DE57877C - Setzmaschine - Google Patents

Setzmaschine

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Publication number
DE57877C
DE57877C DENDAT57877D DE57877DA DE57877C DE 57877 C DE57877 C DE 57877C DE NDAT57877 D DENDAT57877 D DE NDAT57877D DE 57877D A DE57877D A DE 57877DA DE 57877 C DE57877 C DE 57877C
Authority
DE
Germany
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shaft
shell
bowl
valve
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57877D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. F. StAVER in Hurley, Grafsch. Ashland, Staat Wisconsin, V. St. A
Publication of DE57877C publication Critical patent/DE57877C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ir- aufbereitung von Erzen.
Setzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1890 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Setzmaschine, welche dazu dient, zerkleinertes Metall von seinen leichteren Gangarten, z. B. Blei von Bleiglanz, durch die gleichzeitige Anwendung von Wasser, durch die Centrifugalkraft und durch die Schwere zu trennen. Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Erfindung, und zwar stellt Fig. 1 die Maschine im Aufrifs und theilweise im Schnitt und Fig. 2 ein Detail der Maschine dar.
Der Ständer, von welchem die einzelnen Theile der Maschine unterstützt und getragen werden, besteht aus dem Bodenstück A, den Pfosten BB und dem Kreuzstück C. Die senkrecht stehende, in der Mitte der Maschine angeordnete Welle D ist unten in dem Bodenstück A und oben in dem Querstück C geführt.
Eine concave Schale E, welche von der Welle D in ihrem Mittelpunkte durchbohrt wird, ist aufrecht und wasserdicht auf der Welle D befestigt. Diese Schale E ist dazu bestimmt, das pulverisirte Gemenge von Erz und fremden Körpern aufzunehmen, während gleichzeitig durch ein Rohr ununterbrochen Wasser in die Schale E eingeführt wird.. Eine ringförmige Rinne F, welche an den Ständern B befestigt ist, umgiebt die Schale E nahe deren oberem Ende.
. Die Rinne F ist dazu bestimmt, das aus der Schale E überfliefsende Gemenge aufzunehmen und durch die Oeffnung F1 abzuführen. Die hohle Welle D ist mit Oeffnungen G G versehen, welche sich gerade über dem Boden der Schale E befinden. Durch die Oeffnungen G G kann der Inhalt der Schale E durch die hohle Welle D abgeführt werden.
In der Schale E ist auf der Welle D ein Glockenventil H wasserdicht und beweglich befestigt. Der untere Rand des Ventils H ist mit einer Gummipackung H1 versehen, wodurch der wasserdichte Abschlufs des Ventils H und der Schale E hergestellt wird.
Das obere Ende des Ventils H ist mit einem Querbalken / versehen, .welcher durch entsprechende senkrechte Schlitze in der Welle D hindurchgeht.
An diesem Ouerbalken / ist die in der hohlen Welle D in senkrechter Richtung verschiebbare Stange J befestigt, durch deren Vermittelung das Ventil H geöffnet und geschlossen werden kann.
Auf dem Bodenstück A ist eine mit Klauen K1 versehene Klauenscheibe K befestigt, durch deren centrische Bohrung das untere Ende der Welle D hindurchgeht. Während ihrer Drehung erhält die Welle D mit der Schale E dadurch eine kurze Auf- und Abbewegung, dafs am unteren Ende der Welle eine mit Klauen L1 versehene Scheibe L befestigt ist, welche bei der Drehung der Welle D über die obere Fläche der Klauenscheibe K gleitet. Beide Klauenscheiben L und K sind in gleicher
Weise getheilt. Die schiefen Ebenen der Klauen K1 und L1 brechen infolge dessen zu gleicher Zeit senkrecht ab und bewirken bei der aus der Zeichnung, Fig. i, ersichtlichen Anordnung, bei Rechtsdrehung der Welle D ein Auf- und Niedergehen der Welle D und somit auch der Schale E.
Diese Bewegung der Welle wird durch die Federn NN1 unterstützt. Die Feder N ist zwischen einem auf der Welle D befestigten Stellring O und einer Mutter P, welch letztere vermittelst einer Schraube auf der Platte Q. des Ständers M befestigt ist, angeordnet.
Die Feder N1 ist zwischen einem auf der Welle D befestigten Stellring O1 und der an dem Kreuzstück C befestigten Platte Q1 eingeschaltet. Vortheilhaft werden zwischen die Federn 2ViV1, die Muttern PP1 und die Stellringe O O1 Unterlagscheiben M1 M1 gelegt.
Die WeIIeD geht lose durch die Muttern PP1 und durch die Unterlagscheiben M1 M1 hindurch.
Auf der Welle D sitzt die lose drehbare Scheibe R, welche durch den abnehmbaren Stellring R1 auf der Welle D festgehalten wird. Die Scheibe R ruht mit ihrem unteren Theile der Nabe auf einem Absatze der Welle D.
