DE580656C - Einrichtung zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes und der Lage der Nockenscheiben eines selbsttaetigen Stromstossgebers fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes und der Lage der Nockenscheiben eines selbsttaetigen Stromstossgebers fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen

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DE580656C
DE580656C DEST48520D DEST048520D DE580656C DE 580656 C DE580656 C DE 580656C DE ST48520 D DEST48520 D DE ST48520D DE ST048520 D DEST048520 D DE ST048520D DE 580656 C DE580656 C DE 580656C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEST48520D
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English (en)
Inventor
Hermann Papst
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Gebrueder Steidinger GmbH
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Gebrueder Steidinger GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. J ULI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 1621
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes und der Lage der Nackenscheiben eines selbsttätigen Stromstoßgebers für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen, bei der die einzelnen Scheiben mit Hilfe von Radialschlitzen auf eine gemeinsame Welle aufgesetzt, auf dieser Welle z. B. durch Federn gegen radiale Verschiebung gesichert und durch eine in den Schlitzen liegende, parallel zur Welle verlaufende Schiene an einer gegenseitigen Verdrehung verhindert werden. Abgesehen von der Sicherung der Scheiben gegen radiale Verschiebung und gegen eine gegenseitige Verdrehung ist es erforderlich, die Scheiben in einem ganz bestimmten Abstand voneinander zu halten und diesen gegenseitigen Abstand sicherzustellen.
Den gegenseitigen Abstand der Scheiben
ao hat man beispielsweise dadurch zu wahren versucht, daß auf den einzelnen Scheiben Nocken angeordnet waren, deren Höhe dem gewünschten Abstand entspricht.
Da die Scheiben aus fabrikatorischen Gründen und auch zur Erleichterung ihrer Herrichtung beim Zusammensetzen der Nockenbahnen verhältnismäßig schwach ausgeführt werden, wird ihre Festigkeit durch das Anbringen der Radialschlitze sehr beeinträchtigt, und zwar besonders beiderseits des Schlitzes.
Diese Schwächung kann durch Anordnung von Distanznacken o. dgl. praktisch nicht oder nur unvollkommen behoben werden.
Nach der Erfindung wird die Sicherung des gegenseitigen Abstandes der Scheiben dadurch erreicht, daß in die Schlitze der Scheiben ein Rechen eingesetzt wird, dessen Zähne in einer dem Scheibenabstand entsprechenden Breite ausgeführt sind.
Die Zahne des Rechens können in beliebiger Länge ausgeführt werden, so daß gegebenenfalls Distanznacken oder andere den Abstand zwischen den Scheiben sicherstellende Mittel überflüssig werden.
Durch genaue Anpassung des Rechenschaftes in die Schlitze der Scheiben kann der Rechen gleichzeitig die Sicherung gegen gegenseitige radiale Verdrehung der Scheiben heben, so daß die Welle nicht kantig ausgeführt zu werden braucht und eine durch die Schlitze hindurchgehende Schiene überflüssig wird.
Der Rechen wird zweckmäßig im Stanzverfahren hergestellt. In solchen Fällen, wo die Scheiben nur eine geringe Dicke haben und demgemäß die Zahnlücken des Rechens sehr schmal sind, ist es schwierig, die Zahnlücken mit der nötigen Genauigkeit auszustanzen. Es empfiehlt sich deshalb·, den Rechen aus zwei aufeinanderl legenden Teilrechen zu-
*) Fon dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hermann Papst in Sankt Georgen.
sammenzusetzen, dessen Zahnbreite durch gegenseitiges Verschieben derbeiden Teilrechen auf den gewünschten Wert eingestellt wird. Die Teilrechen können auch mit doppelter Zahn· teilung ausgeführt werden und beim Zusammenbau derart gegeneinander versetzt werden, daß die Zähne eines Teilrechens in den Zahnlücken des anderen Rechens liegen. Der Rechen ist zweckmäßig mit einer mittleren Schiene versehen, deren Breite der Schlitzbreite in den Scheiben entspricht und welche zweckmäßig die Zahnwurzeln des Rechens bzw. der Teilrechen überdeckt, so daß keine Grate entstehen, welche das Einsetzen der Scheiben in die Zahnlücken erschweren könnten.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar in Verbindung mit ao einem selbsttätigen Stromstoßgeber zur Herstellung telephonischer Verbindungen. In der Zeichnung zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch einen selbsttätigen Stromstoßgeber,
Abb. 2 einen der Abb. 1 entsprechenden Längsschnitt,
Abb. 3 einen aus zwei Teilrechen zusammengesetzten Rechen,
Abb. 4 eine abgeänderte Ausführungsform des ausTeilrechenzusammengesetztenRechens, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Abb. 3 bzw. der Abb. 4.
In dem Kasten α ist eine vierkantig ausgebildete Welle b gelagert, welche eine beliebige Anzahl von Nockenscheiben c trägt. Die Nocken selbst sind mit c1 bezeichnet. Die Stromimpulssendung findet dadurch statt, daß die Nocken c1 an eine kleine Rolle d nacheinander anschlagen, so daß bei d1 der Stromkreis e unterbrochen wird. Der Kontakt cP ist mit Hilfe eines Handgriffs / in einem Schlitz g des Kastendeckels verschiebbar angeordnet und zu diesem Zweck auf der Schiene h verschiebbar befestigt. Die Welle b steht mit einem mittels eines Handgriffs k aufziehbaren Federlaufwerk I in Verbindung, so daß sie mit den aufgesetzten Scheiben in Drehung versetzt werden kann. Die Drehung wird durch Auslösung der Sperrvorrichtung m ermöglicht, welche nach einer vollen Umdrehung der Welle b bzw. der Scheiben c selbsttätig wieder in Eingriff kommt.
