DE577985C - Zellstoffkocher - Google Patents

Zellstoffkocher

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DE577985C
DE577985C DEM116165D DEM0116165D DE577985C DE 577985 C DE577985 C DE 577985C DE M116165 D DEM116165 D DE M116165D DE M0116165 D DEM0116165 D DE M0116165D DE 577985 C DE577985 C DE 577985C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C7/00Digesters
    • D21C7/14Means for circulating the lye

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  • Paper (AREA)

Description

  • Zellstoffkocher Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Zellstoffkocher, bei. denen im Innern des Kochers .eine Umlaufleitung für die Kochflüssigkeit vorgesehen ist, durch welche die Kochflüssigkeit mittels einer an der inneren Kochenvandung angeordneten Pumpe . von einem im unteren nach einem im oberen Teil' des Kochers angeordneten Sieb oder umgekehrt getrieben wird.
  • Bei in dieser Weise ausgebildeten Zellstoffkochern - ist es von großer Bedeutung, daß die Kochflüssigkeit auf dem Weg durch den zu behandelnden Stoff möglichst gleichförmig verteilt über den ganzen Kocherquerschnitt strömt und nicht Kanäle gebildet werden, durch welche die Flüssigkeit strömen kann, ohne auf die Holzspäne einzuwirken. Bei den bisher bekannten Kocherausführungen dieser Art sind die .Zirkulationsleitungen bzw. die an dieselben angeschlossene Heizvorrichtung, Pumpe usw. im allgemeinen an oder in unmittelbarer- Nähe der Kocherwandung verlegt,- und bei solchen Ausführungen hat es sich nun gezeigt, daß längs der Leitung freie Flüssigkeitskanäle gebildet werden, weil der Stoff sich nicht allseitig dicht an die Rohrleitungen anschließen kann. Diese Flüssigkeitskanäle verlaufen in der Strömungsrichtung längs der Kocherwandung und schräg dazu längs der Unterseite der geneigt zur Strömungsrichtung verlaufenden Rohrteile, welche mit den Sieben im oberen und unteren Teil des Kochers verbunden sind. Gemäß- der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei Zellstoffkochern mit im Innern an der Kocherwandung angeordneter Umlaufpumpe die Umlaufleitung, senkrecht in oder in unmittelbarer Nähe der Kochermitte, also parallel zur Strömungsrichtung der den Stoff durchlaufenden Flüssigkeit, angeordnet ist. Bei einer derart angeordneten Umlaufleitung tritt nur eine geringe -Neigung zur Bildung von Flüssigkeitskanälen längs der Leitung ein, weil der Stoff sich allseitig dicht an das Rohr anschließen kann.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, bei Zellstoffkochern mit direkter Dampfzufuhr, bei welchen keine Umlaufpumpe vorhanden ist, den Dampf und den durch ihn entstehenden Wärmestrom im Kocher durch an den Seiten oder in der Mitte des Kochers: eingebaute Wände derart zu -leiten, daß_ eine Umlaufbewegung erzielt wird; jedoch ist hierbei die Bedeutung der Verlegung irgendwelcher Kanäle oder Rohre gerade in. die Mitte des Kochers nicht erkannt worden, so daß hieraus nicht die Lehre gezogen werden konnte, daß es bei Kochern mit Umlaufpumpe vorteilhaft sei, die Umlaufleitung in die Mitte des Kochers zu verlegen, um die Bildung von freien Flüssigkeitskanälen längs der Leitung durch das festliegende dichtgepackte Fasergut zu verhindern.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist es zweckmäßig, die Umlaufleitung mit der Umlaufpumpe durch waagerecht, also quer zur Strömungsrichtung der den Stoff durchlaufenden Flüssigkeit, gelagerte Saug- bzw. Druckleitungen zu verbinden, damit sich an dieser Verbindungsleitung ebenfalls keine üi der Strömungsrichtung verlaufende freie Flüssigkeitskanäle ausbilden können. Die Saug-und Druckleitung kann hierbei vorteilhaft zu einem einzigen zweiteiligen Rohr vereinigt werden, welche auch das in die Umlaufleitung mündende Dampfzuführungsrohr aufnehmen kann.
