DE51514C - Stetig wirkende Schleuder für Zuckerfüllmasse und dergl - Google Patents

Stetig wirkende Schleuder für Zuckerfüllmasse und dergl

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DE51514C
DE51514C DENDAT51514D DE51514DA DE51514C DE 51514 C DE51514 C DE 51514C DE NDAT51514 D DENDAT51514 D DE NDAT51514D DE 51514D A DE51514D A DE 51514DA DE 51514 C DE51514 C DE 51514C
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DE
Germany
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drum
centrifugal
emptying
sugar
ring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51514D
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English (en)
Original Assignee
G. PRÖBER in Dermbach i. Th
Publication of DE51514C publication Critical patent/DE51514C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung hat den Zweck, bei Centrifugen (Schleudern) zum Abscheiden von festen Substanzen aus halbflüssigeii Massen, Zuckerfüllmassen u. dergl. eine selbstthätige und augenblickliche Entleerung, einen continuirlichen (stetigen) Gang und eine bedeutende Erhöhung der Leistungsfähigkeit auf einfache und billige Weise hervorzurufen.
Bei allen bisher bekannten Centrifugen, bei denen zum Zwecke der Abscheidung die Flüssigkeit infolge der Centrifugalkraft durch eine siebartige Trommelwandung, hindurchgedrückt wird, erfolgt die - Entleerung der abgeschiedenen festen Substanzen aus der Centrifugentrommel in anderer Richtung, entweder durch im Boden angeordnete Oeffnungen oder durch die obere Trommelöffnung. Nach dem neuen Verfahren erfolgt die Entleerung der Schleudertrommel selbstthätig durch im Umfang der Trommel angeordnete Entleerungskanäle. '.
Die Siebtrommeln mit Wandungen, mit schrägen oder gewölbten Flächen (Fig. 2 und 3) welche eine grofse Schleuderfläche bieten und bei der Entleerung den Zucker den zwischen den Sieben liegenden Entleerungsöffnungen c c zuführen, sind ausgerüstet bezw. umgeben mit Verschlufssfücken in Winkel-, Segment-, Ringoder anderer Form, Fig. 1, 2 und 3, oder mit einer zweiten Trommelwandung, Fig. 3, zur Schliefsung der Entleerungsöffnungen während der Abschleuderung der flüssigen Theile. Der in die rotirende Schleudertrommel eingebrachte, dem Kornzucker anhaftende Syrup wird infolge der Centrifugalkraft schnell durch die vielen Sieböffnungen, welche gegenüber den gewöhnlichen Centrifugen mit glattem Sieb in fast doppelter Zahl Vorhanden sind, abgeschleudert und der abgeschiedene Kornzucker bei der Entleerung durch die Entleerungskanäle, welche durch Hebung der Trommel infolge Linksdrehung des Stellrades g3 geöffnet werden, augenblicklich hindurchgedrückt und so aus der Trommel entfernt.
Fig. ι zeigt einen vollständigen Schleuderapparat im Durchschnitt,
Fig. 2 einen vergröfserten Querschnitt der in Fig. ι dargestellten Schleudertrommel.
Fig. 3 zeigt Durchschnitte durch Trommelwandungen von verschiedener Ausführung.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat besitzt eine Schleudertrommel, bestehend aus senkrechten durchlochten Winkel- oder Segmentstücken A D, welche mit ebenso geformten Sieben überzogen und von denen die mit D bezeichneten als Verschlufsstücke beweglich sind; zwischen je zwei Winkel- bezw. Segmentstücken A liegen Entleerungskanäle c c, und es bilden dieselben in Verbindung mit dem oberen Ring e1, dem unteren Ring e1 und dem Boden e ein zusammenhängendes Ganzes. Diese Trommel, welche auf zwei Federn I \ geführt, durch Halslager f mit der Schraubspindel g verbunden ist, kann durch Umdrehung des Stellrades g3 gehoben bezw. gesenkt werden.. Die die Centrifugenwelle / umschliefsende hohle Schraubspindel wird durch die Büchse y% geführt und ist zur Vermeidung einer seitlichen Verschiebung mit Führungsnuthen g1, welche genau auf die in Büchse j^3 angebrachten Federn y* passen, versehen, g'1 ist ein zweitheiliger Ring.
Die zur Schliefsung der Entleerungsöffnungen dienenden Verschlufsstücke D D sind durch Hebel h mit dem Ring e1 bezw. e2 und durch Hebel h1 mit dem Ring i und Kreuz k beweglich verbunden. Das Kreuz k ist auf Welle / fest angebracht, und" es haben die Verschlufsstücke gleich der Trommel der Umdrehung der Centrifugenwelle ' zu folgen, e3 bedeutet einen Deckring.
Die Schleudertrommel ist umgeben mit einem mittelst der Windevorrichtung m in senkrechter Richtung beweglichen, durch Stangen η geführten Auffangmantel o, an dessen Boden sich ein Ablaufrohr ρ für den Syrup befindet, und mit einem feststehenden Auffangmantel o1 für den Zucker. Am unteren Theil des Mantels o1 ist 'ein Steg n>1 für das Spurlager w und ein Konus ν angeordnet; am oberen Theil befindet sich ein Bügel y, welcher das Halslager y1 und den Steg y2 mit der Büchse y3 trägt, χ ist die Antriebsscheibe.
Gang der Arbeit.
