DE581090C - Viehgeburtsstrick - Google Patents

Viehgeburtsstrick

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DE581090C
DE581090C DEA65448D DEA0065448D DE581090C DE 581090 C DE581090 C DE 581090C DE A65448 D DEA65448 D DE A65448D DE A0065448 D DEA0065448 D DE A0065448D DE 581090 C DE581090 C DE 581090C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/08Veterinary obstetrical instruments or devices

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Viehgeburtsstrick Diese Erfindung bezieht sich auf einen Viehgeburtsstrick. Wie Fig. i zeigt, besteht derselbe aus einem Hanfstrick a, dessen beide Enden in je eine Schlinge auslaufen. Auf der größeren der beiden Schlingen e ist ein Aluminiumschieber b angebracht, durch welchen die Schlinge e vergrößert bzw. verkleinert werden kann. Unterhalb der Mitte des Strickes sind zwei Holzkugeln c und d angebracht, welche zusammen mit der kleineren Schlinge f zum besseren Halten des Strickes bei der Ziehbewegung während des Geburtsaktes dienen.
  • Fig. a stellt den Aluminiumschieber im Längsschnitt dar.
  • Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von bis jetzt bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art dadurch, i. daß sich die um den Hals des Jungtieres zu legende Schlinge, welche durch den Aluminiumschieber begrenzt wird, von selbst weder auf- noch zusammenziehen kann, weil der Aluminiumschieber so konstruiert ist, daß er sich weder durch Ziehen noch durch Nachlassen des Geburtsstrickes verschiebt, nachdem dieser am Kopfe des Jungtieres angelegt ist (Fig.3), a. daß der Schieber selbst sehr leicht verstellbar ist, um je nach Bedarf eine größere oder kleinere Schlinge zu erhalten, 3. daß dieser Geburtsstrick von jedem Landwirt ohne größere Vorkenntnisse, wie diese bei bekannten Vorrichtungen erforderlich sind, anzuwenden ist.
  • Die bis jetzt bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art haben folgende Nachteile: Vorrichtungen, welche am Unterkiefer des Jungtieres festgemacht werden, haben meist zui- Folge, daß der Unterkiefer des Tieres unter Umständen ganz abgerissen wird.
  • Vorrichtungen, welche um das Genick des Jungtieres gelegt werden, haben sich zusammengezogen und das Jungtier erdrosselt oder sind durch das schleimige Äußere des Jungtieres weiter geworden und an demselben abgerutscht (Fig. 4), so daß die Schlinge mit großer Mühe neuerdings am Jungtier angelegt werden rnußte. Gerade in einem solchen Moment aber kann das Hüftviertel des Jungtieres im Becken des Muttertieres stecken; die Folge ist dann meist das Abreißen des Nabelstranges, woran das Jungtier erstickt.
  • All diese Vorgänge verlängern den Geburtsakt und schaden dem Jungtier ebenso wie dem gebärenden Alttier.
  • Diese und andere Nachteile beseitigt die Erfindung.
  • HandhabungundWirkungsweise Vor allen Dingen muß, wie bei jeder Viehgeburt, alles peinlichst sauber sein. Man nimmt den Viehgeburtsstrick, wie Fig..i der Zeichnung zeigt, über die Hand, und zwar hinter den Mittel- und Ringfinger auf die Spitzen des kleinen und Zeigefingers, im Inneren der Hand liegend, und führt ihn so in die Scheide bis zum Genick des Jungtieres ein. Am Jungtier wird die Schlinge oben hinter die beiden Ohren herumgelegt, nach vorne über das Maul des Jungtieres nach unten gedrückt und der Aluminiumschieber unter das Kinn des Jungtieres geschoben.
  • Fig. 3 zeigt, wie der Geburtsstrick fertig am Jungtier angelegt ist.
  • Besonders hervorzuheben ist die mit dem neuen Geburtsstrick gewährleistete schnelle Handhabung des Geburtsaktes, durch die bei Gebrauch des Strickes erzielte gestreckte Lage des Jungtieres, wie Fig. 3 zeigt, gegenüber der bis jetzt bekannten nachteiligen Lage des Jungtieres bei der Geburtshilfe mit anderen Vorrichtungen, welch letztere Fig. q. der Zeichnung darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Viehgeburtsstrick mit einer den Hals bzw. den Kopf des Jungtieres umfassenden Schlinge veränderbarer Größe, gekennzeichnet durch einen die Größe der festen Schlinge verändernden Schieber, der beim Anlegen der Schlinge unter das Kinn des Tieres zu liegen kommt, sowie durch einen an der Schlinge sitzenden Strick. a. Viehgeburtsstrick nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Schieber aus Aluminium, dessen Bohrung gabelförmig verläuft.
DEA65448D Viehgeburtsstrick Expired DE581090C (de)

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DE581090C true DE581090C (de) 1933-07-21

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DE (1) DE581090C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2709438A (en) * 1954-03-23 1955-05-31 Farish C Murray Obstetrical head snare
US3643664A (en) * 1970-04-01 1972-02-22 Robert L Mcmillan Dual-pull veterinary fetal extractor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2709438A (en) * 1954-03-23 1955-05-31 Farish C Murray Obstetrical head snare
US3643664A (en) * 1970-04-01 1972-02-22 Robert L Mcmillan Dual-pull veterinary fetal extractor

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