DE583232C - Sattelschlepperkupplung - Google Patents
SattelschlepperkupplungInfo
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- DE583232C DE583232C DEK125473D DEK0125473D DE583232C DE 583232 C DE583232 C DE 583232C DE K125473 D DEK125473 D DE K125473D DE K0125473 D DEK0125473 D DE K0125473D DE 583232 C DE583232 C DE 583232C
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Links
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 10
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
Sattelschlepperkupplungen, bei welchen durch das Rückwärtsfahren der Zugmaschine
der Anhänger auf schrägen Schieneni an der Zugmaschine mittels Auflaufrollen, aufrollt,
wobei der Anhängervorderteil angehoben und gleichzeitig die vorderen Stützräder des Anhängers
hochgeschwenkt werden, sind bekannt. Sie haben bisher den Nachteil, daß während des Hoch- oder Niederschwenkens
der Stützräder keine Zugverbindung zwischen Zugmaschine und Anhänger besteht. Daher erfolgt,
namentlich beim Abkuppeln, allzu häufig das so sehr gefürchtete Einknicken der
Stützräder, was, abgesehen vom Abbrechen der Rupplungsteile am Anhänger und von
großen Zeitverlusten für die Bedienungsmannschaft,
sehr gefährlich ist.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß nach erfolgtem
Anheben des Anhängers durch schräge Schienen an der Zugmaschine und nachdem mittels
einer handbedienten Vorrichtung Zugwagen
und Anhänger bis zur Beendigung des Kupplungszustandes zusammengezogen worden
sind, diese mechanische Vorrichtung zum Hochschwenken der Stützräder des Anhängers
dient. Andererseits werden beim Entkuppeln durch dieselbe handbediente mechanische Vorrichtung Zugmaschine und Anhän-
ger auseinandergezogen und während 'dieses Vorganges die Stützräder in ihre Stützlage
gebracht. Erst dann wird die Zugvorrichtung zwischen Anhänger und Zugmaschine getrennt,
so daß der Anhänger unbedenklich abrollen kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar igt
Abb. ι der Seitenriß der Zugmaschine,
Abb. 2 der Seitenriß des Anhängers,
Abb. 3 dear Grundriß der Zugmaschine, Abb. 4 der Seitenriß von Zugmaschine und Anhänger in gekuppeltem Zustande.
Abb. 2 der Seitenriß des Anhängers,
Abb. 3 dear Grundriß der Zugmaschine, Abb. 4 der Seitenriß von Zugmaschine und Anhänger in gekuppeltem Zustande.
α sind die Hinterräder des Sattelschleppers, b sein Rahmen. Am hinteren Ende des Rahmens
befinden sich die schrägen Schienen c, welche nach vorn hin von der Stellet aus
noch ein Stück waagerecht verlaufen. Auf dem waagerechten Teil der schrägen Schienen
c befinden sich auf beiden Seiten die Sät tele, welche einen zylindrischen Sitz haben.
Am Rahmen befindet sich noch der Anschlag /. Weiter ist am Rahmen in den beiden
Seitenschildern g ein Gehäuse k drehbar gelagert. In diesem. Gehäuse h dreht sich, die
Wedle/, auf welcher das Kegelrad k sitzt. Dieses Kegelrad greift in das Kegelrad/ ein,
welches mit seiner Nabe als Mutter um die
Schraubenspindel tn greift. Am Ende der Schraubenspindel m befindet sich der Zughaken η. Durch eine Nut ist dafür gesorgt,
daß die Schraubenspindel m sich nicht drehen, sondern, nur im Gehäuse h längs verschieben kann. Auf der Welle i sitzt noch die
Handkurbel y.
583282
O ist "das Drehgestell des Anhängers, an
welchem die Seitenschilder/; befestigt sind.