  • In der Zeichnung sind schematisch zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.
  • Das obere Sieb i und das untere Sieb 2 sind miteinander durch ein Rohr 3 verbunden, das senkrecht in der Mitte des Kochers aufgehängt ist.
  • Die Befestigung des Rohres kann zweckmäßig durch eine im Kocherhals angeordnete Aufhängevorrichtung 4 erfolgen.
  • Die Umlaufpumpe 5 ist in der bekannten Weise an der inneren Kocherwandung angeordnet, und ihre Saug- und Druckleitung ist als zweiteiliges Rohr 6 waagerecht bis etwa an die Mitte des Rohres 3 geführt und an dasselbe angeflanscht, wobei das Rohr 3 an der Anschlußstelle mit einer Querwand versehen ist.
  • Die Heizung erfolgt durch Dampf, welcher durch das Rohr 7 eingeführt wird, das innerhalb der Druckleitung der Pumpe verläuft und im oberen Teil des Rohres 3 einmündet.
  • Für den Fall, daß eine indirekte Heizung der Lauge gewünscht wird, wird im Innern des Rohres 3 eine Heizvorrichtung von der üblichen Art mit innen geheizten Dampfröhren angeordnet, wobei die Ableitung des Kondenswassers wieder durch ein durch die Ableitung 6 hinausgeführtes Rohr erfolgen kann.
  • Bei der auf Fig. i veranschaulichten Ausführung können sich längs der Oberfläche des Rohres 3 keine Flüssigkeitskanäle bilden, da das Rohr vollständig frei im Kocherinnern angeordnet ist, so daß dem Stoff auf allen Seiten des Rohres Gelegenheit gegeben ist, sich dicht an dasselbe anzuschließen.
  • Auf der Unterseite des quer verlaufenden Rohres 6 kann allerdings ein Flüssigkeitskanal gebildet werden. Dieser verläuft aber quer zur Strömungsrichtung der Kochflüssigkeit und kann also nicht dazu dienen, der Flüssigkeit einen schnelleren Weg durch den Stoff zu schaffen.
  • Gemäß der in Fig.2 skizzierten Ausführungsform ist das untere Sieb 2 als festes Bodensieb ausgeführt, während das obere Sieb i am oberen Ende des senkrechten Umlaufrohres 3 angeordnet ist, welches frei vom Bodensieb 2 hinaufragt.
  • Die Pumpe 5 befindet sich an der unteren Seitenwand des Kochers und saugt durch den Stutzen 6 von dem unter dem Bodensieb 2 befindlichen Teil des Kochers. Das Umlaufrohr 3 ist am unteren Ende mit dem Druckstutzen der Pumpe 5 verbunden. Bei der auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform ist vorausgesetzt, daß der Kocher indirekt mittels Heizschlangen 7 geheizt wird; jedoch können selbstverständlich auch bei dieser Ausführungsform direkt oder indirekt wirkende Heizvorrichtungen benutzt werden, welche in das Rohr 3 eingebaut sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zellstoffkocher mit im Innern an der Kocherwandung angeordneter Umlaufpumpe, an welche die an ihren beiden Enden mit Sieben versehene Umlaufleitung angeschlossen ist, durch die die Kochflüssigkeit von dem unteren nach dem oberen Kocherteil bzw. umgekehrt befördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufleitung (3) senkrecht in oder in unmittelbarer Nähe der Kochermitte, also parallel zur Strömungsrichtung der den Stoff durchlaufenden Flüssigkeit, angeordnet ist.
  2. 2. Zellstoffkocher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufleitung (3) mit der Umlaufpumpe (5) durch waagerecht, also quer zur Strömungsrichtung der den Stoff durchlaufenden Flüssigkeit, gelagerte Saug- bzw. Druckleitungen verbunden ist, die zu einem einzigen zweiteiligen Rohr (6) vereinigt sein können. .
  3. 3. Zellstoffkocher nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein in das Innere des waagerecht gelagerten Verbindungsrohres (6) verlegtes, in die Umlaufleitung (3) mündendes Dampfzuführungsrohr (7).
DEM116165D 1931-07-14 1931-07-15 Zellstoffkocher Expired DE577985C (de)

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