DE577502C - Seeflugzeugschwimmer - Google Patents

Seeflugzeugschwimmer

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DE577502C
DE577502C DER75397D DER0075397D DE577502C DE 577502 C DE577502 C DE 577502C DE R75397 D DER75397 D DE R75397D DE R0075397 D DER0075397 D DE R0075397D DE 577502 C DE577502 C DE 577502C
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DE
Germany
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seaplane
keel
floor
auxiliary
sliding surfaces
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Expired
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DER75397D
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ALGEMEENE OCTROOI EXPLOITATIE
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ALGEMEENE OCTROOI EXPLOITATIE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. MAI 1933
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 577502 KLASSE 62 b GRUPPE 45 oi
Seeflugzeugschwimmer
Zusatz zum Patent 576
Patentiert iün Deutschen Reiche vom 11. August 1928 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 20. April 1926.
Um bei dem Seeflugzeugschwimmer nach dem Hauptpatent 576 323 zu verhindern, daß während des Abwasserns, wenn der Schwimmer nur noch mit seinem vor der ersten Stufe liegenden Teil eintaucht, die in den Bodenkanälen entlang fließenden Wasserfäden sich auf längerer Strecke an den Mittelteil anlegen, ist erfindungsgemäß dicht hinter der ersten Stufe auf den im wesentlichen ebenen geneigten Bodenflächen des Mittelteils eine Hilfsstufe angeordnet, welche sich vorzugsweise über die ganze Breite des Bodens erstreckt. Durch die Hilfsstufe wird das Loskommen des Schwimmers vom Wasser begünstigt und die Abfiugzeit . verkürzt. Schwimmer mit verschiedenen hintereinanderliegenden Stufen sind an sich bekannt.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 bis· 3 drei Ausführungsformen · des Erfmdungsgegen-
ao Standes, welcher in allen Fällen als Bootskörper eines Flugbootes in Seitenansicht dargestellt ist.
Die Abb. 4 bis 6 sind Schnitte nach den Linien IV-IV, V-V und VI-VI der Abb. 1
«5 bis 3.
Der Vorderteil a1 des in Abb. 1 und 4 veranschaulichten Bootskörpers ο besitzt einen stark gekielten Boden, so daß die Kimm c1 erheblich oberhalb des Kieles ö1 liegt. In der
Nähe der Kimm sind die Bodenflächen nach oben gewölbt, wodurch nach unten offene, ungleich hohe Wände aufweisende Rinnen e entstehen, welche beim Anwässern des Flugzeuges das Wasser nach unten um- und etwas seitlich ablenken, während sie beim Abwassern die Wasserfäden zusammenhalten und nach der ersten Stufe m führen.
Das Mittelteil a2 hat einen schwächer gekielten Boden, dessen Holme von der ersten Stufe m bis zur zweiten, das Heck a3 ab- 4» teilenden Stufe h durchlaufen. In geringer Entfernung hinter der vordersten Stufe ist am Boden des Mittelteils α2 eine Hilfsstufe w vorgesehen, welche sich über die ganze Bodenbreite erstreckt und vorzugsweise von einem besonderen Aufsatz auf die durchlaufende Bodenkonstruktion gebildet wird. Diese Stufe ist im allgemeinen niedriger als die Stufe m.
Die Ausführungsform nach Abb. 2 und 5 So zeigt kurz vor der Stufe m des Vorderteils a1 aus dessen Bodenfläcäien seitlich nahe des Kieles b1 heraustretende Gleitflächen t, welche nach hinten zu mehr und mehr vorspringen und an der Stufe in der Hohe der Kiellinie b1 enden. Dicht hinter der Stufe m befindet sich wieder die Hilfsstufe w.
Nach der Aus führ ungs form gemäß Abb. 3 und 6 sind die Gleitflächen t durch Gleitflächen ν überlagert, welche sich ungefähr in 6<>
halber Höhe von Kiel b1 und Kimm c1 befinden. Mit Rücksicht auf die gewählte Längsneigung der Gleitflächen t, ν kann der mit letzteren zusammenarbeitende Endteil S der an der Kimm c1 liegenden Bodenfläche des Schwimmervorderteils auch als Gleitfläche angesprochen werden, w ist wieder die Hilfsstufe.
Die Hilfsstufe wirkt in der Weise, daß
to Wasser, welches beim Gleiten des Schwimmkörpers auf Stufe von den Flächen e, ν und t nach oben an den Schwimmermittelteil überspringt, an diesem nur die kurze Strecke bis zur Hilfsstufe w entlang fließt, an der es dann endgültig abreißt.
Es empfiehlt sich, die Höhe der Hilfsstufe ungleich zu wählen, und zwar derart, daß am Kiel die kleinste, an der Kimm die größte Höhe ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Seeflugzeugschwimmer nach Patent
    576 323 mit mehreren hintereinanderliegenden Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß dicht, hinter der ersten Stufe (m) auf den im wesentlichen ebenen geneigten Bodenflächen seines Mittelteils eine Hilfsstufe (w) angeordnet ist, welche sich vorzugsweise über die ganze Breite des Bodens erstreckt.
  2. 2. Seeflugzeugschwimmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in geringer Entfernung vor der ersten Stufe aus den Bodenflächen des Schwimmer-Vorderteils seitlich nahe des Kieles (&1) Gleitflächen (i) herauswachsen, welche nach hinten zu mehr und mehr hervortreten und an der Stufe im wesentlichen in der Höhe der Kiellinie enden.
  3. 3. Seeflugzeugschwimmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen in Richtung zur 'Kimm (c1) durch eine oder mehrere weitere Gleitflächen (v) überlagert sind. .
  4. 4. Seeflugzeugschwimmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet," daß die Hilfsstufe von einem Aufsatz auf die durchlaufenden Bodenholme gebildet wird.
  5. 5. Seeflugzeugschwimmer nach An-Spruch ι oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Höhe der Hilfsstufe in der Richtung von der Kimm zum Kiel verjüngt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER75397D 1928-08-11 1928-08-11 Seeflugzeugschwimmer Expired DE577502C (de)

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