In dem Seitenschild ρ sind gelagert-die Wellen q und r. Um die Welle q dreht sich lose
die Auf lauf rolle s. Auf die Weller, welche
sich lose in den Seitenschildern ρ dreht, sind die Schwenkarme t aufgekeilt, welche die
Stützräder ti tragen. Im abgekuppelten Zustande stützen sich die Stützräder α gegen
ίο die Wellen ab. Auf der Weiler ist ferner
der Doppelhebelv aufgekeilt, an dessen einem
Ende die Feder w angreift, welche am Drehgestell befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende:
Beim Kuppeln fährt die Zugmaschine rückwärts gegen den Anhänger. Dabei fassen
die schrägen Schienen c unter die \ Auflaufrollen
s, und der Anhängervorderteil wird so lange angehoben, bis die Auflaufrollens den
Punkt d erreichen. Kurz vorher hat die
Welle <7, welche gegen den mit einem schrägen Ansatz versehenen Zughaken 11 stößt, diesen angehoben. Im Punkte d fällt der Zughaken
durch sein Eigengewicht nieder und umfaßt die Welle q des Anhängers. Die Zugmaschine
kann nicht mehr weiter rückwärts fahren, weil der Anschlag X am Zughaken^
der gegen die Welle- anstößt, dies verhindert. Γη diesem Augenblick hat auch der
Anschlag / den Doppelhebel ν gerade erreicht. Ein Hochschwenken der Schwenkarmen
und damit der Räder«, hat noch nicht stattgefunden, weil die Feder W mit Hilfe des
Doppelhebels ν die Schwenkarme/ in ihrer Lage hält. .
Nun dreht der Fahrer die Handkurbel y und versetzt durch Vermittlung der Welle i
und des Kegelrades k das Kegelrad I in Umdrehung.
Die Mutter des Kegelrades. £ zieht dadurch die Schraubenspindel m und durch
den Haken«, der über die Wellen -greift,
den ganzen Anhänger an die Zugmaschine heran. Dabei bewirkt der Anschlag/, der
gegen den Doppelhebel O stößt, ein Hochschwenken der Stützräder. Das Heranziehen
des Anhängers dauert so lange, bis die Auflaufrolle 5 den Sattele erreicht hat. In diesem
Augenblick werden durch einen kräftigen Druck an der Handkurbel y durch die
Wirkung der Schraubenspindel 'die Auflaufrollen s in den, Sattem e ganz fest verspannt,
so daß der Anhänger direkt auf den Sattelschlepper aufgeschraubt ist. Infolgedessen.
ist ein Spiel in den Kupplungsteilen' überhaupt
unmöglich. Daher kann auch der Sattelschlepper in gekuppeltem Zustande auf
seinen Auflaufrollen stehenbleiben und es ist nicht notwendig, diese durch besondere
Vorrichtungen, zu entlasten, um das Zerschlagen durch den Fahrbetrieb zu vermeiden.
Beim Entkuppeln wird die Handkurbel y in entgegengesetztem. Sinne wie beim Kuppeln
gedreht. Dadurch übt die Schraubenspindel m mit Hilfe des Ansatzes X am Zughaken«
einen Druck auf den Anhänger bus, so daß dieser auf dem waagerechten Teile
der schrägen Schiene c auf der Zugmaschine nach hintern geschoben1 wird, bis die Auflaufrollen
s den Punkte erreicht haben. In diesem
Augenblick ist dajs. Gewinde'der Schraubenspindel
m beendet. Die Schraubenspindel m kaffin daher nicht mehr in die Muttier
des Kegelrades I !eindringen, weil die massive
Welle dies verhindert. Daher kann sich auch da;s große Kegelrad/ nicht mehr drehen.
Nun ist aber die Steigung der Schraubenr spindel m so eingerichtet, daß die Drehung
der Handkurbel y beim Entkuppeln in Abb. 1 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne erfolgt.
