DE57985C - Krankenfahrstuhl mit Vorrichtung zum Einstellen des Beinlagers - Google Patents

Krankenfahrstuhl mit Vorrichtung zum Einstellen des Beinlagers

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DE57985C
DE57985C DENDAT57985D DE57985DA DE57985C DE 57985 C DE57985 C DE 57985C DE NDAT57985 D DENDAT57985 D DE NDAT57985D DE 57985D A DE57985D A DE 57985DA DE 57985 C DE57985 C DE 57985C
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Germany
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leg support
adjusting
rod
elevator
ring
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DENDAT57985D
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Firma KNOKE & DRESSLER in Dresden-Altstadt
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Description

PATENTAMT.
Der vorliegende Krankenfahrstuhl kennzeichnet sich durch eine besondere Vorrichtung zur Einstellung des Beinlagers.
Zu diesem Zweck ist auf der Unterseite des letzteren (B) ein Ring schwingend gelagert, welcher auf einer am. Stuhl schwingend gelagerten glatten Stange frei gleitet, so lange er zu derselben eine winkelrechte oder nahezu winkelrechte Lage einnimmt; durch sein Gewicht aber, das noch durch einen belasteten Hebel vermehrt werden kann, wird der, Ring in eine schräge Lage zu der besagten Stange gebracht, in welcher er sich auf derselben festklemmt, das Beinlager dadurch in jeder beliebigen Stellung feststellend.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt den mit dieser Einrichtung versehenen Fahrstuhl in der Seitenansicht und Fig. 2 denselben in einer hinteren Ansicht dar. Fig. 3 bis 5 sind Einzelheiten der Einrichtung.
A ist die Sitzplatte des Fahrstuhls, an welcher mittelst Scharniere b das Beinlager B schwingend gelagert ist. An B sitzt ein Lagertheil c, um dessen Bolzen der von einem kurzen Hebelarm getragene Ring C schwingt. C umfafst die Stange D, welche am Gestell des Fahrstuhls um d drehbar gelagert ist. Der Hebel c1 dient zum Bewegen von C und kann durch ein kleines Gewicht c2 belastet sein.
Das Beinlager B kann verstellt werden, wenn C zu D normal oder nahezu normal steht. Wird nun das Beinlager angehoben, d. h. der Waagrechten genähert, so stellt sich C von selbst so zu D, dafs D in dem Ring C gleiten kann. Hört die Aufwärtsbewegung auf, so klemmt sich C auf D sofort wieder fest und das Beinlager bleibt in der angenommenen Lage stehen.
Soll das Beinlager abwärts bewegt, der Senkrechten genähert werden, so rriufs der Ring C von Hand in die Normalstellung zu D gebracht werden; es geschieht dies durch Anheben des Handhebels c1 c2 (s. Fig. 3). Wird c1 c2 losgelassen, so wird die Stange D sofort wieder festgehalten und die Lage von B fixirt.
Es ist hierbei gleichgültig, ob die Bohrung von C, wie in der Zeichnung angenommen, doppelkonisch oder cylindrisch ist, die Wirkung bleibt dieselbe, denn in beiden Fällen wird die Stange D durch Festklemmen der Kanten des Ringes C festgehalten. Diese Klemmwirkung kann übrigens rioch dadurch verstärkt werden, dafs — wie in Fig. 5 dargestellt — seitlich am Ring C eine Schneide c3 angeordnet ist, die mit ihrer Kante auf die Stange D sich fest auflegt. Das Feststellen des Beinlagers erfolgt in durchaus sicherer und zuverlässiger Weise, und die Handhabung der Einrichtung ist äufserst einfach und bequem. Statt eines Beinlagers für beide Beine des Kranken können bei dem Fahrstuhl auch zwei von einander unabhängige Beinlager, je eines für ein Bein, angeordnet werden, wie dies in neuerer 'Zeit bei besseren Krankenfahrstühlen beliebt ist; in diesem Falle würde jedes derselben eine Einrichtung der beschriebenen Art erhalten.
Es erübrigt noch eine kurze Erwähnung der Einrichtung zum Verstellen der Rückenlehne, wie sie an dem neuen Fahrstuhl vorzugsweise angewendet werden soll. An den Seitenlehnen des Stuhles sind geschlitzte Coulissen EE an-
geordnet, und an der um die Scharniere ff schwingenden Rückenlehne F ist eine Querstange e gelagert, welche durch beide Coulissen hindurchgeht. Die Stange e trägt an einer Seite einen Kopf e1, an der anderen aber Gewinde und die als Handhebel ausgebildete Mutter e2. Durch Anziehen der letzteren kann demnach die Rückenlehne F, innerhalb der durch die Coulissen EE gegebenen Grenzen an beliebiger Stelle festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Krankenfahrstuhl, dessen Beinlager in der Weise in beliebiger Lage festgestellt werden kann, dafs an demselben ein Ring (C) schwingend gelagert ist, welcher sich auf einer am Gestell des Stuhles schwingend gelagerten Stange (D) festklemmt, während er, in winkelrechte Lage zu dieser Stange (D) gebracht, auf derselben gleitet, um ein Einstellen des Beinlagers zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57985D Krankenfahrstuhl mit Vorrichtung zum Einstellen des Beinlagers Expired - Lifetime DE57985C (de)

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