DE579342C - Selbstkassierender Briefkasten - Google Patents

Selbstkassierender Briefkasten

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DE579342C DEH125604D DEH0125604D DE579342C DE 579342 C DE579342 C DE 579342C DE H125604 D DEH125604 D DE H125604D DE H0125604 D DEH0125604 D DE H0125604D DE 579342 C DE579342 C DE 579342C
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FRITZ KULKA
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/26Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for printing, stamping, franking, typing or teleprinting apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Es sind bereits selbsttätig kassierende Briefkästen mit einer selbsttätigen Stempelvorrichtung und einem die Zahl der aufgelieferten Postsachen angebenden Kontrollzählwerk bekannt. Die Erfindung betrifft neue Einrichtungen für die Sperrung und die Freigabe des Einwurf Schlitzes, für, die Abstemplung der Postsachen und die Kontrolle der Zahl der aufgelieferten Postsachen. Die einzelnen Vorrichtungen und. die Ausbildung derselben sind in nachfolgender Beschreibung erläutert.
Abb. ι zeigt die rechte Seitenansicht des Briefkastens mit der Anordnung der Einwurf söffnung für Briefe und des Hebels für die Stempelvorrichtung.
Abb. 2 zeigt die Draufsicht des Geldeinwurfes und des Stempels sowie die Anordnung und Form der schrägliegenden Platte.
Abb. 3 zeigt die Geldeinwurfsvorrichtung. Abb. 4 zeigt die Vorderansicht des Briefkastens.
Abb. 5 zeigt die Stempelvorrichtung und andere Einzelheiten.
Abb. 6 bis 9 zeigen weitere Einzelteile.
An der rechten Seite des Briefkastens (Abb. 1) befindet sich links oben der Einwurf ι für ein Zehnpfennigstück und der Einwurf 2 für ein Fünfpfennigstück. . Die Geldstücke werden in getrennten Bahnen eingeführt und durchlaufen die üblichen Kontrollen auf Echtheit. Durch ihr Eigengewicht wird der Hebel 12 (Abb. 3 und 6) nach unten bewegt; derselbe ist im Punkt 13 drehbar gelagert. Der den Punkt 13 überragende Teil des Hebels 12 wird nach oben gedrückt, wodurch sich auch die Sperrklinken 14 (Abb. 5 und 6) aus ihren Haltestellungen heben. Durch das Gewicht 15 (Abb. 3 und 6), das sich am Hebel 16 befindet, der im Punkt 17 drehbar gelagert ist, wird die Brief einwurfsklappe 8 geöffnet. Die Geldstücke, die sich bei Niedergang des Hebels 12 in den Fangschalen des Hebels befinden, gelangen bis zu Öffnungen und rutschen durch diese in die Bahn 21 (Abb. 3) und in den Sammelraum 23 des Geldes. Durch den hochgehenden Teil 24 (Abb. 3 und 6) des Hebels 12 wird durch Winkelhebelübertragung ein Kontrollzählwerk 25 in Bewegung gesetzt, welches bezweckt, die Anzahl der eingeworfenen Sendungen festzustellen. Durch den geöffneten Einwurfschlitz 26 (Abb. 5 und 7) gleitet der Brief auf der schrägliegenden Platte 27 unter den Stempel 28 (Abb. 5). Durch den Hebel 29 (Abb. ι und 4), der an der Vorderseite des Kastens an dem Griff 30 gezogen wird, wird die Welle 31 (Abb. 5 und 6) in Drehungen versetzt und bewirkt durch den auf der Welle 31 aufgekeilten Druckhebel 32 (Abb. 3 und 6) das Heruntergehen des Armes 33 und damit das Schließen der Einwurfsöffnung 26 (Abb. S) und das Eingreifen der Sperrklinken 14 in den gezähnten Haltebügel 8C der Einwurf sklappe 8 (Abb. 3 und 7). Der auf der Welle 31 aufgesetzte Hebel 34 (Abb. 2 und 5) zieht beim Schließen der Einwurfsöffnung gleichzeitig das mit Stempelfarbe getränkte Rollkissen 35 unter dem Stempel hindurch,

Claims (4)

