DE577505C - Zusammenklappbares Verdeck fuer Fahrzeuge - Google Patents

Zusammenklappbares Verdeck fuer Fahrzeuge

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DE577505C
DE577505C DESCH97288D DESC097288D DE577505C DE 577505 C DE577505 C DE 577505C DE SCH97288 D DESCH97288 D DE SCH97288D DE SC097288 D DESC097288 D DE SC097288D DE 577505 C DE577505 C DE 577505C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1204Control devices, e.g. for compensating tolerances, for defining movement or end position of top, for tensioning the top or for switching to an emergency mode
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenklappbares Verdeck für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge mit geteiltem oder ungeteiltem Längsträger, bei dem eingeschaltete Federn die Bewegung des Verdeckes beim öffnen und Schließen unterstützen.
Eine Eigentümlichkeit dieser Verdecke ist, daß der durch die Längsträger mit dem vorderen Querspriegel gebildete Rahmenteil die
Bewegung derselben beim öffnen wie beim Zusammenklappen einleitet und abschließt.
Ohne vorheriges Anheben dieses Rahmenteiles sowohl aus der Gebrauchslage wie der Ruhelage ist eine Bewegung des Verdeckes
Xg nicht möglich. Ganz besonders wichtig wird dieser Umstand, da beim Ansetzen der Kraft das Verdecksystem deformiert werden könnte, wenn nicht sicher und zuverlässig die Lösung aus den Totpunktlagen vorher erfolgte. Auch
„q ist es wichtig, hartes Aufschlagen des Rahmenteils am Schlüsse seiner Bewegung zu verhindern, da es zu Beschädigungen bzw. auch zu Verletzungen führen kann.
Bisher bekannt ist die Anwendung gelenkiger Stützen. Der vordere Rahmenteil wird von Hand angehoben, dann wird eine Klappstütze aufgestellt, die an einem Teile des Verdecksystems angreift und ein Zurückfallen verhindert. Jedoch wird dadurch,
abgesehen von der umständlichen Handhabung, die Forderung nicht erfüllt, den Rahmenteil zum Schluß abzubremsen. Auch ist keine Sicherheit gegeben, daß etwa bei ruckweisem Kraftansatz die Stütze zurückfällt.
Gemäß der Erfindung arbeiten Druck- oder Zugfedern mit an ein- oder mehrteiligen Längsträgern angelenkten Lenkern des Verdecksystems zusammen. Diese Lenker bilden in halb aufgerichteter Stellung des Verdeckes mit den Längsträgern ein oder mehrere annähernde Parallelogramme, wobei die Längsträger eine oder zwei Seiten eines Parallelogramms bilden können. ' ·
Es wird nun ein gegenläufig arbeitendes Federnpaar auf einem Punkt oder getrennt auf verschiedene Punkte eines Parallelogramms angesetzt, so daß der vordere. Verdeckteil aus jeder seiner beiden Endlagen angehoben, sowie im ersten Teil seines Weges unterstützt und am Schlüsse seiner Bewegung nach beiden Richtungen abgebremst wird. In einem bestimmten Punkt der Verdeckbewegung heben sich die Federn in ihrer Wirkung auf, d. h. sie sind neutral.
Der Erfindungsgegenstand ist in Abb. 1, ra und 2 an zwei beispielsweise gewählten Verdecksystemen dargestellt.
In Abb. ι und ia ist ein Verdecksystem in Gebrauchsstellung und in Ruhelage, gezeichnet, bei welchem der Längsträger unterteilt ist.
Diese Teile 3 und 3° bilden mit Lenkern 4 und 4a, die den Querspriegel 7 führen, in teilweise geöffneter Stellung ein Parallelogramm. An einem Punkte 6 des Lenkers 4 arbeiten die Federn 5 und 5" gegeneinander. In Abb. 1 hält die Feder 5° den Längsträger 3 in der gezeichneten Stellung. Zieht man den Trä-
