DE58217C - Fahrzeug zum Schiffbarmachen eisbedeckter Wasserwege - Google Patents

Fahrzeug zum Schiffbarmachen eisbedeckter Wasserwege

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Publication number
DE58217C
DE58217C DENDAT58217D DE58217DA DE58217C DE 58217 C DE58217 C DE 58217C DE NDAT58217 D DENDAT58217 D DE NDAT58217D DE 58217D A DE58217D A DE 58217DA DE 58217 C DE58217 C DE 58217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ice
ship
covered
vehicle
making ice
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58217D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ST. BACKER und TH. BACHE in Drammen, Norwegen
Publication of DE58217C publication Critical patent/DE58217C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/08Ice-breakers or other vessels or floating structures for operation in ice-infested waters; Ice-breakers, or other vessels or floating structures having equipment specially adapted therefor
    • B63B35/12Ice-breakers or other vessels or floating structures for operation in ice-infested waters; Ice-breakers, or other vessels or floating structures having equipment specially adapted therefor having ice-cutters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem üblichen Verfahren, eisbedeckte Häfen, Flüsse oder dergleichen schiffbar zu machen, füllten sich die gebahnten Wege mehr oder minder'mit schwimmenden Eisstücken, wodurch nicht allein der Verkehr gehemmt und die Schiffe beschädigt werden, sondern auch das Wiederzufrieren sehr gefördert wird. Dazu kommt noch, dafs die Verwendung eines gewöhnlichen Eisbrechers auf diejenigen Fälle beschränkt ist, in welchen das Eis nicht über 0,4 m dick ist.
Zur Herstellung eines eisfreien Weges im stärksten Eise ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Fahrzeug, »Hafenöffner« genannt, geeignet. Derselbe besteht aus einem Schiff mit unter die Eisdecke tretendem breiten flachen Vordersteven und einer vorderen Kreissäge, durch welche das Eis von unten in Streifen geschnitten wird, die auf das nach hinten schräg aufsteigende Schiffsdeck befördert und von hier seitlich auf die noch feste Eisdecke abgelegt werden;
Ein solches Fahrzeug zeigen in seiner einfachsten Grundform Fig. I bis III der Zeichnungen in Seitenansicht, Hinteransicht und im Grundrifs.
Das von den Kreissägen S geschnittene Eis wird beim Vorwärtsfahren des Schiffes auf die geneigte Bahn P hochgeschoben und fällt von dieser über zwei abwärts geneigte Seitenbahnen ρ auf die noch feststehende Eisdecke. Um das Gleiten des Eises zu befördern, kann eine Erwärmung der Bahnen von unten durch Dampf stattfinden. Das Eis kann natürlich nur nach der einen oder nach beiden Seiten abgelegt werden. Ersteres ist vorzuziehen, wenn der Weg so breit sein soll, dafs der Apparat zwei Fahrten (eine hin und eine zurück) machen mufs, um die nöthige Breite des Wasserweges herzustellen. Würde das Eis in diesem Falle nach beiden Seiten abgelegt, so würde das auf der einen Seite abgelegte Eis vom Apparat wieder gefafst werden und nochmals den Weg über das Schiff machen.
Der Vordersteven ist, wie dargestellt, sehr breit, um Platz für die Lager der Sägenwelle zu gewinnen, da der Abstand der äufsersten Sägen natürlich gröfser sein mufs als die Breite des Schiffes; der Apparat gewinnt dadurch auch gröfsere Stabilität. Um den Schwerpunkt des Schiffes nach Bedarf verrücken und für Reparaturen· den Vordersteven desselben über den Wasserspiegel bringen zu können, wird das Schiff mit Wasserbehältern versehen.
Von der Grundform, Fig. I bis III, unterscheiden sich die Abarten Fig. 1 bis 3, 4 bis 6 und 7 bis 9 dadurch, dafs sie das Eis mittelst besonderer Vorrichtungen seitlich ablegen.