  1. 579842
    und dann schlägt der mit der Welle 31 ebenfalls verbundene Hebel 38 den mit Stempelfarbe versehenen Stempel (Abb. 8) vermittels des im Punkt 36 drehbar gelagerten Hebels 37 und der Schubstange 38,, (Abb. S) auf den hinabgeglittenen Brief auf, der unter dem Stempel liegt. Durch den Stempelschlag wird die schrägliegende Platte 27 um den Punkt 39 nach unten bewegt. Beim Loslassen des äußeren Griffes 30 wird der Hebel 29 durch den Federzug 3i„ (Abb. 2) an der Welle 31 in seine Grundstellung zurückgezogen; der Stempel wird durch die Feder 37a am Hebel 37 (Abb. 5) zurückgezogen, und der Brief gleitet durch das plötzliche Zurückgehen des Stempels in den Sammelkasten 40. Durch die Feder 41 wird die Platte 2j wieder in ihre Grundstellung zurückgedrückt.
    Der Vorgang der Kartenentwertung vollzieht sich in derselben Weise wie der der Briefentwertung, nur mit dem Unterschied, daß nur ein Geldstück, und zwar ein Zehnpfennigstück, durch seine Bahn geleitet wird. In dem Briefkasten ist eine nicht zur Erfindung gehörende Vorrichtung eingebaut, die die Herausgabe des übergezahlten Zweipfennigstückes bewirkt.
    Die von der Post bevollmächtigte Person, die mit der Leerung der Briefkästen beauftragt ist, muß wie bei den jetzigen Briefkästen den Leerungssäck unterschieben. Die untere Seite des Briefkastens ist durch einen Bodenschieber geschlossen, der durch einen Riegel eines Schlosses festgehalten wird. Schließt nun der leerende Beamte das Schloß auf, so wird dadurch ein Schlitz 51 (Abb. 4) zum Einführen einer Kontrollkarte frei. Die durch den Schlitz eingeführte Karte liegt unter dem mit Prägetypen versehenen Kontrollzählwerk 25 (Abb. 9) auf der Platte 52 (Abb. 3 und 9). Danach zieht der Bea.mte den Schieber seitlich auf und gibt damit den eingeworfenen Postsendungen den Weg zum Leerungssack frei. Das Prägezählwerk zählt getrennt die Zahl der Brief- und Karteneinwürfe. Der Leerungssack ist in sich geteilt. Die Geldstücke, die sich in dem Sammelraum 23 befinden, fallen ebenfalls, wie die Briefe und Karten, durch die frei gewordene Öffnung in den dafür vorgesehenen Teil des Leerungssackes. Auf dem Bodenschieber ist eine Schiene 53 aufgenietet (Abb. 9); dieselbe hebt beim Aufziehen des Bodenschiebers den Hebel 54 hoch. Auf diesem ist die Platte 52, auf der die Kontrollkarte aufliegt, angebracht. Der Hebel 54 drückt also die Kontrollkarte an das Prägezählwerk. Ist die Leerung erfolgt und der Beamte hat den Bodenschieber wieder in seine Grundstellung geschoben, wird der Hebel 54 wieder herabgelassen, und die Kontrollkarte kann entnommen werden, auf der jede Auflieferung aufgezeichnet ist. Da es die Notwendigkeit erfordert, den Stempel nach verschiedenen entsprechenden Zeiten einzustellen, ist eine Tür 55 (Abb. 4) an der Vorderseite des Kastens eingelassen, die bei Aufwärtsbewegung des Schloßriegels vom Verschluß befreit wird. Der Beamte stellt den Stempel ein (Abb. 8), schließt die Tür und verschließt mit dem Schlüssel vom Bodenschieber den Schlitz für die Kontrollkarte und die eingelassene Tür zu den Stempeln.
    Der Behälter hat etwa die Form der bekannten Briefkästen, doch die Apparatur und die Einwurfsöffnungen sind vollkommen andere. Trotzdem kann jeder gewöhnliche Briefkasten durch den Einbau der erfindungsgemäßen Einrichtung in einen automatischen umgeändert werden.. An den seitlichen Kastenwänden, wo bei den bisher üblichen Briefkästen die Einwurfsöffnungen sind, sind bei dem neuen Briefkasten geschlossene Einwurfsspalten vorhanden. Diese öffnen sich nur nach Einwurf des richtigen Geldbetrages, auf der einen Seite für Briefe, auf der anderen für Karten. Der vorhergegangene Geldeinwurf öffnet die Klappe seitlich des Kastens, und zwar bei einem Brief nach Einwurf von fünfzehn Pfennigen und bei einer Karte bei Einwurf eines Zehnpfennigstückes, wobei dem Auflieferer zwei Pfennig wiedergegeben werden. Natürlich paßt sich die Erfindung dem jeweiligen Portotarif an. Durch das Anziehen des Hebels 29, 30, der mit den Stempein in Verbindung steht, schließt sich die Einwurfsöffnung sofort wieder.
    Die Einrichtungen des Briefkastens können selbstverständlich dein jeweils geltenden Portotarif angepaßt werden, ohne daß sich au der Wirkungsweise etwas ändert.
    Patent λ JM si· u i'icu ic:
    i. Selbstkassierender Briefkasten mit einer selbsttätigen Stempelvorrichtung und einem die Zahl der Postsachen ange- - .benden Kontrollzählwerk, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Münzeinwurf mittels eines Hebelwerkes die Fortschaltung des Kontrollzählwerkes eingeleitet und die Sperrung einer den Einwurfschlitz für die Postsachen verdeckenden Klappe ausgelöst wird, so daß sich die Einwurfsklappe öffnet und die Postsache eingeworfen werden kann, worauf durch Ziehen an einem Handgriffe ein weiteres Hebelwerk derart verstellt wird, daß die Einwurfsklappe wieder geschlossen und gesperrt, eine Farbrolle über den Stempel gezogen, der Stempel auf die Postsache gedrückt und die Postsache in den Behälter beförder wird.
  2. 2. Briefkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entleerung der Postsachen und der in einen besonderen Teil des Leerungssackes fallenden Geldmünzen durch eine an dem Bodenschieber des Briefkastens angeordnete Schiene eine Kontrollkarte gegen das mit Prägetypen versehene Kontrollzählwerk gedrückt wird.
  3. 3. Briefkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Postsache nach dem Einwurf sich auf eine drehbare Platte auflegt, welche durch den darauf erfolgenden Druck des Stempels derart nach unten verschwenkt "wird, daß die Postsache in den Behälter fällt.
  4. 4. Briefkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante der schrägliegenden Platte, auf welche sich die Postsache auflegt, die Form einer 20-rechtwinkligen Ecke hat, über der
    Entwertungsstempel angeordnet ist.
    der
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH125604D 1931-02-21 1931-02-21 Selbstkassierender Briefkasten Expired DE579342C (de)

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