DE57900C - Stechschlüsselschlofs nach Yales System - Google Patents
Stechschlüsselschlofs nach Yales SystemInfo
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- DE57900C DE57900C DENDAT57900D DE57900DA DE57900C DE 57900 C DE57900 C DE 57900C DE NDAT57900 D DENDAT57900 D DE NDAT57900D DE 57900D A DE57900D A DE 57900DA DE 57900 C DE57900 C DE 57900C
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- Germany
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- key
- cylinder
- tumblers
- lock according
- key lock
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Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES 7
PATENTAMT.
KLASSE. 68: Schlosserei.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein dem System YaIe verwandtes Combinationsschlofs,
welches nur mittelst eines aufser dem Bart noch ganz bestimmte Ausschnitte aufweisenden
Schlüssels geöffnet werden kann.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung stellen zwei Längsschnitte durch das Schlofs
dar; Fig. 3 ist eine Stirnansicht, Fig. 4 eine Seitenansicht desselben. Die Fig. 5 bis 12 und 1 5
zeigen Einzelheiten; Fig. 13 den Schlüssel, Fig. 14 eine schaubildliche Darstellung des
Schlosses.
Das Schlofs besteht nach Art der YaIe-Schlösser
aus einem cylindrischen Gehäuse A, welches vorn mit einem Flantsch 1 versehen
ist, der bei Befestigung der Vorkehrung in oder auf der Oberfläche der. betreffenden Thür oder
dergleichen zu sitzen kommt. Auf der Rückseite der Thür oder dergleichen erfolgt die Befestigung
mittelst Schrauben, welche durch entsprechende Löcher im rückwärtigen Flantsch 2
hindurchgehen. Die Oeffnung 3 im vorderen Ende des Gehäuses A ist verengt und bildet
das Lager für den vorderen Zapfen 7 des in der Büchse A befindlichen Cylinders B, dessen
zweiter hinterer Zapfen 8 in einer am hinteren Ende der Hülse A befestigten Platte 2X gelagert
ist, so dafs der Cylinder B mittelst eines flachen, in den Schlitz des Cylinders B eingeführten
Schlüssels gedreht, jedoch nicht verschoben werden kann.
In dem Gehäuse sind parallel zur Endfläche einander gegenüberliegende Schlitzpaare 4, Fig. 2,
angeordnet, deren äufsere Oeffnungen durch längs bewegliche Schieber 5 verschlossen sind.
Im unteren Theil des Gehäuses sind in der inneren Wandung Nuthen 6 angeordnet, welche
ebenfalls parallel zur Stirnfläche liegen, von welchen jedoch jede einzelne Nuth von ihrer
Mitte aus nach den beiden Enden zu immer flacher wird und schliefslich ganz in der inneren
Wandung ausläuft. Der Boden der Nuthen kann also als excentrisch zu der inneren und
äufseren Wandung des Gehäuses A bezeichnet werden.
Mitten durch den Cylinder B in der Längsrichtung geht das schlitzartige Schlüsselloch 9.
In dem hinteren Zapfen 8 ist ein Stab 10, Fig. 14, befestigt, welcher unter Vermittelung geeigneter
Organe der gebräuchlichen Art die Verschiebung des Schlofsriegels bewirkt.
Quer durch den Cylinder B hindurch gehen Schlitze 11, Fig. 5, welche sich mit den
Schlitzen 4 im Gehäuse A decken. In diesen Schlitzen sind die Zuhaltungen angeordnet. In
der unteren Hälfte des Cylinders B befindet sich eine Anzahl Löcher 12, Fig. 2, 7 und 10,
in welchen verschiebbar je ein Stift 13, Fig. 11,
sitzt. Diese Stifte ruhen mit dem unteren Ende auf dem Boden der excentrischen Nuthen 6
und reichen gerade bis zum Schlitz 9 für den Schlüssel, wenn sie auf dem tiefsten Punkt
der Nuthen 6 aufstehen. Wird der Cylinder B gedreht, so werden die Stifte 13 durch den
Einflufs der excentrischen Nuthen 6 nach einwärts verschoben, ihre Spitzen treten also in den
Raum des Schlitzes 9 hinein, und es ist somit eine Drehung des Cylinders B mittelst eines
in den Schlitz 9 eingefügten Schlüssels D nur dann möglich, wenn in diesem Schlüssel
Löcher 18, Fig. 13, vorhanden sind, deren Lage genau der Stellung der Stifte 13 entspricht.
