DE58212C - Heizung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Heizung für Eisenbahnwagen

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DE58212C
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DE
Germany
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flame
wick
sleeves
air
combustion
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58212D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. MAEY in Zürich-Hottingen, Englisches Viertel Nr. 17
Publication of DE58212C publication Critical patent/DE58212C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only
    • B61D27/0063Means for heating only the heat being derived from independent means, i.e. autonomous devices, e.g. stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei nachfolgend beschriebener und in Fig. 1 bis 8 dargestellter Vorrichtung zum Heizen von Wagen ist ein Apparat zur Verbrennung von Petroleum oder OeI bestimmter Constructionsart angebracht, von welchem die Heizgase durch eine Rohrleitung nach oben, unter den Sitzen oder unter dem eigentlichen Fufsboden hindurchgeleitet und zur Wärmeabgabe benutzt werden.
In Fig. ι und 9 bezeichnet α den OeI-b ehälter, durch dessen Mitte das Luftzuführungsrohr für den Brenner "geht. Dasselbe ist unten durch eine Kappe,, deren untere Platte b mit Löchern versehen ist, und eine darunter liegende Platte mit kurzem Cylinder gegen die schädlichen Einwirkungen der Windstöfse und des Schmut7.es gesichert.
Als Abschlufs des Oelbehälters α von oben dient der Deckel c, welcher die beiden gebogenen Dochthülsen %, das Triebwerk für die' Bewegung der Dochte (Fig. 2) und das Siebblech y enthält; über den Dochthülsen % und dem um dieselben angebrachten Luftfang ^1 liegt die Kappe ^0.
Durch das Siebblech y ist der Oelbeh älter a gegen den darüber im Doppelcylinder iil liegenden Verbrennungsraum abgeschlossen; eine zufällige Entstehung einer Flamme auf dem Deckel c ist daher ausgeschlossen.
Der Oelbehälter α ist durch einen Bügel d mit Gegengewicht gehalten und an den Stangen e e senkrecht verschiebbar.
An dem Oelbehäiter α ist noch die Füllöffnung χ sowie das heberartig gebogene Rohr g nebst Griff angebracht, dessen Gefcwicht die Tendenz hat, die Oeffnung des Hebers stets nach oben zu kehren, wodurch das Auslaufen des Oeles auf seinem höchsten Stande im Oelbehälter α vermieden wird. Der Auslauf des Hebers wird während des Füllens nach unten gedreht.
Für die Verstellung der Dochte kann der übliche Transportmechanismus dienen, welcher durch und h1, Fig. 2, angedeutet. ist.
Ein Doppelcylinder i, dessen Zwischenraum mit Asbest oder Schlackenwolle ausgefüllt ist, wird durch den Ring k gehalten und dieser wiederum durch die Stangen e e des darüber liegenden Halbringes Z, welcher an einem Träger oder Langbalken des Wagens befestigt ist.
Im freien Raum des Doppelcylinders i ist die Brennerkappe %°, der Cylinder i1 aus Metallblech und ein Schauloch i2 angebracht, letzteres durch ein Plättchen am äufseren Cylindermantel gehalten. Auf dem Doppelcylinder i ist ein Aufsatz z'3 für den Anschlufs der Heizrohrleitung in.
Die Platte des Aufsatzes z3, mit kleinen Löchern versehen, liegt auf dem Wagenboden und hält den Rippenkörper m nebst damit verbundener Leitung n, welche hier unter dem Wagensitz liegt, im Bogen bis zur ThüröfFnung geht, dann aufsteigend, bis über das Dach geführt, endigt.
Die Luft tritt durch den Siebboden b ein, gelangt entsprechend dem Pfeil ins Rohr und von da zwischen die Dochthülsen, die sie zum Theil umstreicht. Ein anderer Theil der Luft tritt durch OefFnungen t ein, streicht zwischen heifsen Wänden i und P hinunter unter die Brennerkappe ^0, um die Flamme über den Dochten zu treffen.

Claims (1)

  1. Zum Anzünden wird der Oelbehälter a mit der Hand herabgedrückt und dann die Dochte mit einem Zündholz angezündet. Darauf wird der Oelbehälter leicht heraufgedrückt, bis er an den Doppelcylinder i stöfst. Dann wird die Flamme durch die Stellvorrichtung regulirt, wobei zur Beobachtung der Flammenhöhe das Schauloch i2 dient, und diese durch das Anziehen der Bremsschraube h gesichert.
    Die gebogenen Dochthülsen %, die Brennerkappe ^0, in welche heifse Luft eingeführt wird, machen die Verbrennung zu einer vollständigen, wodurch die Regulirung der Flamme behufs Verhütung von Rauch wesentlich erleichtert wird.
    Patenτ-Anspruch:
    An Apparaten zur Heizung von Wagen mittelst flüssigen Brennmaterials ein senkrecht verschiebbarer Behälter α a° für den flüssigen Brennstoff mit gebogenen Dochthülsen \ und darüber befindlicher fester Dochtkappe ^0, welche die Flammen gegen einander zu brennen nöthigen, während die um die Dochthülsen herum aufsteigende atmosphärische Luft gezwungen ist, sich mit den Verbrennungsgasen und der Luft, welche sich an den heifsen Cylinderwänden (i il) erwärmt hat, innig zu mischen zur Erhöhung der Temperatur und Vollkommenheit der Verbrennung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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