Die Scheiben c sind, wie Abb. 1 erkennen läßt, mit Radialschlitzen η versehen, deren Breite der Dicke der Welle b entspricht, so daß die Scheiben von oben oder der Seite her auf die Welle b aufgesetzt werden können. Wie Abb. 2 zeigt, sind die Scheiben c zwischen an den Enden der Welle vorgesehenen Scheibenο befestigt, die durch eine Schiene/? von beliebigem Querschnitt miteinander verbunden sind. Der Durchmesser bzw. die Dicke der Schiene p entspricht der Breite des Schlitzes n. Dadurch ist jede Scheibe c gegen Drehung gesichert. Die Sicherung der Scheiben c gegen radiale Verschiebung wird mit Hilfe einer lyraf örmigen Feder q erreicht, welche zwischen seitlichen Vorsprüngen r der Scheibe festgelegt ist und deren Schenkel j· in den Radialschlitz η nahe der Scheiben mit eingebogen sind. Es ist leicht verständlich, daß ' beim Aufsetzen einer Scheibe c auf die Welle b die Schenkel s der Feder q auseinandergespreizt werden und dadurch die Welle b fest umfassen und eine radiale Verschiebung der Scheiben c verhindern. An den Scheiben 0 ist außer der Schiene^ ein Rechent befestigt, dessen Zähne u zwischen die einzelnen Scheiben greifen und dadurch -den gegenseitigen Abstand der Scheiben sicherstellen. Es ist verständlich, daß bei genügender Länge der Zähne u die Feder q zur Sicherung des Abstandes zwischen den Scheiben nicht benötigt wird und deshalb beliebig schmal ausgeführt werden kann. Der Schaft des Rechens, der, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, durch eine Schiene ν verstärkt ist, liegt in dem Schlitz η der Scheiben c. Bei Ausbildung der Schiene ν entsprechend der Breite des Schlitzes η kann die Schiene p in Fortfall kommen.
Nach Abb. 3 ist der Rechen aus zwei aufeinanderliegendien Teilrechen tl und i2 zusammengesetzt, wobei die erforderliche Zahnbreite bzw. die erforderliche Zahnlücke durch gegenseitiges Verschieben der beiden Teilrechen erhalten wird. Die Ausbildung des Rechens nach Abb. 3 ist deshalb praktisch von Bedeutung, weil die Herstellung derTeilrechen auch bei noch so schmalen Zahnlücken, im Stanzverfahren möglich ist.
In Abb. 4 ist der Rechen ebenfalls aus zwei Teilrechen t1 und i2 zusammengesetzt. Hierbei sind die Teilrechen mit doppelter Zahnteilung ausgeführt und derart gegeneinander verschoben, daß die Zähne des Teikechens t1 in der Mitte der Zahnlücken des Rechens f2 liegen und umgekehrt.
Abb. 5 zeigt einen Schnitt des Rechens nach Abb. 3 bzw. Abb. 4 und läßt insbesondere erkennen, daß die Schienen, deren Breite den Schlitzen« entspricht, die Zahnwurzeln der Rechen t1 und t2 überdeckt. Dies ist deshalb vorteilhaf t, weil beim Stanzen Grate vornehmlich an den Zahnwurzeln stehenbleiben, die das Einsetzen der Scheiben c in die Zahnlücken des Rechens erschweren könnten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes und der Lage der Nockenscheiben eines selbsttätigen Stromstoßgebers für Selbstanschluß-Fernsprech-
    anlagen, bei der die einzelnen Scheiben mit Hilfe von Radialschlitzen auf eine gemeinsame Welle aufgesetzt, auf ihr z. B. durch Federn gegen radiale Verschiebung gesichert und durch eine in den Schlitzen liegende, parallel zur Welle verlaufende Schiene an einer gegenseitigen Verdrehung verhindert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schlitze der Scheiben eingreifende Schiene als Rechen ausgebildet ist, dessen Zähne in einer dem Scheibenabstand entsprechenden Breite ausgeführt sind und dadurch eine zusätzliche Sicherung des Scheibenabstandes bewirken.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen aus zwei aufeinanderlegenden Teilrechen zusammengesetzt ist, dessen ZaJhnbreite durch gegenseitiges Verschieben der beiden Teilrechen auf den gewünschten Wert eingestellt wird (s. Abb. 3).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen aus zwei aufeinandteirliegenden Teilrechen mit doppelter Zahnteilung zusammengesetzt ist, die derart gegeneinander verschoben sind, daß die Zähne eines Teilrechens in den Zahnlücken des anderen Rechens liegen
    (s. Abb. 4).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen mit einer mittleren, die Zahnwurzeln zweckmäßig überdeckenden Schiene versehen ist, deren Breite dter Schlitzbreite in den Scheiben entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST48520D 1931-09-16 1931-11-10 Einrichtung zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes und der Lage der Nockenscheiben eines selbsttaetigen Stromstossgebers fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen Expired DE580656C (de)

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