In Fig. ι bis 3 sitzt eine Anzahl Sägen S von etwa 2 m Durchmesser und mit etwa 0,1 m Abstand von einander auf einer Welle, die mittelst Riemen oder auf andere Weise von der weiter hinten liegenden Maschine gedreht wird. Auf der hinter den Sägen befindlichen geneigten Bahn P sind gleichlaufend zu einander endlose Ketten oder Bänder B angeordnet, die über Rollen r laufen, von welchen die untere von der Maschine gedreht wird. Die Eisstücke werden von den Spitzen der Ketten gefafst und über den Wasserspiegel gehoben. In Fig. 2 und 3 sind diese Einrichtungen nicht dargestellt. Das Eis
fällt von der Transportkette auf die trichterartig begrenzten beheizten Bahnen P und wird oben mittelst der beiden Flügelräder V seitlich auf das feste Eis abgeworfen. Der Antrieb der Flügelräder Verfolgt von besonderen Maschinen aus, die Fortbewegung des ganzen Fahrzeugs in üblicher Weise.
Im Beispiel Fig. 4 bis 6 trägt die Welle eine geringere Anzahl von Kreissägen S1 und wird von besonderen kleinen Maschinen direct getrieben. Vom Transportband B, das in diesem Falle etwas höher geführt ist, gleitet das Eis über eine schräg abgeschnittene Bahn p, Fig. 6, auf eine seitlich abwärts geneigte Bahn ρ J und gelangt dadurch an der einen Seite des Schiffes auf die noch liegende Eisdecke. Das unten an der Gleitbahn pl angeordnete, ziemlich lange Flügelrad V schleudert die Eisstücke etwas von der Eiskante hinweg und wird von der das Transportband B treibenden Maschine getrieben. Diese Einrichtungen sind im Querschnitt Fig. 5 und Grundrifs Fig. 6 ersichtlich.
Bei dem Beispiel Fig. 7 bis 9 sind die Kreissägen 5 noch weiter von einander entfernt und das Transportband B ist steiler angeordnet. Hier wird statt der Gleitbahn p1 ein auf Rollen T laufendes Transportband verwendet. Dasselbe legt das Eis seitlich ab und ist an dem über die Seite des Schiffes reichenden Theile senkrecht stellbar, wie aus Querschnitt Fig. 8 ersichtlich ist. Auch in diesem Falle führt eine schräg abgeschnittene Gleitbahn von der Oberkante der Bahn P ab, um ein gleichmäfsiges Vertheilen des Eises über das Transportband T zu vermitteln.
Die beiden letzteren Ausführungsformen des Apparates ermöglichen eine gröfsere Fahrgeschwindigkeit während des Schneidens wegen der kleineren Anzahl Kreissägen. In diesen Fällen können zweckmäfsig hinten oberhalb der Sägen eine oder ein Paar Rollen angebracht werden, welche mit scharfen Schneiden verschiedener Länge versehen sind, wodurch gröfsere Eisstücke zerkleinert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Herstellung von schiffbaren, eisfreien Wasserwegen in eisbedeckten Häfen, Flüssen oder dergleichen, bestehend aus einem Schiff, dessen Vordersteven unter die Eisdecke tritt und flach und breit gestaltet ist, um eine quer über dem Schiff und unter dem Wasserspiegel liegende Welle mit Kreissägen (S) aufnehmen zu können, mittelst welcher das Eis geschnitten wird, um durch hinter dem Schneidapparat liegende geeignete Vorrichtungen so hoch befördert zu werden, dafs es seitlich auf die feste Eisdecke gelegt wird und dafs der gebildete Wasserweg von Eis ganz frei ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58217D Fahrzeug zum Schiffbarmachen eisbedeckter Wasserwege Expired - Lifetime DE58217C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3009434A (en) * 1959-11-20 1961-11-21 Walton W Cushman Ice breaking apparatus and method
US3335686A (en) * 1964-06-22 1967-08-15 Pontbriand Roger Ice-breaking system
US4409918A (en) * 1981-12-02 1983-10-18 Wagner Jacob C Ice-breaking and conveying system

Cited By (3)

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US3009434A (en) * 1959-11-20 1961-11-21 Walton W Cushman Ice breaking apparatus and method
US3335686A (en) * 1964-06-22 1967-08-15 Pontbriand Roger Ice-breaking system
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