ger 3 in seine Gebrauchsstellung, wie gestrichelt gezeichnet, und verriegelt ihn, so ist die Feder ζα gespannt und die Feder S ganz oder fast ganz entspannt. Nach Lösen der Verriegelung wird der Träger durch die Feder 5" wieder angehoben und gehalten, das Verdeck steht damit in günstigster Lage, durch Kraftwirkung zusammengeklappt zu werden. Hierbei wird der Längsträger 3 etwa in der gezeichneten Stellung (Abb. ia) stehenbleiben.
Wird der. letztere in seine endgültige Ruhelage gebracht und verriegelt, ist die Feder 3 gespannt und hebt nach Lösen der Verriegelung denselben wieder in die gezeichnete Stellung, aus welcher das Verdeck dann durch Krafteinwirkung aufgerichtet wird.
An Stelle des Verdecksystems nach Abb. 1 und ia mit einem Querspriegel kann ein solao ches in bekannter Weise mit mehreren Klappspriegeln ausgerüstet sein, wobei mehrere Parallelogramme gebildet und auf jedes derselben, wie vorbeschrieben, Federn angesetzt werden können.
Sg In Abb. 2 ist ein anderes Verdecksystem in halb aufgerichteter Stellung gezeichnet. Hier ist der Verdecklängsträger 7 ungeteilt. Er wird in seiner ganzen Länge durch ein Rückholersystem, welches durch die Lenker 8 und 9 gebildet wird, beim Niederlegen des Verdeckes zurückgeholt und kommt in der Ruhelage mit seiner oberen Seite nach unten zu liegen auf die Hauptverdeckstütze 10, wie gestrichelt gezeichnet.
Die Rückhollenker 8 und 9 bilden mit dem Längsträger 7 und der Hauptverdeckstütze 10 ein Parallelogramm.
Ein zweites Parallelogramm wird gebildet durch den Längsträger 7, Lenker 9 und die den Querspriegel tragenden Lenker 11 und 12. Die Federn 13 und 13s arbeiten gegeneinander auf den Punkt 14 und heben sich in der gezeichneten Stellung in ihrer Wirkung auf.
Wird das Verdeck vollkommen zusammengeklappt, so wird die Feder 13 gespannt und
verhindert ein hartes Zusammenschlagen der Teile.
In der gestrichelt gezeichneten Ruhelage wird der Längsträger 7 dann verriegelt, womit das ganze Verdeck arretiert ist. Nach Lösen der Riegel wird die gespannte Feder 13 den Längsträger wieder frei anheben, so daß die Krafteinwirkung zum Zwecke des Auf achtens ungehindert einsetzen kann.
Letzteres führt über die gezeichnete Stellung nach der gestrichelt gezeichneten Gebrauchsstellung. Hierbei wird die Feder 13° gespannt und verhindert ebenfalls ein hartes Aufschlagen der Teile.
Das Zusammenklappen des Verdeckes wird dann wieder eingeleitet, indem die Feder 130 den Längsträger anhebt.
An Stelle des auf den Lenker 9 einwirkenden Federnpaares 13 und 13s kann ein solches 6S 15 und 15" am Punkt 14° des Lenkers 11 angebracht werden, wodurch die gleiche Wirkung herbeigeführt wird. Im weiteren können z. B. die Federn 13° und 15 einzeln gegeneinander arbeiten.
In Abb. 2 sind durch Pfeilstriche die Möglichkeiten a, b, c und d des Zusammenarbeitens einzelner Federn angedeutet.
Die beschriebene Wirkung kann aber auch erreicht werden, wenn Federn zwischen den Lenkern eines Parallelogramms, z. B. 12 und 9 oder 12 und 11, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zusammenklappbares Verdeck für Fahr- go zeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge mit geteiltem oder ungeteiltem Längsträger, mit eingeschalteten Federn, welche die Bewegung des Verdeckes beim öffnen und Schließen unterstützen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Punkte (6 bzw. 14, r4a) gemeinsam oder an verschiedenen Punkten der Lenker (4 bzw. 9, 11) der Längsträger (3, 3" bzw. 7) des Verdecksystems angreifende, gegeneinander wir- g0 kende Federpaare (5, S" bzw. 13, 13" und XS> 1S0) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH97288D 1932-03-25 1932-03-25 Zusammenklappbares Verdeck fuer Fahrzeuge Expired DE577505C (de)

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