Auf der Welle D ist eine, auf einem Längskeil laufende Frictionsscheibe S angeordnet, welche bei der Bewegung gegen die Scheibe R die Bewegung der letzteren auf die Welle D überträgt. Wird die Frictionsscheibe S von der Scheibe R nach abwärts bewegt, so kommt, sie mit der auf dem Verbindungskreuz C befestigten Bremsscheibe T in Eingriff und bewirkt dadurch das Anhalten des rotirenden Schaftes D.
Die Frictionsscheibe S wird durch den gegabelten Hebel U, dessen Gabelarme U1 U1 in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt sind, auf- und abbewegt. Das äufsere Ende dieses Hebels ist mit einer elastischen "Stange V versehen, deren freies Ende in einer Rinne einer auf der Schraube V" sitzenden Mutter F1 befestigt ist, derart, dafs beim Drehen der Mutter das Frictionsrad S in Angriff mit der Scheibe R oder mit dem Bremsklotz T gebracht werden kann. Bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Mutter V1 balancirt der Hebel U um seinen Drehpunkt. Die Stange V federt nur so viel und läfst nur eine solche Bewegung des Hebelarmes U zu, dafs die Scheibe S der Auf- und Abbewegung der vertical oscillirenden Welle D folgen kann, ohne mit der Seilscheibe R aufser Contact zu kommen und ohne dafs das Ventil H geöffnet würde.
An dem Hebel U ist durch die Schrauben a a ein Hebel W befestigt, an dessen äufserem Ende ein gegabeltes Gelenk Y drehbar befestigt ist.
Der gegabelte Theil des Gelenkes Y legt sich um die Stange / und drückt mit seiner nach unten gekehrten Seite gegen das obere Ende, des Schaftes D, und mit seiner nach oben gekehrten Seite gegen die auf der Stange J befestigte Mutter Z. Wird die Mutter V1 nach unten geschraubt, so hebt das Gelenk F die Mutter Z und damit auch die Stange / und das an der letzteren befestigte Glockenventil H an. Das in der Schale E zurückbleibende concentrirte Metall kann hierauf durch die Oeffnungen GG in die hohle Welle D und durch diese nach aufsen in den Behälter b gelangen. Wenn der Hebelarm W mit dem Hebel U starr verbunden ist, geschieht die Bewegung des Glockenventils H zu gleicher Zeit, wenn die Frictionsscheibe S1 durch das gegabelte Ende des Hebels U von der Scheibe R entfernt und gegen den Bremsklotz T gedrückt wird. Das Oeffnen des Ventils H geschieht infolge dessen mit dem Stillstellen der Schale i?. Löst man die Bolzen aa, mit welchen der Arm W mit dem Hebel U verbunden ist, so kann man mittelst des Handgriffes W1 den Arm W für sich bewegen und das Ventil H öffnen, ohne dafs die Welle D gleichzeitig stillgestellt wird.
Um das aus der hohlen Welle D ausfliefsende gereinigte Metall aufzunehmen, ist an der Bodenplatte A unter der Oeffnung der Welle D ein Sammelbehälter b angebracht. Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Wird in die Schale E pulverisirtes Metallerz gebracht, hierauf Wasser in dieselbe gefüllt und alsdann die Schale E durch die Scheibe R in rasche Rotation versetzt, so wird das Wasser mit den leichteren erdigen Verunreinigungen des Erzes durch die Centrifugalkraft über den oberen Rand der Schale E hinaus in die Rinne F geschleudert, aus welcher die Verunreinigungen durch die Oeffnung F1 abfliefsen.
Sind auf diese Weise die fremden Beimischungen von dem Erze genügend getrennt, so kann die Schale E stillgestellt und das gewaschene Erz durch die hohle Welle D nach Oeffnen des Glockenventils H nach dem Behälter b abgeführt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Setzmaschine zum Ausscheiden von leichteren Materialien aus pulverisirten Erzen, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anordnung:
    i. der auf einer hohlen Welle D befestigten, durch Klauenscheiben L und K auf- und abbewegten Schale E, deren oberes Ende durch eine stabile Rinne F umgeben wird;
  2. 2. eines Glockenventils H am Boden der Schale E, welches die in der Welle D zur Abführung des gereinigten Erzes angebrächten Oeffnüngen G verschliefst, und welches von einer, aus Stange J, Arm W, Hebelarm U, Gabel U1, der elastischen Stange V und Schraubenspindel V2 mit Mutter v1 bestehenden Ausrückvorrichtung gleichzeitig beim Stillstellen der Schale E oder durch den Handgriff W1 während der Drehung der Schale E geöffnet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57877D Setzmaschine Expired - Lifetime DE57877C (de)

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