Durch.. Senken der rotirenden Schleudertrommel drücken die Hebel /21 h die Verschlufsstücke D in die Entleerungsöffnungen c c hinein, wodurch der Umfang geschlossen bezw. siebdicht hergestellt wird; alsdann wird eine bestimmte Menge Zuckerfüllmasse eingebracht. Infolge der durch die Rotation erzeugten Centrifugalkraft wird die Füllmasse an der inneren Fläche des Trommelumfanges ausgebreitet und der flüssige Theil (Syrup) durch die vielen feinen Sieböffnungen schnell hindurchgedrückt, während der Kornzucker zurückbleibt. Der Auffangmantel 0 nimmt den Syrup auf und läfst ihn durch das Rohr ρ abfliefsen. Alsdann senkt man mittelst der Windevorrichtung m den Mantel 0, so dafs, wie punk-. tirt angegeben, die Oberkante ein wenig unter die Unterkante der Schleudertrommel zu stehen kommt. Hebt man dann durch Rechtsdrehung des Stellrades g 3 die Schleudertrommel um das Stück 1, so kommen, da Kreuz k der Aufwärtsbewegung nicht folgt, die Hebel h in die Stellung der punktirten Linie h 2 bezw. die Verschlufsstücke D D in die Stellung HH, Fig. 2, wodurch der bis dahin siebdicht geschlossene Umfang sich öffnet und den Zucker, der infolge der Centrifugalkraft an den schrägen bezw. gewölbten Schleuderflächen entlang gleitet, durch die Entleerungsöffnungen c c hindurch nach dem Auffangmantel o1 schleudert, um von hier aus zur weiteren Beförderung durch Konus ν nach aufsen zu gelangen. Alsdann wird, immer während' der Rotation, durch Senken der Trommel, welche eine Schliefsung der Kanäle c c zur Folge hat, der Umfang wieder geschlossen bezw. wieder siebdicht hergestellt, der Mantel 0 gehoben, und die Operation wiederholt sich in der beschriebenen Weise. Man kann auch die Schleudertrommel auf der Centrifugenwelle fest anbringen und die Schliefsung oder Oeffnung der Entleerungskanäle durch Senken bezw. Heben des dann beweglichen Kreuzes k bewirken.
Die verschiedenen Aus füh rungs formen der Schleudertrommel sind im wesentlichen von zweierlei Art (I und II):
I. Man kann entweder den Trommelumfang aus ringförmigen waagerechten, über einander liegenden durchlochten, mit Sieben überzogenen Winkeln oder Segmenten (.41^1, Fig. 3) herstellen, welche durch etwa 13 mm starke Schienen α mit dem Boden, dem Deckring der Trommel und unter einander "fest verbunden sind. Zur Schliefsung der zwischen den Sieben liegenden Entleerungskanäle dienen dann gelochte, den Trommelumfjang umschliefsende, mit Siebblechstreifen überzogene und durch Stäbe d zusammengehaltene Ringe D1. Die Stäbe d sind in geeigneter Weise mit dem Kreuz k verbunden. Durch Auf- oder Abwärtsbewegung der Schleudertrommel bewirkt man die Schliefsung oder Oeffnung der Kanäle c c.
II. Oder man wendet eine doppelwandige Schleudertrommel mit einer inneren Wand aus ringförmigen Winkel- bezw. Segmentsieben (A- j42, Fig. 4) an, zwischen denen die Enfleerungskanäle liegen. Während der Schleuderung schliefsen die an der äufseren Trommel D2 angebrachten Siebblättchen b die Kanäle cc. D2 ist durch Boden k1 mittelst einer Nabe auf der Centrifugenwelle befestigt. Die innere Siebtrommel ist (wie in Fig. 1 dargestellt) in verticaler Richtung beweglich. Behufs Entleerung wird die innere Trommel so hoch gehoben, dafs die Oeffnungen c c c1 sich decken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An continuirlich wirkenden Centrifugen für Zuckerfüllmasse u. dergl. folgende Einrichtungen :
    i. Eine Schleudertrommel mit schräger oder gewölbter Schleuderfläche mit Entleerungsöffnungen (Fig. 2, 3 und 4), bestehend aus geraden senkrechten oder ringförmigen waagrechten, über einander liegenden durchlochten Winkel- oder Segmentstücken und gleichgeformten Sieben (A A, Fig. 2, bezw. A1A1, Fig. 3, bezw. 42^42,,Fig. 4), welche eine grofse Schleuderfläche bieten und bei der Entleerung den Zucker den Entleerungsöffnungen c c zuführen, und mit Verschlufsstücken DD (Fig. 2), einer Hebelvorrichtung h h1 (Fig. 1), einem Ring i, einem Kreuzstück k oder eventuell mit Verschlufsringen D1 (Fig. 3) oder mit einer zweiten
    (äufseren) Trommelwand D2 mit Kanälen c1 (Fig. 4) zur Schliefsung oder Oeffnung der Entleerungsöffnungen c c.
    Eine Stellvorrichtung zum Heben oder Senken der Schleudertrommel, bestehend aus einer mit Führungsnuthen gl (Fig. 1) versehenen, die Centrifugenwelle / umschliefsenden hohlen Schraubspindel g, in deren Fufsstück g1 der Kopf/1 des Halslagers f der Schleudertrommel rotirt, und dem mit einer Schraübmutter versehenen Stellrade g3.
    Ein mittelst einer Winde- oder Stellvorrichtung (m, Fig. 1) in verticaler Richtung beweglicher Auffangmantel (0) für den Syrup. (,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3529767A (en) * 1962-02-28 1970-09-22 Pennwalt Corp Centrifuge for separating solids from liquid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3529767A (en) * 1962-02-28 1970-09-22 Pennwalt Corp Centrifuge for separating solids from liquid

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