DE583165C - Einziehbares Fahrgestell fuer Flugzeuge - Google Patents

Einziehbares Fahrgestell fuer Flugzeuge

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DE583165C
DE583165C DED62477D DED0062477D DE583165C DE 583165 C DE583165 C DE 583165C DE D62477 D DED62477 D DE D62477D DE D0062477 D DED0062477 D DE D0062477D DE 583165 C DE583165 C DE 583165C
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Germany
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wheel
retractable
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flight
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DED62477D
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E H CLAUDE DORNIER DR ING
Dornier Metallbauten GmbH
Original Assignee
E H CLAUDE DORNIER DR ING
Dornier Metallbauten GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Flugzeugfahrgestelle, bei welchen die Räder in einer Ebene quer zur Flugrichtung aus der Fahrstellung in eine Vertiefung des Rumpfes bewegt werden. Es sind bereits derartige Fahrgestelle bekannt, doch sind bei diesen die Führung der Räder während des Schwenkens und die Abfederung äußerst mangelhaft. Ein weiterer Nachteil der bekannten Bauarten ist, daß infolge des verhältnismäßig kleinen Bewegungshalbmessers die Räder sich beim Durchfedern bei der Landung sehr schräg stellen.
Die vorliegende Erfindung bringt gegenüber den bekannten Anordnungen folgende Verbesserungen:
1. Einfachste Bewegung der Fahrgestellräder aus der Fahrtstellung in die Fluglage mit Hilfe von Wagen, welche in Schilden, die quer zur Flugrichtung im Innern des Rumpfes angeordnet sind, durchaus zuverlässig geführt sind.
2. Bei gleichzeitigem Durchfedern beider Räder Verschiebung derselben ohne irgendeine Schwenkbewegung.
3. Bei einseitigem Aufsetzen Durchfedern des beanspruchten Rades unter Ausführung einer Schwenkbewegung um einen Punkt, welcher nahe der entgegengesetzten Außenwand des Rumpfes liegt, also mit dem größten im Flugzeugquerschnitt überhaupt unterzubringenden Radius.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I aus Abb. 2.
Abb. 2 zeigt einen Flugzeugquerschnitt mit einem erfindungsgemäßen Fahrgestell in Ansicht, Abb. 3 zeigt den Führungsrahmen.
Abb. 4 zeigt ein Rad nebst Achsstummel und Wagen.
Die in Fahrstellung bei α befindlichen Räder sollen in Flugstellung bei b in der Außenwand des Rumpfes eingebettet liegen. Zu diesem Zweck sind die Räder samt Achsstummeln und deren Lagerungen annähernd parallel zu sich selbst verschiebbar. Die Verschiebung kann in dem hier gezeigten Beispiel nicht unter vollständiger Beibehaltung der Radneigung vor sich gehen, weil die Neigung in der Fahrstellung derjenigen in der Flugstellung entgegengesetzt ist. Die Achsstummel c sind in vierrädrigen Wagen d gelagert, deren Räder oder Laufrollen ze» in Führungen e (s. Abb. 3) eines aus zwei Schilden f, g bestehenden Führungskörpers rollen. Die beiden Schilde f, g sind an mehreren Stellen, beispielsweise bei A1, A2, A3, in beliebiger, an sich bekannter Weise miteinander verbunden und bei i und ix in nach oben offenen Lagern gelagert. Sie sind bei k, A1 und I, I1 geführt (s. Abb.i) und werden durch die Druckfedern mx, m2, ms, mi SeSen cüe nach oben offenen Lager i, I1 gepreßt. An Stelle der Druckfedern können auch Zugfedern oder Preßluftpuffer verwendet werden.
Von den Führungswagen d führen Seile η zu der Seiltrommel 0. Soll das Fahrgestell aus der Flugstellung in die Fahrstellung gebracht werden, so wird die Seiltrommel 0 in beliebiger, an sich bekannter Weise von Hand oder mo-
torisch entgegen der eingezeichneten Pfeilrichtung in Umdrehungen versetzt. Dabei rollen die Wagen d in den Führungen e abwärts, bis die Räder α die Fahrstellung erreicht haben. Die Abwärtsbewegung der Wagen d kann durch das Gewicht derselben hervorgerufen werden, oder es kann von jedem Wagen ein zweites Seil über Führungsrollen und die Seiltrommel ο geschlungen sein, derart, daß
ίο diese zweiten Seile aufgewunden und damit die Wagen abwärts gezogen werden, während die Seile η abgewickelt werden. An dem Schild f sind bei fi Sperrklinken q gelagert, welche von den bei r eingehängten Zugfedern s gegen Anschläge t gedruckt werden. Beim Abwärtsfahren der Wagen d drückt ein Anschlag u, beispielsweise eine Verlängerung einer Radachse, die Sperrklinke q herunter, welche nach Vorbeigang des am Wagen befindlichen Anschlages wieder ihre ursprüngliche Lage einnimmt und dadurch dem Wagen den Rückweg versperrt. Soll das Fahrgestell aus der Fahrstellung in die Flugstellung zurückgebracht werden, so werden zunächst die Sperrklinken q durch Betätigung der Seilzüge ν zurückgenommen. Darauf wird die Seiltrommel 0 in Pfeilrichtung gedreht, und auf diese Weise werden die Wagen d gehoben, bis die Räder α ihre höchste Stellung b erreicht haben.
Da in Fahrstellung die Wagen d durch die Sperrklinken q in ihrer Stellung festgehalten werden, müssen alle Stöße, welche die Räder a treffen, von den Schilden f, g aufgenommen werden. Werden beim Fahren beide Räder gleichmäßig durch die Last des Flugzeuges beansprucht, so können sie gleichmäßig nachgeben, wobei die Druckfedern mv mz, ms, W4 zusammengedrückt werden und die Schilde f, g ihre Lagerstellen bei i und ix verlassen. Wird aber, beispielsweise bei einer Landung, ein Rad wesentlich höher beansprucht als das andere, so machen die Schilde f, g eine Kippbewegung. Dieser Vorgang ist in Abb. 2 punktiert angedeutet. Das im Bild links befindliche Rad ist bis in die punktierte Lage O1 hochgehoben, wobei die Rahmen f, g eine Schwenkbewegung um die Lagerung I1 entgegen den Druckfedern mv Ot2 ausgeführt haben. Infolge des großen Schwenkradius von % bis zum Rad ax hat letzteres eine viel kleinere Winkelbewegung'gemacht als bei den bisher bekannten Bauarten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einziehbares Fahrgestell für Flugzeuge, bei welchem jedes Rad annähernd parallel zu sich selbst in einer Ebene quer zur Flugrichtung aus der Fahrstellung ganz oder teilweise in eine Vertiefung des Rumpfes bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse jeden Rades in einem in einer Führung quer zur Flugrichtung geführten Wagen gelagert ist.
2. Einziehbares Fahrgestell nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für den Achswagen des Steuerbordrades mit' derjenigen für den Achswagen des Backbordrades zu einem starren Stück vereinigt ist, welches unter Federbelastung in zwei oben offenen, nahe den beiderseitigen Rumpfwänden liegenden Lagern ruht.
3. Einziehbares Fahrgestell nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen Federungen zur Abschwächung der Stöße der Fahrbahn tragen..
4. Einziehbares Fahrgestell nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß federbelastete Sperrklinken in der Endstellung des Achswagens vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED62477D 1931-12-09 1931-12-09 Einziehbares Fahrgestell fuer Flugzeuge Expired DE583165C (de)

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