Wenn sich daher das Kegelrad I nicht mehr drehen kann, so dreht sich, wenn die Auflaufrollens
beim Entkuppeln den Punkte erreicht·
haben, das Gehäuse A in den Seitenschilden
g, und dadurch wird bei einer Linksdrehung der Handkurbely der Zughaken«
hochgehoben und gibt die Wellen frei. Bis
zur Erreichung der Stellei? durch die Auflaufrollen s hat aber allmählich der Anschlag/
auf den Doppelhebel ν zu wirken aufgehört. Infolgedessen hat" die Feder W
die Stützarme t und .damit die .Stützräder a in
ihre Stützlage zurückgezogen.. Dabei befinden sich die Stützräder je na;ch Anforderung noch
100 bis 200 mm über der Fahrbahn. Nun kann die Zugmaschine .vorwärts fahren, wobei
die Auflaufrollen s allmählich auf den
schrägen Schienen c abrollen, bis sich, die
Stützräder u auf dem Boden abstützen. Nach
Schilderung der Wirkungsweise ersehleint der Zweck der vorliegenden Erfindung vollkommen
klar. Bei dien bisherigen Konstruktionen werden durch das Rückwärtsfahren der
Zugmaschine gegen den Anhänger verschiedene Funktionen aneinandergereiht. Dabei,
unterliegt nämlich der Endzustand beim Kuppeln keiner zwangsläufigen Kontrolle durch
den Fahrer, so daß Versager der Kupplungsvorgänge unvermeidlich sind. Die vorliegende
Erfindung kombiniert eine Funktion durch das Rückwärtsfahren des Anhängers1 mit
einer Handbetätigung des Fahrers, die: ausgeführt werden muß, um den Kupplungsvor'·
gang zu beenden. Und dieser Vorgang von
Hand ist gleichzeitig Sicherung des ganzen Kupplungsvorganges, der. ein Versagen vollkommen
ausschließt. Es ist z. B, bekannt, daß beiden bisherigen Kupplungen 'die Vorrichtung, welche automatisch die Zugvorrichtung
kuppelt, häufig nut halb faßt, so daß bei der Fahrt=:der.Anhänger verlorengeht.
Dies ist bei.der Erfindung unmöglich«, Ge-
setzt den Fall, der Zughaken würde beim Rückwiärtsfahnen nicht über die Welle q fallen,
weil Reibung oder andere Hemmungen es verhindern, so merkt der Fahrer dies sofort,
weil bei der Betätigung der Handkurbel y überhaupt kein Widerstand zu bemerken wäre,
anderseits der Anhänger auch sich gar nicht der Zugmaschine nähert. Der Fahrer würde
sofort wissen, daß der Zughaken nicht ge-
xo griffen hätte, und wird dies sofort in Ordnung·
bringen. Ebenso kajHi auch kein Einknikken
'erfolgen, weil der Anhänger beim Entkuppeln
so lange mit der Zugmaschine in Verbindung ist, bis die Stützräder ihre gesicherte
Stützlage erreicht haben. Der Fahrer sieht sofort beim Betätigen der Handkurbel
beim Entkuppeln, ob die Stützlage der Stützarme erreicht ist. Wenn größere Hindernisse
dies verhindern, so kann er sie aus1 dem
Wege räumen. Weiterhin ist ohne weiteres klar, daß durch die Anwendung der Schraubenspindel
jede wünschenswerte Übersetzung
angewendet werden kann, so daß die Vereinigung von Anhänger und Zugmaschine durch
die größte erforderliche Verspannung erreicht 25 wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:' Sattelschlepperkupplung, bei welcher durch das Rückwärtsfahren der Zugmaschine der Anhänger auf schrägen Schienen an. der Zugmaschine mittels Auflaufrollen aufrollt, wobei der Anhängervorderteil angehoben wird und bei der nach Beendigung des Anhebens des Anhän-Igers mittels einer handbedienten mechanischen Vorrichtung Zugwagen und Anhänger bis zur Beendigung des Kupplungszustandes zusammengezogen werden, dadurch !gekennzeichnet, daß diese von der Seite her. bedienbare mechanische Vorrichtung zum Hochschwenken der durch Federkraft in die Stützlage gezogenen Stützräder des Anhängers dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125473D DE583232C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Sattelschlepperkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125473D DE583232C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Sattelschlepperkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583232C true DE583232C (de) | 1933-08-30 |
Family
ID=7245881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK125473D Expired DE583232C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Sattelschlepperkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583232C (de) |
-
1932
- 1932-05-15 DE DEK125473D patent/DE583232C/de not_active Expired
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