Fehlen in dem Schlüssel diese Löcher 18 oder haben dieselben nicht die richtige Stellung,
so treten die Spitzen der Stifte beim Drehen des Cylinders B gegen die Fläche des Schlüssels
und klemmen sich zwischen diesem und dem Boden der Nuthen 6 sofort derart fest, dafs
ein weiteres Drehen des Cylinders nicht' möglich ist.
Die Zuhaltungen C, Fig. 12, bestehen aus Plättchen, welche mit verschieden langen
Schlitzen 14 versehen sihd, denen die Erhöhungen und Vertiefungen 15 bezw. 16 des
Schlüssels D entsprechen. Die Zuhaltungen selbst können ebenfalls verschieden lang sein.
Auf jeden Fall müssen die Längen der Plättchen sowohl, wie der Schlitze 14 so bestimmt
werden, dais beim Einfügen des richtigen Schlüssels D die Zuhaltungen so verschoben
werden, dafs sie die Schlitze 4 im' Gehäuse verlassen, sich dann also nur innerhalb des
Cylinders B befinden.
Am vorderen Ende des Schlüssels befindet sich eine besonders stark vortretende Erhöhung
17, welche beim Herausziehen des Schlüssels die Zuhaltungen derart verschiebt,
dafs sie wieder in die Schlitze 4 des Gehäuses A eindringen.
Das Schlofs wird in der Weise zusammengesetzt, dafs zunächst die Stifte 13 in den
Cylinder B und dieser dann in das Gehäuse A eingefügt wird. Dann wird der Cylinder B
so gedreht, bis seine Schlitze 11 mit den Schlitzen 4. im Gehäuse zusammenfallen. Nunmehr
werden die Zuhaltungen C eingeschoben, die Schieber 5 eingefügt und die Platte 2x befestigt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Stechschlüsselschlofs nach Yale's System, bei welchem in dem die Zuhaltungen (C) enthaltenden Cylinder (B) Stifte (13) sitzen, welche unter, dem Einflufs excentrischer Nuthen (6) in der Innenwandung des Gehäuses (A) beim Drehen des Cylinders in den Raum des Schlüssellochs treten, derart, dafs ein Oeffnen des Schlosses nur dann möglich ist, wenn der Schlüssel aufser der eine richtige Einstellung der Zuhaltungen bewirkenden Bartbildung auch noch Ausschnitte (18) besitzt, welche der Stellung der Stifte (13) genau entsprechen.
- 2. Bei einem Stechschlüsselschlofs nach Anspruch ι. die Anordnung nicht federnder Zuhaltungen, welche beim Herausziehen des Schlüssels durch eine am vorderen Ende desselben angebrachte, besonders stark vorspringende Nase (17) in die Verschlufslage verschoben werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57900C true DE57900C (de) |
Family
ID=332238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57900D Expired - Lifetime DE57900C (de) | Stechschlüsselschlofs nach Yales System |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57900C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080656B (de) * | 1956-06-07 | 1960-04-28 | Concordia Maschinen U Elek Zit | Elektrische Hochspannungsschaltanlage |
-
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- DE DENDAT57900D patent/DE57900C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080656B (de) * | 1956-06-07 | 1960-04-28 | Concordia Maschinen U Elek Zit | Elektrische Hochspannungsschaltanlage |
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