen mit etwa 6 mm Spiel auf den Litzentragschienen der Flügel gelagert, so daß der Flügelweg bei gleicher Fachhöhe 6 mm größer sein muß als der Litzenweg. Es bleibt deshalb nichts anderes übrig, als den Flügelweg bei Kettenwächtergeschirren zu beschleunigen, da der größere Weg in der gleichen Zeit zurückgelegt werden muß wie beim Geschirr mit festen Litzen.
  • Die Kettenwächtergeschirre arbeiten um so sicherer, je genauer jede einzelne Fadenspannung ist, was natürlich mit dem Material, der Fadenstärke und nicht zuletzt mit der Vorbereitung der Ketten zusammenhängt. Daß es bei 5 ooo bis 30 000 Kettfäden, die gleichzeitig arbeiten, keine Kleinigkeit ist, eine solch gleiche Spannung zu erzielen, ist klar. Genügt doch schon bei einer Kettfadenspannlänge von etwa a m der kleinste Spannungsverlust, um die Kettenwächterlitzen in der Fallhöhe von theoretisch 6 mm durchhängen zu lassen. Nun ist bei zweibindigen Geweben die Spannungshaltung viel einfacher als bei mehrbindigen Geweben. Bei ersteren ist immer die -Hälfte der Fäden im Hoch- und Tieffach mit gleicher Verteilung des Fachaushubes. Die Litzen werden nur bei Tiefzug des Flügels gehoben und arbeiten auch nur in dieser Stellung.
  • Bei mehrbindigen Geweben liegen jedoch z. B. bei 8er Satin '/e der Kettfäden in der Tiefstellung und nur % der Kettfäden im Hochfach. Es ist nun klar, daß sich eine gänzliche Kettspannung, z. B. von q.oo kg, bei gleichmäßiger Fachbildung je zur Hälfte auf die 'ja und 1/$ verteilt, somit ein Faden des Tieffaches nur mit 1/8 der Fäden des Hochfaches belastet ist, und da die Tiefstellung die maßgebende Stellung ist für die Hochhaltung der Litzen, so ist bei mehrbindigen Geweben die Gefahr des Durchhängens der Kettfäden und somit der Litze viel größer als bei zweibindigen Geweben.
  • Am Spannungsunterschied kann grundsätzlich nichts geändert werden, somit bietet ein Vergrößern der Litzenfallhöhe, z. B. auf das Doppelte, die größte Sicherheit, daß der Spannungsunterschied bzw. der größere Fadendurchhang weniger störend auf das gute Arbeiten des Kettenwächtergeschirres wirken kann.
  • Um bei Kettenwächtergeschirren eine Beschleunigung der Flügelsgeschwindigkeit zu vermeiden und dennoch bei normaler Umlaufzahl und gleichbleibendem Flügelweg die Lamellen im Geschirr mit mindestens der doppelten der normalen Fallhöhe arbeiten zu lassen, müßte man die Abmessungen des Schützens entsprechend verringern, so daß man bei Verwendung der üblichen Schützenform den Durchmesser der Rundspule vermindern müßte. Dies hätte jedoch Verringerung des Spulendurchmessers und dementsprechend des Garnvorrates zur Folge. Um dem abzuhelfen, werden erfindungsgemäß an sich bekannte flache Schützen mit flacher Spule verwendet.
  • Die Erfindung besteht somit in der Verwendung des an sich bekannten flachen Webschützens mit schwertförmiger Schußspule in Verbindung mit einer Schaftanordnung, derart, daß bei gleichbleibendem Schafthube die Lamellen im Geschirr mindestens die doppelte der normalen Fallhöhe besitzen. Hierdurch ist zwischen Litzen und Aushebeschiene im Flügel eine erhebliche Bewegung möglich, so daß Unterschiede in der Kettenfadenspannung praktisch nicht zur Auswirkung kommen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß auf kleinerem Fachweg und infolge der größeren Fallhöhe auch mit ungleichmäßig beschaffenen Kettenfäden sicher gearbeitet werden kann, ohne daß eine unerwünschte Kontaktgebung und damit ein unnötiges Stillsetzen des Webstuhles bewirkt wird. Da auf einen durchgehend flach ausgeführten Schußträger wesentlich mehr Schußmaterial aufgebracht werden kann als auf die sonst üblichen Rundspulen, wird weiterhin die Leistung des Webstuhles erhöht und verbessert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Vergleich zu einem bisherigen Webstuhl mit Kettenwächter im Geschirr.
  • Fig. i ist ein Schema des bisherigen Webstuhles mit Kettenwächter im Geschirr.
  • Fig. 2 ist ein Schema des Webstuhles nach der Erfindung mit Kettenwächter im Geschirr. Fig. 3 und q. zeigen eine zum früheren und eine zum erfindungsgemäßen Webstuhl gehörende Stahllitze.
  • Beim bekannten Webstuhl nach Fig. i bezeichnet a, a1 das Fach mit dem Schützen b von normaler Höhe und mit Rundspule d; c ist das Webblatt, e die Fachhöhe; f, f1 sind die Schäfte, g, g1 der Flügelweg mit normalen Litzen und la, hl der Flügelweg bei Kettenwächterschäften mit Litzen mit normaler Fallhöhe (Fig. 3).
  • Beim erfindungsgemäßen Webstuhl nach Fig. 2 bezeichnet i, il das Fach mit einem Schützen k mit verminderter Höhe, l einen im flachen Schützen untergebrachten flachen Schußträger, na das Webblatt, n die verminderte Fachhöhe, o, o1 die Schäfte mit Flügelweg, p, p1 mit normalen Litzen und q, q1 mit Kettenwächterschäften mit Litzen mit vergrößerter Fallhöhe (Fig. q.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIH Webstuhl mit Keitenfadenwächter im Geschirr, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibendem Schafthube die Lamellen im Geschirr mindestens die doppelte der normalen Fallhöhe besitzen und mit einem an sich bekannten flachen Webschützen mit schwertförmiger Schußspule zusammenarbeiten.
DEM119868D 1932-01-13 1932-05-24 Webstuhl mit Kettenfadenwaechter im Geschirr Expired DE583450C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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